DE54178C - Zugregler - Google Patents

Zugregler

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DE54178C
DE54178C DENDAT54178D DE54178DA DE54178C DE 54178 C DE54178 C DE 54178C DE NDAT54178 D DENDAT54178 D DE NDAT54178D DE 54178D A DE54178D A DE 54178DA DE 54178 C DE54178 C DE 54178C
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DE
Germany
Prior art keywords
clockwork
arm
pin
bell
throttle valve
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Active
Application number
DENDAT54178D
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English (en)
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O, HÖRENZ in J^adeiejjd-Dresden,. Meifsnerstr. 80 Je
Publication of DE54178C publication Critical patent/DE54178C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Zugregler.
Die vorliegende Erfindung ' betrifft eine mittelst Gewichts- oder Federuhrwerks selbstthätig wirkende Zugregulirvorrichtung für Feuerungsanlagen jeder Art und hat den Zweck, den durch die Feuerstelle hindurchgehenden Zug während der Zeit von einem Nachfeuern bis zum anderen entsprechend der fortschreitenden Verbrennung allmälig zu verringern. Mit der Regulirungsvorrichtung ist aufserdem ein Signalapparat verbunden, welcher jedesmal anzeigt, wann das die Zugregulirung bewirkende Absperrorgan völlig geschlossen und wann dasselbe völlig geöffnet. ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine solche Vorrichtung dargestellt worden. Fig. 1 zeigt dieselbe in der Vorder-, Fig. 2 in der Seiten-, und Fig. 3 in der Rückansicht. Fig. 4 veranschaulicht die Wirkungsweise des mit der Zugregulirvorrichtung verbundenen Signalapparates.
Die zur Regulirung des Luftzuges dienende Drosselklappe A, Fig. 1, ist um den Zapfen a drehbar und mit einem doppelarmigen Hebel B versehen; an den beiden Enden des letzteren greifen zwei Ketten b und b1 an. Mit ihren anderen Enden sind die Ketten b und b1 an einem Rade C befestigt, welches von einem Uhrwerk in Umdrehung versetzt wird.
Das Oeffnen und Schliefsen. des Absperrorgans würde sich nun in der Weise bewerkstelligen lassen, dafs die an demselben Peripheriepunkt des Rades C befestigten Ketten sich bei der Drehung desselben im einen oder anderen Sinne auf den Umfang des genannten Rades aufwickeln. Um indessen zu erreichen, dafs die Drosselklappe in geschlossenem Zustande noch eine Zeit lang im Ruhezustande verharrt, wenn das Uhrwerk auch weiter geht, ist an dem Rade C ein Segment D vorgesehen und die Kette b an diesem befestigt, so dafs sie sich in der aus den Fig. 1, 1 a und 2 a ersichtlichen Weise um das Segment j herumlegt, während die Kette b1 bei der Drehung des Rades C im anderen Sinne sich einfach auf den Umfang des letzteren aufwickelt.
Fig. ι zeigt die Schlufsstellung der Drosselklappe A, bei welcher sich die Kette b auf das Segment aufgewickelt hat, während die Kette bl schlaff ist. Der Antrieb des das Rad C drehenden Uhrwerks erfolgt durch das Gewicht F, dessen Schnur oder Kette f auf die Trommel E der Achse c aufgewickelt wird. Ist das Uhrwerk abgelaufen, so wird es mittelst des Handgriffes G, dessen Schnur oder Kette g in entgegengesetzter Richtung auf die Trommel E aufgewickelt ist, wieder aufgezogen. Durch dieses Aufziehen des Uhrwerks wird zugleich die Drosselklappe A wieder ganz geöffnet, indem sich die Kette bl um die Rolle C herumlegt.
Damit der Heizer nun jedesmal weifs, wann die Drosselklappe geöffnet und wann sie geschlossen ist, ist eine Einrichtung getroffen, dafs ein Glockenzeichen ertönt, wenn das Uhrwerk ganz aufgezogen, wenn also die Drosselklappe ganz geöffnet ist, und dafs ein anderes Glockenzeichen ertönt, wenn das Uhrwerk ganz abgelaufen, mithin die Drosselklappe ganz geschlossen ist. Zu diesem Zwecke sind auf der Trommel E, Fig. 2 und 4, zwei Stifte / und k angeordnet, von welchen der Stift k beim
Aufziehen des Uhrwerks auf den um die Achse O drehbaren Arm ο und der Stift / beim Ablaufen des Uhrwerks auf den um die Achse M drehbaren Arm m einwirkt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist der Stift k wesentlich kürzer als der Stift I, so dafs er vor dem Arm m vorbeibewegt wird, ohne ihn zu berühren. Damit andererseits der Stift / den Arm ο nicht treffen soll, ist derselbe näher an dem Mittelpunkt der Trommel E angeordnet als der Stift k. Der Arm ο hat hierbei eine solche Länge, dafs er wohl vom Stift k, nicht aber vom Stift I erreicht werden kann. Mit dem Arm ο ist der Klöppel o2 der Glocke U starr verbunden; das Anschlagen der letzteren erfolgt also in leicht verständlicher Weise.
Mit dem Arm m ist der Arm m1 starr verbunden, welcher durch Vermittelung des Hebels R mit Arm r den um die Achse T drehbaren Klöppel t der Glocke V bethätigt.
Beim Aufziehen des Uhrwerks legt sich nun der Stift k gegen den Arm ο und bewegt diesen in der Richtung des punktirten Pfeiles, wobei der Klöppel o2 von seiner Anschlagstelle abgelenkt wird. Unmittelbar bevor das Gewicht F ganz aufgezogen ist, schnappt dann der Stift k von dem Arm ο ab und der Klöppel o2 schlägt an die Glocke U.
Beim Ablaufen des Uhrwerks legt sich der Stift I gegen den Arm m und dreht denselben in der Richtung des voll gezeichneten Pfeiles um die Achse M. Durch Vermittelung des Hebels R nebst Arm r wird nun der Klöppel t von der Glocke V abgelenkt. Beim Abschnappen des Stiftes / von dem Arm m wird dann die Glocke Fangeschlagen, zum Zeichen, dafs die Drosselklappe A völlig geschlossen ist.
Mit der beschriebenen Controlvorrichtung läfst sich auch· ein beliebiger Registrirapparat verbinden, indem beim Ablaufen, sowie beim Aufziehen des Triebwerks Eindrücke auf einer Papierscheibe Y verursacht werden, welche letztere durch ein gewöhnliches Uhrwerk X in Umdrehung versetzt wird.
Um eine weitere Drehung der Trommel E zu verhindern, nachdem die Glocke V angeschlagen ist, ist an derselben ein Stift 'h, Fig. 2, vorgesehen, welcher sich gegen den Anschlag i legt, sobald die Glocke V angeschlagen ist.
Um. die Zeit, während welcher das Uhrwerk abläuft, also die Zeitdauer von einem Nachfeuern bis zum anderen, leicht nach Belieben ändern zu können, ist folgende Einrichtung getroffen.
Das Haupttriebrad ι , Fig. 3, wirkt mittelst der Räder 2, 3, 4, 5 und 6 auf das Steigrad 7 ein. Der Anker des letzteren ist um die Welle ^2 drehbar, an welcher ein abwärts gehender gegabelter Arm £1 (Fig. 2) angebracht ist, welcher den unteren Theil % des Pendels umfafst. Das Pendel besteht aus dem den genannten unteren Theil bildenden Stab \ und einem mit demselben durch eine Blattfeder y verbundenen, den oberen Theil bildenden Stab χ. Letzterer kann in der Hülse W verschoben und mittelst der Schraube x1 in beliebiger Höhe festgestellt werden. Auf diese Weise kann man die Schwingungsdauer des Pendels und somit die Ablaufszeit des Uhrwerks innerhalb der erforderlichen Grenzen verändern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    - Eine Zugregulirungsvorrichtung, bestehend aus einem Absperrorgan A, welches mittelst der um die Rolle C bezw. das Segment D sich legenden Schnüre oder Ketten b b1 durch ein Uhrwerk bethätigt wird, welch letzteres durch den Hebelmechanismus k ο o" bezw. lmmirRt durch Anschlagen an die Glocke U bezw. V anzeigt, dafs das Uhrwerk gespannt oder abgelaufen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT54178D Zugregler Active DE54178C (de)

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DE (1) DE54178C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3322160A (en) * 1964-06-18 1967-05-30 Rueti Ag Maschf Device for controlling movement of a drop box on a loom

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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