DE553091C - Kabelwagen zum Aufhaehgen von Kabeltrommeln mit beliebig grossem Durchmesser - Google Patents

Kabelwagen zum Aufhaehgen von Kabeltrommeln mit beliebig grossem Durchmesser

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Publication number
DE553091C
DE553091C DEL74823D DEL0074823D DE553091C DE 553091 C DE553091 C DE 553091C DE L74823 D DEL74823 D DE L74823D DE L0074823 D DEL0074823 D DE L0074823D DE 553091 C DE553091 C DE 553091C
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DE
Germany
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cable
perforated
trolley
drums
rods
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Expired
Application number
DEL74823D
Other languages
English (en)
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Alstom Transport Deutschland GmbH
Original Assignee
Linke Hofmann Busch GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P3/00Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
    • B60P3/035Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for transporting reel units

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Kabelwagen zum Aufhängen von Kabeltrommeln, die mit ihren beiden Achsenden in besonderen, am Wagen in Leisten verschiebbaren Lochstangen gelagert sind, wobei die Stangen mit mehreren den verschieden großen Durchmessern der Kabeltrommeln angepaßten Auflagern versehen sind.
Die bisher bekannten Kabelwagen dieser Bauart weisen den Nachteil auf, daß mit ihnen nur verhältnismäßig kleine bis mittlere Kabeltrommeln befördert werden können, weil entweder die Hebevorrichtungen am oberen Ende der Lochstangen angreifen oder nur »5 kurze, nach oben bewegliche Tragvorrichtungen ohne Führungsleisten und ohne Lochstanzen verwendet wurden. Die Verladung -von Kabeltrommeln größten Durchmessers auf solchen Wagen ist nicht tunlich, da die Hebeso und Tragvorrichtungen dann eine sehr hohe Lage einnehmen, was wiederum eine Versteifung des ganzen Wagengerüstes bedingt. Auch liegen in diesem Falle die Vorrichtungen für die Bedienung ungünstig hoch. Man hat deshalb bisher Kabeltrommeln mit sehr großem Durchmesser dadurch befördert, daß die Trommeln auf einer besonderen, absenkbaren Plattform des Wagens abgesetzt wurden. Hierdurch wird aber der Kabelwagen schwer und außerdem teuer in der Herstellung, ferner ist naturgemäß das Aufbringen der Trommeln auf solche Wagen mit großen Umständen verknüpft.
Bei dem Kabelwagen gemäß der Erfindung ist es möglich, Kabeltrommeln bis zu den ^5 größten Durchmessern mittels in senkrecht angeordneten Leisten geführter Lochstangen zu befördern. Dies wird in einfacher Weise dadurch erreicht, daß die Hebevorrichtungen unterhalb der beiderseitigen Lochstangen an- 4°- gebracht sind und dieselben von unten anheben.
Durch die untere Anordnung der Winden können zunächst die Lochstangen nach oben hin sehr lang und daher mit einer großen Anzahl Löcher ausgeführt werden. Es -ist deshalb in sehr weiten Grenzen für jeden Kabeltrommeldurchmesser stets ein passendes Lager vorhanden. Bei Nichtübereinstimmung von Kabelachse und Loch in den Stan- s° gen genügt ein ganz geringes Anheben der letzteren. Endlich ist infolge der unteren Anordnung der Hebevorrichtung ein einfacher Gerüstaufbau des Wagens gegeben, und die Bedienung der Winden kann bequem und in günstiger Lage für die Bedienungsmannschaft angebracht werden.
Zweckmäßig ist es, in die F'ührungsrahmen der Lochstangen am Wagengerüst eine den verschiedenen Ausnehmungen in den Lochstangen entsprechnde, an sich jedoch bereits bekannte Anzahl Bohrungen vorzusehen. Diese ermöglichen in einfacher und schneller Weise eine Aufhängung der Lochstangen am Wagengerüst durch Hindurchstecken von 6S Bolzen, wodurch der bereits bekannte Vor-
teil, die Winden während der Fahrt zu entlasten, erzielt wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen Abb. ι und 2 die Lochstangen in Vorder- und Seitenansicht und
Abb. 3 in kleinerem Maßstab einen Kabelwagen.
J1 bezeichnet die beiderseitigen Lochstangen, die mit mehreren übereinanderliegenden, den verschiedenen Kabeltrommeldurchmessern entsprechenden Ausnehmungen oder Auflagern E für die Kabeltrommelachsen A versehen sind und an ihren unteren Enden die Widerlager B für die Hebewinden C tragen. Die Stangen 5" besitzen an ihren oberen Enden Aufhängebohrungen F und werden auf dem Wagen in Rahmen oder Leisten G geführt, die ebenfalls mit entsprechenden Aufhängebohrungen H versehen sind. D bedeutet den Kurbeltrieb für die Winden, C.
Die Aufhängung einer Kabeltrommel in dem Wagen geschieht wie folgt:
Die Achse A einer Kabeltrommel wird von links oder rechts durch eine der Ausnehmungen E gesteckt; bei nicht genauem Übereinstimmen von Kabeltrommelmitte und Ausnehmung E genügt ein kleines Anheben der Lochstangen S mittels der Winden C, gleichgültig, ob eine große oder kleine Kabeltrommel aufgehängt werden soll. Nach Einbringen der Achse A wird dann die Kabeltrommel mittels der Lochstangen 51 und der Winden C von der Fahrbahn abgehoben. 1st die gewünschte Höhe erreicht, so werden die Lochstangen 6" mittels Bolzen, die in die Bohrungen F und H eingeführt werden, am Rahmen G aufgehängt, so daß hierdurch die Winden C entlastet werden.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß jede Lochstange S auf einer eigenen Winde C ruht, wobei aber beide Winden von einem gemeinsamen, außerhalb des größten Trommeldurchmessers liegenden, an sich bereits bekannten Kurbeltrieb bedient werden. Neben der einfachen Auswechselbarkeit der Hebevorrichtungen wird hierdurch ein stets gleichmäßiges, gemeinsames Anheben beider Achsenden der Kabeltrommeln erreicht.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    r. Kabelwagen zum Aufhängen von Kabeltrommeln mit beliebig großem Durchmesser mittels in senkrecht angeordneten Leisten oder Rahmen geführten Lochstangen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochstangen (S) eine Anzahl Löcher ■ oder Auflager (E) für die verschiedenen Trommeldurchmesser zum Hindurchstekken der Trommelachsen (A) besitzen, und daß die Hebevorrichtungen (C) unterhalb der Lochstangen (S) liegen und diese von unten anheben.
  2. 2. Kabelwagen nach Anspruch it dadurch gekennzeichnet, daß jede Lochstange (S) auf einer eigenen Hebevorrichtung (C) ruht, daß diese Hebevorrichtungen aber durch einen gemeinsamen, außerhalb des größten Trommeldurchmessers liegenden, an sich bekannten Kurbeltrieb (D) betätigt werden.
  3. 3. Kabelwagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrahmen (G) des Wagengerüstes mit einer Anzahl Bohrungen (H) versehen sind, in denen die Lochstangen (S) mittels Bohrungen (F) zur Entlastung der Winden (C) auf an sich bekannte Weise aufgehängt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEL74823D 1929-04-11 1929-04-11 Kabelwagen zum Aufhaehgen von Kabeltrommeln mit beliebig grossem Durchmesser Expired DE553091C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1263889B (de) * 1961-10-03 1968-03-21 Willi Otto Transportfahrzeug mit Greif- und Hebegeraet fuer Kabeltrommeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1263889B (de) * 1961-10-03 1968-03-21 Willi Otto Transportfahrzeug mit Greif- und Hebegeraet fuer Kabeltrommeln

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