DE707600C - Selbsttaetige Entkupplungsvorrichtung fuer Grubenfoerderwagen mit Auswerfern - Google Patents

Selbsttaetige Entkupplungsvorrichtung fuer Grubenfoerderwagen mit Auswerfern

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DE707600C
DE707600C DEST57546D DEST057546D DE707600C DE 707600 C DE707600 C DE 707600C DE ST57546 D DEST57546 D DE ST57546D DE ST057546 D DEST057546 D DE ST057546D DE 707600 C DE707600 C DE 707600C
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Germany
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stop
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stops
ejector
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Expired
Application number
DEST57546D
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English (en)
Inventor
Heinrich Stein
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G7/00Details or accessories
    • B61G7/04Coupling or uncoupling by means of trackside apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
27. JUNI 1941
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
* KLASSE 2Oe GRUPPE
St 57546 IIJ20 e
Heinrich Stein in Dortmund
ist als Erfinder genannt worden.
Patentiert im Deutschen Reich vom 9. Juni 1938 an Patenterteilung bekanntgemacht am 21. Mai 1941
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Entkupplungsvorrichtung für Grubenförderwagen mit Auswerfern.
Es ist bereits eine Vorrichtung dieser Art vorgeschlagen worden, die zwischen den Gleisen angeordnet ist und auf die ein Wagenrad durch Überfahren einwirkt. Die betreffende Einrichtung weist zwei doppelarmige Hebel auf, die mit je einem Arm unmittelbar oebeneinanderliegen, und die an den Enden ihrer beiden anderen Arme Hebegestänge (Auswerfer) für das Ausheben der Kuppelhaken aus den Ringösen tragen, wobei die nebeneinanderliegenden Arme beider Hebel durch das Rad gleichzeitig niedergedrückt werden. Bei dieser Vorrichtung sind, den verschiedenen Kupplungsarten mit vorlaufendem freiem Haken oder mit vorlaufender freier Öse Rechnung tragend, an einer Entkupplungsvorrich-
ao tung zwei verschiedene Auswerfer vorgesehen, von denen der eine nur bei vorlaufendem freiem Haken und der andere nur bei vorlaufender freier Öse die Entkupplung bewirkt.
Bei der bekannten Vorrichtung sollen die doppelarmigen Hebel und die von ihnen bewegten Auswerfer nach einem Entkuppeln durch Gegengewichte aus der Endstellung der während des Entkuppeins beschriebenen Bahn in die Anfangsstellung zurückbewegt werden, was aber nicht im Einklang damit steht, daß jeder Förderwagen zwei Achsen hat, und dementsprechend bei der erwähnten Anordnung die Entkupplungsvorrichtung zweimal in Tätigkeit setzt, während nur eine Entkupplung für jeden Wagen in Betracht kommt. Aus diesem Grunde war die vorgeschlagene Entkupplungsvorrichtung nicht verwendbar.
Dieser schwerwiegende Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß zwei Gruppen von Anschlägen oder zwei Anschläge vorgesehen sind, von denen der erste die Auswerfer aus ihrer Anfangsstellung in die Endstellung und der zweite dieselben nach dem Entkuppeln wieder in die erwähnte Anfangsstellung bringt, wobei die Anschläge derart wechselweise aufeinanderwirken, daß immer der eine Anschlag zum fahrenden
Wagen eingeschaltet und der andere ausge schaltet wird. Dabei greift ein Hebel des inzwischen zum fahrenden Wagen eingeschal: teten zweiten Anschlages unter einen TtS eines der in die Auswurfstellung gelangt Auswerfer, und beim Überfahren des zweitetf Anschlages werden dieser Auswerfer und alle mit dem ersten Anschlag zusammenhangenden Teile in die Anfangsstellung zurückgebracht. ίο Bei Anwendung zweier in bekannter Weise von einem der Anschläge zu je einem der Auswerfer führender doppelarmiger Hebel können die beiden je auf einen Auswerfer wirkenden doppelarmigen Hebel mit ihren inneren Hebelarmen von einem Schloß in Führungsschlitzen gleitend zusammengefaßt sein, wobei in einem der doppelarmigen Hebel eine Aussparung für eine freie und unwirksame Aufnahme des von den Wagenrädern bei einem etwaigen Rückwärtsfahren in umgekehrter Richtung umgelegten ersten Anschlages vorgesehen ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. ι zeigt einen Mittellängsschnitt durch die Gesamtvorrichtung,
Fig. 2 den Grundriß zur Fig. 1; die Fig. 3 bis 7 zeigen in vergrößertem Maßstabe die wesentlichen Steuerteile; Fig. 3 zeigt die Auslösevorrichtung von der Seite und
Fig. 4 quer gesehen; die
Fig. 5 und 6 zeigen eine Seiten- und eine Stirnansicht des einen Auswerf ers und Fig. 7 eine Seitenansicht des anderen Auswerfers. Auf der gemeinsamen, leicht zwischen den Schienen des Gleises einzubauenden Grundplatte ι sind die Lagerböcke 2 der Auslösevorrichtung 3 längs verschieblich aufgesetzt, zu welchem Zweck die Lochschlitze 4 in den Bockplatten für die Ankerschrauben vorgesehen sind. Auf den Achsen 5 der Böcke 2 sind die Arme 6 schwingbar gelagert, die durch die nach unten durchhängenden Gewichte in einer senkrechten Ruhelage gehalten werden und oben durch eine gemeinsame, auch die Radanschläge 7 tragende Traverse 8 miteinander starr verbunden sind. Das Anstoßen der Radwülste gegen die Anschläge 7 bewirkt also ein Umlegen der Traverse 8, deren Mittelteil auf das Schloß 9 der Auswerferhebel 10 und 11 trifft und dieses niederdrückt. Damit bei gegenläufiger Fahrrichtung der Wagen eine Beeinflussung der Steuerhebel usw. nicht eintreten kann, ist bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel in dem Hebel 11 eine Aussparung n' vorgesehen, in welche sich die Traverse 8 beim Umlegen durch den Radsatz einlegen kann, ohne einen Druck auf die Hebel zur Umsteuerung ausüben zu können. Das Niederdrükken der Hebel 1 o, 11 kann auch durch eine senkrechte Bewegung der Traverse erreicht wer-,;den. Diese Auswerferhebel 1 o, 11 sind als $<lpppelarmige Hebel durch waagerechte ? Achsen '12 bzw. 13 in senkrechter Ebene ^■^phwingbar gelagert und an den Außenarmea mit den Auswerfern durch Lenker 14 bzw. 15» 16 und einem Stößel 17 verbunden. Durch die Stellschlösser 10' können die Hebel in ihrer Länge der jeweiligen Stellung der Lagerböcke aus der Grundplatte angepaßt werden. Bei linksgekuppelten Kupplungen ist der Auswurf verhältnismäßig einfach durch eine Hakenfangzunge 18 mit seitlichen Flügellappen ig zu erreichen. Die Auslösung hat dann zu erfolgen, wenn die erste Kuppelhälfte gerade über dem Auswerfer sich befindet. Der Auswerfer 18, 19 schlägt dann bei seinem Aufrichten mittels des Lenkers 14 in die Auswurfstellung um seine Drehachse 18' an der hängenden freien Kuppelöse 20 der zweiten Kupplungshälfte noch vorbei mit seiner Rillenzunge 18 unter den eingekuppelten Haken
21 der zweiten Kupplungshälfte, hebt diesen an, so daß die eingehängte Kuppelöse 22 der ersten Kupplungshälfte sich mit ihren Schenkeln auf die Flügellappen 19 auflegen kann. Der fahrende Wagen führt die Kupplungen über den Auswerfer 18, 19 hinweg. Zuerst gleitet dabei die Kuppelöse 22 von den Flügeln 19 ab und hängt sich senkrecht ab, dann erst gleitet auch der frei gewordene Kuppelhaken 21 in die senkrechte Hängelage ab, und schließlich fällt auch die über die Flügellappen 19 hinweggezogene freie Kuppelöse 20 nach unten in die Hängelage ab. Der ungekuppelte Haken 23 der ersten Kuppelhälfte kann bei der Entkupplung nicht stören, da er, selbst wenn er durch eingetretene Maßungenauigkeiten noch in eine Berührung mit dem Auswerfer gerät, von diesem zur Hakenrinne aufgekippt wird.
Bei der rechtsgekuppelten Kupplung hängt von der ersten Kupplungshälfte die Ringöse »05
22 frei, während der Haken 23 in die Ringöse 20 der zweiten Kupplungshälfte eingehängt ist und deren Haken 21 frei abhängt. Hier muß also erst die mit ihren seitlich sperrenden Schenkeln die freie Bewegung der übrigen Teile störende Kuppelöse 22 aufgeschwungen sein, ehe der Haken 23 und die Ringöse 20 auf die Auswurfzunge 24 auflaufen darf. Der Außenarm des Hebels 11 ist deshalb durch die Lenker 15, 16 mit einer in »15 senkrechter Ebene schwingenden Gabel 25 verbunden und schwingt diese bei dem Aufwärtsschwenken des Hebelarms 11 in eine aufrechte Stellung, die dabei die Schenkel der Ringöse 22 erfaßt und nach vorn in eise iao angenähert waagerechte Lage über den ande- ' ren Teilen stößt. Der Stößel 17 an dem
Hebel 11 trifft erst danach auf die Auswurfzunge 24, um sie um ihre Schwingachse 27 in eine Schräglage auszuschwingen. Jetzt kann also der Haken 23 in der Mittelrinne 24' und die eingehängte Öse 20 auf den seitlichen, . gegen die Mittelrinne überhöhten Seitenwangen 24" der Zunge 24 auflaufen, sich hierbei entkuppeln und nacheinander die Ringöse 20, der Haken 23 und schließlich auch der frei über die Zunge gelaufene Haken in die senkrechte Hängelage absinken. Der Wagen ist hiernach vollständig abgekuppelt. Die Anschlaghebel 7, die Traverse 8 und Auswerfer liegen jetzt ausgerückt. Der zweite Radsatz des Wagens war ungehindert darüber hinweggefahren; erst der dem entkuppelten Wagen folgende Wagen läuft mit seinem Radwulst über einen Anschlag 28, Auflaufbacken o. dgl., der durch seinen Gegenhebel 29 unter die
ao Zunge 24 greift und sie in die Anfangsstellung zurückwirft, wodurch auch zugleich die übrigen mit den Hebeln 10 und 11 gekuppelten Steuer- und Auswerferteile in die Bereitstellung gebracht sind. Auch dieser Radanschlag mit Hebel ist mit seiner Lagerplatte längs verschieblich auf der gemeinsamen Grundplatte zur Angleichung an die jeweiligen Radstände und Länge der Wagen angeordnet.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    I. Selbsttätige Entkupplungsvorrichtung
    für Grubenförderwagen mit Auswerfern, die durch den fahrenden Wagen mittels Anschlag und Übertragungsgestänge in einer Bahn bewegt werden, in der sich das Entkuppeln vollzieht, gekennzeichnet durch zwei Gruppen von Anschlägen oder durch zwei Anschläge, von denen der erste (7, 8) die Auswerfer aus ihrer Anfangsstellung in die Endstellung und der zweite (28, 29) dieselben nach dem Entkuppeln wieder in die erwähnte Anfangsstellung bringt, wobei die Anschläge derart wechselweise aufeinanderwirken, daß immer der eine Anschlag zum fahrenden Wagen eingeschaltet und der andere ausgeschaltet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebel (29) des inzwischen zum fahrenden Wagen eingeschalteten zweiten Anschlages (28, 29) unter einen Teil (Gabel 24) eines der in die Auswerfstellung gelangten Auswerfer greift, und daß beim Überfahren des zweiten Anschlages dieser Auswerfer und damit alle mit dem ersten Anschlag zusammenhängenden Teile in die Anfangsstellung zurückgebracht werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 mit zwei von einem der Anschläge zu je einem der Auswerfer führenden doppelarmigen Hebeln, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden je auf einen Auswerfer wirkenden doppelarmigen Hebel (1 o, 11) mit ihren inneren Hebelarmen von einem Schloß (9) in Führungsschlitzen gleitend zusammengefaßt sind, wobei in einem (11) der doppelarmigen Hebel eine Aussparung (11') für eine freie und unwirksame Aufnahme des von den Wagenrädern bei einem etwaigen Rückwärtsfahren in umgekehrter Richtung umgelegten ersten Anschlages (8) vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST57546D 1938-06-09 1938-06-09 Selbsttaetige Entkupplungsvorrichtung fuer Grubenfoerderwagen mit Auswerfern Expired DE707600C (de)

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DE (1) DE707600C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE915458C (de) * 1950-04-20 1954-07-22 Paul Rhode Selbsttaetige Abkuppelvorrichtung fuer Foerderwagen von Zechenbetrieben oder fuer aehnliche Fahrzeuge
DE936398C (de) * 1950-12-29 1955-12-15 Heinz Oppel Selbsttaetige Entkupplungsvorrichtung fuer Grubenfoerderwagen
DE956853C (de) * 1953-02-25 1957-01-24 Heinz Oppel Selbsttaetige Einkupplungsvorrichtung fuer Foerderwagen, insbesondere fuer Grubenfoerderwagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE915458C (de) * 1950-04-20 1954-07-22 Paul Rhode Selbsttaetige Abkuppelvorrichtung fuer Foerderwagen von Zechenbetrieben oder fuer aehnliche Fahrzeuge
DE936398C (de) * 1950-12-29 1955-12-15 Heinz Oppel Selbsttaetige Entkupplungsvorrichtung fuer Grubenfoerderwagen
DE956853C (de) * 1953-02-25 1957-01-24 Heinz Oppel Selbsttaetige Einkupplungsvorrichtung fuer Foerderwagen, insbesondere fuer Grubenfoerderwagen

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