DE435535C - Laufradanordnung fuer Schiebebuehnen u. dgl. - Google Patents
Laufradanordnung fuer Schiebebuehnen u. dgl.Info
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- DE435535C DE435535C DEH106260D DEH0106260D DE435535C DE 435535 C DE435535 C DE 435535C DE H106260 D DEH106260 D DE H106260D DE H0106260 D DEH0106260 D DE H0106260D DE 435535 C DE435535 C DE 435535C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61J—SHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
- B61J1/00—Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 13. OKTOBER 1926
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 435535 KLASSE 20 g GRUPPE 3
(H 106260 IIJ20g)
Hohenzollern Akt-Ges. für Lokomotivbau in Düsseldorf-Grafenberg.
Laufradanordnung für Schiebebühnen u. dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1926 ab.
Die Fahrgleise von unversenkten Schiebebühnen, Portalkranen und ähnlichen Beförderungseinrichtungen
werden meist von für andere Fahrzeuge bestimmten Normal- oder Schmalspurgleisen gekreuzt. In der Regel
werden in solchen Fällen die Schienen der Normal- und Schmalspurgleise gegenüber den
Fahrbahnschienen der Schiebebühne o. dgl.
um die Spurkranzhöhe der letzteren tiefer gelegt, so daß sie keine Spurkranzausschnitte
zu erhalten brauchen und daher ohne weiteres an den Kreuzungsstellen stoßfrei befahren
werden können. Das Fahrgleis der Schiebebühne muß dann an der Kreuzungsstelle eine
Lücke von entsprechender Breite erhalten. Diese Lücken verursachen beim überfahren
erhebliche Stoße, die sowohl füf die Schiebebühne
wie auch für das Gleis sehr nachteilig sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Stöße zu vermeiden. Zu diesem Zwecke
ist eine besondere Laufradanordnung für die Schiebebühne o. dgl. vorgesehen, die sich im
wesentlichen durch die Verwendung- dreier hintereinanderliegender Räder oder Rollen
ίο kennzeichnet, die in einem gemeinsamen, um zwei Gelenkstellen kippbaren Rahmen gelagert
sind. Dabei ist die Anordnung der Laufrollen gegenüber den Gelenkstellen des Kipprahmens
eine solche, daß beim überfahren einer Gleislücke stets zwei der mit ihren
unteren Scheiteln in einer gemeinsamen Geraden liegenden Rollen gleichzeitig von der
Schiene gestützt werden, während jeweils die dritte Rolle in der Höhe der Schienenlauffläche
frei schwebend über die Gleislücke geführt wird, so daß keinerlei Stöße beim Übergang
von dem einen Schienenstück zu dem anderen auftreten können.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform, und zwar
in Anwendung auf eine Schiebebühne, veranschaulicht.
Abb. r stellt das eine Ende einer mit der neuen Laufrollenanordnung ausgestatteten
Schiebebühne in Richtung des Gleises gesehen dar.
Abb. 2 zeigt das betreffende Ende der Schiebebühne in der Queransicht mit senkrechtem
Längsschnitt durch den Laufradrahmen, während-
Abb. 3 einen Schnitt nach Linie HI-III der Abb. 2 darstellt.
Das Ende 1 der Schiebebühne ist gegenüber der Lauf schiene 2 durch Vermittlung
einer Art Fahrgestelles 3 abgestützt. Das Fahrgestell besteht aus einem Rahmen, in
dem in gemeinsamer Ebene drei hintereinanderliegende Räder oder Rollen 4, 5 und 6 derart
gelagert sind, daß ihre unteren Scheitel in einer mit der Lauffläche der Laufschiene 2'zusammenfallenden
Geraden liegen. Die Verbindung des Laufradrahmens 3 mit dem Schiebebühnenende ι erfolgt durch Vermittlung eines
im Querschnitt gabelförmigen Stützkörpers 7, dessen beide Wangen 8 zylindrische Lagerpfannen
9 aufweisen, mit denen sie sich auf zwei in gewissem Abstande voneinander quer
im Laufradrahmen 3 gelagerte Bolzen ro stützen. Diese Bolzen liegen parallel zu den
Achsen der Laufrollen 4, S, 6 und symmetrisch zu der durch die Achse des mittleren Rades 5
gelegten senkrechten Ouerebene.
/·η der Kreuzungsstelle (Abb. 2) mit der quer verlauf enden Schiene 11, die im vorliegen-.
den Falle als Teil eines Schmalspurgleises an- ! genommen ist, ist die Laufschiene 2, 2 unterbrochen.
Die Lauffläche der Schiene 11 liegt etwas unterhalb der Schiene 2, so daß
sich Ausschnitte für die Spurkränze der Laufrollen der Schiebebühne erübrigen.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Angenommen, die Schiebebühne
nähere sich von links her der Kreuzungsstelle. Sobald die Laufrolle 6 über die Schienenlücke
tritt, wie in Abb. 2 angedeutet, stellen nicht mehr beide Gelenkbolzen 10 das wirksame
Auflager, dar, sondern nur noch der linke Bolzen. Der Druck der Last verteilt sich auf die
beiden Laufrollen 4 und 5 im umgekehrten Verhältnis der Abstände ihrer Achsen von der
durch den linken Bolzen 10 gehenden senkrechten Querebene. Die Laufrolle 6 wird bei
der Weiterfahrt frei schwebend über die Schienenlücke, und zwar in der durch deren
Lauffläche gegebenen Höhe, hinweggeführt und setzt sich nach Überschreiten der Lücke
völlig stoßfrei auf das betreffende Schienenende auf. Erreicht die mittlere Rolle 5 mit
ihrem Scheitel die Schienenlücke, so verteilt sich die Last wieder gleichmäßig auf beide
Gelenkbolzen 10, während gleichzeitig nur noch die beiden äußeren Rollen 4 und 6 den
Druck auf die Schiene 2 übertragen, so daß die mittlere Rolle 5 im Niveau der Lauffläche
der Schienen über die Lücke geführt wird und go sich gleichfalls stoßfrei auf das Schienenende
aufsetzt, wie sie das andere Schienenende auch völlig stoßfrei verlassen hat. In entsprechender
Weise wird das dritte Laufrad 4 stoßfrei über die Lücke geführt, wobei die Last sich auf den rechten Gelenkzapfen 10
verschiebt.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Laufradanordnung für Schiebebühnen u. dgl., gekennzeichnet durch drei mit ihren unteren Scheiteln in einer Geraden liegende Rollen, .die in einem gemeinsamen um zwei Gelenkpunkte kippbaren Rahmen gelagert sind.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der mittleren Laufrolle in einer zwischen den beiden Gelenkbolzen durchgehenden senkrechten Ebene liegt. 110-
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der äußeren Laufrollen zu den beiden Gelenkpunkten symmetrisch liegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH106260D DE435535C (de) | 1926-04-16 | 1926-04-16 | Laufradanordnung fuer Schiebebuehnen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH106260D DE435535C (de) | 1926-04-16 | 1926-04-16 | Laufradanordnung fuer Schiebebuehnen u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE435535C true DE435535C (de) | 1926-10-13 |
Family
ID=7169996
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH106260D Expired DE435535C (de) | 1926-04-16 | 1926-04-16 | Laufradanordnung fuer Schiebebuehnen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE435535C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19837692C2 (de) * | 1998-08-19 | 2003-04-03 | Bentec Gmbh Drilling & Oilfield Systems | Bohrvorrichtung, Bohranlage und Verfahren zum Abteufen einer Explorations- und Förderbohrung |
-
1926
- 1926-04-16 DE DEH106260D patent/DE435535C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19837692C2 (de) * | 1998-08-19 | 2003-04-03 | Bentec Gmbh Drilling & Oilfield Systems | Bohrvorrichtung, Bohranlage und Verfahren zum Abteufen einer Explorations- und Förderbohrung |
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