DE330428C - Vorrichtung zum Zeichnen mit einer Hand - Google Patents

Vorrichtung zum Zeichnen mit einer Hand

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DE330428C
DE330428C DE1919330428D DE330428DD DE330428C DE 330428 C DE330428 C DE 330428C DE 1919330428 D DE1919330428 D DE 1919330428D DE 330428D D DE330428D D DE 330428DD DE 330428 C DE330428 C DE 330428C
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tear
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DE1919330428D
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GUSTAV BERLS
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism
    • B43L13/04Guides for rulers

Landscapes

  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zeichnen mit einer Hand. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche besonders für Einarmige geeignete Vorrichtungen zum Zeichnen (Reißschiene und Winkel), bei denen die Zeichengeräte an Reißbrettern zwangläufig geführt und mittels Federn derart festgehalten «erden, daß sie zwar verschoben werden können, aber doch dem beim Zeichnen ausgeübten Druck standhalten. Die Neuerung besteht im wesentlichen darin, daß an der ve;sdhiebbaren Reißschiene bzw. den damit verbundenen Teilen Zugorgane befestigt sind, die über Laufrollen zu einem zwischen den Rollen befindlichen, veränderlichen Gewicht führen und längs der Reißschienen ein drehbarer, unter Federwirkung stehender, mit einer gelenkig befestigten Auflageplatte versehener Haltearm verschiebbar ist, der auf den Winkel aufgelegt wird und diesen festhält.
  • Auf der Zeichnung ist eine Zeichenvorrichtung gemäß der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigen Fig. x und 2 Querschnitt und Seitenansicht der mit der Vorrichtung versehenen Reißschiene, Fig. 3, q. und 5 Seitenansicht, Vorderansicht und Grundriß der Haltevorrichtung für Winkel u. dgl.
  • An der Seite des Reißbrettes a, an welcher die Reißschiene b angelegt wird, oder auch an beiden gegenüberliegenden Seiten, ist längs der ganzen Seite eine mit einem durchgehenden Führungsschlitz c versehene Führungsleiste d angeordnet, die, mittels Holzschrauben e oder auf sonst geeignete Art und Weise am Reißbrett a befestigt wird. Im Fül_rungsschlitz c gleitet ein leichtgehender Schlitten oder Schieber f, an dem ein Konsol oder Bügel g angebracht ist, der oben unter Vemittlung einer Befestigungsplatte 1i die Reißschiene b trägt. Dam.:t die Reißschiene b in jeder Lage von selbst ohne; weiteres stehenbleibt, auch bei dem durch Anlegen von Bleistift und Ziehfeder ausgeübtefi Druck nicht nachgibt und verrutscht, gleichwohl aber die erforderliche Bewegung von Hand zur genauen Einstellung ermöglicht, steht die Reißschiene b unter Einwirkung eines Gewichts i, das mittels daran befindlicher Ösen an einem Zugorgan k (Drahtseil, Schnur, Kette o. dgl.) aufgehängt ist. Dieses Zugorgan k ist über Laufrollen l geleitet, die an den Enden Ges Reißbrettes lose drehbar in angeschraubten Böckchen zra gelagert sind, und andererseits an den -am Bügel g angebrachten Ringösen n befestigt, Bei einer Verschiebung der Reißschiene b ist demnach eine gewisse Kraft aufzuwenden, um das Gewicht i zu bewegen. Durch die Aufhängung des Gewichts bleibt die Reißschiene in jeder Lage sofort stehen, weil die durch die Schwere des Gewichts bedingte Bewegung eliminiert ist und das Gewicht nicht wie sonst bewegungsfördernd, sondern bewegungshemmend wirkt. Wird die Reißschiene b verschoben, so bewegt sich das Gewicht hie--bei in entgegengesetzter Richtung. Selbstverständlich kann man auch das Gewicht von Hand bewegen, um ein Verschieben der Reißschiene zu erzielen.
  • Es ist vorgesehen, das Gewicht i veränderlich einzurichten, um die Kraft, mit welcher die Reißschiene festgehalten wird, bzw. um den Hemmungswiderstand verändern zu können. In diesem Falle kann das Gewicht aus einem Hohlraum oder offenen Behälter bestehen, der mit einer wählbaren Menge geeigneten Füllmaterials versehen wird.
  • Die Haltevorrichtung für Winkel, Kurvenliniale, Schablonen u. dgl. ist wie folgt beschaffen Mit der Reißschiene b ist durch Schrauben o oder auf sonst geeignete Art eine Führungsleiste :ü verbunden, die sich auf die ganze Länge der Reißschiene erstreckt. und in deren durchgehenden Schlitz q wieder ein Schlitten oder Schieber y leicht verschiebbar ist. Auf dem etwas aus der Leiste P vorstehenden Schieber r ist mittels Schrauben s ein Bügel t befestigt, in dessen Seitenwänden ein Bolzen u gelagert ist, der einen gabelförmigen Haltearm v trägt. Das freie Ende des Armes ist verjüngt nach unten gebogen und mit einer durch Stift w gelenkig angeordneten Auflageplatte x versehen, die -an ihrer unteren Fläche einen Belag aus Tuch, Gummi oder sonstigem weichen Material besitzt, um ein besseres Festhalten des Winkels y o. dgl., auf den der Arm v aufgelegt wird, zu erreichen. Zur Erzielung eines genügend starken Druckes auf den Winkel y ist auf der Bügelplatte eine Feder x aufgeschraubt, deren freie Ende auf dem Haltearm v aufliegt. Diese Feder kann auch als Spirale lose um den Bolzen is@ gelegt sein, wobei sich das eine Ende gegen die feste Seitenwand des Bügels, das andere Ende gegen den beweglichen Halte. arm spreizt.
  • Beim Verschieben des Bügels u wird der Haltea:-m gleichzeitig angehoben und auf den Winkel o. dgl. niedergelassen, den man an die erforderliche Stelle gebracht hat, wobei geringe Verschiebungen zwecks genauer Einstellung dann noch korregiert werden können. Beim Anheben des Armes v kann natürlich auch gleichzeitig ein Verschieben des Bügels durch den Arm v selbst erfolgen.
  • Bei stehenden Reißbrettern mit Schienenführung ist die vorstehend erläuterte Einrichtung für die Reißschiene natürlich nicht erforderlich.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Vorrichtung zum Zeichnen mit einer Hand, bei welcher die Zeichengeräte an Reißbrettern zwangläufig geführt und mittels Federn derart festgehalten werden, daß sie zwar verschoben werden können, aber doch dem beim Zeichnen ausgeübten Druck standhalten, dadurch gekennzeichnet, daß an geeigneter Stelle (Bügel g) der verschiebbaren Reißschiene (b) Zugorgane (k) befestigt sind, welche über Laufrollen (L) zu einem zwischen den Rollen befindlichen, veränderlichen Gewicht (i) führen und längs der Reißschiene (b) ein drehbarer, unter Federwirkung stehender, mit einer gelenkig befestigten Auflageplatte (x) versehener Haltearm (v) verschiebbar ist, der. auf den Winkel (y) o. dgl. aufgelegt wird und diesen festhält.
DE1919330428D 1919-06-11 1919-06-11 Vorrichtung zum Zeichnen mit einer Hand Expired DE330428C (de)

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