DE63563C - Weichenstellwerk für Strafsenbahnen - Google Patents

Weichenstellwerk für Strafsenbahnen

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DE63563C
DE63563C DENDAT63563D DE63563DA DE63563C DE 63563 C DE63563 C DE 63563C DE NDAT63563 D DENDAT63563 D DE NDAT63563D DE 63563D A DE63563D A DE 63563DA DE 63563 C DE63563 C DE 63563C
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DE
Germany
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switch
track
pressure
signal box
behind
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT63563D
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English (en)
Original Assignee
P. HAMPEL in Wandsbek, Hotel Kiel
Publication of DE63563C publication Critical patent/DE63563C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L11/00Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle
    • B61L11/02Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle using mechanical interaction between vehicle and track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
Mit α α ist das von links an die Weiche B herangeführte Geleise bezeichnet, mit c das hinter der letzteren liegende durchgehende Geleise und mit d das nach links abgezweigte dritte Geleise. Die Zungen b der Weiche B sind in der Fig. 2 der Zeichung in einer solchen Lage dargestellt, dafs ein von links kommendes Gefährt auf das Abzweigungsgeleise d geleitet würde. Die eine derselben ist in gewöhnlicher Weise um einen Zapfen e drehbar, die andere, mit der ersteren durch eine Stange b1 gekuppelt, ist mit einer senkrechten Achse/ fest verbunden, welche in einen abgedeckten Raum G unterhalb der Weiche B hineinreicht. Das untere Ende dieser senkrechten Achse/ wird von einem an der Ausmauerung des Raumes G befestigten Lager h gestützt. Die Drehachse / ist ferner mit einem waagrechten Arm i ausgerüstet, dessen nach unten zeigender Zapfen il in die Verdickung k1 einer Zugstange k eingreift. Die letztere, durch Schnallen I in ihrer Länge verstellbar, läuft in waagrechter Richtung unter der Mitte·, des durchgehenden Geleises α α c c, und zwar von der Weiche B aus nach beiden Seiten hin sich erstreckend. Die Enden der Zugstange k sind gelenkig mit je einem der symmetrisch angeordneten Winkelhebel m verbunden, welche in einer senkrechten Ebene drehbar sind. Der nicht mit der Zugstange k verbundene Arm dieser Winkelhebel ist mit einer Drucknase m} ausgerüstet, und diese spielen bei der Bewegung der Winkelhebel in der Bahn eines am Gefährt N angebrachten auf- und niederbeweglichen Stellrades n.
Oberhalb der Zugstange k ist eine Schiene ο von U-förmigem Querschnitt angebracht, durch deren Schlitze o1 die Drucknasen m1 treten. Die Stützung der Winkelhebel m geschieht mittelst eines durch die Augen o'2 der Schiene 0 geschobenen Bolzens p. Die Winkelhebel m sind nun. derart mit einander verbunden, dafs die Drucknase m1 eines derselben ihre tiefste Stellung einnimmt, wenn die andere in ihrer höchsten Lage sich befindet, und umgekehrt.
Wenn bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Lage der beweglichen Theile ein von links kommender Strafsenbahnwagen N mit gesenktem Stellrad η die Kreuzung durchfährt, so wird, ehe die Weiche von den Rädern desselben erreicht wird, die vor der Weiche liegende Drucknase gesenkt und —weil beim Ausführungsbeispiel die die Drucknase m1 tragenden Schenkel der Winkelhebel m gegen einander gerichtet sind — die Zugstange k nach links gezogen. Die Zungen b der Weichen werden somit um ihre Aufhängepunkte e und/ aus der in Fig. 2 gezeichneten Lage gedreht und lassen infolge dessen den Wagen N in das Geleise c c einfahren. Bei dieser Verschiebung der Zugstange k wurde aber der in der Fahrtrichtung hinter der Weiche liegende rechtsseitige Winkelhebel m ebenfalls gedreht, und zwar so, dafs seine Drucknase m1 in die Bahn des Stellrades η gelangt (Fig. 3), infolge dessen die Weiche wieder in die Stellung Fig. 1 und 2 gebracht, d. h. nach dem Zweiggeleise d d hin geöffnet wird.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Ein Weichenstellwerk für Strafsenbahnen, gekennzeichnet durch die mittelst Zugstange k
    unter einander verbundenen, vor und hinter der Weiche angebrachten Winkelhebel m, welche mit ihren Drucknasen m1 in die Bahn eines vom Wagen aus auf- und niederbewegbaren Stellrades η reichen und durch Vermittelung der Zugstange k und eines auf einer der Drehachsen f der mit einander zwangläufig verbundenen Weichenzungen b angebrachten Armes i die letzteren in der Weise umstellen, dafs die in der Fahrtrichtung vor der Weiche gelegene Drucknase ml bei ihrer Abwärtsbewegung die Freigabe desjenigen Geleises veranlafst, auf welches das Gefährt geleitet werden soll, das Herunterdrücken der hinter der Weiche befindlichen, vorher gehobenen Drucknase aber dieses Geleise wieder absperrt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT63563D Weichenstellwerk für Strafsenbahnen Expired - Lifetime DE63563C (de)

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