DE56189C - Zugregler - Google Patents
ZugreglerInfo
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- DE56189C DE56189C DENDAT56189D DE56189DA DE56189C DE 56189 C DE56189 C DE 56189C DE NDAT56189 D DENDAT56189 D DE NDAT56189D DE 56189D A DE56189D A DE 56189DA DE 56189 C DE56189 C DE 56189C
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- clapper
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- cord
- running
- chain
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23N—REGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
- F23N3/00—Regulating air supply or draught
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Zugregler.
Zusatz zum Patente Nr. 54178 vom 6. December 1889.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Juni 1890 ab. Längste Dauer: 5. December 1904.
Es hat sich nach Angabe des Erfinders ergeben, dafs die Absperrung des Feuerzuges
mittelst eines Schiebers derjenigen durch eine Drosselklappe vorzuziehen. ist. Aus diesem
Grunde ergeben sich einige Abänderungen in der Uebertragung der Bewegung des Uhrwerkes
auf das Absperrorgan.
In Fig. ι ist das Uhrwerk in Verbindung mit dem in den Feuerzug eingesetzten Schieber
A1 dargestellt worden, während die Fig. 2 und 3 Einzelheiten der Vorrichtung veranschaulichen.
Fig. 4 zeigt eine weitere Abänderung in schematischer Darstellung.
Der Schieber A1 ist an einer Kette b2 aufgehängt,
welche über eine feste Rolle b3 nach der auf die Hauptachse c des Uhrwerkes aufgekeilten
Schnurscheibe C1 hinführt. Die Kette b2 ist an ihrem einen Ende mittelst einer Schraube t*
auf dem rinnenartig geformten Umfang der Schnurscheibe C1 befestigt und wickelt sich auf
die Schnurscheibe auf, wenn das Uhrwerk mittelst des Handgriffes G und der Schnur g aufgezogen
wird. Läuft dann das Uhrwerk infolge des an der Schnur f ziehenden Gewichtes F
ab, so wickelt sich die Kette allmälig ab und der Schieber A1 senkt sich in der für die Zugregulirung
erforderlichen Weise.
Die in dem Haupt-Patent beschriebene Rolle C nebst Segment Z) und die: beiden Ketten b
und b1 sind also nach vorliegender Neuerung durch die an ihrem Umfang rinnenförmig ausgekehlte
Schnurscheibe C1 und die Kette b2 ersetzt worden. Anstatt, dafs die Kette b2 sich
beim Ablaufen des Uhrwerkes von der Rolle C1 abwickelt, kann man sie auch so an der
Scheibe C1 befestigen, dafs sie sich auf dieselbe aufwickelt und hierdurch den Feuerzug
mittelst des Schiebers absperrt.
Die Kette b2 kann in diesem Falle zum directen Niederziehen des Schiebers A1 oder.
aber zum Heben eines mit dem Schieber verbundenen Gegengewichtes benutzt werden.
In Fig. 4 ist eine derartige Anordnung schematisch dargestellt worden. Der Schieber
A1 ist an dem einen Arm eines um a1
drehbaren Doppelhebels B1 aufgehängt, dessen anderes Ende das Gegengewicht Q.1 trägt und
mit der über die Rolle b3 geführten Kette b2
verbunden ist. Es wickelt sich dann beim Ablaufen des Uhrwerkes die Kette b2 auf die
Schnurscheibe C1 auf und veranlafst dadurch das Anheben des Gegengewichtes Q1 bezw.
das allmälige Sinken des Schiebers A1.
Aufserdem sind die beiden in dem Haupt-Patent beschriebenen Glocken U und V durch
eine einzige Glocke U1 ersetzt worden, welche beim Ablaufen durch den Klöppel i1 und beim
Wiederaufziehen durch den Klöppel o1 angeschlagen
wird. Die Glocke U1 ist an dem oberen Fortsatz der einen Seitenwand des Uhrwerkes
seitlich festgeschraubt, und die Klöppel o1
und t1 drehen sich um ihre in den Gehäusewänden -gelagerten Achsen O1 und T1. Die
Klöppel t1 und ol werden wie im Haupt-Patent
durch eine mit den Stiften k und / ausgestattete Scheibe E bethätigt.
Der Einfachheit wegen ist im vorliegenden Fall angenommen, dafs die unteren Enden der
Klöppel i1 und o1 in entsprechender Weise
umgebogen sind. Beim Aufziehen des Uhrwerkes legt sich dann der Stift k gegen den
unteren Arm des Klöppels o1 und bewegt denselben
in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles I. Beim Ablaufen dagegen legt sich der Stift / gegen den unteren Theil des Klöppels
i1 und bewegt denselben in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles IL Die Klöppel t1
undo1 stehen, unter dem Einflufs von beliebig
gestalteten Federn. Diese Federn müssen einerseits die zum Anschlagen der Glocke erforderliche
Federkraft abgeben, indem dieselben in der Richtung der eingezeichneten Pfeile gespannt
werden. Andererseits müssen dieselben eine geringe Ablenkung der Klöppel in den
entgegengesetzten Richtungen gestatten, damit die Stifte Z und k bei entgegengesetzter Drehung
an den abgeschrägten Kanten der umgebogenen Klöppelenden vorbeigleiten können. Das Anschlagen
der Glocke beim Aufziehen des Uhrwerkes könnte auch fortfallen; man braucht in diesem Falle nur den Klöppel o1 nebst
Stift k fortzulassen. In den meisten Fällen wird es indessen wünschenswerth erscheinen,
dafs die Glocke auch angeschlagen wird, wenn das Uhrwerk völlig aufgezogen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:.Bei· dem durch das Patent No. 54178 geschützten Zugregler:ι. der Ersatz der Rolle (C) und des Segments (D) durch eine auf der Achse (c) des Uhrwerkes angeordnete Schnurscheibe (C 1J, an deren Umfang eine Schnur oder Kette i2 befestigt ist, welche sich beim Ablaufen des Uhrwerkes entweder auf die Schnurscheibe auf- oder von derselben abwickelt und so mittelst des an ihr anderes Ende angeschlossenen Absperrorgans die allmälige Schliefsung des Feuerzuges bewirkt;
2. der Ersatz der durch den Hebelmechanismus k 0 0" bezw. lmm1rRt bethätigten Glocken U und V durch eine einzige Glocke U1, welche entweder nur beim Ablaufen durch den Klöppel tl oder sowohl beim Ablaufen durch den Klöppel f1, als auch beim Wiederaufziehen durch den Klöppel o1 angeschlagen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56189C true DE56189C (de) |
Family
ID=330665
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56189D Expired - Lifetime DE56189C (de) | Zugregler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56189C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1098333B (de) * | 1956-01-12 | 1961-01-26 | Appel Process Ltd | Haemmermaschine zum Richten und Entspannen langgestreckter Werkstuecke |
-
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- DE DENDAT56189D patent/DE56189C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1098333B (de) * | 1956-01-12 | 1961-01-26 | Appel Process Ltd | Haemmermaschine zum Richten und Entspannen langgestreckter Werkstuecke |
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