DE536087C - Eisenbahnwagengleisbremse - Google Patents
EisenbahnwagengleisbremseInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K7/00—Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
- B61K7/02—Track brakes or retarding apparatus
- B61K7/04—Track brakes or retarding apparatus with clamping action
- B61K7/06—Track brakes or retarding apparatus with clamping action operated mechanically
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
20. OKTOBER 1931
20. OKTOBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Ja 536087 KLASSE 20 h GRUPPE
Eisenbahnwagengleisbremse Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1929 ab
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft Eisenbahnwagengleisbremsen mit längs einer oder beider Fahrschienen
zu deren beiden Seiten liegenden Bremsschuhen, die zwecks Bremsung quer zur Schiene
beweglich sind, und mit Schuhbalken, die mittels eines Paares zweiarmiger Hebel bewegbar
sind.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß der Drehzapfen nur eines Hebels quer zur
Schiene verschiebbar ist und daß die unteren Arme des Hebelpaares durch eine Feder miteinander
verbunden sind, so daß durch die Verschiebung des Drehzapfens der Bremsdruck veränderbar ist. Bei Verwendung eines Schuhbalkenpaares
für jede Fahrschiene sind die beweglichen Drehzapfen von beiden Schuhbalkenpaaren
auf nur einer Antriebsstange angeordnet, so daß sie von dieser um gleiche Strecken bewegt werden und bewirken, daß auf sämtliche
vier Flächen der beiden Räder der gleichen Achse annähernd gleiche Drücke übertragen
werden.
Hierdurch wird erreicht, daß die Abweichungen in den Abmessungen der Radreifen und im
Abstand der Räder einer Achse auf die Bremsung keinen Einfluß ausüben. Es wird ferner erreicht,
daß die Wagen bei dem Klettern der Räder innerhalb der Bremsschuhe nicht zur Entgleisung
kommen, da der Druck der Bremsschuhe an den Innenseiten der Räder nachläßt, sobald dieRäder
mit ihren Laufflächen bis zur Höhe der Bremsschuhe geklettert sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Zeichnung, und zwar
Fig. 1 den Grundriß der Gleisbremse mit dem Kraftantrieb in der vierten Bremsstellung,
Fig. 2 den vergrößerten Schnitt durch die Gleisbremse nach Linie A-B der Fig. 1, in der
Pfeilrichtung gesehen,
Fig. 3 das äußerste rechte Ende der Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 4 eine vergrößerte Seitenansicht des dem Kraftantrieb abgewandten Teils der Gleisbremse,
Fig. 5 den Querschnitt nach Linie C-D der Fig. 4, in Pfeilrichtung gesehen, und
Fig. 6 die Verbindung der Schubplatten mit den Holzschwellen.
Die erste und zweite Schwelle jeder Gruppe von drei Schwellen besteht aus Holzbalken 2,
jede dritte Schwelle aus einem I-Profilbalken 1
(Fig. 4). Auf den Schwellen 1 und 2 sind die Streckenschienen 15 befestigt. Auf der Oberseite
jedes I-Profilbalkens 1 sind durch Bolzen
8 Führungsklötze 9 mit auswärts vorspringenden Flügeln ga und aufwärts vorspringenden
Lappen gb befestigt, auf denen die
Vorsprünge 32s der Tragstücke 32 für die Querstangen
11 sowie die Enden der Schuhbalken 12 verschiebbar gelagert sind (Fig. 4). Jeder
Bremsabschnitt für eine zweischienige Strecke weist vier Schuhbalken 12 und zwei Querstangen
υ auf, wobei die Schuhbalken 12 gegenüber der Streckenschiene 15 infolge der Führungsklötze
9 nur eine hin und her gehende Gleitbewegung ausführen können (Fig. 1). Die
Gleitbewegung der Schuhbalken 12 wird durch den Hebel 16 gesteuert, der drehbar auf einem
festen Zapfen 17 sitzt, und einen zweiten Hebel 18, der drehbar auf einem quer zur Schiene verschiebbaren
Zapfen 19 gelagert ist; der Drehzapfen 19 ist mit der Querstange 11 verbunden.
Die unteren Enden der Hebel 16 und 18 sind mit hakenartigen Sitzen ΐ6δ und i8b versehen,
in die Lagerungsunterlagscheiben 20 eingreifen, zwischen denen eine mit Vorspannung eingebrachte
Feder 21 liegt, deren Vorspannung durch Zwischenscheiben 24 und Sicherungsmuttern
22 auf den Bolzen 23 eingestellt werden kann. Beim Wegstoßen eines Schuhbalkens
12 von der Fahrschiene 15 wird der andere Balken 12 in Richtung auf die Fahrschiene
15 bewegt, weil die oberen kugelig gestalteten Enden i6a und i8a der Hebel 16 und
18 in die Schuhbalken 12 eingreifen und weil die Schuhbalken 12 durch die Federn 21 und die
Hebel 16 und 18 gelenkig miteinander verbunden sind. Bei Bewegung der - Querstange 11
nach, links wird auch der durch Kopfschrauben 25 daran befestigte Drehzapfen 19 nach links
bewegt, wobei er den rechten Schuhbalken 12 und die Feder 21 nach links bewegt, und durch
den Hebel 16, der um .den festen Zapfen 17
drehbar ist, eine Bewegung des linken Schuhbalkens 12 nach rechts herbeigeführt. Es werden
also bei Bewegung der Querstaiige 11 nach
links die beiden Drehzapfen 17 und 19 näher aneinandergebracht und die beiden Schuhbalken
12 der Schiene 15 genähert. Befindet sich dabei ein Wagenrad zwischen den Schuhbalken
12, so wird die Feder 21 um ein Stück zusammengedrückt, dessen Größe von der Bewegung
der Querstange 11 und der Dicke-des
zwischen den Schuhbalken befindlichen Rades abhängt.
Jeder Schuhbalken 12 hat einen lotrechten Schlitz 12/ an einem Ende und eine lotrecht
angeordnete keilförmige Zunge I2e am anderen
Ende, die in den Schlitz 12/ des benachbarten Schuhbalkens eingreift, wodurch eine gelenkige
Verbindung der benachbarten Schuhbalken 12 geschaffen wird, so daß man einen gewissermaßen
durchlaufenden, biegsamen Schuhbalken erhält. Die Schuhbalken 12 sind mit einem
Sitz i26 versehen, auf dem der Bremsschuh 26
ruhen kann, und haben einen abwärts vorspringenden Haken X2d (Fig. 5), der den vorspringenden
Teil 96 umgreift. Bei der dargestellten Form der Bremsschuhe 26 bleibt eine verhältnisöo
mäßig schmale Bremsfläche, deren untere Kante ein wenig oberhalb des Randes der Fahrschiene
15 liegt, so daß eine ungleichmäßige Abnutzung des Bremsschuhes 26 nicht möglich ist. Die
Querstange 11, die zugehörigen Hebel 16 und
18 und die Feder 21 werden durch Lippen 32s
und 32C des Tragstückes 32 getragen, die auf
dem Lappen g" bzw. der Schwellenplatte 33 gleiten.
Um die Schuhbalken 12 zu veranlassen, eine Normallage gegenüber den Fahrschienen 15
einzunehmen, ist eine Lagensicherungsfeder 30 für jedes Hebelpaar 16, 18 vorgesehen. Die Feder
30 umschließt einen Führungsbolzen 31, der verschiebbar im Tragstück 32 gelagert ist, und
hat genügende Vorspannung, um den zugeordneten Schuhbalken 12 so weit nach links gegenüber
der Querstange 11 verschoben zu halten, daß die Anschlagnase i8c des Hebels 18 auf
den emporragenden Teil 32° des Tragstückes 32 trifft. Der Führungsbolzen 31 ist mit Sieherungsmuttern
35 versehen, die während des Arbeitens der Bremseinrichtung nicht in Tätigkeit treten, sondern nur eine Rolle spielen, wenn
der zugeordnete Schuhbalken 12 abgenommen wird, da der Kopf des Führungsbolzens 31 "im
Betriebe sich gegen die Innenwandung des Schuhbalkens 12 stützt und der Führungsbolzen 31 dadurch gehalten wird.
Die Feder 30 mit den zugehörigen Getriebeteilen und die Feder 21 sind durch Öffnen der go
Bremsvorrichtung zugänglich. Dies geschieht durch Auseinanderziehen der Schuhbalken. 12
über die Bremslösestellung der Bremsvorrichtung hinaus, in welchem Falle die Haken xzd
an den Schuhbalken 12 (Fig. 4 und 5) die Lappen g6 der Führungsklötze 9 freigeben. Bei
in diesem Maß geöffneter Gleisbremse lassen sich die Schuhbalken 12 aufwärts ausheben,
wodurch das Getriebe der Gleisbremse freigelegt wird.
Hierdurch wird erreicht, daß die empfindlicheren Teile der Gleisbremse, die durch schleppende
Ausrüstungsteile oder durch einen entgleisten Wagen beschädigt werden könnten, geschützt sind.
Das Antriebswerk, durch welches eine Anzahl von Querstangen ir gleichzeitig in einer oder
der anderen Richtung angetrieben wird, ist auf der einen Seite der Gleisbremse angeordnet.
Diese Seite der Gleisbremse ist mit einer Schubplatte 40 aus starkem Flacheisen ausgerüstet
(Fig. 1), die mit der Oberseite der verschiedenen I-Pronlbalken 1 und Schwellen^ verbolzt ist.
Unter dieser Schubplatte 40 befindet sich in geeigneter Entfernung ein Schubwinkelstab 42.
Die Schubplatte 40 und der Schubwinkelstab 42 sind an den abgesetzten Enden der Holzschwellen
2 mittels der Schrauben 43 befestigt und werden durch die Hülse 41 im Abstande gehalten
(Fig. 6). Für die Befestigung der beiden Teile ist an dem I-Profilbalken 1 ein Schlitz ia
vorgesehen; unterhalb des Schlitzes i° ist ein
Winkeleisenstück i6 befestigt, an dem der Schübwinkelstab
42 befestigt ist. Die Schubplatte 40 ist auf dem I-Profilbalken 1 befestigt und wird
im Abstande davon durch Zwischenstück 45 gehalten.
Zwischen Schubplatte 40 und Schubwinkelstab 42 sind die Doppelwinkelhebel 49 um die
■ Bolzen 48 drehbar gelagert. Die Doppelwinkelhebel 49 sind mit ihren langen freien Enden
gelenkig an eine Antriebsstange 50 und mit ihren kurzen Enden mittels der kopflosen
Bolzen 51 gelenkig an die verbreiterten Enden nffi der Querstangen 11 angeschlossen, so daß
eine Längsbewegung der Antriebsstange 50 eine
'5 viel geringere Querbewegung der Querstangenn herbeiführt (Fig. 1).
. Da die Kräfte, die durch jede der Querstangen 11 übertragen werden, der Größe nach
viele Tonnen betragen, muß das Antriebswerk
ao zum Ingangsetzen aller Querstangen 11 auf
einmal offenbar imstande sein, sehr große Kräfte zu übertragen, insbesondere dann, wenn
ein Wagen in der Gleisbremse ist und die Bremse auf die dritte oder vierte Bremsstellung
gebracht wird. Um für das Antriebswerk, das aus einem Motor 56 besteht, der durch ein
Getriebe ein Rad 54 mit Kurbelzapfen 54a
treibt, einen Arbeitsvorteil zu geben, wenn die Bremsstärke zunimmt, sind die Teile so bemessen,
daß die Kurbelstange 60 bei einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen des Motors 56 bei der dritten und vierten Bremsstellung
des Antriebswerkes sich um eine erheblich kürzere Strecke bewegt als bei der ersten und zweiten Bremsstellung. Um weiter
dem Antriebswerk einen Vorteil beim Lösen der Gleisbremse zu geben, ist ein Übersetzungswinkelhebel
61 drehbar zwischen zwei Tragstücken 62 auf einem Kopfbolzen 63 gelagert.
Der kurze Schenkel des Übersetzungswinkelhebels
61 ist gegabelt, und das gegabelte Ende ist gelenkig durch einen Stift 65 mit einem
Gelenkstück 66 verbunden. Das Gelenkstück 66 ist auf die Kurbelstange 60 aufgeschraubt und
wird durch Sicherungsmuttern 67 in seiner Lage gehalten. Der lange Schenkel des Übersetzungswinkelhebels
61 ist in ähnlicher Weise gegabelt und durch einen Stift 64 an die
Antriebsstange 68 angelenkt. Das andere Ende der Antriebsstange 68 greift einstellbar an einem
zwischen Sicherungsmuttern 69 gehaltenen Gelenkstück 70 an. Ein Doppelnebel 72 ist mit
einem Ende drehbar zwischen der Schubplatte40 und dem Schubwinkelstab 42 gelagert und gelenkig
mit der Antriebsstange 50 und dem Gelenkstück 70 verbunden.
Hierdurch wird erreicht, daß, wenn das Antriebswerk die Lösestellung einnimmt, die
wirksame Länge des kurzen Arms des Übersetzungswinkelhebels 61 sehr kurz ist, während
die wirksame Länge des langen Arms des Übersetzungswinkelhebels 61 sehr lang ist, wie
dies durch die strichpunktierte Stellung des Übersetzungswinkelhebels 61 angedeutet ist.
Wenn sich das Antriebswerk aus der Lösestellung in Richtung auf die vierte Bremsstellung
bewegt, wächst die wirksame Länge des kurzen Arms des Übersetzungswinkelhebels 61, während die wirksame Länge des
längeren Arms abnimmt. Es wird also das Über-Setzungsverhältnis zwischen Motor 56 und Antriebsstange
50 infolge des Bogens, welchen der Stift 54° des Antriebswerkes durchläuft, und durch die Stellung verändert, die der Übersetzungswinkelhebel
61 annimmt. Durch den Doppelhebel 72 werden bis zu einem gewissen Grade die Querkräfte ausgeglichen, die auf die
Schubplatte 40 und den Schubwinkelstab 42 durch die Winkelhebel 49 ausgeübt werden.
Wenn ein Wagen zwischen den Bremsschuhen 26 emporklettert und dabei auf die
äußeren Bremsschuhe 26 aufläuft, fällt der Druck, der während der Bremsung auf die
Spurkranzseiten der Räder ausgeübt wurde, sofort im wesentlichen auf Null ab, so daß keine
weitere Kraft auf die Spurkranzseiten dieser Räder übertragen wird und infolgedessen die
Räder keine Veranlassung haben, noch weiter emporzuklettern. Die äußeren Bremsschuhe 26
dienen dabei als Fahrschienen. Wenn der emporgekletterte Wagen das Ende der Gleisbremse
erreicht, fällt er wieder auf die Fahrschiene zurück, ohne zu entgleisen. Die Einzeleinstellung
der Vorspannung der Federn 21 wird dadurch erzielt, daß man die nötige Anzahl
von Zwischenscheiben 24 einlegt, und die Einzeleinstellung des Abstandes zwischen den Bremsschuhen
26 für eine bestimmte Bremsstellung läßt sich durch Verstellung der Sicherungsmuttern
22 herbeiführen. Eine Gesamteinstellung des Abstandes zwischen den Bremsschuhen 26 läßt sich durch Veränderung der
Länge der Antriebsstange 68 herbeiführen.
Die Gleisbremse verlangt keine besondere Bauart des Kraftantriebs, der lediglich imstande
sein muß, die Gleisbremse auf verschiedene Bremsstellungen einzustellen. Das Antriebswerk kann durch Druckluft, Druckwasser oder
elektrisch betätigt werden. In die zum Ausbau der Schuhbalken 12 erforderliche, vor der uo
Lösestellung liegende Stellung kann die Vorrichtung unter Benutzung des Antriebswerkes
dadurch gebracht werden, daß man den Bolzen 64 bei Lösestellung des Antriebswerkes
entfernt und danach das Antriebswerk etwa in die dritte Bremsstellung bringt, dann die
Bohrung der Antriebsstange 68 in Deckung mit der zweiten Öffnung 77 des Übertragungswinkelhebels
61 bringt, den Bolzen 64 wieder einsetzt und das Antriebswerk wieder bis auf die Löse- lao
stellung zurückführt.
Da die Bremsschuhe 26 einer Fahrschiene 15
ganz unabhängig von den Bremsschuhen 26 für die andere Fahrschiene 15 wirken, so kann
die Bremseinrichtung auch für nur eine Fahrschiene 15 benutzt werden. Gegebenenfalls
können auch mehr als zwei Paare von Bremsschuhen 26 an die Querstangen 11 angeschlossen
werden.
Claims (4)
1. Eisenbahnwagengleisbremse mit längs einer Fahrschiene zu deren beiden Seiten
hegenden Bremsschuhen, die zwecks Bremsung quer zur Schiene beweglich sind, und
mit Schuhbalken, die mittels eines Paares zweiarmiger Hebel bewegbar sind, dadurch
gekennzeichnet, daß der Drehzapfen (19) nur eines Hebels (18) quer zur Schiene verschiebbar
ist, und daß die unteren Arme (i6&, i86) des Hebelpaares durch eine Feder
(21) miteinander verbunden sind, so daß durch die Verschiebung des Drehzapfens (19)
der Bremsdruck veränderbar ist.
2. Gleisbremse nach Anspruch 1 mit einem Schuhbalkenpaar für jede Fahrschiene,
dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Drehzapfen (19) von beiden Schuhbalkenpaaren
(12) auf nur einer Querstange (11) angeordnet sind, so daß sie von dieser
um gleiche Strecken bewegt werden und bewirken, daß auf sämtliche vier Flächen der beiden Räder der gleichen Achse annähernd
gleiche Drücke übertragen werden.
3. Gleisbremse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine lotrechte
Bewegung der Schuhbalken (12) nur dann möglich ist, wenn sie um ein bestimmtes
Stück quer zur Fahrschiene über die Bremslösestellung hinaus bewegt worden sind.
4. Gleisbremse nach Anspruch 1 bis 3 mit Kraftantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß
der bewegliche Drehzapfen (19) des Hebels (18) mit dem motorisch angetriebenen Teil
(54, 54°) durch einen Winkelhebel (61) und
die Verbindungsstangen (60, 68) verbunden ist, wobei die Arme des Winkelhebels (61)
mit den Verbindungsstangen (60, 68) bestimmte Winkel einschließen, so daß durch die Drehung des Winkelhebels (61) die
wirksamen Armlängen veränderlich sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US536087XA | 1928-01-03 | 1928-01-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE536087C true DE536087C (de) | 1931-10-20 |
Family
ID=21985405
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG75240D Expired DE536087C (de) | 1928-01-03 | 1929-01-03 | Eisenbahnwagengleisbremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE536087C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744194C (de) * | 1940-10-05 | 1944-01-12 | Gutehoffnungshuette Oberhausen | Anordnung der Bremsglieder bei Gleisbremsen, insbesondere fuer Foerderwagen |
| CN108357514A (zh) * | 2018-04-18 | 2018-08-03 | 新疆工程学院 | 一种非煤矿山斜巷阻车装置及其阻车方法 |
-
1929
- 1929-01-03 DE DEG75240D patent/DE536087C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744194C (de) * | 1940-10-05 | 1944-01-12 | Gutehoffnungshuette Oberhausen | Anordnung der Bremsglieder bei Gleisbremsen, insbesondere fuer Foerderwagen |
| CN108357514A (zh) * | 2018-04-18 | 2018-08-03 | 新疆工程学院 | 一种非煤矿山斜巷阻车装置及其阻车方法 |
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