DE9593C - - Google Patents

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Das Schlofs der Thür ist folgendermafsen eingerichtet:
Der kopflose Riegel A, vermittelst dessen die Falle und der Riegel in und aufser Thätigkeit gesetzt werden, durch Zuhaltungen B gehalten, trägt die Drehpunkte der Hebel C und D. Durch einmaliges Zuschliefsen mit dem Schlüssel (wodurch der Riegel A vorwärts geschoben wird) wird die Falle E mit dem Schlofsriegel F durch den Hebel JD in Verbindung gesetzt, Fig. 2, und tritt der Riegel F aus dem Schlofs heraus, sobald die Falle E zurückgedrängt wird, Fig. 3; mittelst der Feder G stellt sich der Riegel F durch den Hebel D wieder in normale Lage.
Am Drücker der Innenseite der Thür, Fig. 5, befindet sich, flach anliegend, ein gleicharmiger Hebel an der Drückerrosette, welcher jeder Bewegung des Drückers folgt. Derselbe steht mit dem oberen Riegel H an dem einen Ende und mit dem unteren Riegel J an dem anderen Ende durch lose Stifte, welche mittelst einer Feder herausgehoben werden können, bei den Punkten L in Verbindung, Fig. 6.
Sobald bei einem Oeffnungsversuch der Drücker von aufsen niedergedrückt wird, schiebt sich der Riegel H in die obere Verkleidung der Thür, der Riegel J in den Fufs-. boden und der Schlofsriegel F, Fig. 3, ins Schliefsblech; es wiederholt sich dieses beim jedesmaligen Niederdrücken des Drückers. Läfst man den letzteren in seine normale Lage zurückkehren, so sind alle Riegel aufser Thätigkeit gesetzt bezw. nicht geschlossen, jedoch ist die Thür noch nicht zu öffnen, weil dieselbe jetzt vermittelst der Falle geschlossen ist.
Um dieses Hindernifs zu beseitigen, befindet sich im Schlofs der Angriffshebel C. Man läfst den Drücker in seiner normalen Lage. stehen, schliefst den kopflosen Riegel A zurück, wodurch der Hebel D aufser Thätigkeit gesetzt wird, und schliefst noch einmal zurück. Durch dieses zweite Schliefsen greift der Bart des Schlüssels in den unteren Ausschnitt des Angriffshebels C, dreht letzteren um ,seinen Drehpunkt, zieht auf diese Weise die Falle E zurück, Fig. 4, und· die Thür ist geöffnet.
Sobald der Apparat abgestellt werden soll, sind die grofsen Riegel H und J von ihren Stützpunkten L zu entfernen und mittelst ihrer Stifte in die Vertiefungen K zu setzen, Fig. 5.
Patent-Ansρruch:
Die dargestellte Einrichtung des Schlosses, bestehend in dem kopflosen Riegel A und den Hebeln C und D, mittelst deren es ermöglicht wird, die Falle E zurückzuziehen, ohne den Riegelverschlufs in Thätigkeit zu setzen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.

Claims (10)

1879.VS 9593 — Klasse 68.
H.
GUTMANN in HAMBURG.
Neuerungen an Thürverschlüssen mit seibstthätigen Sicherheitsriegeln.
Zusatz-Patent zu No. 62 53 vom 11.
December 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28.
August 1879 ab.
Längste Dauer:
10. December 1893.
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