CH499442A - Wegnehmbar auf der Ladefläche eines Transportfahrzeuges aufsetzbare, transportable Lastentragvorrichtung - Google Patents
Wegnehmbar auf der Ladefläche eines Transportfahrzeuges aufsetzbare, transportable LastentragvorrichtungInfo
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Description
Wegnehmbar auf der Ladefläche eines Transportfahrzeuges aufsetzbare, transportable Lastentragvorrichtung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine weg nehmbaf auf der Ladefläche eines Transportfahrzeuges aufsetzbare, transportable Lastentragvorrichtung, mit einem Körper, der an zwei gegenüberliegenden Seiten je mit mindestens zwei verlängef- und verkürzbafen Beinen versehen ist, die in verlängertem Zustand den Körper in einer solchen Höhe über Boden abstützen, dass die Ladefläche des Transportfahrzeuges unter den Körper gefahren oder unter diesem weggefahren werden kann. Da eine Reihe von Einzeloperationen erforderlich sind, wenn jedes verlängerbare Bein einzeln zu verlängern und zu verkürzen ist, und da ausserdem die Beine zwischen einer Betriebsstellung und einer Ruhestellung verstellt werden müssen, unter gleichzeitiger Betätigung von Positionierungsorganen für den Körper, ist es erwünscht, dass alle diese Operationen mit einem geringstmöglichen Aufwand an Zeit und Arbeit durch geführt werden können. Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung einer Lastentfagvorrichtung, welche diese Erfordernisse erfüllt. Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäss eine Lastentragvorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gekennzeichnet, dass die Beine hydraulisch verlängerbar und verkürzbar sind, dass Oleitorgane und Gleitführungen vorhanden sind, durch welche die Beine zwischen inneren Ruhestellungen und äusseren Arbeitsstellungen verschiebbar sind, dass kraftbetätigte Betätigungsorgane zur Erzeugung dieser Verschiebungen vorhanden sind, und dass die Gleitorgane und Gleitführungen so ausgebildet sind, dass die Beine vor, während und nach den Verschiebungen stets aufrecht stehend gehalten sind. Der genannte Körper kann als Tragrahmen, Plattform, Chassis, Container oder Kammer ausgebildet sein. Unter inneren Ruhestellungen werden z. B. die Stellungen verstanden, welche die Beine während des Transports der Lastentragvorrichtung durch das Fahrzeug einnehmen: unter äusseren Arbeitsstellungen die Stellungen der Beine, die diese einnehmen, wenn sie verlängert sind, um den Körper über Boden abzustützen. In einer bevorzugten Ausführungsform können an den äusseren Enden der Gleitorgane von diesen vorragende Anschläge vorhanden sein, um den Körper in seitlicher Richtung bezüglich des Fahrzeuges zu positionieren, und die Beine können einwärts ragende Füsse aufweisen, durch welche der Körper in senkrechter Richtung auf dem Fahrzeug verriegelbar ist. In einer weiteren Ausführungsform sind die Betätigungsorgane durch horizontal wirkende, an der Unterseite des Körpers befestigte hydraulische Vorrichtungen gebildet, wobei die Beine mit Gleitorganen verbunden sind, die ihrerseits mit diesen Vorrichtungen verbunden sind. Die Gleitorgane und Gleitführungen weisen zweckmässig einen quadratischen Querschnitt oder einen anderen eine relative Drehung hemmenden Querschnitt auf. Mit Vorteil sind die oberen Zylinderteile der Beine mit den Gleitorganen durch Winkelelemente verbunden, die senkrecht nach unten vorragende Positionieranschläge für die seitliche Positionierung des Körpers auf dem Fahrzeug aufweisen. Wenn der Körper als Container ausgebildet ist, kann er mit senkrecht verlaufenden Kanälen versehen sein, in welche und aus welchen die Beine bewegbar sind. In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht einer transportablen Lastentragvorrichtung hinter einem Fahrzeug auf den Boden lahgesenkt, Fig. 2 eine Seitenansicht entsprechend derjenigen der Fig. 1, bei der die Vorrichtung auf ihren Beinen hochgestellt und das Fahrzeug mit seiner Ladefläche zwischen den Beinen der Vorrichtung hindurch unter den Körper gefahren ist, Fig. 3 eine Ansicht ähnlich derjenigen der Fig. 1 und 2, bei der die Vorrichtung auf die Ladefläche des Fahrzeuges abgesenkt ist, Fig. 4 eine Endansicht der Vorrichtung nach Fig. 1, Fig. 5 eine Endansicht zu Fig. 2 und Fig. 6 eine Endansicht zu Fig. 3. Die in der Fig. 1 dargestellte Lastentragvorrichtung besteht aus einem Körper in Form eines Containers 1 mit Beinen 2, 3 und 4 (in Fig. 4) in Form von vertikalen hydraulischen Hebevorrichtungen. Der Container ist in erster Linie zum Aufladen auf einen Lastwagen 5 bestimmt, der eine Rolle 6 mit einer flexiblen Hydraulikleitung 7 trägt, die lösbar mit der Vorrichtung verbunden werden kann, um über eine Kraftquelle des Lastwagens deren Beine zu betätigen. Die Zylinderteile der Beine sind mit 2a, 3a, 4a bezeichnet und sind in vertikalen Kanälen 8, 9 in den Fig. 1 bis 3 bzw. 10 in den Fig. 4 und 5 angeordnet. Die Kolbenteile der Beine sind mit 2b, 3b, 4b bezeichnet und tragen an ihren äusseren Enden Fussplatte 2c, 3c, 4c. An der Unterseite eines Rahmens 11, der sich unter dem Container 1 befindet, sind konisch zulaufende Augen 12, 13 angeordnet, die in Träger 14, 15 des Fahrzeuges eingreifen können. Gemäss Fig. 4 sind die Zylinder der Beine, wie bei 3 a, 4a gezeigt, mit Gleitorganen 16, 17 mit quadratischem Querschnitt verbunden, die in Gleitführungen bildenden Hülsen 18, 19 ebenfalls von quadratischem Querschnitt gleiten, welche am Rahmen 11 befestigt sind. Die inneren Enden der Gleitorgane 16, 17 sind mit den äusseren Enden von querverlaufenden hydraulischen Hebevorrichtungen 20, 21 verbunden, die einen gemeinsamen zentralen Zylinder 22 aufweisen, der am Rahmen 11 befestigt ist. Die Verbindung zwischen den Zylindern 2a, 4a der Beine und den Gleitorganen 16, 17 erfolgt über Winkelelemente 23, 24. Die senkrechten Wände 23a, 24a der Winkelelemente ragen nach unten über die Ebene der Unterseite des Rahmens 11 vor. In der Ausgangslage gemäss den Fig. 1 und 4 sind die Beine in der verkürzten Stellung, während die horizontal wirkenden Hebevorrichtungen ausgedehnt sind, wodurch die Beine sich ausserhalb der Kanäle 8, 9, 10 befinden und einen grösseren Abstand zwischen sich einschliessen, als die Gesamtbreite des Fahrzeuges beträgt. Nun können die Beine verlängert werden, um gemäss den Fig. 2 und 5 den Container 1 auf eine solche Höhe über Boden zu heben, dass das Fahrzeug mit seiner Ladefläche wie gezeigt zwischen den Beinen hindurch unter den Container gefahren werden kann. Hierauf werden die Beine wieder verkürzt, wodurch der Container auf die Ladefläche des Fahrzeuges abgesenkt wird. Dabei greifen die konisch zulaufenden Augen 12, 13 zwischen die Träger 14, 15 ein. Im Verfolg der weiteren Verkürzung der Beine werden die Kolbenteile derselben vom Boden abgehoben. Sobald sie sich oberhalb der Räder des Fahrzeuges befinden, werden auch die querverlaufenden Hebevorrich- tungen zusammengezogen. Dadurch werden die Zylinder der Beine in die Ka; näle 8, 9, 10 gemäss den Fig. 3 und 6 versenkt, so dass sie nirgends mehr über die Seiten des Containers vorragen. Letzterer kann daher mit der maximalen gesetzlich zulässigen Breite hergestellt werden. Die Füsse 2c, 3c, 4c können an den Kanten an der Unterseite der Träger des Fahrzeuges, beispielsweise des Trägers 5a, angreifen, und die zugeordneten Verlängerungen 23b, 24b können an den Seitenkanten der Träger des Fahrzeuges, beispielsweise des Trägers 5a, eingreifen. Wie aus dem Vorstehenden hervorgeht, erfolgt am Ende des Zusammenziehens der horizontal wirkenden Hebevorrichtungen 20, 21 eine Zentrierung des Containers auf der Ladefläche des Fahrzeuges und gleichzeitig eine Fixierung des Containers in seitlicher Richtung, während am Ende des Zusammenzugs der Beine eine Verriegelung des Containers auf dem Fahrzeug erfolgt, in dem Sinne, dass der Container nicht nach oben abgehoben werden kann. Wie ohne weiteres verständlich und daher nicht näher zu erläutern, kann durch eine zweckmässige Umkehrung der bisher beschriebenen Operationen der Container vom Fahrzeug ab geladen werden. Die hydraulischen Hebevorrichtungen sind in ein hydraulisches System eingeschaltet, dessen Aufbau und Arbeitsweise beispielsweise denjenigen entsprechen kön- nen, die in der schweizerischen Patentschrift Nummer 477 345 ausführlich beschrieben sind. Der Container kann auch so ausgebildet sein, dass er auf Schienen laufen kann, wie dies in der vorgenannten schweizerischen Patentschrift ebenfalls erläutert ist. Statt in der bisher beschriebenen Weise durch einen Container kann der Körper auch als Wohnwagen oder als sonstige transportable Wohngelegenheit oder auch als Plattform oder Tragrahmen, beispielsweise zur Aufnahme einer Baubaracke, eines Gewächshauses oder dergleichen ausgebildet sein, wie dies ebenfalls in der vorgenannten Patentschrift beschrieben ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHWegnehmbar auf der Ladefläche eines Transportfahrzeuges aufsetzbare, transportable Lastentragvorrich- tung, mit seinem Körper, der an zwei gegenüberliegenden Seiten je mit mindestens zwei verlänger- und verkürzbaren Beinen versehen ist, die in verlängertem Zustand den Körper in einer solchen Höhe über Boden abstützen, dass die Ladefläche des Transportfahrzeuges unter den Körper gefahren oder unter diesem weggefahren werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Beine (2, 3, 4) hydraulisch verlängerbar und verkürzbar sind, dass Gleitorgane (16, 17) und Gleitführungen (18, 19) vorhanden sind, durch welche die Beine zwischen inneren Ruhestellungen und äusseren Arbeitsstellungen verschiebbar sind, dass kraftbetätigte Betätigungsorgane (20, 21,22) zur Erzeugung dieser Verschiebungen vorhanden sind, und dass die Gleit- organe und Gleitführungen so ausgebildet sind, dass die Beine vor, während und nach den Verschiebungen stets aufrecht stehend gehalten sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (1) als Tragrahmen, Plattform, Chassis, Container oder Kammer ausgebildet ist.2. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie Positionib rungsorgane (12, 13, 23b, 24b) zur Positionierung des Körpers (1) in seitlicher Richtung bezüglich des Fahr zeugehassis aufweist.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie Positionierungsorgane (2c, 3c, 4c) zur Positionierung des Körpers (1) in senkrechter Richtung auf dem Fahrzeug aufweist.4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsorgane durch hydraulische Vorrichtungen (20, 21, 22) gebildet sind, die in ein hydraulisches System mit den hydraulisch verlängerund verkürzbaren Beinen eingeschaltet sind.5. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den äusseren Enden der Gleftorgane von diesen vorragende Anschläge (23b, 24b) vorhanden sind, um den Körper in seitlicher Richtung bezüglich des Fahrzeuges zu positionieren, und dass die Beine (2, 3, 4) einwärts ragende Füsse (2c, 3c, 4c) aufweisen, durch welche der Körper in senkrechter Richtung auf dem Fahrzeug verriegelbar ist.6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsorgane durch horizontal wirkende, an der Unterseite des Körpers befestigte, hydraulische Vorrichtungen (20, 21, 22) gebildet sind, wobei die Beine mit den Gleitorganen (16, 17) verbunden sind, die ihrerseits mit diesen Vorrichtungen verbunden sind, und dass die Gleitorgane und Gleitführungen einen quadratischen Querschnitt oder einen anderen eine relative Drehung hemmenden Querschnitt aufweisen.7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Enden oberer Zylinderteile (2a, 3a, 4a) der Beine mit den Gleitorganen (16, 17) verbunden sind, so dass der Körper bis auf den Boden absenkbar ist.8. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Zylinderteile der Beine (2, 3, 4) mit den Gleitorganen (16, 17) durch Winkelelemente (23, 24) verbunden sind, die senkrecht nach unten vorragende Positionierungsanschläge (23b, 24b) für die seitliche Positionierung des Körpers (1) auf dem Fahrzeug aufweisen.9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (1) als Container ausgebildet ist, der mit senkrecht verlaufenden Kanälen (8, 9, 10) versehen ist, in welche und aus welchen die Beine (2, 3, 4) bewegbar sind.
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