DE425865C - Foerderwagenkupplung - Google Patents
FoerderwagenkupplungInfo
- Publication number
- DE425865C DE425865C DEH101965D DEH0101965D DE425865C DE 425865 C DE425865 C DE 425865C DE H101965 D DEH101965 D DE H101965D DE H0101965 D DEH0101965 D DE H0101965D DE 425865 C DE425865 C DE 425865C
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- Germany
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- coupling
- hooks
- pull
- triangle
- pins
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G7/00—Details or accessories
- B61G7/04—Coupling or uncoupling by means of trackside apparatus
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 25. FEBRUAR 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 425865 KLASSE 2Oe GRUPPE 16
(H I01QÖ5 IIJ2oe)
Erich Hausen in Hochlarmark i. W.
Förderwagenkupplung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. März 1925 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf selbsttätige Förderwagenkupplungen, bei denen die Kuppelhaken
an den Enden einer Zugstange angelenkt sind, die unter Vermittelung von Anschlagschienen
ein Schließen bzw. Lösen der Kupplung bewirkt.
Die Erfindung besteht darin, daß die An schlagschienen in Dreieckform angeordnet sind,
die die Zugstangen zweier die Dreiecke gleichzeitig überfahrender Wagen zwecks Lösens oder
Kuppeins des jeweils vordersten der beiden Wagen in bestimmter Weise beeinflussen.
In der Zeichnung zeigt Abb. ι eine Seitenansicht
der geschlossenen Kupplung, Abb. 2 einen Längenschnitt durch dieselbe nach der Linie A-B der Abb. 1 und Abb. 3 die sich
öffnende Kupplung. In Abb. 4 und 5 ist der Löse- und Kupplungsvorgang an mehreren
Wagen schematisch dargestellt.
Die Zugstange 1 ist in ihrer Mitte unter dem Wagenboden 2 wagerecht verschwenkbar
gelagert und ihre einseitige Schwenkbarkeit wird durch Bügel 3 begrenzt, die an ihren
Enden nicht dargestellte Klemmvorrichtungen o. dgl, besitzen, mittels welcher die Zugstange
in der verschwenkten Stellung feststellbar ist. An jedem Ende der Zugstange 1 ist, ebenfalls
wagerecht drehbar, ein knieförmiger Kuppelhaken 4 bzw. 5 mit seinem kurzen Hebelarm
bei 14 bzw. 15 angelenkt und zwischen zwei im Winkel von 45 ° zueinander stehenden, an
ao beiden Kopfenden des Wagenbodens senkrecht angebrachten Zapfen 6, 8 bzw. 7, 9 geführt.
Die zusammengehörigen Zapfen 6, 8 und 7, 9 sind je am Fuße durch einen Bügel 10 bzw. 11
miteinander verbunden, so daß die Haken 4, 5 vollständig eingeschlossen sind. Während je
zwei Zapfen 6, 8 bzw. 7, 9 zusammen als Steuerstifte für einen Haken dienen, bilden die Zapfen
6, 7 gleichzeitig einen Anschlag für eine am hinteren knieförmigen Ende der Haken
angebrachte Nase 12 bzw. 13, die die Schwenkbarkeit der Haken 4, 5 nach der einen Seite
hin begrenzt. Die Zapfen 8,9 dienen als Kuppelzapfen und werden in der Kuppelstellung von
den Haken 5 bzw. 4 umgriffen. Damit sich die Haken 4, 5 beim Zusammenbewegen gegenseitig
nicht hindern, sind sie mit ihrem vorderen Ende zweckmäßig nach oben gebogen (Abb. 1).
Das Ausschwenken bzw. Einziehen der Zughaken 4, 5 erfolgt durch Hakendrehbolzen 14,
15, die sich unterhalb der Zugstange 1 fortsetzen und mit Schienendreiecken 16, 17 zusammenwirken,
die die Bolzen nach innen bzw. nach außen leiten.
Diese Dreiecke befinden sich jeweils nur an bestimmten Orten, wie an Füllörtern, Revierstapeln,
Winden Schächten o. dgl., wo die Wagen zu Zügen zusammengestellt oder wo Züge aufgeteilt werden sollen. An diesen Orten ist
bisher ein besonderes Anfahrgleis sowie ein Ausfahrgleis vorgesehen, bei denen sich die
Zusammenstellung der Wagen nur auf dem Anfahrgleis und die Aufteilung eines Zuges
bzw. das Lösen einzelner Wagen nur auf dem Ausfahrgleis vollzieht. Beides geschieht in der
Regel bei dicht aneinandergeschobenen Wagen, so daß die Kuppelhälften zweier Wagen immer
lose ineinandergreifen.
Soll z. B. ein Zug vor dem Füllort aufgeteilt werden, so wird er in Pfeilrichtung (Abb. 4)
auf das Anfahrgleis gefahren, in dem das Anschlagdreieck τη eingebaut ist. Durch Überfahren
des Dreiecks werden die Wagen der Reihe nach dadurch entkuppelt, daß die Bolzen 14, 15 des zu lösenden jeweils vordersten
Wagens von außen an die Schienen des am Anfang in eine geschlossene Spitze auslaufenden
Dreiecks (Abb. 3) anschlagen, so daß bei Weiterschieben des Wagens die Zugstange 1 geschwenkt
und die Haken 4, 5 eingezogen werden. Da die Bolzen 14, 15 des folgenden Wagens inzwischen
ebenfalls an das Dreieck 17 anschlagen, die Zughaken 4, 5 dieses Wagens sich somit
gleichfalls öffnen, so ist der vordere Wagen, wenn er am Ende des Dreiecks ist, frei. Seine
Bolzen 14, 15 verharren, nachdem sie die parallel
auslaufenden Schienen des Dreiecks 17 verlassen haben, unter dem Einfluß der Klemmvorrichtung
der Bügel 3 in dieser Stellung, in welcher sie, und zwar in der Pfeilrichtung (Abb. 5) ankommend, das Ausfahrgleis erreichen,
auf dem die Wagen wieder gekuppelt werden. Das Anschlagdreieck 16 des Ausfahrgleises beginnt
mit parallel laufenden Schienen, die in etwas breiterem Abstand als beim Anfahrgleis
angeordnet sind, so daß sie die Bolzen 14,15 eines ankommenden Wagens zwischen sich aufnehmen.
Die Bolzen gleiten sodann längs der schrägen Innenwandung des sich anschließenden Dreiecks
16 entlang und durch dessen offene Spitze wieder heraus. Hierbei wird die Zugstange 1
zur Längsachse des Wagens zurückbewegt und eingestellt. Die Zughaken werden dadurch
ausgestoßen und in die Schließlage geschwenkt. Sowohl beim Lösen als auch beim Kuppeln
gelangen stets zwei Wagen gleichzeitig in den Bereich der Dreiecke 16, 17, so daß sich die
Haken je zweier Wagen gleichzeitig in die Offen- bzw. Schließlage bewegen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbsttätige Förderwagenkupplung, bei der die Kuppelhaken an den Enden einer Zugstange angelenkt sind, die unter Vermittelung von Anschlagschienen ein Sehließ en bzw. Lösen der Kupplung bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagschienen in Dreieckform angeordnet sind, die die Zugstangen (1) zweier die Dreiecke (i6oder 17) gleichzeitig überfahrender Wagen derart beeinflussen, daß sich die Enden der Zug- n0 stangen (1) zum Zwecke des Kuppeins oder Lösens des jeweils vordersten der beiden Wagen unter Ein- oder Ausschwenken der an den Enden wagerecht drehbar gelagerten, zwangläufig geführten Zughaken (4,5) gleichzeitig gegen- oder auseinanderbewegen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH101965D DE425865C (de) | 1925-03-04 | 1925-03-04 | Foerderwagenkupplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH101965D DE425865C (de) | 1925-03-04 | 1925-03-04 | Foerderwagenkupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE425865C true DE425865C (de) | 1926-02-25 |
Family
ID=7168912
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH101965D Expired DE425865C (de) | 1925-03-04 | 1925-03-04 | Foerderwagenkupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE425865C (de) |
-
1925
- 1925-03-04 DE DEH101965D patent/DE425865C/de not_active Expired
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