DE473737C - Vorrichtung fuer eine gewichtsautomatische Gleisbremse zur Vermeidung der stossartigen Belastung - Google Patents
Vorrichtung fuer eine gewichtsautomatische Gleisbremse zur Vermeidung der stossartigen BelastungInfo
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- DE473737C DE473737C DEM94618D DEM0094618D DE473737C DE 473737 C DE473737 C DE 473737C DE M94618 D DEM94618 D DE M94618D DE M0094618 D DEM0094618 D DE M0094618D DE 473737 C DE473737 C DE 473737C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K7/00—Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
- B61K7/02—Track brakes or retarding apparatus
- B61K7/04—Track brakes or retarding apparatus with clamping action
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K7/00—Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
- B61K7/02—Track brakes or retarding apparatus
- B61K7/04—Track brakes or retarding apparatus with clamping action
- B61K7/08—Track brakes or retarding apparatus with clamping action operated pneumatically or hydraulically
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Erfindung bezweckt beim Einlauf eines Fahrzeuges in eine gewichtsautomatische
Gleisbremse mit heb- und senkbaren, sich seitlich an den Spurkranz andrückenden Bremsschienen, wobei das Fahrzeug von der
Fahrbahn mit starrer Unterlage auf eine an diese anschließende, aber weniger starre oder
gar bewegliche Unterlage aufläuft, die plötzliche stoßartige Übertragung des Raddruckes
ίο bzw. Bremsdruckes zu vermeiden und hierdurch
die mehr oder minder starken dynamischen Stöße in senkrechter oder wagerechter Richtung auf Fahrzeug und Gleisbremse
aufzuheben oder jedenfalls erheblich herabzumindern. Um dies zu erreichen, wird gemäß
der Erfindting zwischen die feste Laufschiene und die Bremsschiene der Gleisbremse
ein beweglicher Teil in Gestalt eines einarmigen Übergangshebels eingeschaltet,
so der den Raddruck von Null beginnend bis zur
Vollast ganz allmählich und stoßfrei von einem Fahrbahnteil zum anderen überträgt.
Der Übergang des Raddruckes wird mithin von einem Mittel auf das andere auf einem
beliebig langen Zeitraum verteilt, und hierdurch wird das Aufbringen des Gewichtes
unter Vermeidung dynamischer Stoßwirkungen rein statisch gestaltet.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in Abb. 1 bis 6 der Zeichnung
dargestellt.
Abb. ι zeigt die neue Anordnung an einer
gewichtsautomatischen Gleisbremse, bei der neben den Laufschienen heb- und senkbare,
sich seitlich an den Spurkranz des Rades andrückende Bremsschienen angeordnet sind,
und zwar in Ruhestellung, und
Abb. 2 die gleiche Gleisbremse in Bremsstellung.
Abb. 3 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Abb. i.
Abb. 4 ist ein Schnitt nach Linie C-D der Abb. 2.
Bevor das Fahrzeug mit seinen auf den Fahrschienen / laufenden Rädern η in die
Gleisbremse einläuft, kann durch eine hydraulische, in Richtung der Pfeile q (Abb. 4) wirkende
Hebevorrichtung die Bremsschiene 0, die an einem Hebel p sitzt, und die Gegenschiene
r derart gehoben werden, daß das Rad« mit seinem Spurkranz auf den Fuß der Bremsschiene 0 aufläuft, so daß durch den
Raddruck selbst das Rad zwischen dem Kopf der Schiene ο und zwischen der Gegenschiener
von beiden Seiten gleichmäßig eingepreßt und hierdurch gebremst wird. Hierbei trat bisher beim Einlauf des Fahrzeuges
in die Bremse eine stoßartige senkrechte Belastung der hydraulischen Hebevorrichtung
auf, und ferner setzte die Bremsung sofort mit dem Höchstmaß ihrer Wirkung ein, wodurch
stoßartige wagerechte Kräfte sowohl auf das Fundament der Bremse wie auf das Fahrgestell des Wagens ausgeübt wurden.
Dementsprechend war der Materialverschleiß groß.
Gemäß der Erfindung läßt sich nun dieser Nachteil dadurch vermeiden, daß in die heb-
und senkbare Bremsschiene ο der Übergangshebel α eingebaut wird, und zwar derart/ daß
er mit seinem einen Ende'an der Bremsschiene mittels des Gelenkes s angreift, während er an
seinem anderen Ende auf dem festen Auflager t aufliegt. Zur Aufnahme dieses Übergangshebels
ist der Fuß der Bremsschiene ο
ίο auf die Länge des Hebels weggeschnitten, also
mit einem Ausschnitt u versehen. Der Übergangshebel besteht aus einem Balken aus
Flußstahl. Das feste Lager t dieses Hebels ist in solcher Höhe angeordnet, daß der Hebel
in der Bremsstellung (Abb. 2 und 4) wagerecht in Höhe des weggeschnittenen Schienenfußes
liegt, so daß der Spurkranz auf ihn aufläuft (Abb. 4). In der Ruhestellung dagegen
(Abb. ι und 3) liegt der Hebel in
ao schräger Stellung, so daß das gelenkig angeschlossene Ende nach unten gerichtet ist. Infolge
dieser Schräglage liegt das über das feste Lager t hinausragende Hebelende ein
wenig höher als in der Bremslage. Aus diesem Grunde ist das erwähnte Ende mit einer
kleinen Abrundung w versehen, um ein Auflaufen des Spurkranzes bei nicht angehobener
Bremsschiene zu vermeiden. Diese Abschrägung gewährleistet gleichzeitig auch bei angehobener Bremsschiene ein stoßfreies
Auflaufen des Spurkranzes beim Einlaufen in die Bremse. Da die Bremsschiene 0, wenn
die Gleisbremse in Tätigkeit gesetzt wird, außer ihrer senkrechten Bewegung auch noch
wegen der Drehung des Hebels p eine geringe wagerechte Bewegung ausführt, so muß auch
der Übergangshebel α diese zweifache Bewegung mitmachen können. Aus diesem
Grunde ist das feste Lager t zweckmäßig kugelförmig ausgebildet. Zur Erläuterung
des durch die Einschaltung des Übergangshebels α erzielten wesentlichen Vorteils ist in
den Abb. 5 und 6 das Einsetzen der Bremskraft bei der bisherigen und bei der neuen
Gleisbremsenanordnung einander gegenübergestellt. Die Abb. 5 läßt erkennen, daß bei
dem bisherigen Zustande, d. h. ohne Zwischenschaltung eines Hebels α gemäß der Erfindung,
die Bremskraft V plötzlich vom NuIlbis zum Höchstwerte stoßartig ansteigt. Die
Abb. 6 läßt erkennen, wie durch die Verwendung des Hebels α gemäß der Erfindung die
Bremskraft W auf der Strecke x-y erst allmählich im Laufe einer gewissen Zeit ihren
Höchstwert erreicht.
Die Bremsung setzt mithin nicht plötzlich und stoßweise, sondern ganz allmählich und
stetig von Null beginnend bis zur Vollwirkung ein, und auch die wagerechten oder
schräg gerichteten Bremskräfte und sonstigen Kräfte werden in derselben Weise nur ganz
allmählich übertragen, und zwar sowohl auf die Fahrbahn wie auf das Fahrzeug. Jede :
stoßartige Belastung der hydraulischen Hebevorrichtung ist mithin vermieden, und es
können auch keine stoßartigen Kräfte weder auf das Fundament der Bremse noch auf das
Fahrgestell des Wagens entstehen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung für eine gewichtsautomatische Gleisbremse zur Vermeidung der stoßartigen Belastung mit heb- und senkbaren, sich seitlich an den Spurkranz andrückenden Bremsschienen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Übergangshebel (a) eingeschaltet ist, der am einen Ende an der Bremsschiene (0) gelenkig gelagert und am anderen Ende auf einem festen Lager (t) allseitig beweglich angeordnet ist, so daß er Bewegungen in verschiedenen Ebenen ausführen kann und sowohl die Bremskräfte auf .die Fahrzeugräder wie die senkrecht und schräg gerichteten Kräfte auf die Gleisbremse oder das Fahrzeug stets nur in ganz allmählichem Übergange überträgt. ·Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM94618D DE473737C (de) | 1926-05-22 | 1926-05-22 | Vorrichtung fuer eine gewichtsautomatische Gleisbremse zur Vermeidung der stossartigen Belastung |
| US192060A US1800895A (en) | 1926-05-22 | 1927-05-17 | Rail brake |
| GB13769/27A GB271516A (en) | 1926-05-22 | 1927-05-23 | Improved device for ensuring a shockfree run of a vehicle during its transition from a rigid track member to a nonrigid one |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM94618D DE473737C (de) | 1926-05-22 | 1926-05-22 | Vorrichtung fuer eine gewichtsautomatische Gleisbremse zur Vermeidung der stossartigen Belastung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE473737C true DE473737C (de) | 1929-03-20 |
Family
ID=7322755
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM94618D Expired DE473737C (de) | 1926-05-22 | 1926-05-22 | Vorrichtung fuer eine gewichtsautomatische Gleisbremse zur Vermeidung der stossartigen Belastung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1800895A (de) |
| DE (1) | DE473737C (de) |
| GB (1) | GB271516A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3159227A (en) * | 1962-09-28 | 1964-12-01 | Sands Measurement Corp | Weighing apparatus |
-
1926
- 1926-05-22 DE DEM94618D patent/DE473737C/de not_active Expired
-
1927
- 1927-05-17 US US192060A patent/US1800895A/en not_active Expired - Lifetime
- 1927-05-23 GB GB13769/27A patent/GB271516A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB271516A (en) | 1927-09-01 |
| US1800895A (en) | 1931-04-14 |
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