DE109243C - - Google Patents

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DE109243C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/08Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys
    • E05B35/083Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys with changeable combination

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
J. CH. F. SOMMERMEYER in MAGDEBURG.
einstellenden Eingerichte.
Zusatz zum Patente 106062 vom 6. November
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Mai 1899 ab. Längste Dauer: 5. November 1913.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Neuerung in der Anordnung des durch Patent 106062 geschützten Festhalters zur Fixirung der als Riegelstifte dienenden Platten b in derjenigen Stellung, welche ihnen durch den Schlüssel beim Zuschliefsen entsprechend seinen Bartabstufungen gegeben wurde.
Es hat sich bei der praktischen Ausführung des Schlosses nach dem Haupt-Patent ergeben, dafs bei nicht ganz richtig bemessener Entfernung des messerartigen Festhalters von den Platten b — wenn die Entfernung zu weit ist — die Plattend nicht sofort den Anschlufs an den Festhalter in dem Augenblick erreichen, wo sie in zwanglä'ufiger geradliniger Führung soeben die Fenster der Zuhaltungen verlassen, sondern dafs sie gewissermafsen einen Augenblick ohne Führung frei gehen. Hierdurch könnte es geschehen, dafs die Sperrzuhaltungen nicht in der ihnen mitgetheilten Stellung mit ihren entsprechenden Kerben, sondern mit anderen Kerben oder mit ihren Kanten sich auf den Festhalter - aufschieben bezw. auf ihn treffen, wodurch dann ein Wiederaufschliefsen unmöglich gemacht wird.
Nach der vorliegenden Erfindung wird nun die Anordnung des Festhalters derart getroffen, dafs dieser durch Federdruck so weit vorgedrängt ist, dafs er sich in dem Augenblick in die Einkerbungen der Platten b einlegt., in welchem diese zwar schon eingestellt sind, aber sich noch in zwangsweiser geradliniger Bewegung befinden, d. h. bevor noch die "Nasen dieser Platten die Fenster der Zuhaltungen a verlassen haben. Die Platten müssen also die nothwendige geradlinige Richtung einhalten, wodurch eine tadellose Functionirung des Schlosses erreicht wird.
Zur Ausführung dieses Erfindungsgedankens wird der Festhalter unter Wirkung einer Feder oder eines anderen elastischen Zwischengliedes gesetzt, welches den Festhalter so weit vordrängt, dafs er zu der beabsichtigten Zeit in die Einkerbungen der eingestellten Sperrzuhaltungen eingreift, demnächst aber bei dem weiteren Vorbewegen des Riegels bezw. der Platten b von letzteren mitbewegt bezw. zurückgedrängt wird.
Als Beispiel ist die Anordnung einer Spiralfeder gewählt. Der Festhalter f ist beweglich in einem im Schlofsboden befestigten Böckchen g geführt und mit einem Fortsatz h versehen, der von einer Spiralfeder :i umgeben ist und sich in einer Oeffnung der verstärkten Seitenwand des Schlofskastens führen kann.
Wenn nun bei geöffnetem Schlofs (Fig. 1) der Schlüssel 5 gedreht wird, so werden zunächst die Zuhaltungen α entsprechend den Schlüsselbartstufen gehoben und. mit ihnen auch die Riegelplatten b, d. h. letztere werden
den Schlüsselbartstufen entsprechend eingestellt. Bei dem Weiterdrehen des Schlüssels beginnt die Vorbewegung des Riegels r mit seinen eingestellten Platten b, jedoch 'unterliegen diese noch einer zwangläufigen, geradlinigen Führung, da ihre Nasen ν die Aussparungen w der Zuhaltungen noch nicht verlassen haben. Bevor dies letztere eintreten kann, haben die Sperrzuhaltungen mit ihren Einkerbungen e die Schneide des Festhalters / erreicht und werden von diesem abgefangen (Fig. ι punktirte Stellung). Beim Weiterdrehen des Schlüssels wird der Riegel mit seinen Platten in die Schlufslage (Fig. 2) bewegt, indem der Festhalter zurückgedrängt wird, während die Nasen ν die Aussparungen w verlassen , die Zuhaltungen sich niederbewegen und vor die Nasen ν legen. Das Schlofs ist nun geschlossen und die Platten b sind für den zum Schliefsen benutzten Schlüssel eingestellt, so dafs, wie im Haupt-Patent, nur dieser zum Oeffnen benutzt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sicherheitsschlofs der durch Patent 106062 geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs der Festhalter / unter Wirkung einer Feder oder eines sonstigen elastischen Zwischengliedes steht, wodurch der Festhalter so weit vorgedrängt wird, dafs die als Riegelstifte dienenden Platten b sich mit ihren Einkerbungen auf ihn schieben müssen, bevor ihre Nasen ν sich aus den ihre zwangsweise geradlinige Führung bedingenden Zuhaltungen gelöst haben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0663497A2 (de) 1994-01-14 1995-07-19 Sargent & Greenleaf Zuhaltungsschloss mit veränderbarer Kombination für Tresortüren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0663497A2 (de) 1994-01-14 1995-07-19 Sargent & Greenleaf Zuhaltungsschloss mit veränderbarer Kombination für Tresortüren

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