DE220356C - - Google Patents
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- DE220356C DE220356C DENDAT220356D DE220356DA DE220356C DE 220356 C DE220356 C DE 220356C DE NDAT220356 D DENDAT220356 D DE NDAT220356D DE 220356D A DE220356D A DE 220356DA DE 220356 C DE220356 C DE 220356C
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- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J11/00—Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
- B41J11/36—Blanking or long feeds; Feeding to a particular line, e.g. by rotation of platen or feed roller
Landscapes
- Handling Of Sheets (AREA)
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
- Handling Of Continuous Sheets Of Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220356 KLASSE 15#. GRUPPE
Zusatz zum Patente 213944 vom 1. Januar 1908.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. April 1909 ab. Längste Dauer: 16. Oktober 1920.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine
besondere Ausführungsform 'der Papierzuführungsvorrichtung für Schreibmaschinen gemäß
Patent 213944. Der Zweck dieser Art von Papierzuführungsvorrichtungen ist der, durch
einen an der Papierwalze angeordneten Stellhebel der letzteren eine Rückwärtsdrehung erteilen
zu können, die, ohne daß besondere Aufmerksamkeit angewendet werden muß, kleiner
ausfällt als die darauffolgende Vorwärtsbewegung. Das wird nach der durch Patent 213944
geschützten Vorrichtung dadurch erreicht, daß die an dem Stellhebel sitzende Klinke, die den
Stellhebel mit einem auf der Walzenachse sitzenden Schaltrad vorübergehend kuppelt, bei
der Rückwärtsdrehung der Papierwalze mittels des Stellhebels an einer Stelle zum Eingriff mit
dem Schaltrad gelangt, die weiter nach vorn liegt als die jenige Stelle, an der bei der der vorhergehenden
entgegengesetzten Drehung des Stellhebels die. Ausklinkung erfolgt ist, und zwar
geschieht das dadurch, daß beim Beginn der Drehung des Stellhebels die Schaltklinke durch
eine unter Federdruck stehende, gleichsam eine Weiche darstellende Klappe zunächst an der
Herstellung des Eingriffes mit dem Schaltrad verhindert wird und erst dann zum Eingriff
gelangt, wenn der Federdruck der Klappe durch die Klinke überwunden wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine verbesserte und vereinfachte Ausführungsform der
Vorrichtung, die das vorzeitige Einfallen der Klinke verhindert. Diese Vorrichtung wird
nach der Erfindung nicht als drehbare Klappe ■ ausgebildet, sondern als ein Teil einer Scheibe,
die, um ihre Achse drehbar, in die das Schaltrad umgebende Kreisnutscheibe eingesetzt ist.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 in Vorderansicht
die Papierwalze, die an dem einen Ende mit der gewöhnlichen Zeilenschaltvorrichtung und
an dem anderen Ende mit der neuen Papierzuführungsvorrichtung versehen ist, während
Fig. 2 bis 15 die Einzelheiten der Vorrichtung in verschiedenen Darstellungen veranschaulichen.
Die Papierwalze 1 der Schreibmaschine ist mit ihrer Achse 2 drehbar in den Wangen 3 des
am Papierschlitten schwingbar gelagerten Rahmens angeordnet. Die Enden der Achse 2 ragen
nach beiden Seiten hervor und sind mit Handrädern 4 versehen. Links bei 5, 6, 7 und 8 ist
die bekannte Zeilenstellvorrichtung dargestellt,, auf der rechten Seite befindet sich die Zeilen- ..■
schaltvorrichtung, die den Gegenstand der Erfindung bildet. Auf dem nach rechts vorstehenden
Ende der Walzenachse 2 ist die Nabe 9 eines Schaltrades 10 befestigt, das mit eben?
45
soviel Zähnen Ii Versehen ist, wie das Zeilenschaltrad
5 Zähne besitzt. Das Schaltrad 10 wird in bekannter Weise mittels einer Schaltklinke
12 gedreht, die bei 13 an einem mit dem
Handgriff 15 versehenen Stellhebel 14 gelagert ist. Der Zahn 16 der Schaltklinke 12 ist in der
Ruhelage außer Eingriff mit dem Schaltrade 10 (Fig. 10), so daß die Walze 1 unabhängig von
der Schaltklinke 12 gedreht werden kann. Die Schaltklinke 12 ist mit einem Stift 17 versehen,
der nach links hervorragt und in eine segmentartige Aussparung 18 eines Ringrandes
19 eingreift, der einen Teil einer Scheibe 20 bildet. Diese Scheibe 20 sitzt lose auf der
Nabe 9, ist aber durch einen Arm 21 an dem Walzenrahmen 3 befestigt. Der Stift 17 liegt
im Ruhezustande auf dem an einer Seitenfläche einer kreisrunden Scheibe 23 vorragenden Steg
22 (vgl. besonders Fig. 2). Diese Scheibe 23 ist mit einem Zapfen 24 versehen, mit dem
sie in die Mitte einer kreisförmigen Aussparung 25 der Scheibe 20 drehbar eingesetzt ist. Die
Scheibe 23 ist ferner mit einem Stift 26 versehen,
der in einen Schlitz 27 der festen Scheibe 20 eingreift. Dadurch werden die Schwingungen
der Scheibe ,23 um den Zapfen 24 begrenzt und damit auch die Schwingungen des Steges 22.
Auf dem Zapfen 24 sitzt eine Feder 28, die sich mit ihrem einen Ende auf eine Nase an der
Scheibe 19, mit ihrem anderen Ende auf den Stift 26 der Scheibe 23 auflegt (Fig. 4). Durch
diesen Federdruck wird die Scheibe 23 in der Ruhelage gehalten. Auf den Zapfen 24 ist eine
Mutter 29 aufgeschraubt, die mit einer Kappe 29s den Stift 26 und die Feder 28 verdeckt.
Wenn der Stellhebel 14 nach vorn geschwungen wird, so gleitet der Stift 17 die nach vorwärts
geneigte Fläche 30 der Aussparung 18 herab und drückt auf den Steg 22. Dieser gibt nach, wobei
die Scheibe 23 in Drehung versetzt wird (Fig. 13 und 14). Der Stift 17 kann nach unten aus der
Aussparung heraustreten, und dabei kommt der Zahn 16 der Schaltklinke 12 zum Eingriff mit
dem Schaltrad 10 und wird auch in Eingriff gehalten, während der Stellhebel 14 weitergedreht
wird, da der Stift 17 sich gegen den Ringrand 19 stützt.
Die Scheibe 23 ist durch den Druck der Feder 28 in ihre Ruhelage zurückgebracht worden,
sobald der Stift 17 aus der Aussparung 18 ■ .. herausgeglitten war, befindet sich also wieder
in der Lage gemäß Fig. 3. Wird daher der Stell-' hebel 14, nachdem er durch den Stellstift 32 an
der bestimmten Stelle zum Stillstand gebracht ist, wieder zurückgeschwungen, so kann der
Stift 17 genau wie bei der durch Patent 213944 geschützten Vorrichtung nicht an derselben
Stelle in die Aussparung 30 eintreten, an der er die Aussparung verlassen hatte, und so die
Klinke 12 wieder auslösen, sondern der Stift 17
bewegt sich noch weiter an dem inneren Rand des Steges 22 entlang bis zu dessen vorderem
Ende. Hier stößt der Stift 17 gegen einen Finger 33 an einer auf der Scheibe 20 befestigten
Feder 34, wobei sich der Finger 33 in einen entsprechend gestalteten Ausschn'tt 35 der
Klinke 12 legt. Dadurch wird die Feder 34 gespannt und drückt alsbald den Stift 17 um
das vordere Ende der Zunge 22 herum in die Aussparung 18 hinein, wodurch die Klinke 12
ausgelöst wird und die Papierwalze zum Stillstand gelangt. Der Winkel der Vorwärtsdrehung
der Papierwalze ist also der Länge der Zunge 22 entsprechend größer ausgefallen
als der der vorhergehenden Rückwärtsdrehung. Durch einen Stift 36 an dem Ringrand 19 wird
die Drehung des Stellhebels 14 nach hinten begrenzt.
Gegenüber der Anordnung nach Patent 213944 zeichnet sich die neue Vorrichtung durch eine
größere Gedrungenheit und Einfachheit aus. Die Aussparung 18 in dem Ringrand 19 kann
erheblich kleiner sein als bei der Anordnung der drehbaren Weichenzunge. Die Anordnung
der einzelnen Teile, wie z. B. auch der Federn, und die Zusammensetzung der ganzen Vorrichtung
läßt sich auf einfache und billige Weise bewirken. Dabei ist die Feder, die die Rückstellung
der Scheibe 23 bewirkt, einfach durch die Kappe 29a verdeckt.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche :i. Papierzuführungsvorrichtung für Schreibmaschinen nach Patent 213944, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe, die beim Beginn der Drehung des Stellhebels die Schaltklinke zunächst außer Eingriff mit dem Schaltrad hält, als vorragender Steg (22) einer kreisrunden Scheibe (23) ausgebildet ist, die in die den Ringrand (19) tragende, konzentrisch zur Papierwalze liegende Scheibe (20) mit einem Zapfen (24) drehbar so. eingesetzt ist, daß der Steg (22) in der Ruhelage eine Fortsetzung des Ringrandcs bildet, ein Hindurchgehen des auf der Schaltklinke (12) sitzenden Stiftes (17) des Stellhebels (14) nach dem Beginn der Drehung desselben aber dadurch gestattet, daß die.Scheibe (23) um ihren Zapfen (24) schwingen und in die Ruhelage zurück-' kehren kann, sobald der Stift auf den Ring-. rand gelangt ist.
- 2. P apierzuführungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch ,gekennzeichnet, daß die ng Schwingung der Scheibe (23) um ihren Zapfen (24) durch einen auf der Scheibe befestigten Stift (26) begrenzt wird, der ineinen zum Zapfen (24) konzentrischen Schlitz (27) der den Ringrand (19) tragenden Scheibe (20) eingreift.
- 3. Papierzuführungsvorrichtung nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Steg (22) versehene Scheibe(23) in der den Ringrand (19) tragenden Scheibe (20) dadurch festgehalten wird, daß auf den Drehzapfen (24) eine Kappe (29^) aufgeschraubt ist, welche die um den Drehzapfen (24) gewickelte, die Scheibe (23) in ihrer Ruhelage haltende Feder verdeckt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.K. Gedrückt in der REiCHSbRüCKEREt.
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