DE577157C - Freilaufkupplung fuer Selbstschalter - Google Patents
Freilaufkupplung fuer SelbstschalterInfo
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- DE577157C DE577157C DES101798D DES0101798D DE577157C DE 577157 C DE577157 C DE 577157C DE S101798 D DES101798 D DE S101798D DE S0101798 D DES0101798 D DE S0101798D DE 577157 C DE577157 C DE 577157C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/50—Manual reset mechanisms which may be also used for manual release
Landscapes
- Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
Description
Ein Selbstschalter, der z. B. einen Umformer auf ein Netz schaltet, darf erst eingeschaltet
werden, wenn der Umformer läuft und seine Spannung so groß ist, daß beim — 5 Schalten auf das Netz einKurzschluß über den
Umformer nicht herbeigeführt wird. Bei den gebräuchlichen Selbstschaltern besteht nun
die Gefahr, daß der Schaltwärter den Selbstschalter zu früh einschaltet. Der Schalter
wird dann zwar durch seinen Spannungsauslöser sofort wieder ausgeschaltet, aber der
Kurzschluß hat doch durch die Berührung der Schalterkontakte stattgefunden.
Damit das Schließen des Selbstschalters nicht stattfinden kann, solange nicht die richtigen Spannungsverhältnisse herrschen, wird nach der Erfindung die Freilaufkupplung des Selbstschalters mit einem Totgang versehen, der dazu dient, beim Einschalten den Stromkreis des Spannungsauslösers vor Mitnahme des beweglichen Schalterteiles zu schließen. Bei unrichtigen Spannungsverhältnissen wird dann der Anker des Spannungsauslösers nicht angezogen und löst die Kupplung aus, so daß bei der weiteren Schaltbewegung der bewegliche Teil des Selbstschalters nicht mitgenommen wird. Ein Kurzschluß durch die Berührung der Schalterkontakte kann dann nicht stattfinden. Wird bei richtigen Spannungsverhältnissen der Selbstschalter eingeschaltet, so wird eine Feder gespannt, die beim Ausschalten den Totgang in der Kupplung wiederherstellt und das Öffnen des Schalters, der im Stromkreis der Spannungsspule liegt, bewirkt.
Damit das Schließen des Selbstschalters nicht stattfinden kann, solange nicht die richtigen Spannungsverhältnisse herrschen, wird nach der Erfindung die Freilaufkupplung des Selbstschalters mit einem Totgang versehen, der dazu dient, beim Einschalten den Stromkreis des Spannungsauslösers vor Mitnahme des beweglichen Schalterteiles zu schließen. Bei unrichtigen Spannungsverhältnissen wird dann der Anker des Spannungsauslösers nicht angezogen und löst die Kupplung aus, so daß bei der weiteren Schaltbewegung der bewegliche Teil des Selbstschalters nicht mitgenommen wird. Ein Kurzschluß durch die Berührung der Schalterkontakte kann dann nicht stattfinden. Wird bei richtigen Spannungsverhältnissen der Selbstschalter eingeschaltet, so wird eine Feder gespannt, die beim Ausschalten den Totgang in der Kupplung wiederherstellt und das Öffnen des Schalters, der im Stromkreis der Spannungsspule liegt, bewirkt.
In den Fig. 1 und 3 ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Freilaufkupplung eines Selbstschalters in der Ausschaltstellung,
Fig. 2 in der Bereitschaftsstellung, Fig. 3 in der Einschaltstellung. Der Selbstschalter
ist nicht besonders dargestellt.'
Mit 10 ist die Antriebswelle und mit 11 die
angetriebene Schalterwelle bezeichnet. Auf der Welle 10 sitzt eine Kurbel 12, die mit
dem Arm 13 eines auf der Schalterwelle 11
lose sitzenden Kurbelstückes 14 mittels eines Kniehebels 15 verbunden ist. 16 ist der AuslÖsehebel
der Freilaufkupplung, 17 eine Klinke für den Auslösehebel, auf der der Anker
18 des Spannungsauslösers 19 aufliegt.
20 ist ein an der Kurbel 12 sitzender Nocken,
21 ein kreisbogenförmiger Ausschnitt der Klinke 17, wobei der Radius des Kreisbogens
gleich dem Radius des Kreises ist, den der Nocken 20 bei einer Drehung der Kurbel 12
beschreibt. Mit 22 ist ein zweiter Nocken an der Kurbel 12 bezeichnet, der zum Zurückstellen
des Auslösehebels 16 gegen die Feder 23 dient.
Im Stromkreis der Spule 24 des Spannungsauslösers liegt ein Schalter, der aus
einem fest angeordneten Kontakthammer 25 und einem walzenförmigen Kontaktsegment
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Friedrich Fichtner in Berlin-Siemensstadt.
2.6 besteht, das an einem drehbar angeordneten
Isolierstück 27 befestigt ist. An dem Isolierstück greift eine Feder 28 an, die das
Isolierstück 27 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht. 29 und 30 sind zwei Arme des auf
der Schaltwelle 11 lose sitzenden Kurbelstückes 14. Der Arm 29 dient zum Steuern
des aus Kontakthammer 25 und " Kontaktsegment 26 bestehenden Schalters. Der Arm
30, an den die Feder 31 angreift, legt sich beim Einschalten nach einem gewissen Drehwinkel,
der dem Totgang der Kupplung entspricht, gegen das auf der Schalterwelle 11
festsitzende Mitnehmerstück 32 und bringt den Selbstschalter in die Einschaltstellung.
33 ist ein fester Anschlag, gegen den sich beim Ausschalten das Mitnehmerstück 32
legt, wenn der nicht gezeichnete Selbstschalter die Ausschaltstellung erreicht hat.
Wird der Selbstschalter durch den Spannungsauslöser 19 ausgeschaltet, so drückt der
abfallende Anker 18 die Klinke 17 gegen eine Feder 34 herunter, die die Klinke in der Stellung
hält, in der sie den Auslösehebel 16 verklinkt. Der freigegebene Auslösehebel 16, der
durch die Feder 23 im Uhrzeigersinn gedreht wird, trifft auf einen in dem einen Teil des
Kniehebels sitzenden Anschlagstift 35 und schlägt den Kniehebel 15 durch. Es wird
dann bei der Bewegung des Schalters in die Ausschaltstellung das Kurbelstück 14 durch
das Mitnehmerstück 32 dem Uhrzeiger entgegengesetzt gedreht, bis das Mitnehmerstück
auf den Anschlag 33 trifft. Darauf bringt die Feder 31 das Kurbelstück 14 in die in Fig. 1
gezeichnete Stellung. In dieser Stellung wird der aus den Teilen 25 und 26 bestehende
Schalter für die Auslösespule 24 vom Arm 29 des Kurbelstückes offen gehalten, der das Iso-Herstüclc27
gegen die Feder 28 rechtsherum dreht und dabei Kontakthammer 25 und Kontaktsegment
26 trennt.
Soll der Selbstschalter eingeschaltet werden, so wird die Freilaufkupplung zunächst
in die Bereitschaftsstellung (Fig. 2) gebracht, wobei die beim Ausschalten stehengebliebene
Antriebskurbel 12 im Uhrzeigersinn um etwa 90 ° gedreht wird. Der Kniehebel 15 wird
dadurch in die gestreckte Lage gebracht, in die ihn auch die Feder 36 zu ziehen sucht.
Der Nocken 20 tritt unter den kreisbogenförmigen Ausschnitt 21 der Klinke 17 und
hebt diese an, wobei der Anker 18 des Spannungsauslosers
19 angedrückt und der mittels des Nockens 22 zurückgestellte Auslösehebel
16 wieder verklinkt wird.
Das Einschalten erfolgt dadurch, daß die Antriebskurbel 12 wieder um 90 ° zurückgedreht
wird (Fig. 3). Dabei wird durch den gestreckten Kniehebel 15, den die Feder 36
in der gestreckten Lage hält, das Kurbelstück 14 im Uhrzeigersinn gedreht und der Arm 29
von dein Isolierstück 2,y fortbewegt, so daß
dieses von der Feder 28 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn gedreht wird und sein Kontaktsegment
26 mit dem 'Kontakthammer 25 in Berührung bringt. Damit ist der Stromkreis für die Spule 24 des Spannungsauslosers
geschlossen.
Bis dahin ist der Arm 30 des Kurbelstückes ^0
14 noch nicht auf das Mitnehmerstück 32 getroffen, so daß sich der Selbstschalter noch
nicht aus der Ausschaltstellung bewegt hat. Sobald der aus Kontaktsegment 26 und Kontakthammer
25 bestehende Schalter für die Auslöserspule 24 geschlossen ist, tritt der Nocken 20 unter dem kreisförmigen Ausschnitt
21 der Klinke 17 hervor. Ist die Spannung zu niedrig, dann fällt der Anker 18
ab und entklinkt durch Niederdrücken der so Klinke 17 den Auslösehebel 16, der den Kniehebel
15 durchschlägt und dadurch verhindert, daß bei einer weiteren Drehung der Antriebskurbel
12 bis in die Einschaltstellung der Selbstschalter mitgenommen und ein- 8s
geschaltet wird. Bei richtiger Spannung hält der Spannungsauslöser seinen Anker angezogen,
und nach Schließen des Schalters für die Auslösespule 24 und Aufhören der Stützung
der Klinke 17 durch den Nocken 20 go
trifft der Arm 30 des Kurbelstückes 14 auf das auf der Schalterwelle sitzende Mitnehmerstück
32 und dreht die Schalterwelle 11 im Uhrzeigersinn, bis der Selbstschalter eingeschaltet
ist.
Claims (2)
1. Freilaufkupplung für Selbstschalter, dadurch gekennzeichnet, daß sie (12, 15,
i3> 3o>
32) mit einem Totgang (30, 32)
versehen ist, der dazu dient, beim Einschalten den Stromkreis des Spannungsauslosers
(19) vor der Mitnahme des Selbstschalters (11, 32) zu schließen.
2. Freilaufkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschalten
des Selbstschalters (11, 32) eine Feder (31) gespannt wird, die beim Ausschalten
den Totgang (30, 32) in der Kupplung herstellt und das Öffnen des im Stromkreis der Auslöserspule (24) liegenden
Schalters (25, 26) bewirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES101798D DE577157C (de) | 1931-11-11 | 1931-11-11 | Freilaufkupplung fuer Selbstschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES101798D DE577157C (de) | 1931-11-11 | 1931-11-11 | Freilaufkupplung fuer Selbstschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577157C true DE577157C (de) | 1933-05-26 |
Family
ID=7524001
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES101798D Expired DE577157C (de) | 1931-11-11 | 1931-11-11 | Freilaufkupplung fuer Selbstschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577157C (de) |
-
1931
- 1931-11-11 DE DES101798D patent/DE577157C/de not_active Expired
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