DE580652C - UEbergangskupplung - Google Patents
UEbergangskupplungInfo
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- DE580652C DE580652C DEK123456D DEK0123456D DE580652C DE 580652 C DE580652 C DE 580652C DE K123456 D DEK123456 D DE K123456D DE K0123456 D DEK0123456 D DE K0123456D DE 580652 C DE580652 C DE 580652C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G5/00—Couplings for special purposes not otherwise provided for
- B61G5/04—Couplings for special purposes not otherwise provided for for matching couplings of different types, i.e. transitional couplings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AIR
14. JULI 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVe 580652 KLASSE 2Oe GRUPPE
Fried. Krupp Akt.-Ges. in Essen*) Übergangskupplung
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Dezember 1931 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Übergangskupplung, insbesondere für Eisenbahnfährzeuge,
bei welcher der Kuppelkopf der Übergangskupplung mit einem über den Zughaken greifenden und durch einen Lenker in der
Gebrauchslage abgestützten Bügel in Verbindung steht. Die Erfindung bezweckt, eine
Übergangskupplung dieser Art zu schaffen, die das Gewicht des Zughakens und des in Betracht
kommenden Teils seiner Zugstange praktisch aufhebt, so daß der Zughaken bei seitlichen
Ausschlägen der Rückführung in die Mittellage keinen nennenswerten Widerstand entgegensetzt.
Hierzu wird der als einarmiger Hebel ausgebildete Bügel zum Halten des Kuppelkopfes
in der Gebrauchslage durch den Lenker, dessen Mittellinie zwischen dem Schwerpunkt
des Kuppelkopfes und dem Mittelpunkte des Zughakenmaules hindurchläuft, an zwischen
ao dem Kuppelkopf und dem Zughaken liegenden Angriffspunkten abgestützt und gegen Anschläge
des Kuppelkopfes gedrückt.
Auf der Zeichnung zeigen
Abb. ι ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer teilweise im Längsschnitt dargestellten
Seitenansicht der Übergangskupplung einschließlich des Gestänges in der kuppelbereiten Stellung,
Abb. 2 einen Schnitt nach 2-2 der Abb. 1, von links gesehen,
Abb. 3 eine Oberansicht zu Abb. 1,
Abb. 4 eine der Abb. 1 entsprechende Darstellung bei einer nach unten herabgedrückten
Stellung der Kupplung,
Abb. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Einzelheit in Seitenansicht,
Abb. 6 eine Vorderansicht zu Abb. 5 und
Abb. 7 eine der Abb. 6 entsprechende Darstellung bei einer anderen Stellung der Teile.
In den Zughaken A ist ein Bügel B eingehängt, der in seiner Ruhelage mittels eines mit
ihm durch den Bolzen b1 gelenkig verbundenen Lenkers C gehalten ist. Der Kuppelkopf D ist
ebenfalls drehbar um den Bolzen δ1 mit dem Bügel B verbunden und stützt sich in waagerechter
Lage mit einem Anschlag d1 gegen einen Vorsprung δ2 des Bügels. Die Verbindung des
Kopfes D mit dem Bolzen b1 erfolgt durch ein
waagerecht angeordnetes Langloch d2, welches eine Verschiebung des Kopfes zum Fahrzeug
hin gestattet. Bei einer solchen Verschiebung wird mit Hilfe der schrägen Lage des Anschlages
d1 und des Vorsprunges &2 eine Drehung des
Bügels B gegenüber dem Kopf D erzwungen. Sobald der Kopf mit dem Gegenkopf eines
anderen Fahrzeuges in Eingriff gekommen ist, wird er durch den Gegenkopf an einer Drehung
behindert. Die Drehung des Bügels kann sich dann nur so auswirken, daß der Kopf um den
Zughaken herum nach unten gedrückt wird. Sobald das Langloch d2 durchlaufen ist, hat der
Bügel bereits eine so stark geneigte Lage erhal·*
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Heinrich Egen in Essen.
ten, daß bei weiterem Druck auf den Kopf auch ein weiteres Herumschwenken des Kopfes um
den Zughaken nach unten hin sichergestellt ist. Durch dieses .Herumschwenken um den Zughaken
wird ein genügendes Zurückweichen des Kopfes erreicht.
Wird der Kopf aus dieser zurückgedrückten Lage durch eine plötzliche Zugkraft nach oben
gehoben, so schlägt die Nase δ2 gegen den Anschlag d1. Um diesen Schlag abzudämpfen, ist
der Bolzen δ1 etwas über der Zugachse der Kupplung angebracht, so daß er auf seinem
Wege von unten nach oben die durch die Zugachse gegebene Strecklage überschreiten muß
und nach dem Überschreiten der Strecklage durch die Zugkraft selbst in seiner Bewegung
abgebremst wird, bevor die Nase δ2 den Anschlag d1 erreicht.
Der Lenker C ist durch Bolzen c1 mit einem um den Bolzen e1 drehbar gelagerten zweiteiligen Hebel E verbunden. Die Bolzen c1 liegen so, daß die Mittellinie des Lenkers C zwischen dem Schwerpunkt S des Kopfes und dem Mittelpunkt des Zughakenmaules a1 hindurchgeht. Hierdurch wird erreicht, daß infolge der Wirkung des Gewichtes des Kopfes auf den Zughaken eine Kraft von unten nach oben wirkt, wobei ein Herausrutschen des Bügels aus dem Zughakenmaul durch die Sperrstücke F verhindert wird. Bei einer geeigneten Wahl der Lage des Bolzens b1 kann diese Kraft eine derartige Größe annehmen, daß der Auflagerdruck in der Zughakenführung G annähernd gleich Null wird. Hierdurch wird auch der Reibungswiderstand, der sich einer Bewegung des Zughakens aus einer seitlichen Stellung in die Mittellage hin entgegenstellt, so klein wie möglich. Da nun der Lenker C sich mit zwei in einem gewissen Abstand voneinander befindlichen Bolzen c1 auf dem zweiteiligen Hebelli abstützt, fällt der Kopf und der Zughaken bei seitlichen Ausschlägen, die an sich durch die Langlöcher ca und c3 des Lenkers C ermöglicht werden, stets sicher in die Mittellage zurück.
Der Lenker C ist durch Bolzen c1 mit einem um den Bolzen e1 drehbar gelagerten zweiteiligen Hebel E verbunden. Die Bolzen c1 liegen so, daß die Mittellinie des Lenkers C zwischen dem Schwerpunkt S des Kopfes und dem Mittelpunkt des Zughakenmaules a1 hindurchgeht. Hierdurch wird erreicht, daß infolge der Wirkung des Gewichtes des Kopfes auf den Zughaken eine Kraft von unten nach oben wirkt, wobei ein Herausrutschen des Bügels aus dem Zughakenmaul durch die Sperrstücke F verhindert wird. Bei einer geeigneten Wahl der Lage des Bolzens b1 kann diese Kraft eine derartige Größe annehmen, daß der Auflagerdruck in der Zughakenführung G annähernd gleich Null wird. Hierdurch wird auch der Reibungswiderstand, der sich einer Bewegung des Zughakens aus einer seitlichen Stellung in die Mittellage hin entgegenstellt, so klein wie möglich. Da nun der Lenker C sich mit zwei in einem gewissen Abstand voneinander befindlichen Bolzen c1 auf dem zweiteiligen Hebelli abstützt, fällt der Kopf und der Zughaken bei seitlichen Ausschlägen, die an sich durch die Langlöcher ca und c3 des Lenkers C ermöglicht werden, stets sicher in die Mittellage zurück.
Der doppelteilige Hebel i? ist über die Bolzen ez und einen oberen Federteller H1 in bekannter
Weise durch einen Kraftspeicher K . mit dem Wagen verbunden. Der Teller H1
gleitet hierbei auf einer Stange /, die im Punkte i1 drehbar am Wagen aufgehängt ist
und am unteren Ende einen Federteller H2
trägt. Der zwischen den Tellern H1 und H2 eingespannte Kraftspeicher K drückt den oberen Federteller H1 gegen einen Bund iz der
Stange /, und zwar mit einer Vorspannkraft, die durch das Gewicht des Kopfes und des
Gestänges nicht überwunden wird. Beim Zurückweichen des Lenkers C wird der Kraftspeicher· K
gemäß Abb. 4 zusammengedrückt. Sobald die Stoßkraft gegen den Kopf aufhört zu wirken,
bringt der Kraftspeicher K das Gestänge und den Kopf in die Ruhelage zurück.
Durch die Ausführung des Lenkers C nach Abb. 5 bis 7 werden die Langlöcher c2 und c3,
die im Betrieb leicht verschleißen, vermieden. Der Lenker besteht bei diesem Ausführungsbeispiel
aus einem Oberteil c4 mit einer nach unten offenen Hülse c5, einem Unterteil c6 mit
einer nach oben offenen Hülse c1, einem in beiden
Hülsen ruhenden Kreuzstück c8 und einem mit dem Oberteil um eine senkrechte Achse
drehbar verbundenen Gelenkstück c9. Wie aus Abb. 8 hervorgeht, erlaubt das Kreuzstück c8
eine seitliche und eine Drehbewegung des Oberteils gegenüber dem Unterteil, wobei stets eine
Rückstellkraft entsteht, die das Oberteil in die Ruhelage zurückzubringen sucht.
Claims (4)
1. Übergangskupplung, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, bei welcher der Kuppelkopf
mit einem über den Zughaken greifenden und durch einen Lenker in der Gebrauchslage abgestützten Bügel in Verbindung
steht, dadurch gekennzeichnet, daß der als einarmiger Hebel ausgebildete Bügel (B)
Vorsprünge (δ2) aufweist, zum Halten des Kuppelkopfes in der Gebrauchslage durch
den Lenker (C) an zwischen dem Kuppelkopf (D) und dem Zughaken (A) liegenden
Angriffspunkten abgestützt und gegen Anschläge (d1) des Kuppelkopfes (D) gedrückt
wird.
2. Übergangskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Bügel
(B) mit dem Kuppelkopf (D) verbindender Bolzen (δ1) als Angriffspunkte für den
Lenker (C) am Bügel (B) dient und in einem Langloch (dz) des Kuppelkopfes (D) geführt
ist, das schräg zu den Anschlagflächen (d1) des
Kuppelkopfes (D) und den Vorsprüngen (δ2) des Bügels (B) verläuft, so daß bei einer
Verschiebung des Bolzens (δ1) in dem Langloch (d2) eine Drehung des Bügels (B) gegenüber
dem Kuppelkopf (D) möglich ist.
3. Übergangskupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Mittellinie des Lenkers (C) zwischen dem Schwerpunkt (S) des Kuppelkopfes (D) und
dem Mittelpunkte des Zughakenmaules hindurchläuft.
4. Übergangskupplung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Lenker aus mehreren gegeneinander bewegliehen Teilen (c*, cB, c6, c7, c8 und c9) besteht»
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE392164D BE392164A (de) | 1931-12-19 | ||
| FR745172D FR745172A (de) | 1931-12-19 | ||
| DEK123456D DE580652C (de) | 1931-12-19 | 1931-12-19 | UEbergangskupplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK123456D DE580652C (de) | 1931-12-19 | 1931-12-19 | UEbergangskupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE580652C true DE580652C (de) | 1933-07-14 |
Family
ID=7245362
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK123456D Expired DE580652C (de) | 1931-12-19 | 1931-12-19 | UEbergangskupplung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE392164A (de) |
| DE (1) | DE580652C (de) |
| FR (1) | FR745172A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1246792B (de) * | 1961-02-07 | 1967-08-10 | Henricot Usines Emile Sa | Vorrichtung zur Befestigung einer selbsttaetigen Kupplung an einem mit einem Zughaken versehenen Schienenfahrzeug |
-
0
- FR FR745172D patent/FR745172A/fr not_active Expired
- BE BE392164D patent/BE392164A/xx unknown
-
1931
- 1931-12-19 DE DEK123456D patent/DE580652C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1246792B (de) * | 1961-02-07 | 1967-08-10 | Henricot Usines Emile Sa | Vorrichtung zur Befestigung einer selbsttaetigen Kupplung an einem mit einem Zughaken versehenen Schienenfahrzeug |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE392164A (de) | |
| FR745172A (de) | 1933-05-06 |
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