DE65162C - Schlofs mit vereinigtem Schliefs- und Fallenriegel - Google Patents

Schlofs mit vereinigtem Schliefs- und Fallenriegel

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Publication number
DE65162C
DE65162C DENDAT65162D DE65162DA DE65162C DE 65162 C DE65162 C DE 65162C DE NDAT65162 D DENDAT65162 D DE NDAT65162D DE 65162D A DE65162D A DE 65162DA DE 65162 C DE65162 C DE 65162C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
latch
bolt
nufs
castle
combined
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65162D
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Original Assignee
B. KAHL in Cotta bei Dresden
Publication of DE65162C publication Critical patent/DE65162C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B55/00Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt
    • E05B55/06Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt the handle being disconnected

Landscapes

  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1892 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Fallenschlofs, bei welchem der Fallenriegel gleichzeitig als Schliefsriegel dient, indem er durch einen von dem Schlüssel bewegbaren Querriegel festgelegt wird. In der Verschlufsstellung sind alle Theile aufser der Nufs festgelegt, so dafs die Bethätigung des Thürdrückers überhaupt keine Bewegung anderer Theile, also auch keine solche des Querriegels veranlafst, mithin eine Abnutzung der Theile infolge öfteren vergeblichen Anklinkens ausgeschlossen ist. Hierbei ist die Anordnung getroffen, dafs bei einem aus Versehen nur theilweise erfolgtem Verschlufs sich dies durch Festlegen der Nufs sowohl als der Falle anzeigt.
Auf beiliegender Zeichnung ist das Schlofs mit abgenommenem Schlofsdeckel in Fig. 1 bei nicht festgestellter, in Fig. 2 bei festgestellter Falle dargestellt. Fig. 3 zeigt die Zuhaltung.
Die Falle A wird einerseits im Schlofsblech, andererseits zwischen den Prismen m1 und m2 geführt. Das hintere Ende A1 derselben ist um die Dicke des darauf gleitenden Querriegels C abgesetzt und trägt den in einer Führungsnuth des letzteren beweglichen Stift s1. Durch die Feder α wird die Falle stets nach aufsen gedrückt.
Die Nufs B des Thürdrückers steht unter der Wirkung der Feder b, von welcher sie gegen das Anschlagprisma m1 gedrückt wird. Demselben gegenüber liegt bei der Tieflage des Querriegels die Nase N desselben, während bei der gehobenen Lage des Querriegels die Nufs nach rechts freien Spielraum hat. Der Querriegel führt sich mit Schlitzen auf dem Stift s1 der Falle, sowie dem aus der Hinterwand hervorragenden Stift s2. Zur Feststellung des Querriegels bei der gehobenen Lage desselben ist das Prisma m3 vorhanden. Seitlich neben dem Schlitz des Stiftes s2 hat der Querriegel zwei kleine Ausschnitte η1 und κ2, in welche der hervorstehende Theil 0 des unterhalb des Querriegels angeordneten, in Fig. 3 besonders dargestellten Zuhaltung 5 pafst, welche durch Feder c stets nach innen gedrückt wird. Zur Bewegung des Querriegels durch den Schlüssel dient der Schlüssel-angriff w2.
Ist das Schlofs in der in Fig. 1 gezeichneten Lage, so veranlafst die Bethätigung des Thürdrückers die Bewegung der Nufs B, welche den Querriegel vor sich herschiebt, indem sich derselbe dabei um s dreht. Die Falle A folgt der Bewegung von C, indem dabei s1 in dem Schlitz des Querriegels sich verschiebt, während, sobald der Thürdrücker losgelassen wird, die Feder α die Falle wieder zurückschiebt.
Wird in dieser Lage der Schlüssel in der Richtung von unten nach oben gedreht, so hebt er zunächst die Zuhaltung S aus und schiebt dann mittelst des Angriffes w% den Querriegel aufwärts, bis die Zuhaltung mit dem Vorsprung ο in den Einschnitt n2 einfällt. Der Querriegel hat dann die Lage von Fig. 2 und ist dem Wirkungsbereich der Nufs B entrückt.
Dreht man den Schlüssel jetzt im entgegengesetzten Sinne, so erfolgen die geschilderten
Bewegungen gerade umgekehrt, und es stellt sich das Schlofs wieder in die in Fig. ι gezeichnete Lage ein. Wenn der Querriegel durch ein Versehen des Schljefsenden nicht ganz bis in seine obere Lage gebracht worden ist, so ist eine seitliche Bewegung desselben trotzdem ausgeschlossen, da das Anschlagprisma Ot3 eine solche verhindert. Infolge dessen ist in diesem Falle auch die Nufs und mit ihr der Thürdrücker unbeweglich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Schlofs mit vereinigtem Schliefs- und Fallenriegel, bei welchem der verschliefsende Querriegel (C) mit der Falle (A) lose verbunden und zwischen Prismen (m? und m3) so geführt ist, dafs er bei auch nur theilweisem Vorschub die Falle (A) und Nufs (B), bei vollem Vorschub aber nur die Falle festlegt, während die Nufs in seiner Ausbiegung leer gehen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT65162D Schlofs mit vereinigtem Schliefs- und Fallenriegel Expired - Lifetime DE65162C (de)

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DE (1) DE65162C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5494954A (en) * 1994-04-04 1996-02-27 Ppg Industries, Inc. Non-aqueous dispersion polymerization and stabilization of polar polymeric microparticles

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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