DE79393C - Schlofs mit verschiebbarem, als Riegel dienendem Gehäuse und federnden Sperrungen für beide Endstellungen - Google Patents
Schlofs mit verschiebbarem, als Riegel dienendem Gehäuse und federnden Sperrungen für beide EndstellungenInfo
- Publication number
- DE79393C DE79393C DENDAT79393D DE79393DA DE79393C DE 79393 C DE79393 C DE 79393C DE NDAT79393 D DENDAT79393 D DE NDAT79393D DE 79393D A DE79393D A DE 79393DA DE 79393 C DE79393 C DE 79393C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lock
- key
- spring
- bolt
- end positions
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B35/00—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
Landscapes
- Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
beide Endstellungen.
Vorliegende Erfindung enthält ein Vexir- oder Sicherheitsschlofs, welches zunächst selbst
derjenige, welcher im Besitze des Schlüssels oder eines Dietrichs ist, nicht zu öffnen vermag,
wenn er die Bewegungen, die mit dem Schlüssel vorzunehmen sind, nicht kennt, andererseits
aber das Nehmen von Wachsabdrücken nicht zuläfst. Dabei läfst sich vorliegendes
Schlofs in den mannigfaltigsten Zusammenstellungen der Zuhaltungen und Veränderungen
'der Schlüssel ausführen und hierbei durch Umänderung eines gewöhnlichen Kastenschlosses
herstellen.
Das Eigenartige der Erfindung besteht darin, dafs das ganze Schlofs nebst innerer Einrichtung
in verschlossenem Zustande einen Riegel bildet und trotzdem ohne Schwierigkeiten an
Schubladen, Kasten, Thüren u. s. w. angebracht werden kann.
Die Zeichnung zeigt das Schlofs in der Ansicht bei fortgeschnittenem Deckholz (Fig. 1) in
der Offen stellung, Fig. 2 in der Schlufslage. Fig. 3 ist ein Querschnitt zu Fig. 1 und in
Fig. 4. sind einige verschiedene Ausführungsformen des Schlüsselbartes dargestellt.
Die Construction und Wirkungsweise des Schlosses ist folgende:
In der betreffenden Thür oder in der Vorderwand der betreffenden Schublade, welche gesichert
werden soll, wird der nach vorn bezw. .oben offene Rahmen A eingelassen und befestigt.
In diesem Rahmen ist in Nuthen beweglich das eigentliche Schlofs B, am einfachsten
ein gewöhnliches Kastenschlofs, angebracht, welches durch die bei c angeordneten Federn
aus dem Rahmen heraus in die Schlufslage gedrückt wird. In der Offenstellung wird
jedoch der Schlofskasten dadurch am Heraustreten vor den Rahmen A verhindert, dafs eine
an diesem befestigte, sich entweder an die vordere oder an die hintere Wand des Schlosses B
legende und am, freien Ende mit einem Stift versehene Blattfeder d diesen Stift d} in eine
entsprechende Durchbohrung e der Vorderoder Hinterwand des Schlofskastens einspringen
läfst. Desgleichen wird das Schlofs' B in der Schlufslage (Fig. 2) durch eine zweite, mit Stift
versehene Blattfeder g gegen das Zurücktreten in den Rahmen A gesichert, indem der Stift g1
in eine Oeffnung h einer Schlofskastenwand tritt und dem Schlofs eine Bewegung oder
Verschiebung nur gestattet, wenn der Stift gY
durch den Schlüssel aus der Oeffnung h gedrückt wird.
Das Auslösen der Federn und Stifte aus den zugehörigen Oeffnungen in der Schlofswand
geschieht in jedem Falle durch den Schlüssel, der so gestaltet ist, dafs er einerseits durch
seinen Bart den gewöhnlichen Schlofsriegel f und, wenn das Schlofs mit Zuhaltungen versehen
ist, diese sämmtlich bethätigen, andererseits durch einen auf der vorderen oder hinteren
Bartkopffläche angeordneten Vorsprung oder Zapfen \ auf die Stifte der Blattfedern
drücken kann. ■
' Es wird nun, wenn der Schlüssel in dem Schlofs so weit gedreht ist, bis der Zapfen ^
vor dem Stift άλ angelangt ist, durch Druck
oder Zug auf den Schlüssel in seiner Längsrichtung die Feder d ausgelöst, so dafs das
Schlofs B infolge des Federdruckes aus dem Rahmen A hervorspringt, wobei der Schlüssel
die Schlofsbewegung mitmacht, so dafs er nachher die geeignete Stellung hat, und bei
Rückwärtsdrehung mit seinem Zapfen ^ vor den Stift ^1 der zweiten Blattfeder gebracht
werden kann, um den Stift gl nun wieder durch Druck oder Zug in seiner Längsrichtung
auslösen zu können, worauf durch einen mittels des Schlüssels ausgeübten Druck auf das Schlofs
nach der Richtung, wohin es sich bewegen soll, um in den Rahmen A zurückzutreten,
die Kraft der Federn bei c überwunden und Schlofs und Schlüssel in ihre Anfangsstellung
zurückgebracht werden. Weil also hierbei der Schlüssel die Vor- und Rückwärtsbewegung
des Schlosses im Rahmen A mitzumachen hat, so mufs selbstverständlich die Thür, Schubladenwand
und dergl., an der das Schlofs sitzt, einen entsprechend längeren Einsteckschlitz für
den Schlüssel erhalten als gewöhnlich.
Selbstredend können die Federn bei c entweder so angebracht sein, dafs sie das Schlofs
aus dem Rahmen hervordrücken, oder so, dafs sie es in .denselben zurückziehen; auch können
die Federn ganz fehlen, so dafs das Schlofs nach beiden Richtungen, von Hand durch
Druck seitlich gegen den Schlüssel, geschoben werden kann. Der eigentliche Schlofsriegel f
kann mittels des Schlüssels bei jeder der beiden Stellungen des Schlosses B zum Rahmen A
sowohl heraus- wie hineingedreht werden.
Je nachdem man, wie es Fig. 4 zeigt, an dem Schlüsselbart die Zapfen ^, welche das
Auslösen der Zuhaltungsfedern d und g besorgen, vorn oder hinten oder an beiden Kopfflächen
gleichzeitig anordnet und demgemäfs auch die Zuhaltungsfedern anbringt, ferner je
nach Stellung, Anzahl, Form und Gröfse, und zwar sowohl in der Dicke wie in der Länge,
der Zapfen ^, sowie dementsprechend der Federn d und g nebst deren Stiften d1 und gt und
der Löcher e und h lassen sich die mannigfaltigsten Ausführungsformen dieser Schlofssicherung
schaffen, so dafs kein Schlofs und kein Schlüssel dem anderen gleicht, was in Verbindung mit der Mannigfaltigkeit der eigentlichen
Schlofsconstruction, als Kastenschlofs, Chubbschlofs und dergl., und deren Zuhaltungen
eine grofse Sicherheit gegen unbefugtes Oeffnen des Schlosses bildet.
Claims (2)
1. Ein Schlofs mit in einem Rahmen verschiebbarem,
als Riegel dienendem Gehäuse, gekennzeichnet durch mit Stiften versehene
federnde Zuhaltungen dg, deren Stifte bei den beiden Endstellungen des Schlofsgehäuses
in entsprechende Oeffnungen des letzteren einschnappen und nur bei besonderer. Stellung des Schlüssels durch Bartvorsprünge
ausgelöst werden können.
2. Ein Schlofs der unter 1. gekennzeichneten Art, das durch die Wirkung von Federn C C
nach Auslösung der betreffenden Zuhaltung selbstthätig vorspringt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE79393C true DE79393C (de) |
Family
ID=352034
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT79393D Expired - Lifetime DE79393C (de) | Schlofs mit verschiebbarem, als Riegel dienendem Gehäuse und federnden Sperrungen für beide Endstellungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE79393C (de) |
-
0
- DE DENDAT79393D patent/DE79393C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1808343A1 (de) | Sicherheits-Vorhaengschloss mit Schliesszylinder | |
| DE69808030T2 (de) | Treibstangenschloss für eine Tür, Fenstertür oder dergleichen | |
| DE2433322B2 (de) | Panik-Hauptschloß mit Fallen-Nebenverschlüssen | |
| DE102011050226A1 (de) | Dispositif de commande de verrouillage pour vantail | |
| DE2738746C3 (de) | Auslösevorrichtung für ein Paniktürschloß mit Falle und Riegel | |
| DE3931101C2 (de) | ||
| EP0471976A2 (de) | Treibstangenschloss | |
| DE79393C (de) | Schlofs mit verschiebbarem, als Riegel dienendem Gehäuse und federnden Sperrungen für beide Endstellungen | |
| DE2017192C3 (de) | Schloß mit durch Münzeinwurf zu betätigender SchlieOfunktion | |
| DE2804603A1 (de) | Schloss mit einem in einem gehaeuse angeordneten riegel oder mit einem fallenriegel und einer zuhaltung | |
| EP0795664B1 (de) | Einsteckschloss | |
| DE69403380T2 (de) | Riegel für Schlösser, insbesondere für paniksichere Doppeltürschlösser | |
| DE3219262C2 (de) | ||
| DE806211C (de) | Drueckerschloss | |
| DE897216C (de) | Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftwagen | |
| DE272467C (de) | ||
| DE2048685C3 (de) | Links/Rechts durch Umwenden verwendbares Schloß | |
| DE65853C (de) | Sicherheitsthürschlofs | |
| DE7732317U1 (de) | Vorrichtung zur loesbaren schwenkbegrenzung von schwingfluegelfenstern o.dgl. | |
| DE46087C (de) | Thürschlofs mit vereinigtem Schliefsund Fallenriegel | |
| CH694970A5 (de) | Wahlweise bedienbares Türschloss. | |
| DE1096C (de) | Thürschlofs mit gemeinschaftlichen Zuhaltungen für Riegel und Falle | |
| DE83768C (de) | ||
| DE12909C (de) | Thürschlofs mit vertikal verschiebbaren Sicherheitsplatten und horizontal drehbarem Fallenkopf für rechts und links zu öffnende Thüren | |
| DE512622C (de) | Vorrichtung zum Entriegeln von Tuerschloessern |