DE954260C - Wagenbremse zum Abbremsen sowie Abteilen von Foerderwagen - Google Patents

Wagenbremse zum Abbremsen sowie Abteilen von Foerderwagen

Info

Publication number
DE954260C
DE954260C DEM24158A DEM0024158A DE954260C DE 954260 C DE954260 C DE 954260C DE M24158 A DEM24158 A DE M24158A DE M0024158 A DEM0024158 A DE M0024158A DE 954260 C DE954260 C DE 954260C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
braking
car
fixed pivot
beams
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM24158A
Other languages
English (en)
Inventor
August Hartmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Mönninghoff GmbH and Co KG
Original Assignee
Maschinenfabrik Mönninghoff GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Mönninghoff GmbH and Co KG filed Critical Maschinenfabrik Mönninghoff GmbH and Co KG
Priority to DEM24158A priority Critical patent/DE954260C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE954260C publication Critical patent/DE954260C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Wagenbremse zum Abbremsen sowie Abteilen. von Förderwagen Vor Schächten, Kippstellen, Ablaufbergen u. dgl. werden zum Aufhalten oder Abteilen der auf dem Streckengleis fahrenden Förderwagen Wagenbremsen angeordnet. Diese Wagenbremsen bestehen im allgemeinen aus einem mit dem Streckengleis fest verbundenen Rahmen, in welchem zwei etwas geneigt angeordnete Bremsbalken gelagert sind. Das eine Ende der Bremsbalken ist in festen Schwenklagern gelagert, während das andere Ende gehoben und gesenkt werden kann. Das Heben und Senken der Bremsbalken geschieht vornehmlich durch Druckmittelmotoren. Die in die Wagenbremse einlaufenden Wagen werden durch die Bremsbacken an den Laufkränzen der Wagenräder abgebremst. Bei den bisher üblichen Wagenbremsen dieser Art sind am Einlaufende der Wagenbremse die Bremsbalken schwenkbar gelagert. Der Abstand zwischen SchienenobeTkante bis zur Bremsfläche der Bremsbalken ist hier größer als der Laufraddurchmesser. Hierdurch ist dem Förderwagen die Möglichkeit gegeben, in die Wagenbremse einzulaufen. Am Auslaufende der Bremse ist dagegen der Abstand zwischen Schienenoberkante und Bremsfläche bei gesenkten Bremsbalken kleiner als der Laufraddurchmesser. Der Durchgang der Förderwagen durch die Bremse wird hierdurch gesperrt, d. h. die Förderwagen werden abgebremst. Nach Anheben des Auslaufendes der Bremsbalken wird der Abstand zwischen Schienenoberkante und Bremsfläche wie am Einlaufende der Wagenbremse größer als der Laufraddurchmesser. Der Förderwagen kann nunmehr die Wagenbremse frei durchlaufen.
  • Diese bisher üblichen Wagenbremsen haben den Nachteil, daß die Laufräder der in die Wagenbremse einlaufenden Förderwagen, bedingt durch die verhältnismäßig kurzen Hebelarme, gerechnet von den Schwenklagern des Einlaufendes bis zur Berührungsstelle der Laufräder mit den Bremsflächen der Bremsbalken, mit verhältnismäßig großer Kraft abgebremst werden. Der Bremsweg ist hierdurch sehr kurz. Die Förderwagen werden wegen der großen Bremskraft leicht kopflastig, und ein Teil des Fördergutes, z. B. Kohle od. dgl., fällt aus dem Förderwagen heraus. Der spezifische Flächendruck auf die Laufradfläche ist sehr groß, so daß sich die Laufräder einseitig abnutzen und unrund werden. Die üblichen Wagensperren werden außerdem sehr teuer, da aus Sicherheitsgründen eine zusätzliche Sicherheitsperre erforderlich ist. Der Einbau der Sicherheitssperre ist überdies oft schwierig und umständlich, insbesondere dann, wenn die Wagenbremse in eine Förderwagen-Aufschiebevorrichtung eingebaut wird.
  • Die Nachteile der üblichen Wagenbremsen können erfindungsgemäß behoben werden, wenn die festen Schwenklager der Bremsbalken nicht am Einlaufende derselben sondern an derem Auslaufende angeordnet werden, und zwar in einer solchen Höhe, daß bei geschlossener Bremse der Abstand zwischen Schienenoberkante und. Bremsfläche der Bremsbalken an dem Auslaufende kleiner ist als der Laufraddurchmesser.
  • Bei einer solchen Wagenbremse werden infolge des größeren Hebelarmes die Laufräder der Förderwagen beim Einlaufen in die Bremse zunächst mit einer geringen Bremskraft abgebremst. Der Bremsweg ist lang und die Abnutzung- der Laufräder gleichmäßig. Ein Durchfahren der Bremse im geschlossenen Zustand derselben ist auch bei Ausfall des Druckmittels ausgeschlossen, da die am Auslaufende angeordneten festen Schwenklager der Bremsbalken nicht nachgeben. Die sonst übliche Sicherheitssperre ist daher nicht erforderlich. Zum Öffnen der Bremse werden die Bremsbalken angehoben. Zu diesem Zweck werden die Schwenklager an der Auslaufseite senkrecht nach oben verschoben. Die Betätigung der Bremse kann durch Druckmittelmotoren oder auch mittels elektrischer Hubmagnete geschehen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i einen Aufriß und Abb.2 eine Seitenansicht desselben. Abb. 3 ist eine schematische Darstellung des Bremsmotors mit den Bremshebeln und Bremsbalken in geschlossener und geöffneter Stellung, wobei die ausgezogenen Linien die geschlossene und die gestrichelten Linien die offene Stellung der Bremse wiedergeben. Abb. q. zeigt das Bremsweg-Diagramm, und zwar für die erfindungsgemäße Bremse (ausgezogene Kurve) und für die bisher übliche Bremse (gestrichelte Kurve). An dem Streckengleis io ist der Rahmen i i der Wagenbremse befestigt. An dem Rahmen i i befinden sich Führungseisen 1a, in welchen dieBremsbalken: 13 verschiebbar gelagert sind, und zwar senkrecht nach oben.
  • Die Zeichnung zeigt die Bremse in geschlossener Stellung. Bei 1q. laufen die Förderwagen in die Bremse ein, deren Bremsbalken 13 am Auslaufende in den Schwenklagern 15 schwenkbar sind. An der Einlaufseite 1q. ist der Abstand von der Schienenoberkante bis zur Bremsfläche größer, an der Auslaufseite kleiner als der Laufraddurchmesser. Während die Auslaufseite der Bremshalken 13 bei geschlossener Bremse infolge der festen Anordnung der Schwenklager unverschieblich ist, kann die Einlaufseite nachgeben.
  • Zum Öffnen der-Bremse werden die Bremsbalken 13 durch einen Druekmittelmotor 16 angehoben, und zwar, wie Abb. 3 erkennen läßt, sowohl an der Einlaufseite wie an der Auslaufseite. Hierbei wird durch die Kolbenstange 17 über den Winkelhebel 18 die Verbindungsstange ig angehoben, die ihrerseits die Einlaufseite der Bremsbalken 13 anhebt. Durch Verschwenken der in der Kurvenschleife 2o geführten Lasche 21 mittels der Kolbenstange 22 wird die Auslaufseite der Bremsbalken 13 angehoben. Bei Wegfall des Druckmittels werden die Bremsbalken 13 durch Druckfedern im Zylinder des Druckmittelmotors 16 in ihre Schließstellung zurück gebracht, so daß die Bremse geschlossen wird und so sich der Einsatz einer zusätzlichen Sicherheitssperre erübrigt. .
  • Das Bremsweg-Diagramm nach Abb. q. läßt erkennen, daß die Bremskraft bei der erfindungsgemäßen Bremse zunächst klein ist und dann allmählich ansteigt, während sie bei der bisher üblichen Bremse sogleich sehr hoch ist und mit zunehmendem Bremsweg kleiner wird. Die erfindungsgemäße Bremse zeichnet sich demnach durch ein weiches Abbremsen aus, und es werden damit die eingangs geschilderten, durch die plötzliche hohe Abbrems.ung verursachten Nachteile der Kopflastigkeit, des Herausfallens des Fördergutes, des- Unrund-,verdens der Laufräder u. dgl. vermieden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wagenbremse zum Abbremsen sowie Abteilen von Förderwagen an Schächten, Ablaufbergen, Kippstellen u: dgl., bestehend aus seitlichen, die Laufräder von oben erfassenden Bremsbalken, deren einen Enden in festen Schwenklagern schwenkbar gelagert sind und deren anderen Enden unter der Einwirkung einer nach unten gerichteten Kraft stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Schwenklager (i5) der Bremsbalken (i3) sich am Auslaufende derselben befinden, und zwar in einer solchen Höhe, daß bei geschlossener Bremse der Abstand zwischen Schienenoberkante und Bremsfläche der Bremsbalken (i3) an dem Auslaufende kleiner ist als der Laufraddurchmesser.
  2. 2. Wagenbremse nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Schwenklager (i5) am Auslaufende der Bremsbalken (r3) zwecks Freigabe der Bremse nach oben verschiebbar sind.
  3. 3. Wagenbremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der festen Schwenklager (i5) über im wesentlichen senkrechte Laschen (2 r) erfolgt, deren oberen Enden die Schwenklager (r5) bilden und deren unteren Enden in einer Kurvenschleife (2o) geführt sind und in dieser durch. einen Bremsmotor (i6) entgegen einer Federkraft nach oben gedrückt werden.
  4. 4. Wagenbremse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der horizontal liegende Druckmittelmotor (r6) zum Heben der Schwenklager (i5) gleichzeitig zum Heben der Einlaufenden der Bremsbalken (i3) dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 742 76o, 8oo o25.
DEM24158A 1954-08-17 1954-08-17 Wagenbremse zum Abbremsen sowie Abteilen von Foerderwagen Expired DE954260C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM24158A DE954260C (de) 1954-08-17 1954-08-17 Wagenbremse zum Abbremsen sowie Abteilen von Foerderwagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM24158A DE954260C (de) 1954-08-17 1954-08-17 Wagenbremse zum Abbremsen sowie Abteilen von Foerderwagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE954260C true DE954260C (de) 1956-12-13

Family

ID=7299215

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM24158A Expired DE954260C (de) 1954-08-17 1954-08-17 Wagenbremse zum Abbremsen sowie Abteilen von Foerderwagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE954260C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1081494B (de) * 1957-11-07 1960-05-12 Schuechtermann & Kremer Foerderwagenbremse

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742760C (de) * 1942-04-14 1943-12-10 Gustav Strunk G M B H Maschf Foerderwagensperre
DE800025C (de) * 1949-09-04 1950-08-11 Hauhinco Maschf Foerderwagenbremse

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742760C (de) * 1942-04-14 1943-12-10 Gustav Strunk G M B H Maschf Foerderwagensperre
DE800025C (de) * 1949-09-04 1950-08-11 Hauhinco Maschf Foerderwagenbremse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1081494B (de) * 1957-11-07 1960-05-12 Schuechtermann & Kremer Foerderwagenbremse

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE954260C (de) Wagenbremse zum Abbremsen sowie Abteilen von Foerderwagen
DE2158162C3 (de)
DE3344123C2 (de)
DE481906C (de) Einrichtung zum Auswechseln von Fahrzeugradsaetzen mit Hilfe von Plattformen, Gleisbruecken o. dgl.
DEM0024158MA (de)
DE574851C (de) Gleisbremse
DE473737C (de) Vorrichtung fuer eine gewichtsautomatische Gleisbremse zur Vermeidung der stossartigen Belastung
DE809374C (de) Rungenbefestigung fuer Langgutfahrzeuge
DE536087C (de) Eisenbahnwagengleisbremse
DE281013C (de)
EP0110419A2 (de) Vorrichtung zum Umlegen und Drehen von Koksofentüren zum Zwecke der Wartung und Reparatur
DE505711C (de) Ablaufvorrichtung fuer Foerderwagen
DE363303C (de) Vorrichtung zum Auffangen der Foerderwagen am Schacht u. dgl.
DE474154C (de) Vorrichtung zum Regeln des Ablaufs von Foerderwagen
DE570681C (de) In beiden Richtungen befahrbare pendelnde Kletterdrehscheibe
DE1278474B (de) Rollbock zum Unterfahren und Verschieben von Schienenfahrzeugen
AT138057B (de) Schienenhängebahn mit zugweisem Fahrbetrieb.
DE833363C (de) Bremssicherung bei Gefaellebahnwagen mit Zugseilantrieb
DE514090C (de) Gleisverschluss mittels drehbaren Radschuhs
DE477830C (de) Gleisbremse
DE527774C (de) Foerderwagen-Gleisbremse mit beweglichen, von oben auf die Raeder wirkenden Schleifwinkeln
DE920251C (de) Gelenkige Verbindung zweier sich derart kreuzender Bauteile, dass der eine durch eine OEffnung des anderen hindurchgesteckt ist, insbesondere Lagerung von Radtraegern bei Schiebebuehnen und Queraufschleppen
DE484061C (de) Nach Art eines Rollschuetzes hochziehbares Segmentwehr
DE657338C (de) Aufzug fuer kleine Foerderhoehen
DE2435692A1 (de) Schwenkbuehne fuer eine korbbahnanlage in grubenbetrieben