DE925589C - Triebfahrzeug zum Ziehen und Druecken von angehaengten Fahrzeugen - Google Patents

Triebfahrzeug zum Ziehen und Druecken von angehaengten Fahrzeugen

Info

Publication number
DE925589C
DE925589C DEB3279A DEB0003279A DE925589C DE 925589 C DE925589 C DE 925589C DE B3279 A DEB3279 A DE B3279A DE B0003279 A DEB0003279 A DE B0003279A DE 925589 C DE925589 C DE 925589C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
attached
deflecting
vehicles
tensile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB3279A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Novotny
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BREUER WERKE GmbH
Original Assignee
BREUER WERKE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BREUER WERKE GmbH filed Critical BREUER WERKE GmbH
Priority to DEB3279A priority Critical patent/DE925589C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE925589C publication Critical patent/DE925589C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/12Self-propelled tractors or pushing vehicles, e.g. mules

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Triebfahrzeug zum Ziehen und Drücken von angehängten Fahrzeugen Es sind Triebfahrzeuge zum Ziehen oder Drücken von angehängten Fahrzeugen bekannt, bei denen eine Gewichtsübertragung vom angehängten Fahrzeug auf dasTriebfahrzeug erfolgt. DieseGewichtsübertragung hat man in verschiedener Weise derart vorgenommen, daß die zwischen den beiden Fahrzeugen wirkende Zug- oder Druckkraft in eine auf das angehängte Fahrzeug von unten nach oben wirkende Kraft umgelenkt wird. Beispielsweise hat man die Lastübernahme von dem angehängten Fahrzeug auf das Triebfahrzeug mit Hilfe eines auf dem Unterwagen des Triebfahrzeuges verschiebbaren Oberwagens in selbsttätiger Weise bewerkstelligt, indem die Verschiebung des Oberwagens bei Einleitung der Vorwärtsverschiebung des Triebfahrzeuges stattfindet. Ein älterer Vorschlag geht dahin, auf dem Triebfahrzeug ein Gelenkviereck anzubringen, welches mit Hilfe von Winkeln an dem Puffer des angehängten Fahrzeuges angreifen kann, wobei sich aus der Schwenkbewegung des Gelenkvierecks eine senkrecht nach oben gerichtete Kraftkomponente ergibt.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt die Umlenkung der zwischen den beiden Fahrzeugen wirkenden Kraft in eine auf das angehängte Fahrzeug von unten nach oben wirkende Kraft mit Hilfe der Anordnung einerseits von Gegenpuffern zum übertragen einer Druckkraft, andererseits einer in den Kupplungshaken des angehängten Fahrzeuges eingreifenden Öse zum Übertragen einer Zugkraft auf das angehängte Fahrzeug, wobei ein an einen Gegenpuffer anschließendes Druckgestänge mit Umlenkhebel und ein Zuggestänge an einer gemeinsamen Welle angreifen, mit der auch das unter das angehängte Fahrzeug führende Umlenkgestänge über Umlenkhebel verbunden ist, dessen unter das angehängte Fahrzeug reichender Teil eine waagerechte Kreisbewegung um die feste Lagerstelle des Umlenkgestänges im Triebfahrzeug ausführen kann. Der wesentliche Vorteil der Erfindung liegt darin, daß zur Lastübernahme die normalen Kupplungselemente Puffer, Kupplungshaken .und Öse verwendet werden, wobei außerdem für die genügende Beweglichkeit der kraftübertragenden Teile in den Kurven gesorgt ist. Die Zug- bzw. Druckkraft kann erfindungsgemäß bei ihrer Umlenkung durch variable Ausbildung der mechanischen oder anderer äquivalenten Mittel hinsichtlich ihrer Größe verändert werden, so daß eine Anpassung an die verschiedenen Bedürfnisse ohne weiteres möglich ist.
  • Die Erfindung ist sowohl für Gleisfahrzeuge, vor allem für als Wagenschieber bezeichnete Rangierfahrzeuge, als auch für gleislose Fahrzeuge Verschiedener Verwendungszwecke anwendbar.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel als Wagenschieber dargestellt.
  • Abb. i zeigt in schematischer Darstellung ein Triebfahrzeug, welches zwischen zwei Waggons eingesetzt ist, in Seitenansicht, Abb. 2 dieselbe Anordnung im Grundriß.
  • Das Triebfahrzeug 17 läuft auf zwei Achsen und besitzt an jedem Ende eine mechanisch wirkende Vorrichtung zum Umlenken der Zug- oder Druckkraft in eine auf das angehängte Fahrzeug wirkende Hubkraft. Die linke Hälfte der Darstellung zeigt die Wirkungsweise bei Vorhandensein einer Zugkraft. Die in normaler Weise ausgebildete Öse r ist in den normalen Kupplungshaken :2 des zu verschiebenden Fahrzeuges eingehängt, der von der Öse gezogen wird. Diese Zugkraft wirkt sich auf die in Verlängerung der Öse i angeordnete Zugstange 3 aus, die auf den Winkeldoppelhebel q. übertragen wird, der in dem Bock 5 beweglich gelagert ist. Der Bock 5 ist starr am Rahmen des Triebfahrzeuges befestigt. Von q. wird die Zugkraft über die Lasche6 auf den Doppelhebel 7 übertragen, der beweglich in 8 gelagert ist. Die Lagerstelle 8 ist ebenfalls .mit dem Rahmen bzw. dem Gestell des Triebfahrzeuges verbunden. Der freie Arm des Doppelhebels 7 wird bei auftretender Zugkraft nach oben bewegt und greift unter die Leiste9 des angehängten Waggons io, so daß dieser angehoben wird. Ein Teil des Gewichts. des Waggons io wird also auf den Hebel 7 und von da auf die Lagerstelle 8 übertragen. Da diese zwischen den Achsen des Triebfahrzeuges sich befindet, findet auch eine Gewichtsverteilung auf beide Achsen statt. Die Lagerstelle 8 kann infolge einer horizontal schwenkbaren Ausbildung des Gestänges bei 5 um diesen Punkt eine Kreisbewegung ausführen, damit in den Kurven eine seitliche Verschiebung der Gewichtsübernahmestelle automatisch eintreten kann. Zu diesem Zweck besitzt der freie Arm des Hebels 7 außerdem gegenüber der Wagenleiste g ein voll kardanisches Kugelgelenk.
  • Die rechte Hälfte der Abbildungen erläutert die Wirkungsweise der Vorrichtung bei Vorhandensein einer Druckkraft, d. h. beim Schieben angehängter Fahrzeuge durch das Triebfahrzeug. Die Kraftumlenkungsvorrichtung besteht im wesentlichen aus. den gleichen Elementen, die zur Umlenkung der Zugkraft dienen, nur mit dem Unterschied, daß die Puffer ii des zu verschiebenden Waggons io über Gegenpuffer auf Stangen 12 drücken, die in Pufferleisten 13 längs geführt sind und die Kraft auf Doppelhebel 15 übertragen, die' in Böcken 14. drehbar gelagert sind. Die Böcke 14 sind an den Pufferleistenböcken starr befestigt. über die Hebel 15 wird die Stoßkraft auf die Stangen 16 weitergeleitet, wobei die Druckkraft in eine Zugkraft umgewandelt wird, die den Dopppelwinkelhebel 4. in gleicher Weise wie die Zugstange 3 beim Ziehen betätigen. Mithin erfolgt auch beim Drücken über den Doppelwinkelhebel q., die Lasche 6 und den Doppelhebel 7 ein Anheben des gedrückten Waggons.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Triebfahrzeug zum Ziehen öder Drücken von angehängtenFahrzeugen mit Gewichtsübertragung vom angehängten Fahrzeug auf das Triebfahrzeug, wobei die Gewichtsübertragung durch Umlenkung der zwischen beiden Fahrzeugen wirkenden Zug- bzw. Druckkraft mit Hilfe mechanischer oder anderer äquivalenter Mittel in eine auf das angehängte Fahrzeug von unten nach oben wirkende Kraft erfolgt, gekennzeichnet durch die Anordnung einerseits von Gegenpuffern (12) zum 'Übertragen einer Druckkraft, andererseits einer in den Kupplungshaken (2) des angehängten Fahrzeuges eingreifenden Öse (i) zum Übertragen einer Zugkraft auf das angehängte Fahrzeug, wobei ein an einen Gegenpuffer .anschließendes Druckgestänge mit Umlenkhebel (15, 16) und ein Zuggestänge (3).- an. einer gemeinsamen Welle angreifen, mit der auch das unter das, angehängte Fahrzeug führende Umlenkgestänge (q., 6, 7) über Umlenkhebel verbunden ist, dessen unter das angehängte Fahrzeug reichender Teil eine waagerechte Kreisbewegung um die feste Lagerstelle (5) des Umlenkgestänges im Triebfahrzeug awsfühTen kann..
  2. 2. Triebfahrzeug nach Anspruch i, dadurch :gekennzeichnet, daß die Zug- bzw. Druckkraft bei ihrer Umlenkung durch variable Ausbildung der mechanischen oder anderer äquivalenter Mittel hinsichtlich ihrer Größe verändert werden kann.
  3. 3. Triebfahrzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Achsen des Triebfahrzeuges angeordnete Lagerstelle (8) des das angehängte Fahrzeug untergreifenden Teiles des Umlenkgestänges um den Lagerbock (5) als Drehhaupt waagerecht verschiebbar ausgebildet ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 627:241.
DEB3279A 1950-04-28 1950-04-28 Triebfahrzeug zum Ziehen und Druecken von angehaengten Fahrzeugen Expired DE925589C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB3279A DE925589C (de) 1950-04-28 1950-04-28 Triebfahrzeug zum Ziehen und Druecken von angehaengten Fahrzeugen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB3279A DE925589C (de) 1950-04-28 1950-04-28 Triebfahrzeug zum Ziehen und Druecken von angehaengten Fahrzeugen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE925589C true DE925589C (de) 1955-03-24

Family

ID=6953126

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB3279A Expired DE925589C (de) 1950-04-28 1950-04-28 Triebfahrzeug zum Ziehen und Druecken von angehaengten Fahrzeugen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE925589C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1175634B (de) * 1960-12-16 1964-08-13 Stamicarbon Abspannvorrichtung fuer die Antriebsstation eines Strebfoerderers und/oder einer Gewinnungs-maschine

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE627241C (de) * 1934-03-06 1936-03-11 Draisinenbau G M B H Motorisch angetriebene Vorrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE627241C (de) * 1934-03-06 1936-03-11 Draisinenbau G M B H Motorisch angetriebene Vorrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1175634B (de) * 1960-12-16 1964-08-13 Stamicarbon Abspannvorrichtung fuer die Antriebsstation eines Strebfoerderers und/oder einer Gewinnungs-maschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE925589C (de) Triebfahrzeug zum Ziehen und Druecken von angehaengten Fahrzeugen
DE576428C (de) Fahrzeugkupplung
DE943115C (de) Kurvenbeweglicher Schienenzug
DE104882C (de)
DE707600C (de) Selbsttaetige Entkupplungsvorrichtung fuer Grubenfoerderwagen mit Auswerfern
DE2259209C2 (de) Absenkbares Kopfstück für Eisenbahngüterwagen
DE460367C (de) Kupplungsvorrichtung fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE203202C (de)
DE822470C (de) Schlepper
DE323425C (de) Selbsttaetige Eisenbahnwagenkupplung
DE471927C (de) Auslegergleisrueckmaschine
DE425865C (de) Foerderwagenkupplung
DE1076166B (de) Einrichtung zum Lenken eines Radsatzes eines Schienenfahrzeuges
DE902461C (de) Kinder-, Puppenwagen od. dgl.
DE449746C (de) Eisenbahnwagenkupplung
DE687557C (de) Kupplung von Fahrgestellen mit Einzelachsantrieb, insbesondere fuer Lokomotiven
DE547092C (de) Vorrichtung zum Regeln des Ablaufs von Foerderwagen
DE531727C (de) Puffer fuer Eisenbahnwagen, insbesondere Strassenbahnwagen
DE439689C (de) Hackmaschine
DE382568C (de) Foerdergestell
DE658100C (de) Schienentriebfahrzeug mit begrenzbarer Bewegungsfreiheit der jeweils nachlaufenden Radsaetze
DE237881C (de)
DE1240914B (de) Antriebsanordnung eines Schienenfahrzeugs fuer wahlweisen Zahnrad- oder Adhaesionsbetrieb
DE351642C (de) Zug- und Stossvorrichtung fuer Eisen- und Strassenbahnfahrzeuge
DE241185C (de)