DE803154C - Schaltwerk, insbesondere fuer die Schaltung des Triebfahrzeuges elektrisch betriebener Modellbahnen o. dgl. - Google Patents

Schaltwerk, insbesondere fuer die Schaltung des Triebfahrzeuges elektrisch betriebener Modellbahnen o. dgl.

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DE803154C
DE803154C DEM9A DEM0000009A DE803154C DE 803154 C DE803154 C DE 803154C DE M9 A DEM9 A DE M9A DE M0000009 A DEM0000009 A DE M0000009A DE 803154 C DE803154 C DE 803154C
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DE
Germany
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pawl
switching
ratchet wheel
contact carrier
slide
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Expired
Application number
DEM9A
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English (en)
Inventor
W M Kersting
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Gebr Maerklin und Cie GmbH
Original Assignee
Gebr Maerklin und Cie GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H19/00Model railways
    • A63H19/24Electric toy railways; Systems therefor

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  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Schaltwerk, insbesondere für die Schaltung des Triebfahrzeuges elektrisch betriebener Modellbahnen o. dgl. Die Erfindung betrifft ein Schaltwerk für die Schaltung des Triebfahrzeuges elektrisch betriebener Modellbahnen o. (1-l., bei dem ein Kontaktträger schrittweise weitergeschaltet wird.
  • Bei den bekannten Schaltwerken dieser Art wird der Kontaktträger durch eine mit stromleitend@°_n Teilen versehene Schaltwalze gebildet, die von einem Elektromagneten über ein Sperrad weitergeschaltet wird. Dabei ist die Anordnung der stromleitenden Teile auf der Schaltwalze, auf det zwei Kontaktfinger aufliegen, so getroffen, daß bei einer Umdrehung der Schaltwalze nacheinander zweimal folgende Schaltungen hergestellt werden können: Vorwärtsfahrt, Halt, Rückwärtsfahrt, Halt. Wird nun die Erregung des Schaltmagneten mittels eines dem Betriebsstrom Überlagerten Stromstoßes vorgetiotn)nett, dessen Spannung oder Strotristärke liölier ist als bei gewöhnlichen Betriebsverhältnissen, dann gelangt dieser Strotnstoß auch in den :Motor und erteilt diesem einen Impuls, der ein durch einen Ruck zum Ausdruck kommendes ungleichmäßiges Fahren verursacht.
  • Man hat diesen Nachteil bisher schon dadurch auszuschalten gesucht, daß mit dem Anker des von dein Stromstoß beeinflußten Schaltmagneten eine Einrichtung gekuppelt wurde, die den Fahrstrom so lange unterbrach, wie der Anker des Schaltmagneten durch den Stromstoß angezogen wurde.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, der) erwähnten Nachteil in einer Weise zu beseitigen, die es nicht erforderlich macht, den Anker des Schaltmagneten mit einer besonderen, den Betriebsstrom während der Dauer des Stromstoßes abschaltenden Einrichtung zu kuppeln und einen Stromleiter an dem Anker vorbeizuführen, und ferner die Aufgabe, das Schaltwerk vielseitiger verwendbar zu machen.
  • Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch die Anordnung der stromleitenden Teile auf dem Kontaktträger und die Anordnung und Ausbildung der Teile für die schrittweise Weiterschaltung des Kontaktträgers derart, daß der Übergang von einer Schaltstellung des Kontaktträgers zur nächsten in zwei Schritten so erfolgt, daß beim ersten Schritt eine Unterbrechung der Stromleitung über den Kontaktträger und beim zweiten Schritt die Herstellung der nächsten Schaltstellung stattfindet. Die Unterbrechung des Betriebsstromes findet also nicht durch eine besondere, mit dem .Anker des Schaltmagneten gekuppelte Einrichtung, über die ein Stromleiter des Betriebsstromes geführt werden muß, sondern durch den Kontaktträger selbst statt.
  • Der Kontaktträger kann dabei durch einen Hebel weitergeschaltet werden, bei dessen Betätigung der erste Schritt erfolgt und durch dessen vorzugsweise unter Federwirkung erfolgende Rückkehr in seine Ursprungsstellung der zweite Schritt bewirkt wird. Dieser Hebel wird durch den Ank-2r des Schaltmagneten gebildet.
  • Um die geschilderte schrittweise Weiterschaltung des Kontaktträgers durch den Hebel zu erzielen, sind diese beiden durch ein Sperrad und einen Schieber mit zwei Klinken gekuppelt, von denen bei Betätigung des Hebels die eine Klinke hinter den nächsten Zahn des Sperrades greift und von denen beim Rückgang des Hebels die zweite Klinke das Sperrad im Sinne einer Weiterdrehung desselben mitnimmt. Im einzelnen kann die Anordnung so getroffen sein, daß die erste Klinke fest mit dem nicht nur in seiner Längsrichtung, sondern auch quer verschiebbaren Schieber verbunden ist und die zweite Klinke an den Schieber angelenkt ist und unter der Wirkung einer Feder steht, die sie in Eingriff mit dem Sperrad zu halten sucht. Uni ein Überdrehen des Sperrades zu verhindern, weist der Schieber einen Anschlag auf, der den Vorschub des Sperrades durch die erste Klinke begrenzt. und ferner ist die erste Klinke als Gabel ausgebildet, deren zweiter Schenkel den Vorschub des Sperrades durch die zweite Klinke begrenzt.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt Abb. i und 2 den seitlich am Schaltmagneten angeordneten Schieber in seinen beiden Endstellungen, Abb. 3 eine Ansicht des Schaltwerkes.
  • Abb. 4 bis 8 verschiedene Stellungen des Schiebers und des Sperrades mit den dazugehörigen Stellungen des Kontaktträgers.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform besteht das Schaltwerk aus einem Schaltmagneten mit der Erregerwicklung i und dem einseitig an das Gestell 2 des Schaltwerkes bei 3 angelenkten Anker, der hier den den Kontaktträger 5 schaltenden Hebel 4 darstellt. Dieser Hebel könnte auch so ausgebildet sein, daß er zusätzlich von Hand bedient werden kann. In dem Gestell 2 ist der als Schaltwalze ausgebildete Kontaktträger 5 gelagert, der über ein Sperrad 6 schrittweise weitergeschaltet werden kann.
  • Der Hebel 4 und der Kontaktträger 5 sind außer durch das Sperrad 6 auch noch durch einen Schieber 7 mit zwei Klinken 8 und 9 gekuppelt, von denen bei Betätigung des Hebels 4, also beim Ansprechen des Schaltmagneten, die eine Klinke 8 das Sperrad 6 nur so viel weiterschaltet, daß die zweite, mitgehende Klinke g hinter den nächsten Zahn des Sperrades 6 greift, und von denen beim Rückgang des Hebels .1 die zweite Klinke 9 das Sperrad 6 im Sinne einer Weiterdrehung desselben mitnimmt. Die erste Klinke 8 ist fest mit dem Schieber 7 verbunden, während die zweite Klinke 9 an den Schieber 7 bei io angelenkt ist und unter der Wirkung einer Feder i i steht, die sie in Eingriff mit dem Sperrad 6 zu halten sucht. Um ein Überdrehen des Sperrades 6 zu verhindern, weist der Schieber 7 einen Anschlag 12 auf, der den Vorschub des Sperrades 6 durch die erste Klinke 8 begrenzt, und ferner ist die erste Klinke 8 als Gabel ausgebildet, deren zweiter Schenkel 13 den Vorschub des Sperrades 6 durch die zweite Klinke 9 begrenzt.
  • Damit der Schieber 7 bei seinen Bewegungen den Zähnen des Sperrades 6, soweit notwendig, ausweichen kann, ist er nicht nur längs verschiebbar, sondern auch seitlich verschiebbar geführt. An dein Gestell 2 ist zu diesem Zweck ein Bügel 14 angeordnet, durch den der Schieber so hindurchgeführt ist, daß er seitlich ausweichen kann. An dem den Klinken entgegengesetzten Ende ist der Schieber mit dem Hebel 4 gekuppelt, beispielsweise dadurch, daß der Hebel 4 in einen Schlitz 15 des Schiebers 7 eingreift. Zur Begrenzung des seitlichen Ausweichens des Schiebers 7 ist an dein Gestell 2 eine Schraube 16 vorgesehen, deren Kopf in einen Schlitz 17 des Schiebers lose eingreift. Im übrigen ist noch eine Zugfeder 18 vorgesehen, die einerseits an dem Schieber, andererseits an dem Gestell 2 angehängt ist und die Rückkehr des Schiebers in seine Ruhestellung bewirkt. Durch diese Feder 18 wird auch der als Magnetanker dienende Hebel 4 vom Schaltmagneten abgezogen. Die Federkraft muß also so bemessen sein, daß sie von dem Schaltmagneten überwunden werden kann.
  • Auf dem Kontaktträger 5 liegen zwei Kontaktfinger 19, 2o auf, durch die die stromleitenden Teile 21 des Kontaktträgers 5 mit einem der beiden Stromleiter 22 bzw. 23 verbunden werden können.
  • Die Anordnung der stromleitenden Teile 21 auf dem Kontaktträger 5 im einzelnen geht aus der im folgenden beschriebenen Wirkungsweise des Schaltwerkes gemäß der Erfindung hervor, die an Hand der Abb. 4 bis 8 erläutert wird.
  • Abb.4 zeigt eine Schaltstellung, bei der die stromleitenden Teile 21 des Kontaktträgers 5 mit dem Kontaktfinger i9 verbunden sind, der einem Stromkreis für die Vorwärtsfahrt des Triebfahrzeuges angehören möge. Der Schieber 7 befindet sich in Ruhestellung.
  • Abb. 5 zeigt den Kontaktträger 5 und die
    Kontaktfinger i9 und 2< ;fit einer Zwischenstelltim,,
    bei der keine Verbindung der stromleitenden Teile
    21 mit einem der Kontaktfinger i9 oder 20 bestellt
    und bei der der Schieber 7 infolge Erregung des
    Schaltmagneten und Anziehens des Ankers vor-
    geschoben ist.
    Abb. 6 zeigt eitle Stellring, bei der der Schieber 7
    wieder in seine Ursprungslage zurückgekehrt ist und
    bei der keiner der Kontakttinger i9, 2o mit den
    stromleitenden Teilen 21 des Kontaktträgers 5 in
    Verbindung steht. Diese Stellung entspricht der
    Haltstellung des Triebfahrzeuges.
    In der in Abb.7 dargestellten Stellung ist der
    Schieber 7 infolge Erregung des Schaltmagneten
    wieder vorgeschoben worden. die Kontaktfinger i(1)
    und 20 befinden sich aber immer noch nicht in
    Verbindung mit den stromleitenden Teilen 21 des
    Kontaktträgers 5.
    Abb. 8 zeigt eine Stellung, bei der der Schielfer 7
    wieder in seine L-rslirungslage zurückgekehrt ist
    und in der nunmehr der Kontaktfinger 20, der
    einem Stromkreis für P-,iicl:«-ärtsfalirt des Trieb-
    fahrzeuges angeliüren finit den stronileitend;n
    Teilen 21 des Kotital:tti-iigers ; in Verb» ndung steht.
    Die Abb. - bis 8 zeigen die Verhältnisse nur für
    eine Teilumdrehung des als Schaltwalze ausgebil-
    deten Kontaktträgers 5. dehn der in Abb. 8 dar-
    gestellten Stellung würden dann nochmals die
    Stellungen Ilalt, Vor@wä rts. Halt. Rückwärts. Halt
    jeweils mit den vorangehenden Zwischenstellungen
    folgen.
    Wird, wenn (las Schaltwerk gemäß Abb..I auf
    Vorwärtsfahrt eingestellt ist, der Schaltmagnet
    durch einen Stroinstol.i erregt, (bann wird durch
    Anziehen des Ankers der Schielfer 7 verschoben,
    wie in Abt). 5 dargestellt ist. Dabei nimmt die
    Klinke 8 den vor ihr stehenden Zahn des Sperr-
    rades 6 so weit niit, bis der Anschlag 12 des Schie-
    bers 7 gegen einen Zahn des Sperrades 6 stößt und
    somit die Drehung des Sperrades 6 begrenzt. Bei
    dem Vorschieben des Schiebers 7 läuft die zweite
    Klinke 9, die bei 1)o an den Schieber 7 angelenkt
    ist, aber durch die Feder i i in Eingriff mit dein
    Sperrad 6 gehalten wird. über den nächsten Zahn
    des Sperrades 6, dem sie zunächst ausweicht, hin-
    weg und gelangt in (nie in :V>b.5 dargestellte
    Stellung.
    Durch (nie Irehung des Sperrades 6 mittels der
    Klinke 8 ist der Koritaktträ ger von der Stellung
    gemäß Abb. 4, also von der Stellung »Vorwärts-
    fahrt«, in (nie Stelltuig gemäß Abb. ; gedreht
    worden, in der keiner der Kontaktfinger 19, 20 mit
    den stromleitenden Teilen 2t des Kontaktträgers
    in Verbindung stellt. Durch den Stromstoß, der
    den Schaltmagneten erregt hat. ist also eine teil-
    weise Weiterdrehung des Sperrades 6 und des Kon-
    taktträgers 5 uni so viel bfewirla worden. (laß die
    Stromverbindung zwischen den stromleitendeu
    Teilen 21 und (lern Kontaktfinger i9 unterbrochen
    worden ist.
    Hört der Strninstoß auf. dann kehrt itifol"e (Ur
    Wirkur,- der Feder 8 der Schielfer 7 in seine
    Ursprungslage zurück. Dabei nimmt die Klinke 9
    den v(i- ihr stehenden 7alin des Sperrades 6 so
    weit mit, bis der zweite Schenkel 13 der Klinke 8
    das Sperrad 6 sperrt. Beitn Rückgang des Schie-
    bers 7 hat der Anschlag 12 das Sperrad 6 frei-
    gegeben. Durch diese Teilumdrehung des Sperr-
    rades 6 @wlrd der Kontaktträger 5 nur so viel
    weitergedreht, daß die Kontaktfinger 19, 20 immer
    noch tiiclit mit den stromleitenden Teilen 21 in Ver-
    bitidtiti- koniinen. Diese Stellung entspricht der
    Stellung »halt« des Triebfahrzeuges. Bei noch-
    maliger Erregung des Magneten wird der Schie-
    ber 7 wieder vorgeschoben und nimmt mittels der
    Klinke @ den vor dieser stehenden Zahn des Sperr-
    rades 6 mit, bis das Sperrad am Anschlag 12
    Anschlag findet. Auch hierdurch werden die Kon-
    taktfinger 19, 20 noch nicht mit den stromleitenden
    "heilet] 21 des Knntal:tträgers 5 in Verbindung ge-
    bracht, wie in Abb. 7 dargestellt ist. Erst bei dem
    anschlietiend infolge Aufhörens des Stromstoßes
    erfolgenden Rückgang des Schielfers 7 in seine U r-
    slirtnigsstelloiig riininit die Klinke 9 den vor ihr
    stehenden Zahn des Sperrades 6 mit, bis der
    Schenkel 13 der Klinke 8 das Rad sperrt. Bei dieser
    Teilt"ni(Ireliting gelangt der Kontakthti;er 20 mit
    den stronileiten(len Teilen 21 des Kontaktträgers 5
    in Verbindung. Diese Stellung entspricht der Stel-
    lung- »lZiich\wiirtsfalirt« des Triebfahrzeuges.
    Ans der beschriebenen Wirkungs"veise d---s
    Sclialtwei-Ikes geht also hervor, daß die Anordnung
    und Ausbildung der Teile für die Weiterschaltung
    des Kontaktträgers und die Anordnung der strom-
    leitenden 'feile auf dein Kontaktträger derart ge-
    troffen sind, daß der Übergang von einer Schalt-
    stellung (Vorwärtsfahrt oder Halt oder Rück-
    \ -, 'irtsf, ahrt) zur nächsten in zwei Schritten so er-
    folgt, <1a1.1) heim ersten Schritt, also beim Anziehen
    des Schaltmagneten, eine Unterbrechung der Strom-
    leitung über den Kontaktträger erfolgt oder, wenn
    eine Unterbrechung bereits vorhanden war, diese
    beibehalten ]wird und daß erst beim zweiten Schritt,
    d. 1i. beim Aufhören des Stromstoßes, die Herstel-
    lung der nächsten Schaltstellung stattfindet. An sich
    ist dies bei der hier gewählten Ausführungsform,
    bei der zwischen (nie Stellungen Vorwärtsfahrt und
    Rückwärtsfahrt eine Halt-Stellung gelegt ist. mir
    dann von Bedeutung, wenn von »Halt« auf »Vor-
    wärtsfahrt« geschaltet werden soll, also beim Über-
    gang von der Stellung gemäß Abb. 6 zur Stellung
    gemäß Abb.8. Benn Übergang von »Vorwärts-
    fahrt« auf »Aalt« oder von »Halt« auf »Riickwärts-
    fahrt« oller von »Riickwärtsfahrt« auf »Halt« tritt
    das Problem, die Einwirkung des Stromstoßes auf
    den Fahriliotor zu verhindern, nicht auf. Aus bau-
    lichen Gründen ist aber die Schrittunterteilung
    auch für diese L'bergänge von einer Schaltstellung
    zur anderen gewählt.
    Das Schaltwerk gemäß der Erfindung kann aber
    auch für andere Zwecke, gerade auch bei -Modell-
    ])ahnen, verwendet werden. z. B. zum Schalten von
    ir-endhwelchen 7tibehörteilen. und in diesen Fällen
    kann es crwün,#cht sein. (laß nicht eitle der Halt-
    Stellting des hier gewählten Beispiels entsprechende
    \ull-@tellung vorgesehen wird. daß vielmehr wirk-
    Same Stellungen unmittelbar aufeinanderfolgen sollen. In solchen Fällen ist die erfindungsgemäße Schrittunterteilung bei jedem Schritt erforderlich, sofern ebenfalls bei der Weiterschaltung von einer Schaltstellung zur nächsen zunächst eine Unterbrechung der stromleitenden Teile notwendig oder erwünscht ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltwerk, insbesondere für die Schaltung des Triebfahrzeuges elektrisch betriebener Modellbahnen o. dgl., bei dem ein Kontaktträger schrittweise weitergeschaltet wird, gekennzeichnet durch die Anordnung der stromleitenden Teile (21) auf dem Kontaktträger (5) und die Anordnung und Ausbildung der Teile (4, 7, 6) für die schrittweise Weiterschaltung des Kontaktträgers (5) derart, daß der Übergang von einer Schaltstellung des Kontaktträgers (5) zur nächsten in zwei Schritten so erfolgt, daß beim ersten Schritt eine Unterbrechung der Stromleitung über den Kontaktträger (5) und beim zweiten Schritt die Herstellung der nächsten Schaltstellung stattfindet.
  2. 2. Schaltwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktträger (5) durch einen Hebel (4) weitergeschaltet wird, bei dessen Betätigung der erste Schritt erfolgt und durch dessen vorzugsweise unter Federwirkung erfolgende Rückkehr in seine Ursprungsstellung der zweite Schritt bewirkt wird.
  3. 3. Schaltwerk nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (4) den Anker eines Schaltmagneten bildet.
  4. 4. Schaltwerk nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (4) und der Kontaktträger (5) durch ein Sperrad (6) und einen Schieber (7) mit zwei Klinken (8, 9) gekuppelt sind, von denen bei Betätigung des Hebels (4) die eine Klinke (8) das Sperrad (6) nur so viel weiterschaltet, daß die zweite, mitgehende Klinke (9) hinter den nächsten Zahn des Sperrades (6) greift, und von denen beim Rückgang des Hebels (4) die zweite Klinke (9) das Sperrad (6) im Sinne einer Weiterdrehung desselben mitnimmt.
  5. 5. Schaltwerk nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Klinke (8) fest mit dem nicht nur in seiner Längsrichtung, sondern auch quer verschiebbaren Schieber (7) verbunden ist und die zweite Klinke (9) an den Schieber (7) angelenkt ist und unter der Wirkung einer Feder (i i) steht, die sie in Eingriff mit dem Sperrad (6) zu halten sucht.
  6. 6. Schaltwerk nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (7) einen Anschlag (12) aufweist, der den Vorschub des Sperrades (6) durch die erste Klinke (8) begrenzt, und die erste Klinke (8) als Gabel ausgebildet ist, deren zweiter Schenkel (13) den Vorschub des Sperrades (6) durch die zweite Klinke (9) begrenzt.
DEM9A 1949-10-04 1949-10-04 Schaltwerk, insbesondere fuer die Schaltung des Triebfahrzeuges elektrisch betriebener Modellbahnen o. dgl. Expired DE803154C (de)

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DE (1) DE803154C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964576C (de) * 1952-04-17 1957-06-27 Heinrich Mueller Fahrspielzeug mit Laufwerk und mit Fernbetaetigung mittels Drahtzuges zum Anlassen, Stoppen, Lenken und Umsteuern des Fahrspielzeuges

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964576C (de) * 1952-04-17 1957-06-27 Heinrich Mueller Fahrspielzeug mit Laufwerk und mit Fernbetaetigung mittels Drahtzuges zum Anlassen, Stoppen, Lenken und Umsteuern des Fahrspielzeuges

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