DE964576C - Fahrspielzeug mit Laufwerk und mit Fernbetaetigung mittels Drahtzuges zum Anlassen, Stoppen, Lenken und Umsteuern des Fahrspielzeuges - Google Patents

Fahrspielzeug mit Laufwerk und mit Fernbetaetigung mittels Drahtzuges zum Anlassen, Stoppen, Lenken und Umsteuern des Fahrspielzeuges

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DE964576C
DE964576C DEM13749A DEM0013749A DE964576C DE 964576 C DE964576 C DE 964576C DE M13749 A DEM13749 A DE M13749A DE M0013749 A DEM0013749 A DE M0013749A DE 964576 C DE964576 C DE 964576C
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Heinrich Mueller
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/02Clockwork mechanisms
    • A63H29/04Helical-spring driving mechanisms

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  • Toys (AREA)

Description

  • Fahrspielzeug mit Laufwerk und mit Fernbetätigung mittels Drahtzuges zum Anlassen, Stoppen, Lenken und Umsteuern des Fahrspielzeuges Die Erfindung betrifft ein durch Laufwerk getriebenes Fahrspielzeug in Autoform, aber auch in Ausführung als Panzerwagen oder als Bodenflugzeug, bei welchen Spielzeugen durch Fernbetätigung mittels Drahtzuges verschiedene Funktionen der Reihe nach, gegebenenfalls auch eine oder mehrere auslassend, ausgelöst werden können.
  • Fahrspielzeuge mit Laufwerk und mit Fernbetätigung mittels Drahtzuges od. dgl. zum Auslösen verschiedener Funktionen für den Spielbetrieb, z. B. zum Anlassen, Stoppen, Lenken und Umsteuern, sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt. Die bisher entwickelten Konstruktionen über die Fernbetätigung von Fahrspielzeugen in Ausübung der verschiedenen Fahrbetriebsfunktionen gaben bei den verwickelten Anordnungen oft zu Betriebsstörungen Anlaß, denen durch vorliegende Erfindung abgeholfen werden soll. Gemäß der Erfindung wird durch eine neuartige Schalteinrichtung eine vom willen des Spielenden abhängige Folge von Funktionsänderungen mit an sich einfachen Mitteln an Fahrspielzeugen bewirkt, indem zum Einschalten bestimmter Betriebszustände ein Schrittschaltwerk mit einer ein Zackenrad tragenden Schaltwalze vorgesehen ist, die, wenn ein Zacken des Zackenrades von einer durch den Drahtzug od. dgl. hebbaren tellerartigen Scheibe unterfaßt wird, eine Teildrehung ausführt, wodurch zur anschließenden Abbremsung des Laufwerkes die Kante einer Abflachung als Teil der Schaltwalze sich gegen eine zusätzliche Triebwerkswelle legt, wodurch bei weiteren Teilumdrehungen der Schaltwalze zum Fahrtrichtungswechsel oder zur Stellung auf Leerlauf ein Zahnradwechselgetriebe betätigt wird und schließlich beim Drehen der mit der tellerartigen Scheibe versehenen, vom Drahtzug betätigten Steuerwelle der Lenkeinschlag der vorderen Fahrzeuglaufräder über eine Schnurrolle mit anschließendem Schnurzug erfolgt.
  • Die Konstruktion der Schaltwalze für die Ausübung der gedachten Funktionen ist ferner so getroffen, daß zur Schaltwalze außer dem Zackenrad ein achsgleich angeordneter prismatischer Schaltteil von mit der Zackenzahl des Zackenrades übereinstimmender Kantenzahl gehört und die Schaltwalze auf dem einen Ende mit diesem prismatischen Teil in einem Lagerloch mit winkeligem Grund liegt und auf dem anderen Ende in einem runden Lager schwenkbar geführt ist.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wirken zur Abbremsung des Laufwerkes die vorbeschriebenen Kanten der Abflachung der Schaltwalze mit einem Fliehkraftregler zusammen, dessen Welle schwenkbar ist und dessen Ritzel mit einem Fliehgewicht durch Drehung der Abflachung der Schaltwalze mit dem Laufwerk des Fahrspielzeuges in Eingriff bringbar ist.
  • Nach der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß zur weiteren Beeinflussung der Ablaufgeschwindigkeit gegebenenfalls zum Stillsetzen des Laufwerkes auf mindestens einer Kante der Abflachung der Schaltwalze ein federnder Bügel angebracht ist, der die Welle des Fliehkraftreglers nach der Schwenkbewegung abbremst.
  • Zur Einstellung von Vorwärtsfahrt, Rückwärtsfahrt oder Leerlauf besteht das Zahnradwechselgetriebe aus zwei mit ihren Zahnkränzen gegeneinanderstehenden Kronrädern und einen dazwischen verschiebbaren, mit dem einen oder dem anderen Kronrad in Eingriff bringbaren kleinen Stirnrad, das der Treiber für die mit den Hinterrädern des Fahrspielzeuges kraftschlüssig verbundenen Kronrädern ist.
  • Dabei sitzt das kleine Stirnrad des Zahnradwechselgetriebes auf einem schwenkbaren Hebel, dessen eines Ende gabelförmig ausgebildet ist und eine Scheibe nach Art einer Taumelscheibe umgreift, die drehfest mit der Schaltwalze verbunden ist, so daß bei Drehung der Schaltwalze der Hebel mit dem Stirnrad verschwenkbar ist.
  • Schließlich ist nach der Erfindung noch ein Hebelmechanismus vorgesehen, durch dessen Betätigung auch bei Wegfall der Fernbetätigungseinrichtung durch Druck, auf ein hierfür vorgesehenes Griffstück, das -z. B. aus dem Fahrzeugaufbau oberhalb der Kühlerhaube herausragt, das Schrittschaltwerk beeinflußbar ist.
  • Mit dem nach der Erfindung aufgebauten Schrittschaltwerk können z. B. folgende Funktionsänderungen für den- Fahrbetrieb eines Fahrspielzeuges od. dgl. vorgenommen werden: Umschaltung auf verschiedene Geschwindigkeiten, Umsteuerung von Vorwärtsfahrt -auf Rückwärtsfahrt, Anhalten des Fahrspielzeuges-, Ein- und Ausschalten der Beleuchtung, Betätigung von Winkern, gegebenenfalls auch die Änderung--der Fahrtrichtung usw. Jede neue Betätigung des Schrittschaltwerkes bewirkt eine Einstellung einer entsprechenden Funktion am Fahrspielzeug unter@Aufhebung einer bisher durchgeführten Funktion-.-;,-Durch rasche Aufeinanderfolge mehrerer Betätigungen können auch bestimmte Funktionen übersprungen werden, so daß es möglich ist, Funktionen am Fahrspielzeug einzustellen, die an und für sich gerade gemäß der Stellung der Schalteinrichtung noch nicht an der Reihe wären, die aber dem Spielenden gerade dienlich sind, z. B. die Umschaltung von einer mittleren auf die große Geschwindigkeit, ohne daß dazwischen ein Stopp bewirkt wird od. dgl.
  • Bei einem vierzackigen Schaltrad wird der Schaltteil als Vierkantschaltteil ausgebildet, und es ergeben sich damit vier Raststellungen, denen vier verschiedene Funktionen zugeordnet sind. Durch wiederholte Betätigung des Schaltrades werden der Reihe nach die den vier verschiedenen Stellungen zugeordneten Funktionen ausgelöst. Beispielsweise kann der Vierkantschaltteil einen Reguliertrieb zu- und abschalten, wodurch zwei verschiedene Geschwindigkeitsstufen am Fahrzeug durch wiederholte Betätigung des Fernlenkmittels (Drahtzug) abwechselnd eingestellt werden.
  • Indem bei dem in den Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiel bezüglich Ausgestaltung des Schrittschaltwerkes die Schaltwalze mit Schaltteil und Schaltrad an einem Ende mit einer Rundachse versehen und in einem runden Lagerloch drehbar und am anderen Ende in einer winkeligen, vorzugsweise herzförmigen Ausnehmung rastend gelagert ist, wird erreicht, daß durch Fernbetätigung am Drahtzug und Übertragung dieser Betätigung auf eine Fernlenkachse oder Steuerwelle, die verschieblich gelagert ist und mit einem, tellerähnlichen Flansch unter die Zacken des vierzackigen Schaltrades greift, der Vierkantschaltteil jeweils um eine Vierteldrehung weitergedreht wird, um danach in die Herzspitze der herzförmigen oder winkeligen Ausnehmung wieder einzurasten. Das Einrasten kann ohne besondere Federn durch das Gewicht des Vierkantschaltteiles selbst geschehen. Das Zu- und Abschalten des Reguliertriebes oder Ritzels zur Einstellung von zwei verschiedenen Geschwindigkeitsstufen wird erfindungsgemäß in der Weise vorgenommen, daß dieser Reguliertrieb bzw. die Welle desselben schwenkbar gelagert ist und das an dieser Welle befindliche Ritzel in und außer Eingriff mit einem treibenden Zahnrad des Laufwerkes gebracht werden kann. Der Reguliertrieb selbst erhält seine geschwindigkeitsvermindernde Wirkung in an sich bekannter Weise dadurch, daß auf der Welle des Reguliertriebes ein exzentrisches Gewicht befestigt ist, welches bei rascher Drehung dieser Welle durch Fliehkrafteinwirkung eine Bremsung bewirkt.
  • Das Zu- und Abschalten des Reguliertriebes zur Geschwindigkeitsveränderung bei durch Federlaufwerk angetriebenen Fahrspielzeugen ist an sich bekannt. Bei den bekannten Konstruktionen wird das Zu- und Abschalten jedoch unmittelbar am Fahrspielzeug durch Betätigung eines an diesem angebrachten Hebels bewirkt. Erfindungsgemäß geschieht das Zu--und Abschalten des Reguliertriebes dagegen durch wiederholte Fernbetätigung des Drahtzuges unter Verwendung des Zackenschaltrades und der entsprechend der Zackenzahl vielkantigen Schaltwalze oder des Schaltteiles. Diese Art der Geschwindigkeitsregulierung durch Zu-und Abschalten eines Reguliertriebes hat den Vorteil, daß sie einfach und billig ist und sehr zuverlässig arbeitet. Außerdem wird das mit der Regulierung durch einen Schwenkhebel verbundene Geräusch vermieden.
  • Nach der Erfindung wird das Zu- und Abschalten eines oder mehrerer Reguliertriebe bzw. die Einstellung verschiedener Funktionen am Fahrspielzeug eines Zackenschaltrades und eines entsprechend der Zackenzahl vielkantigen Schaltteiles durch wiederholten Zug an einer Lenkdrehwelle, also durch das Fernbetätigungsmittel bewirkt. Die als biegsame, torsionselastische Verbindung zwischen dem Fahrspielzeug und dem Spielenden ausgeführte Lenkdrehwelle ist mit ihrem einen Ende an einer verschiebbaren Steuerwelle im Fahrspielzeug vorzugsweise lösbar befestigt. Zweckmäßig ist die Steuerwelle senkrecht und in der Nähe des Schwerpunktes des Fahrspielzeuges angeordnet, Die vom Spielenden auf die Lenkdrehwelle mit Drahtzug übertragenen Torsionsdrehungen bewirken dann eine Lenkung des Fahrspielzeuges, während die wiederholten Zugbewegungen die Einstellung der verschiedenen Funktionen, wie oben angegeben. hervorrufen.
  • Es kann zur Fernbetätigung der Schalteinrichtung auch ein Hebelmechanismus angeordnet sein, der, wie oben angedeutet, mit einem Ende unmittelbar unter das Zackenrad oder den tellerähnlichen Flansch an der verschiebbaren Steuerwelle greift und dessen anderes Ende durch Druck, z. B. mit der Hand, betätigt werden kann, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Betätigungsstiftes.
  • Um außer der Einstellung verschiedener Geschwirrdigkeitsstufen auch eine Umsteuerung von Vorwärtsfahrt auf Rückwärtsfahrt durch wiederholte Fernbetätigung vornehmen zu können, kann der Schaltteil an seinem Ende eine schräg verlaufende Fläche besitzen, gegen die das eine Ende eines Hebels vorzugsweise durch Federkraft gedrückt wird. Bei der Drehung des Schaltteiles durch wiederholte Fernbetätigung vollführt dann der Hebel eine waagerechte Hin- und Herbewegung. Diese wird auf einen anderen Hebel übertragen, der dadurch ebenfalls eine waagerechte Hin- und Herbewegung ausführt und dabei das eine Ende einer an ihm gelagerten Achse hin- und herschwenkt. Auf dieser Achse befindet sich ein Antriebsritzel zwischen zwei Kronrädern, es wird bei der Schwenkung einmal mit dem einen, das andere Mal mit dem anderen Kronrad in Eingriff gebracht, Zoobei die Fahrtrichtung umgesteuert wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einigen Beispielen dargestellt. Es zeigt Fig. i eine - Gesamtanordnung des Fahrspielzeuges gemäß der Erfindung in Autoform, aus der die Schalteinrichtung, mit der durch wiederholte Betätigung der Reihe nach verschiedene Funktionen ausgelöst werden, ersichtlich ist, wobei der zu- und abschaltbare Reguliertrieb gerade außer Eingriff ist, so daß das Fahrspielzeug auf eine große Geschwindigkeit eingestellt ist, Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung der einzelnen Teile der Schalteinrichtung mit im Eingriff befindlichem Regulierritzel für eine kleinere Fahrzeuggeschwindigkeit, Fig. 3 eine Anordnung gemäß Fig. 2 in perspektivischer Darstellung, jedoch das Regulierritzel außer Eingriff, Fig. 4. eine Einzeldarstellung des Teiles einer Schaltwalze als Vierkantschaltteil, welcher in verschiedenen Stellungen den der Geschwindigkeitsumschaltung dienenden Reguliertrieb zu- und abschaltet und welche an einer Kante einen zusätzlichen federnden Bügel trägt zur Erzeugung einer federnden Reibung an der Welle des Reguliertriebes, mit schematischer Darstellung der Welle des Reguliertriebes an einer flächenhaften Ausbildung (Abflachung) anliegend, so daß der Reguliertrieb außer Eingriff ist für schnelle Fahrt.
  • Fig. 5 eine Darstellung gemäß Fig. q., jedoch mit zwei zusätzlichen bügelartigen Federn mit verschieden großer Verbiegung, um in verschiedenen Stellungen des Vierkantschaltteiles eine verschieden große federnde Reibung an der Welle des Reguliertriebes zu erzielen und Fig. 6 ein Ausführungsbeispiel für die Umschaltung des Fahrspielzeuges von Vorwärtsfahrt nach Rückwärtsfahrt und umgekehrt durch wiederholte Fernbetätigung des Schrittschaltwerkes.
  • In den Figuren ist r das Fahrspielzeug bzw. die Karosserie eines als Spielauto angenommenen Fahrspielzeuges. -- ist eine im Fahrspielzeug i angeordnete senkrecht verlaufende Steuerwelle, an deren oberem Ende das Fernbetätigungsmittel F als Drahtzug vorzugsweise lösbar befestigt ist. Die durch das Fernbetätigungsmittel der Steuerwelle 2 mitgeteilten Bewegungen bewirken neben dem Anlassen, Stoppen, Umsteuern usw. des Fahrspielzeuges auch Drehungen der auf der Steuerwelle befestigten Schnurrolle 25, von der aus mittels eines Schnurzuges 20 od. dgl. Bewegungen auf die vorderen Fahrzeuglaufräder iS zwecks Lenkung übertragen werden.
  • Für den Antrieb des Fahrspielzeuges ist beispielsweise ein Federlaufwerk angenommen, durch welches das angetriebene hintere Laufrad 17 bewegt wird. Eine Begrenzung der größten Fahrgeschwindigkeit auf ein angemessenes Maß erfolgt durch ein geschwindigkeitsbegrenzendes Ritzel 12, dessen geschwindigkeitsvermindernde Wirkung durch das mit dem Ritzel 12 sich drehende exzentrische Gewicht i i verstärkt wird.
  • Die Umschaltung des Fahrspielzeuges von Vorwärtsfahrt auf Rückwärtsfahrt -und umgekehrt kann je nach der Ausführung von Hand -mittels des Umschaltgriffes 16 erfolgen, welcher -an der Umschaltstange 15 befestigt ist, oder durch Fernbetätigung mittels der Umschaltstange 15.
  • Dieselbe ist im Punkt 46 drehbar gelagert und. trägt die eine Seite der Achse des Getrieberitzels q.5; welches bei Schwenkung der Stange zwischen den beiden Kronrädern 43 und 44 hin und her bewegt wird und dabei in der einen Stellung mit dem Kronrad 43 und in der anderen Stellung mit dem Kronrad 44 im Eingriff ist. Auf diese Weise erfolgt die Umschaltung von Vorwärtsfahrt auf Rückwärtsfahrt, und umgekehrt. Dabei kann am verlängerten Ende der Umschaltstange 15 eine aufgebogene Nase 14 angeordnet sein, die in der Mittelstellung zwischen Vorwärtsfahrt und Rückwärtsfahrt in Eingriff kommt mit einem Stift 13, welcher an dem Exzentergewicht i i befestigt ist. Hierdurch kann in der Mittelstellung zwischen Vorwärtsfahrt und Rückwärtsfahrt das Exzentergewicht i i angehalten werden, wodurch das Federlaufwerk gestoppt wird. Bei der Handumschaltung muß in Fig. 3 der Hebel 41 fortfallen.
  • Das Schrittschaltwerk selbst zum Auslösen verschiedener Funktionen durch wiederholte Fernbetätigung eines Drahtzuges besteht aus einer Schaltwalze mit Zackenrad 22, welches mit dem Schaltteil 26 fest verbunden ist.
  • Auf der einen Seite sind die beiden Schaltwalzenteile mit der Rundachse 33 in dem runden Lagerloch 34 drehbar gelagert, auf der anderen Seite ist der Schaltteil 26 in einer herzförmigen Ausnehmung ai im Raststeg 32 rastend gelagert, und zwar in der winkelig ausgebildeten Herzspitze 2i'.
  • Durch Zug an der Steuerwelle 2 wird diese und der mit der Muffe 4 an ihr befestigte tellerförmige Flansch 3 nach oben gezogen; dabei greift der Rand des Teilers 3 unter einen der Zacken 22 und dreht dadurch den Schaltteil 26 aus der Herzspitze 2i' der herzförmigen Ausnehmung 2i heraus, wobei der Schaltteil26 im dargestellten Beispiel um eine Vierteldrehung weitergedreht wird, um danach mit der nächsten Kante in der Herzspitze 2i' erneut einzurasten. Durch wiederholte Fernbetätigung mittels Drahtzug und Übertragung auf die Steuerwelle wird auf diese Weise der Schaltteil oder .Schaltkern jeweils um eine Vierteldrehung weitergedreht, und es können entsprechend seiner jeweiligen Stellung die verschiedenen Funktionen erfindungsgemäß ausgelöst werden.
  • Beispielsweise kann die Zu- und Abschaltung eines Reguliertriebes zur Einstellung von zwei verschiedenen Geschwindigkeitsstufen in der Weise geschehen, daß am prismatischen Schaltteil 26 eine flächenhafte Ausbildung oder Abflachung io vorgesehen ist, wobei die Welle 8 des Reguliertriebes 6 sich einmal gegen die Fläche und das andere Mal gegen die Kante dieser Fläche legt. Dabei wird die Welle 8, die einerseits in einem runden Lagerloch 29 und andererseits in einem Langlagerloch 28 gelagert ist, geschwenkt, so daß das Ritzel6 einmal mit dem Zahnrad 55 in Eingriff und das andere Mal außer Eingriff kommt, wobei die Fahrgeschwindigkeit einmal verringert, das andere Mal größer ist.
  • Die Feder 23 dient beispielsweise dazu, die Lenkachse oder Steuerwelle 2 wieder nach unten zu ziehen, wenn die Fernbetätigung beendet ist. Sie ist mit einem Ende im Punkt 24 am Fahrzeugchassis und mit dem anderen Ende an der auf der Steuerwelle 2 lose sitzenden Öse ig befestigt.
  • Um das Einrasten des prismatischen Schaltteiles 26 in die Herzspitze 2i' zu verbessern, kann der Schaltteil 26 durch eine Feder in die Herzspitze 2i' gedrückt werden. In vereinfachter Ausführung kann der Schaltteil 26 an der Verlängerung der Abflachung io statt dessen ein Gewicht 9 besitzen.
  • Damit die Welle 8 der jeweiligen Stellung der Abflachung io entsprechend den Bewegungen des Schaltteiles 26 folgt, kann sie durch die Feder 2; jeweils gegen die betreffenden Teile der Abflachung io gedrückt sein.
  • Um noch weitere Geschwindigkeitsstufen einstellen zu können, sind die federnden Bügel 3o bzw. 31 am Schaltteil angebracht, die bei bestimmten Stellungen des Schaltteiles von Fall zu Fall nicht nur das Ritzel 6 mit dem Zahnrad 55 in Eingriff bringen, sondern auch noch eine zusätzliche federnde Reibung an der Welle bewirken; sofern die Federn nicht ein Stoppen des Laufwerkes bewirken sollen, sind sie weich federnd auszubilden.
  • An Stelle einer Fernbetätigung durch Drahtzug an der Steuerwelle 2 kann auch eine Fernbetätigung durch Druck erfolgen. Hierzu kann ein Hebel mit den Armen 47 und 5 i vorgesehen sein, der im Punkt 49 an einem Lagerständer 5o drehbar gelagert ist. An seinem Arm 51 greift ein Druckübertragungsteil 52 an, welches in der Führung 54 geführt ist und an seinem oberen Ende eine Druckplatte 53 besitzt. Durch Druck auf die Druckplatte 53 wird der Arm 5 i nach unten und der Arm 47 nach oben bewegt, wobei letzterer unter den Rand des Tellers 3 greift und diesen mit nach oben bewegt. Auf diese Weise wird die Umschaltung in gleicher Weise bewirkt wie durch Drahtzug an der Steuerwelle 2.
  • Eine etwas andere Ausführungsart, bei der jedoch die Betätigung nicht durch Druck von oben, sondern durch Druck von vorn erfolgt, besitzt einen abgewinkelten Hebelarm 48, welcher mit dem Betätigungshebel 47 fest verbunden und ebenfalls im Punkt 49 an einem Lagerständer 5o drehbar gelagert ist. Die Pfeilrichtung gibt die Druckrichtung an, in der die Betätigung zu erfolgen hat. Bei dieser Anordnung ist es möglich, bei einem Panzerwagen durch einen Beschuß auf den Hebelarm bzw. die Platte 48 eine Umschaltung der Schalteinrichtung zu bewirken, wodurch das fahrende Fahrspielzeug gestoppt, auf Rückwärtsfahrt umgeschaltet od. dgl. werden kann.
  • Die Umschaltung von Vorwärtsfahrt auf Rückwärtsfahrt oder umgekehrt mit Hilfe des fernbetätigten Schrittschaltwerkes kann auch dadurch erfolgen, daß an der Achse 33, auf welcher das Zackenrad 22 und der Schaltteil 26 sitzen, mittels eines mtiffenartigen Ansatzes 35 eine zweckmäßig gekrümmte Taumelscheibe 36 befestigt ist, die die Drehungen des Schaltteiles 26 mitmacht. Die Taumelscheibe 36 wird an ihrem Rand umgriffen von einer Gabelführung 37, die an einem zweiarmigen Hebel 38 befestigt ist. Der Hebel 38 ist im Punkt 39 drehbar gelagert und vollführt drehende Schwenkungen je nach der Stellung der Scheibe 36. Diese drehenden Schwenkungen werden durch den weiteren Hebel 41, welcher in Punkt 40 am Hebel 38 und im Punkt 42 am Hebel 15 angelenkt ist, auf den Hebel 15 übertragen, wodurch in gleicher Weise wie bei der weiter oben beschriebenen Handumschaltung das Ritzel45 einmal mit dem Kronrad 43, das andere Mal mit dem Kronrad 44 in Eingriff gebracht wird, wodurch die Umschaltung von Vorwärtsfahrt auf Rückwärtsfahrt und umgekehrt bewirkt wird.
  • Grundsätzlich kann die gleiche Schalteinrichtung sowohl bei mechanisch als auch bei elektrisch betriebenen und/oder elektrisch gesteuerten oder betätigten Fahrspielzeugen angewendet werden. Bei elektrischer Betätigung können am Schaltteil Kontakte vorgesehen sein, die in bestimmten Stellungen geschlossen und in anderen Stellungen geöffnet sind. Die Betätigung bzw. die drehende Fortschaltung des Schaltteiles kann dabei mechanisch bewirkt werden oder elektrisch mit Hilfe eines Ankers, der durch einen Elektromagneten bewegt wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrspielzeug mit Laufwerk und mit Fernbetätigung mittels Drahtzuges zum Anlassen, Stoppen, Lenken und Umsteuern des Fahrspielzeuges, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einschalten bestimmter Betriebszustände ein Schrittschaltwerk mit einer ein Zackenrad (22) tragenden Schaltwalze (9, To, 26) vorgesehen ist, die, wenn ein Zacken des Zackenrades (22) von einem an der Steuerwelle (2) angebrachten, durch den Drahtzug od. dgl. anhebbaren scheibenartigen Teller (3) unterfaßt wird, eine Teildrehung ausführt, wodurch zur Abbremsung des Laufwerkes die Kante einer Abflachung (To) der Schaltwalze sich gegen eine Triebwerkswelle (8) legt, wodurch bei weiteren Teilumdrehungen der Schaltwalze (9, To, 26) zum Fahrtrichtungswechsel oder zur Stellung auf Leerlauf ein Zahnradwechselgetriebe (43, 44, 45) betätigt wird, während schließlich beim Drehen der mit der tellerartigen Scheibe (3) versehenen, vom Drahtzug betätigten Steuerwelle (2) der Lenkeinschlag der Vorderräder über eine Schnurrolle (25) des Fahrspielzeuges erfolgt.
  2. 2. Fahrspielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schaltwalze außer dem Zackenrad (22) ein achsgleich angeordneter prismatischer Schaltteil (26) von mit der Zackenzahl des Zackenrades (22) übereinstimmender Kantenzahl gehört und die Schaltwalze auf dem einen Ende mit diesem prismatischen Teil (26) in einem Lagerloch (21) mit winkligem Grund liegt und auf dem anderen Ende in einem runden Lager (34) schwenkbar geführt ist.
  3. 3. Fahrspielzeug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abbremsung des Laufwerkes die Kanten der Abflachung (To) der Schaltwalze mit einem Fliehkraftregler zusammenwirken, dessen Welle (8) schwenkbar ist und dessen Ritzel (6) mit einem Fliehgewicht (5) durch Drehung der Abflachung (To) mit dem Laufwerk in Eingriff bringbar ist.
  4. 4. Fahrspielzeug nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur weiteren Beeinflussung der Ablaufgeschwindigkeit und gegebenenfalls zum Stillsetzen des Laufwerkes auf mindestens einer Kante der Abflachung (To) ein federnder Bügel (3o bzw. 31) angebracht ist, der die Welle (8) nach der Schwenkbewegung abbremst.
  5. 5. Fahrspielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnradwechselgetriebe (43, 44, 45) zur Einstellung von Vorwärtsfahrt, Rückwärtsfahrt oder Leerlauf aus zwei mit ihren Zahnkränzen gegeneinanderstehenden Kronrädern (43, 44) und einem dazwischen verschiebbaren, mit dem einen oder dem anderen Kronrad in Eingriff bringbaren kleinen Stirnrad (45) besteht, wobei dieses Stirnrad der Treiber für die mit den Hinterrädern des Fahrspielzeuges kraftschlüssig verbundenen Kronrädern ist.
  6. 6. Fahrspielzeug nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das kleine Stirnrad (45) des Zahnradwechselgetriebes auf einem schwenkbaren Hebel (15) sitzt, dessen eines Ende (37) gabelförmig ausgebildet ist und eine Scheibe (36) nach Art einer Taumelscheibe umgreift, die drehfest mit der Schaltwalze (9, 10, 26) verbunden ist, so daß bei Drehung dieser Walze der Hebel (15) mit dem Stirnrad (45) verschwenkt wird.
  7. 7. Fahrspielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebelmechanismus (51, 52, 53) vorgesehen ist, durch dessen Betätigung auch bei Wegfall der Fernbetätigungseinrichtung durch Druck auf ein hierfür vorgesehenes Griffstück (48 bzw. 53), das aus dem Fahrzeugaufbau herausragt, das Schrittschaltwerk beeinflußbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften hr. 691 843, 803 154. 8o8 812; 479 707.
DEM13749A 1952-04-17 1952-04-17 Fahrspielzeug mit Laufwerk und mit Fernbetaetigung mittels Drahtzuges zum Anlassen, Stoppen, Lenken und Umsteuern des Fahrspielzeuges Expired DE964576C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0204338A3 (en) * 1985-06-05 1987-10-14 Kabushiki Kaisha Sankyo Seiki Seisakusho Spring drive device

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DE479707C (de) * 1927-01-05 1929-07-23 Ferblanterie Soc Ind De Fernsteuerung fuer sich selbst bewegende Spielfahrzeuge mit einer biegsamen UEbertragung nach Art des Bowdenzuges
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