DE84640C - - Google Patents
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- DE84640C DE84640C DENDAT84640D DE84640DA DE84640C DE 84640 C DE84640 C DE 84640C DE NDAT84640 D DENDAT84640 D DE NDAT84640D DE 84640D A DE84640D A DE 84640DA DE 84640 C DE84640 C DE 84640C
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- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B59/00—Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts
Landscapes
- Percussion Or Vibration Massage (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. März 1895 ab.
Die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstande Verbesserungen an Chubbschlössern,
durch welche einerseits eine bessere Führung und Bethätigung der Zuhaltungen, andererseits
die directe Bewegung der Falle durch den Schlüssel erzielt wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Ansicht, bei welcher insbesondere die Bethätigung
der Falle direct durch den Schlüssel dargestellt ist.
In Fig. 2 ist die neue Gestaltung der Führung der Zuhaltungen gezeichnet, und zwar in
der ä'ufsersten eingeschobenen Stellung des Schlofsriegels.
Fig. 3 zeigt die Stellung des Schlofsriegels in dem Moment, in welchem der Stift des
Schlofsriegels durch den Querschlitz der beiden Fenster der Zuhaltungen hindurchgeht.
In Fig. 4 ist diejenige Stellung des Schlofsriegels und der Zuhaltungen zur Darstellung
gebracht, welche dieselbe beim Durchgang des Stiftes durch den äufseren Querschlitz der Zuhaltungen
einnehmen.
Fig. 5 bis 7 zeigen Querschnitte, und zwar Fig. 5 nach der Linie A-B der Fig. 4, Fig. 6
nach der Linie C-D der Fig. 2, Fig. 7 nach der Linie E-F der Fig. 3.
Die Bethätigung der Falle direct durch den Schlüssel erfolgt in folgender Weise:
An dem Schlofsriegel α (s. Fig. 1) ist um
einen Stift b drehbar ein Winkelhebel c angeordnet, dessen eines Ende bei der eingeschobenen
Stellung des Schlofsriegels α unter Einwirkung des Schlüssels d steht. Das andere
Ende des Winkelhebels c wirkt auf einen zweiten Hebel e, welcher seinen festen Drehpunkt
in dem Schlofsblech hat und mit seinem freien Ende in eine Vertiefung der Falle f eingreift.
Wird der Schlüssel beim Aufschliefsen des eigentlichen Schlofsriegels noch weiter
herumgedreht, so bewegt er den Winkelhebel c in der eingezeichneten Pfeilrichtung,
welcher seinerseits auf den Hebel e einwirkt und dadurch die Falle zurückbewegt.
Letztere ist in bekannter Weise construirt, so dafs ihre sonstige Einrichtung hier nicht
weiter beschrieben zu werden braucht.
Die Neuerungen an den Zuhaltungen sind zweierlei Art; dieselben wurden bisher in eine
bestimmte Stellung durch Federn gedrückt, durch die neue Gestaltung aber werden sie
vom Schlüsselbart selbst zwangläufig bewegt, und zwar in der Weise, dafs im gegebenen
Augenblick die über einander liegenden Zuhaltungen eine derartige Stellung einnehmen,
dafs sie das Hindurchtreten des am Schlofsriegel α angebrachten bekannten Stiftes g gestatten.
Um die richtige Stellung der Zuhaltungen auch dann zu sichern, wenn der Schlüsselbart
nicht auf dieselben einwirkt, ist ein besonderer Schliefscylinder h angeordnet, welcher sich mit
dem Schlüssel herumdreht. Zu gleicher Zeit dient er dazu, das Vorwärtsschieben des Schlofsriegels
zu bewirken, und zwar vermittelst zapfenförmiger Ansätze i z1, welche an seinem
unteren Ende angebracht sind. In seinem mittleren Theile ist er derart gestaltet, dafs die
Zuhaltungen sich fest an ihn anlegen und infolge dessen eine Bewegung nicht ausführen
können. Diese Sicherung der Zuhaltungen ist aus Fig. 5 deutlich zu ersehen. Der Quer-
schnitt des mittleren Theiles ist, wie in Fig. 2 punktirt angedeutet, oval, während der Schlitz
für den Schlüsselbart senkrecht zu der Längsachse dieses Querschnittes gestellt ist. Dadurch
ist folgende Wirkungsweise des Schlüssels und des Schliefscylinders bedingt:
Bei der in Fig. 2 gezeichneten Stellung sind die Zuhaltungen derart festgestellt, dafs sie keine
Bewegung ausführen können, da sie an beiden Seiten des festen Querschnittes des Schliefscylinders
h anliegen. Wird der Schlüssel und mit ihm der Schliefscylinder um 90 ° nach
rechts herumgedreht, so kommt der Schlüsselbart mit den Zuhaltungen in Eingriff und hebt
sie in bestimmter Weise, derart, dafs der Stift g des Schlofsriegels durch den Querschlitz zwischen
den Fenstern der Zuhaltungen hindurchgleiten kann, während der Schlofsriegel von
den Ansätzen i bezw. z1 des Schliefscylinders
vorwärts geschoben wird. Bei einer weiteren Drehung werden die Zuhaltungen wiederum in
die Normalstellung zurückgeführt und sind dann wieder gegen Verschiebung gesichert.
Diese zwangsweise Führung der Zuhaltungen tritt aber nicht nur in den eben gekennzeichneten
äufsersten Stellungen ein, sondern überhaupt während jeder Bewegung. Es ist dies
bedingt durch die eigenthümliche Form des Schlüsselbartes, welche aus Fig. 7 deutlich zu
ersehen ist.
Jedem Vorsprung des Bartes auf der einen Seite entspricht ein Vorsprung auf der entgegengesetzten
Seite des Schlüssels, und zwar ist die Summe beider Vorsprünge immer gleich
grofs, und zwar gleich dem gröfsten Durchmesser des ovalen Querschnittes des Schliefscylinders
h.
Eine weitere Verbesserung ist durch die eigenartige Gestalt der Zuhaltungen geschaffen;
dieselben sind nämlich, wie aus den Fig. 2 bis 4 deutlich zu ersehen ist, als Winkelhebel
ausgebildet und derart im Schlosse angeordnet, dafs sie um den Stift Ar sich drehen können,
während sie vom Schlüssel bezw. vom Schliefscylinder bethätigt werden. Es hat diese Gestaltung
' der Zuhaltungen den . besonderen Werth, dafs der Hub bei der zweiten Schlufslage
ein höherer und dadurch sicherer ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Chubbschlofs, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Schliefscylinders in der Weise, dafs die winkelförmig ausgebildeten Zuhaltungen während ihrer ganzen Bewegung vom Schlüssel oder Schliefscylinder, in dem sie stets.in zwei Punkten an einem dieser Theile anliegen, zwangläufig geführt werden, zu dem Zwecke, jede selbstständige Bewegung der Zuhaltungen unmöglich zu machen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE84640C true DE84640C (de) |
Family
ID=356851
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT84640D Active DE84640C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE84640C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3994072A (en) * | 1975-11-19 | 1976-11-30 | Agnello Jr Joseph A | Illuminated gunsight |
| FR2758846A1 (fr) * | 1997-01-28 | 1998-07-31 | Jpm Chauvat Sa | Serrure a pene dormant |
-
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- DE DENDAT84640D patent/DE84640C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3994072A (en) * | 1975-11-19 | 1976-11-30 | Agnello Jr Joseph A | Illuminated gunsight |
| FR2758846A1 (fr) * | 1997-01-28 | 1998-07-31 | Jpm Chauvat Sa | Serrure a pene dormant |
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