DE643775C - Einrichtung zur selbsttaetigen Wiedereinschaltung elektrischer Selbstschalter - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Wiedereinschaltung elektrischer Selbstschalter

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DE643775C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H75/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of power reset mechanism
    • H01H75/02Details
    • H01H75/04Reset mechanisms for automatically reclosing a limited number of times

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  • Push-Button Switches (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Wiedereinschaltvorrichtung für elektrische Selbstschalter, bei welcher nach dem Ausschalten des Schalters selbsttätig nach einer bestimmten Zeit ein Versuch zur Wiedereinschaltung gemacht wird, welchem ein zweiter folgt, wenn der Schalter noch nicht eingeschaltet ist, und dann so weiter bis zu einer bestimmten Zahl von Schaltvorgängen, nach deren Erreichen er verriegelt wird.
Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Einrichtung dieser Art, welche gegenüber den bekannten Vorrichtungen die folgenden Vorteile aufweist:
ι. Der Schalter enthält nur ein einziges Vorlegewerk für die Verzögerung der Wiedereinschaltung und für die Verzögerung der Bewegung, durch welche der Zähler für die aufeinanderfolgenden Wiedereinschaltversuche in seine Nullstellung zurückgeführt wird.
2. Er wirkt wahlweise nur auf den Strong stoß eines einzigen Ausschaltgliedes des Schalters, beispielsweise unter der Wirkung von Maximalauslösern.
3. Alle anderen Ausschaltungen des Schalters und besonders die gewollte Ausschaltung (beispielsweise von Hand) sperren ihn unmittelbar, ohne eine Möglichkeit zur selbsttätigen Wiedereinschaltung zu lassen, was einen erheblichen Vorteil in bezug auf die Sicherheit darstellt.
4. Man kann den Schalter sogar so ausführen, daß er bei Verwendung von verriegelbaren Auslösern als Maximalauslöser nicht bei deutlichem Kurzschluß in Tätigkeit tritt, sondern unmittelbar in die verriegelte Stellung springt.
Die Einrichtung nach der Erfindung bietet außerdem den Vorteil, daß sie sowohl bei einem Antrieb durch Gegengewichte als auch mit einem Elektromotor oder bei jeder anderen Antriebsart arbeitet, ohne daß sie irgendwie abgeändert werden müßte.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß ein mechanisch mit dem beweglichen Teil des Schalters starr verbundenes Glied in dem einen und in dem anderen Sinne zwei auf der Schalterwelle lose sitzende, durch eine Feder aneinander angelenkte Hebel mitnimmt, die zwei in _ entgegengesetzter Richtung auf zwei mit der Achse des einzigen Uhrwerks starr verbundene Klinkenräder wirkende Sperrklinken aufweisen," und von denen der eine Hebel eine Einrichtung auslöst, welche den die Wiedereinschaltung des Schalters bewirkenden Motor einschaltet, während der andere Hebel bei seiner Rückkehr den Ablauf eines Zählrades für die Zählung der aufeinanderfolgenden Wiedereinschaltversuche herbeiführt, und daß ferner von zwei von Hand regelbaren Führungen bzw. Anschlägen der eine auf die eine Klinke und der andere auf die andere Klinke ein-
wirkt, während für beide Klinken noch ein weiterer gemeinsamer Auslöseanschlag vorgesehen ist.
Die Zeichnung wird mit den in ihr g.e-> gebenen Ausführungsbeispielen das Verständnis der Erfindung erleichtern, und zwar 'S(JJt wohl hinsichtlich der Merkmale der Erfftfe dung als auch hinsichtlich der Vorteile, welche durch sie erzielt werden. ίο Abb. ι gibt eine Seitenhauptansicht einer Einrichtung gemäß der Erfindung wieder.
Abb. 2 stellt eine Endansicht von der rechten Seite der Abb. ι gesehen dar.
Abb. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie III-III der Abb. 1, wobei aber zur Erzielung einer größeren Klarheit der Zeichnung nur die in dem Raum α zwischen den Ebenen III-III und IV-IV befindlichen Teile wiedergegeben sind. Die Einzelteile sind in der Stellung dargestellt, welche sie in dem sehr kurzen Zeitraum einnehmen, in dem der hier als Maximalauslöser vorausgesetzte Steuerauslöser der Einrichtung wirkt, bevor aber der Schalter noch seine Ausschaltbewegung merklich begonnen hat.
Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV der Abb. 1 und zeigt die in dem Raum h enthaltenen Teile bei der oben erläuterten Stellung.
Abb. 5 gibt einen Schnitt nach der Linie V-V der Abb. 1 wieder, und zwar zeigt sie die in dem Raum c befindlichen Einzelteile in entsprechender Stellung wie in Abb. 3 und 4.
Abb. 6 stellt einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Abb. 1 dar und läßt die in dem Raum d vorhandenen Einzelteile wieder in derselben Stellung wie zuvor erkennen.
Abb. 7 veranschaulicht die Hauptteile der Abb. 3 und 4 in der Stellung, welche sie einnehmen, wenn der Schalter seine die Stromunterbrechung bewirkende Bewegung beendet hat.
Abb. 8 erläutert die Einzelteile der Abb. 6 in diesem gleichen Augenblick.
Abb. 9 zeigt einen Einzelvorgang aus der Bewegung der Einzelteile während der Stromunterbrechung.
Abb. 10 und 11 geben Ansichten wieder, die denen der Abb. 7 und 8 entsprechen, jedoch zu einem Zeitpunkt, während dessen die den Wiedereinschaltungsversuch verzögernde Einrichtung gerade zu laufen beginnt und die Wiedereinschaltung eingeleitet wird. Abb. 12 zeigt in den Grundzügen die Einzelteile der Abb. 3 und 4 nach geglückter Wiedereinschaltung.
Abb. 13 veranschaulicht in den Grundzügen die Einzelteile der Abb. 6 in einer Stellung vor vollständiger Beendigung der Wiedereinschaltbewegung.
Abb. 14 gibt die Hauptteile der Abb. 3 und 4 nach Rückkehr in die Nullstellung bei geglückter Wiedereinschaltung wieder. Dies ist die Bereitschaftsstellung der Einrichtung im gewöhnlichen Betriebe. ;-ijjv Abb. 15 stellt eine in Einzelheiten abgeminderte Ausführungsform dar, bei welcher Auslöser verwendet werden, die bei starkem Kurzschluß verriegelbar sind.
Abb. 16 und 17 zeigen in großen Zügen die Ausschaltvorgänge der Einrichtung nach Abb. 15.
Die dargestellte Einrichtung kann zusammen mit einem Schalter beliebiger Bauart verwendet werden, der durch verschiedene Mittel betätigt wird, beispielsweise Schaltung von Hand, durch Minimalauslöser oder durch Maximalauslöser. Im nachstehenden ist vorausgesetzt, daß nur die Maximalausschaltungen die selbsttätige Wiedereinschaltung hervorrufen sollen, während andere Schaltvorgänge die Vorrichtung gesperrt lassen. Man kann indessen leicht erkennen, daß man die selbsttätige Wiedereinschaltung bei jeder gewünschten Schaltart vorsehen kann. Die Wiedereinschaltung wird veranlaßt durch jeden geeigneten Hilfsantrieb, / beispielsweise durch vorher aufgezogene Gegengewichte , oder durch einen Elektromotor. Im nachstehenden ist, um eine bestimmte Ausführungsform der Erörterung zugrunde zu legen, die Benutzung eines elektrischen Antriebes angenommen, indessen bleibt die Einrichtung gemäß der Erfindung die gleiche bei Verwendung eines Antriebes durch Gegengewichte.
Bei der beispielsweise dargestellten Ausführungsform enthält die Einrichtung eine Hauptwelle 1, die man mit der kontakttragenden Welle des Schalters durch beliebige Mittel verbindet, z. B. durch Kupplung, verschiedene Triebwerke usw. Die Verbindung erfolgt in der Weise, daß die Welle 1 sich ungefähr um eine Vierteldrehung dreht, wenn der Schalter ein- oder ausgeschaltet wird. Auf dieser Welle sind verschiedene · Teile angeordnet, nur zwei davon sind aber auf ihr festgekeilt, nämlich die Hauptnockenscheibe 2 (Abb. ι und 4) und die Hilfsnockenscheibe 3 (Abb. 1 und 6). Die Welle 1 ist in den Seitenwänden 4 und 5 gelagert, reicht aber nicht bis zur Seitenwand 6 (Abb. i). Zwischen ihrem Ende und dieser letzteren Seitenwand ist das einzige Uhrwerk 7 angeordnet (Abb. 1), welches auf der Seitenwand 6 befestigt ist, und dessen Eineitungswelle mit einer Buchse 8 verbunden ist, die lose auf der Welle 1 sitzt und die beiden entgegengesetzte Verzahnungen auf- iao weisenden Klinkenräder 9 und 10 trägt (Abb. ι und 3). Wenn man die Räder 9 und
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ίο in dem einen oder anderen Sinne zu drehen sucht, so wird natürlich das Uhrwerk 7 in Gang gesetzt, und dieses arbeitet dann mit einer langsamen, gleichmäßigen undpraktisch gleichbleibenden Geschwindigkeit.
Auf der Welle 1 sind hinter den Rädern 9 und 10, wenn man in Abb. 1 von rechts nach, links sieht, zwei Hebel 11 und 12 lose angebracht (Abb. 4), welche miteinander durch eine Spiralfeder 13 verbunden sind. Diese Feder sucht mit den in Art einer nachgiebigen Zange wirkenden Hebeln einen Zapfen 14 einzuspannen, der an der Seite der Daumenscheibe 2 vorspringt, welche sich unmittelbar hinter den Hebeln befindet. Jeder Hebel 11 und 12 weist einen Zapfen 15 bzw. 16 zur Lagerung einer Sperrklinke 17 bzw. 18 auf (Abb. 3), welche durch eine Feder 19 bzw. 20 mit dem Sperrade'io bzw. 9 in Eingriff gebracht sind. Diese Sperrklinken enthalten auf ihrem rückwärtigen Ende Führungsrollen 21 oder 22, die unter dem Einfluß von Anschlägen die Sperrklinken außer Eingriff mit ihren Rädern bringen.
Drei Auslöseanschläge sind vorhanden. Der erste, 23 (Abb. 1 und 3), ist sektorförmig ausgestaltet und arbeitet mit der Führungsrolle 22 der Klinke 18 zusammen. Er ist von Hand durch den Zeiger 24 (Abb. 1 und 2) einstellbar. Der Zeiger kann in der eingestellten Stellung durch eine geriffelte Mutter 25 festgelegt werden. Er trägt einen Bolzen 26, der durch einen bogenförmigen Schlitz 27 der Außenwand hindurchgreift und an dem beweglichen Träger 28 des Anschlages 23 befestigt ist. Teilstriche 29 lassen die Einstellung erkennen, welche, wie man später sehen wird, die Einstellung der die Wiedereinschaltung verzögernden Vorrichtung ist.
Der zweite Anschlag 30 besitzt gleichfalls die Form eines Sektors (Abb. 3). Er arbeitet mit der Führungsrolle 21 der Klinke 17 zusammen und wird ein für allemal vor der Indienststellung mittels Schrauben 31 (Abb. 1) eingestellt, welche in bogenförmige Schlitze einer in geringem Abstande vor der Außenwand 6 liegenden Zwischenwand 32 eingreifen.
Der dritte Anschlag 33 (Abb. 4) wirkt auf die beiden Sperrklinken 17 und 18 gemeinsam ein. Er ist kurz gehalten und auf einem Anschlagträger 34 befestigt, der lose auf einer Welle 3.5 sitzt. Auf dieser Welle ist mit Keil ein Ausschalthebel 36 befestigt, welcher durch eine Feder 37 mit dem Träger 34 verbunden ist und einen Zapfen 38 des Hebels 36 in den Grund eines Schlitzes 39 des Trägers 34 hineinzuziehen sucht. Der Hebel 36 wird selbst in die in Abb. 4 gezeichnete Stellung durch eine Feder 40 geführt. In dieser Stellung tritt der Anschlag 33 in Wirksamkeit. ' Wenn man dagegen den Hebel 36 so weit verschiebt, daß sein freies Ende hinter einem Haltehaken 41 zu liegen kommt, 6S so kann der Anschlag 33 nicht tätig werden, außer wenn der Halter 34 entgegen der Wirkung der Feder 37 durch einen Daumen 42 festgehalten wird, der von der Vorderfläche eines auf der Welle 35 lose sitzenden Winkelhebels 43 vorspringt. Dieser Winkelhebel kann mit einem Zapfen 44 in Eingriff kommen, der auf der Rückseite der Hauptnockenscheibe 2 befestigt ist. Die Abb. 4 zeigt deutlich die Anordnung dieses Hebels und läßt auch erkennen, daß die Nockenscheibe 2, wenn sie sich im Uhrzeigersinne dreht, den Hebel 43 und damit den Halter 34 im umgekehrten Sinne dreht. Besonders deutlich ist dies in Abb. 14 gezeigt, welche die Bereitschaftsstellung der Einrichtung wiedergibt.
Der Haltehaken 41 (Abb. 4) ist selbst um eine Achse 45 schwenkbar angeordnet. Er steht unter dem Zuge einer Feder 46 und wird außerdem durch die Maximalauslöser des Schalters betätigt, beispielsweise mit Hilfe einer durch die strichpunktierte Linie 47 (Abb. 4) angedeuteten Stange.
Der Hebel 36 trägt außerdem eine Stoßplatte 48 für das Wiedereinklinken, und zwar ist diese Platte auf der Vorderseite des Hebels 36 angeordnet und infolgedessen in Abb. 4 gestrichelt gezeichnet. Diese um einen Zapfen 49 des Hebels 36 schwenkbare Stoßplatte unterliegt dem Zuge einer nicht dargestellten Feder, so daß ihre Nase sich gegen einen am Hebel 36 befestigten Zapfen 50 legt. Diese Nase weist eine Laufrolle 51 auf, welche der Einwirkung des Nockens der Scheibe 2 ausgesetzt ist. Bei einer im entgegengesetzten Uhrzeigersinne erfolgenden Bewegung verschiebt die Daumenscheibe 2 die Stoßplatte 48 (Abb. 9), bis diese ähnlich wie eine Klinke in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt. Bei der Bewegung im entgegengesetzten Sinne legt sich die Stoßplatte 48 für das Wiedereinklinken gegen den Zapfen 50. Der abgerundete Rand 52 der Daumenscheibe 2 drängt dann die Rolle 51 no nach der Seite und dreht dadurch den Hebel 36 entgegen dem Zuge der Feder 40, bis er wieder hinter den Haken 41 einhakt.
Hinter den oben beschriebenen Vorrichtungen befindet sich die Zählvorrichtung (Abb. 5). Sie enthält ein Klinkenrad 53, welches lose auf der Welle 1 angeordnet ist. Vor diesem Klinkenrade ist ein Zeiger vorgesehen, der aus einem gleichfalls lose auf der Welle 1 angebrachten Arm 54 und einem um eine im Arm 54 gelagerte Querachse 56 schwenkbaren Hebel 55 besteht (Abb. 1 und 5).
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Eine Feder 57 wirkt auf diesen Hebel 55 so ein, daß er mit seinem inneren Ende in eine von fünf Auskehlungen 58 eines mit dem Klinkenrade 53 starr verbundenen Rades 59 einspringt. Der Zeiger und das Rad bilden so eine Gesamtheit; ihre gegenseitige Einstellung kann von Hand geregelt werden.
Der Arm 54 ist mit einem Ansatz 60 versehen, welcher einen Sperrzapfen 61 trägt, der mit einem auf der Welle 35 festgekeilten Hebel 62 in Eingriff kommen kann. Dieser Hebel folgt somit den Bewegungen des Ausklinkhebels 36 und sperrt, sobald der Zapfen 61 ihn berührt, den Hebel 36, so daß dieser sich nicht entgegengesetzt zum Uhrzeigersinne drehen kann. Der Hebel 62 liegt weit genug vor dem Hebel 43, so daß er nicht durch den Zapfen 44 der Hauptdaumenscheibe 2 erfaßt werden kann.
Das Rad 53 unterliegt dem Zuge einer im Uhrzeigersinne wirkenden Spiralfeder 63 (Abb. 5), die zwischen der Wand 5 und dem Rade 53 angeordnet ist. Die Ausgängsstellung wird durch einen Anschlag bestimmt, welcher durch einen abgeflachten Zapfen 64 des Rades 53 und einen zweiten abgeflachten Zapfen 65 der Wand 5 gebildet wird. Diese Ausgangsstellung ist für das Rad 53 immer die gleiche, hängt für den Zeiger 54, 55 aber von der Auskehlung 58 ab, in welche das Fußende des Zeigers 55 eingreift. Diese Stellung wird nach der Regelung durch einen Kopf 66 (Abb. 1, 2 und 5) bezeichnet, der verschoben und in einem bogenförmigen Schlitz der Wand 5 festgehalten werden kann.
Dem Rade 53 (Abb. 5) ist eine Halteklinke 67 zugeordnet, welche im Punkte f>8 schwenkbar ist und deren rückwärtiges Ende eine Laufrolle 69 trägt. Diese letztere kann durch eine auf der Rückseite des Hebels 11 (Abb. 4 und 5) befestigte Führungsleiste 70 entgegen der Wirkung einer Feder 71 auf die Mitte zu gestoßen werden, wodurch dann die Klinke ausgehoben wird. Die Klinke kann außerdem noch durch einen auf eine Welle 73 aufgekeilten Nocken yz ausgelöst werden, wenn die Welle, entgegen dem Zuge einer Feder 74 durch einen außenliegenden Bedienungsknopf 75 (Abb. 2) gedreht wird. Das Rad 53 wird durch einen Haken 76 (Abb. 5) gedreht, der auf einer durch ein Fenster 78 der Zwischenwand 5 hindurchragenden Achse yy sitzt. Die Achse ist ihrerseits auf einem Schwinghebel 79 (Abb. 6) befestigt, der lose auf der Welle 1 angeordnet ist. Eine Verdrehungsfeder 80 (Abb. 5) sucht den Haken ~6 zum Eingreifen zu bringen, dieser wird aber durch einen Anschlag yy' außer Eingriff gehalten. Wenn der Schwinghebel 79 sich dreht, so rückt der Haken 76 nach links vor, dreht das Rad 53 und kehrt schließlich, über die Zähne des Rades 53 hinwegspringend, in seine durch den Anschlag yj' gesicherte unwirksame Stellung zurück.
Der Schwinghebel 79 ist dem Zuge einer Feder 81 (Abb. 6) ausgesetzt, er ist aber entgegen dem Federzuge in einen durch eine Feder 83 belasteten Haken 82 eingehakt. Dieser Haken ist auf eine Welle 84 aufgekeilt, welche, durch die Einrichtung hindurchragend, weiter vorn (Abb. 4) einen Arm 85 trägt, der so angeordnet ist, daß er beim Vorbeigang des Hebels 12 der Einwirkung eines auf diesem Hebel befestigten Zapfens 86 unterworfen ist.
Hinter dem Hebel 79 (Abb. 6) ist die Hilfsnockenscheibe 3 auf der Welle 1 festgekeilt, deren Nocken 87 den Schwinghebel wieder einklinken kann, indem er den Befestigungszapfen 88 der Feder 81 mit sich nimmt. Hinter der Nockenscheibe 3 liegt der Steuerhebel 89, welcher durch eine Feder 90 8S gegen einen auf der Vorderseite des Schwinghebels 79 vorragenden Zapfen 91 gezogen wird. Der Steuerhebel 89 weist einen Nocken 92 auf, der hinter einen Haken 93 haken kann, welcher im Punkte 94 drehbar gelagert ist und der Wirkung einer Feder 95 unterliegt. Dieser Haken enthält außerdem einen Zapfen 96, gegen den sich die Nase 97 der Hilfsnockenscheibe 3 legen kann.
Der Steuerhebel 89 steuert die Wiedereinschaltvorrichtung des Schalters mittels einer Nabe 98 (Abb. 1), die starr mit ihm verbunden ist. Auf dieser Nabe 98 wird man beispielsweise den Kontakt für den Wiedereinschaltmotor anbringen, wie dies in Abb. 6 durch einen beweglichen Kontakt 99 und einen festen Kontakt 100 angedeutet ist.
Zu bemerken ist ferner, daß der Haken 82 (Abb. 6) einen Stift 101 trägt, welcher durch einen Schlitz 102 der Wand 5 (Abb. 5) so weit hindurchragt, daß er durch den Nocken 72 getroffen werden kann.
Der Zeiger 54, 55 (Abb. 2 und 5) ist gegenüber Teilstrichen 103 verschiebbar, deren Bezeichnung so gewählt ist, daß sie in Richtung der Vorwärtsbewegung des Rades 53 abnehmen.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Die gewöhnliche Betriebsstellung der Ein- i»5 zelteile des Schalters entspricht der in Abb. 14, 5 und 6 dargestellten Stellung. Der Anschlag 33 \vird entgegen dem Zuge der Feder 37 durch den Hebel 43 in Eingriffstellung gehalten, da dieser Hebel 43 durch den Zapfen 44 der Nockenscheibe 2 zurückiedrückt wird.
Bei Überstrom werden die Maximalauslöser wirksam und schalten den Schalter in üblicher Weise aus. Diese beiden Bewegungen leiten nun die folgenden Arbeitsvorgänge ein:
1. Durch die Stange 47 (Abb. 4) haken die Auslöser den Haltehaken 41 aus und geben den Hebel 36 frei. Man erhält dadurch die Stellung nach Abb. 3 und 4. Der Hebel 36 hat sich entgegengesetzt zum Uhrzeigersinne gedreht. Der Stift 38 befindet sich auf dem Grunde des Einschnittes 39. Der Anschlag 33 ist noch immer in Eingriffsstellung.
2. Unmittelbar danach ruft das Ausschalten des Schalters die Drehung der Welle 1 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinne um etwa 90 ° hervor. Man erhält dadurch die Stellung nach Abb. 7 und 8. Die Hauptnockenscheibe 2 (Abb. 7) hat sich gedreht, ihr
«ο Endrand 52 hat die Stoßplatte 48 (Abb. 9) beiseitegeschoben. Ihr Stift 14 (Abb. 7) hat den Hebel 11 so weit mitgenommen, daß die Laufrolle 21 der Klinke 17 unter den Anschlag 33 tritt, welcher sich noch immer in Eingriffsstellung befindet. Infolge der Einwirkung der Feder 13 sucht der Hebel 12 zu folgen; jedoch greift die Klinke 18, sobald deren Führungsrolle 22 den Anschlag 33 verlassen hat, in das Sperrad 9 ein, welches die Bewegung des Hebels 12 anhält und diesem eine langsame, durch das Uhrwerk 7 geregelte Bewegung aufzwingt. Die Hilfsnockenscheibe 3 (Abb. 8) hat sich ebenfalls gedreht, ohne aber eine andere Wirkung hervorzurufen als die Freigabe des Hakens 93, welcher sich nun gegen den Befestigungszapfen 104 der Feder 95 legt.
Nach einer bestimmten Zeit haben sich die Räder 9 und 10 unter der Einwirkung der Klinke 18 (unter Mitnahme des Uhrwerkes) um einen Winkel α so weit gedreht, daß die Führungsrolle 22 die Anschlagleiste 23 berührt (strichpunktierte Stellung der Abb. 7) und so weit nach innen gestoßen wird, daß die Klinke 18 ausgehoben ist. Der dadurch ausgelöste Hebel 12 schnellt nun auf den Stift 14 zu vor. Die Einzelteile befinden sich in der Stellung Abb. 10 und 11. Beim Vorbeigehen stoßt der Zapfen 86 des Hebels 12 gegen den Hebel 85 und verschiebt ihn. Der letztere dreht die Welle 84 und damit den Haken 82, welcher den Schwinghebel 79 freigibt, so daß dieser unter dem Einfluß seiner Feder 81 gedreht wird, was die nachstehenden beiden Folgen hat:
i. Durch den Stift 91 wird der Steuerhebel 89 so weit mitgenommen, bis sein Endstück 92 in den Grund des Ausschnittes des Hakens 93 tritt. Der bewegliche Kontakt 99 wird dadurch mitgenommen und kommt mit dem Kontakt 100 in Berührung, wodurch der Motor für die Wiedereinschaltung des Schalters oder die Gegengewichtseinrichtung oder die sonstige Antriebsvorrichtung in Gang gesetzt wird.
2. Der Zapfen "JJ nimmt den Haken 76 mit, der das Rad 53 um eine Zahnlänge vorrückt. Dabei kommt die Führungsleiste 70 (Abb. 5) des Hebels 11 an die Stelle 70' und löst die Halteklinke 67 aus. Der Zeiger 54, 55 ist um einen Teilstrich vorgerückt, d. h. er hat einen Wiedereinschaltvorgang gezählt, die Zahlen der Teilstriche zeigen die Zahl der noch möglichen Wiedereinschaltversuche.
Der Motor für die Wiedereinschaltung bewirkt dann die Wiedereinschaltung des Schalters. Die Welle 1 dreht sich im Uhrzeigersinne. Man gelangt zur Stellung der Abb. 12 und 13.
1. Die Nockenscheibe 3 nimmt mit ihrem Nocken 87 den Zapfen 88 und damit den Schwinghebel 79 mit. Dieser letztere sucht den Steuerhebel 89 durch die Feder 90 zurückzuziehen, indessen hält der Haken 93 den Hebel 89 bis zu dem Augenblick fest, in dem die Nockenscheibe 3 fast ihren Weg zurückgelegt hat und in dem die Nase 97 der Scheibe 3 den Haken 93 beiseiteschiebt, wodurch das Endstück 92 des Steuerhebels 89 frei wird, das dann ruckartig in seine gewohnliche Stellung zurückkehrt. Infolgedessen unterbricht der Kontakt 99 erst den Strom, wenn die Wiedereinschaltung beendet ist und wenn der Schwinghebel 79 sich wieder am Haken 82 eingehakt hat.
2. Die Hauptnockenscheibe 2 wird gleichfalls mitgenommen und führt mit dem Zapfen 14 den Hebel 12 zur Ausgangsstellung zurück. Der Hebel 11 sucht zu folgen, wird aber durch die Klinke 17 so lange zurückgehalten, bis die Laufrolle 21 den Anschlag 33 verlassen hat. Seine Rückkehr erfolgt daher mit langsamer Geschwindigkeit. Während der Rand 52 der Nockenscheibe 2 rechts an der Führungsrolle 51 vorbeigeht, hat er i°5 den Hebel 36 wieder am Haken 41 festgehakt. Der Traghebel 34 ist zuerst gefolgt, ist dann aber unmittelbar durch die Einwirkung des Zapfens 44 auf den Hebel 43 zurückgeführt worden, so daß der Anschlag "« 33 sich in wirksamer Stellung befindet, dadurch die Laufrolle 22 der Klinke 18 aushebt und die Klinke 18 vom Rade 9 löst.
Zwei Fälle müssen berücksichtigt werden, nämlich der eine, daß der Fehler, der die Ausschaltung hervorgerufen hat, verschwunden ist, und der andere, daß der Fehler noch besteht.
Wenn der Fehler verschwunden ist, bleibt die Einschaltung erhalten (Abb. 12). Der Hebel 11 dreht sich langsam im Uhrzeigersinne, nimmt dabei das Rad 10 und das Uhr-
werk mit und läßt so dem Schalter die Zeit, die er braucht, um von neuem auszuschalten, wenn der Fehler noch vorhanden sein sollte. Wenn die Laufrolle 21 auf den Anschlag 30 trifft, so wird die Klinke 17 ausgehoben, und der Hebeln vollendet schnell seinen Weg. Die Einzelteile befinden sich dann in der Stellung der Abb. 14 (übliche Stellung). Die Anschlagleiste 70 des Hebels 11 hebt ebenso die Halteklinke67 (Abb. 5') mit ihrer Rolle 6g aus und macht das Rad 53 frei, welches in die Ausgangsstellung unter Beseitigung der Anzeige des ersten Wiedereinschaltversuches zurückkehrt. Wenn beispielsweise die Einstellung für vier Wiedereinschaltversuche getroffen wäre, so würde der Zeiger 54, 55 in der Ruhestellung die Zahl 4 anzeigen. Während des Wiedereinschaltversuches wäre er auf die Zahl 3 gekommen. Nachdem die Wiedereinschaltung beibehalten geblieben ist, ist er auf die Zahl 4 wieder zurückgekehrt. Wenn der Fehler angehalten hat, bleibt der Schalter nicht eingeschaltet: die Welle 1 dreht sich, bevor noch die Laufrolle 21 den Anschlag 30 erreicht hat. Dabei kehrt die Nockenscheibe 2 zur Stellung der Abb. 7 unter gleichzeitiger Rückführung des Hebels 11 zurück. Die Arbeitsvorgänge beginnen von neuem wie bei der ersten Ausschaltung, nur mit der Ausnahme, daß das Rad 53 nicht nach vorn zurückgekehrt ist und der Zeiger 54, 55 einen neuen Wiedereinschaltversuch anzeigt, also auf die Zahl 2 vorzurücken beginnt usw.
Wenn einer der folgenden Wiedereinschaltversuche glückt, so kehrt alles in die gewöhnliche Stellung zurück. Der Zeiger kommt wieder auf die Zahl, die für die Wiedereinschaltversuche gewählt ist (Ausgangszahl). Wenn kein Wiedereinschaltversuch glückt, so dreht der letzte Ausklinkvorgang des Schwinghebels 79 das Rad 53 um eine letzte Rast und bringt dabei den Zeiger 54, 55 auf »gesperrt«. Der Sperrzapfen 61 drängt während dieser letzten Bewegung den Hebel 62 im Uhrzeigersinne zurück und dreht dabei den Ausrückhebel 36 im Uhrzeigersinne. Da der Schwinghebel 79 den Wiedereinschalthebel 89 mitgenommen hat (Stellung Abb. 11), so schaltet der Schalter wieder ein und führt die Einzelteile in die Stellung der Abb. 12. Wenn in diesem Augenblick aber der Schalter von neuem den Strom unterbricht, so kann sich der Hebel 36, welcher durch den Hebel 62 und den Zapfen 61 festgehalten wird, nicht mehr unter der Wirkung seiner Feder 40 drehen und in die Stellung der Abb. 4 kommen. Sobald der Stift 44 den Hebel 43 losgelassen hat, läßt dieser den Anschlagtraghebel 34 unter dem Einfluß der Feder 37 zurückschwingen, und der Anschlag 33 wird unwirksam. Man befindet sich dann in der Stellung der Abb. 12, wobei aber die Klinke 18 in das Rad 9 eingreift. Die beiden Klinken 17 und 18 wirken sich entgegen, und die Feder 13 kann das Uhrwerk nicht mehr in Gang setzen. Die Einrichtung ist gesperrt und kann selbsttätig nicht wieder einschalten. Man kann natürlich ein besonderes Warnsignal vorsehen, welches durch den Zeiger bei der Ankunft auf »gesperrt« betätigt wird. Um die Einrichtung zu entriegeln, schwenkt man den Knopf 75 (Abb. 2), welcher über die Welle 73 den Nocken 72 (Abb. 5) dreht. Dieser drückt gegen den Befestigungszapfen der Feder 71 und löst die Klinke 67 aus, so daß das Rad 53 in seine Ausgangsstellung zurückkehrt und dabei den Hebel 62 freigibt, welcher den Ausschalthebel 36 dreht. Dieser letztere bringt den Anschlag 33 in die Wirkstellung, in der die Klinke 18 ausgelöst wird. Das Uhrwerk setzt sich in Gang, und man gelangt in die Stellung nach Abb. 7. Zur gleichen Zeit drückt der Nocken 72 den Stift 101 zur Seite und löst den Haken 82 aus, welcher den die Wiedereinschaltung herbeiführenden Schwinghebel 79 freigibt.
Der Nocken 72 wird dem Einrückorgan in dem Falle zugeordnet, wenn die Entriegelung und Einrückung des ausgeschaltet gebliebenen Schalters aus der Ferne bewirkt werden sollen.
Schaltet man nach Beseitigung des Fehlers, der die aufeinanderfolgenden Ausschaltungen und schließlich die Verriegelung bewirkt hat, den Schalter von Hand oder anders wieder ein, so entriegelt sich die Einrichtung augenblicklich, denn die Nockenscheibe 2 dreht mit ihrem Stift 44 den Hebel 43, der seinerseits den Anschlagträger 34 mitnimmt und den Anschlag 33 in Wirkstellung bringt. Die Klinke 17 wird ausgehoben, und der Arm 11 kehrt in seine Ausgangsstellung zurück, wobei er durch seine Führungsleiste 70 die Halteklinke 67 aushebt, so daß das Rad 53 sich zurückdrehen kann. Der Zeiger 54, 55 kehrt so in die Nullstellung zurück.
Ist der Schalter durch eine andere Ursache als durch die Betätigung eines Maximalauslösers ausgeschaltet, so ist der Haken 41 nicht »10 ausgelöst, und der Anschlag 33 bleibt wirksam. In der Ausschaltstellung des Schalters, welche der der Abb. 7 entspricht, sind die beiden Klinken 17 und 18 in Eingriff und verriegeln sich gegenseitig. Die selbsttätige Wiedereinrückung kann nicht wirksam werden. Wenn später der Schalter auf irgendeine andere Weise, beispielsweise von Hand, wieder eingeschaltet wird, so wird der Anschlag 33 von neuem in seine Wirkstellung iao zurückgeführt, löst dabei die Klinke 18 aus und ermöglicht es so dem Uhrwerk, die
Einzelteile in ihre Ruhestellung" zurückzuführen. Aus diesen Überlegungen ergibt sich insbesondere, daß der Schalter nicht Gefahr läuft, plötzlich wieder eingeklinkt zu werden, wenn er absichtlich ausgeschaltet worden ist, sei es durch mittels Stromsendung ierfiolgien.de Ausschaltung, sei es durch mechanische Betätigung usw. Man vermeidet so jeden besonderen Riegelvorgang, womit man auch die
ίο Gefahr ernster Zwischenfälle ausschließt, die sich ergeben können aus einer Vergeßlichkeit während der Stromausschaltung auf einer Linie. Nichts hindert im übrigen daran, die selbsttätige Wiedereinschaltvorrichtung durch irgendwelche Mittel ausrücken zu lassen, um eine vollständige Sicherheit zu erhalten, beispielsweise indem man den Zeiger 55 in die Stellung »gesperrt« bringt.
Wenn die den Schalter steuernden Maximalauslöser verriegelbar sind, also wenn beispielsweise deren Elektromagnete durch irgendeine Verriegelung bei Ansprechen auf einen durch deutlichen Kurzschluß hervorgerufenen Überstrom hängenbleiben, anstatt nach Betätigung des Schalters in ihre Ruhestellung zurückzukehren, so verwendet man an Stelle des Hakens 41 einen Haken 41' (Abb. 15 bis 17), welcher einen Haltehaken 105 besitzt. Dieser Haken wirkt auf einen abgeflachten Stift^o6 ein, der am Ende des Ausschalthebels 36' befestigt ist. Über dem Haltehaken 105 ist eine Schrägfläche 107 ein wenig vorwärts und in umgekehrter Richtung angeordnet. Für gewöhnlich wird der Stift 106 hinter dem Haken 105, wie in Abb. 16 angedeutet, festgehalten. Bei einer Ausschaltung durch Überstrom nimmt der Haken 41' die in Abb. 17 ausgezogen oder in Abb. 15 gestrichelt angezeigte Stellung ein, wobei der Stift 106 sich gegen die Schrägfläche 107 legt. Wenn der Auslöser nicht verriegelt ist, gleitet der Stift 106 nach außen, indem er leicht die Schrägfläche 107 unter dem Drucke der Ausschaltfeder 40 anhebt. Wenn aber der
♦5 Auslöser bei einem deutlichen Kurzschluß verriegelt ist, dann ist der Haken 41' verriegelt, und der Stift 106 wird zurückgehalten. Der Hebel 36' ist infolgedessen auch seinerseits genau so festgehalten, als wenn der Zeiger 54, 55 auf »gesperrt« kommt. Der Schalter kann somit nicht wieder eingeschaltet werden.

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    ι . Einrichtung zur selbsttätigen Wiedereinschaltung elektrischer Selbstschalter, bei welcher in bestimmten Zeitabständen aufeinanderfolgende Wiedereinschaltversuche in begrenzter Zahl unternommen werden, bevor die Einrichtung bei anhaltender Störung verriegelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein mechanisch mit dem beweglichen Teil des Schalters starr verbundenes Glied (2) in der einen und in der anderen Richtung" zwei auf der Schalterwelle (1) lose sitzende, durch eine Feder (13) aneinander angelenkte Hebel (11, 12) mitnimmt, die zwei in entgegengesetzter Richtung auf zwei mit der Achse des einzigen Uhrwerks (7) fest verbundene Klinkenräder (9, 10) wirkende Sperrklinken (17, 18) aufweisen und von denen der eine Hebel (12) eine Einrichtung (79, 89) ausklinkt, welche den Wiedereinschaltmotor des Schalters einschaltet, während der andere Hebel (11) bei seinem Rücklauf den Ablauf eines Zählrades (53) für die Zählung der aufeinanderfolgenden Wiedereinschaltversuche herbeiführt, und daß ferner \'on zwei von Hand regelbaren Führungen bzw. Anschlägen (23, 30) der eine (30) auf die eine Klinke (17) und der andere (2^) auf die andere Klinke (Ί8) einwirkt, während für beide Klinken noch ein weiterer gemeinsamer Auslöseanschlag (33) vorgesehen ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Anschlag (33) auf einem Ausschalthebel (36), welcher durch die die selbsttätige Wiedereinschaltung herbeiführenden Auslöser über einen Haken (41) entklinkt wird, in solcher Weise angeordnet ist, daß der Anschlag (33) bei Ausschalten des Schalters sich nur dann in Wirkstellung befindet, wenn der Ausschalthebel (36) auch seinerseits von den Auslösern ausgeklinkt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählrad Γ53) einen auf seinem Umfange in Nuten (58) einstellbaren Zeiger (54, 55) mitnimmt, welcher beim Erreichen seiner
    . Endstellung den Ausschalthebel (36) festhält und ihn hindert, den gemeinsamen Anschlag (33) in Wirkstellung zu bringen, wenn er von seinem Haltehaken (41) freigegeben ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Bewegung des Schalters teilnehmende Glied (2) auf den gemeinsamen Anschlag (33) einwirkt, um diesen nach Einschalten des "5 Schalters in die Wirkstellung zurückzuführen.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Wiedereinschaltung sichernde, aus einem Hebel (89) bestehende Glied durch einen Schwinghebel Γ79) mitgenommen wird,
    welcher entgegen der Wirkung einer Feder (Si) durch einen Haken (82) festgehalten wird, der durch einen (12) der das Uhrwerk antreibenden Hebel (11, 12) ausgelöst wird, sobald dieser von dem Uhrwerk durch die ihm zugeordnete einstellbare Führung (23) getrennt ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Siehe-
    rung der Wiedereinklinkung des Schwinghebels (.70) eine Hnfsnockenscheibe (3) vorgesehen ist, die an der Schalterbewegung zwangsläufig teilnimmt und bei Erreichen ihrer Endstellung das Steuerorgan
    (89) für die Wiedereinschaltung auslöst, welches mit dem Schwinghebel (79) nur durch ein nachgiebiges Zwischenglied (90) verbunden ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschalthebel (36) in seinen Haltehaken (41) während der Wiedereinschaltung des Schalters selbsttätig wieder,
    eingehakt
    wird, beispielsweise durch das an der Schalterbewegung teilnehmende Glied (2) während seines Rücklaufes.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählrad (53) entgegen der Wirkung einer Feder (63) von dem Schwinghebel (79) während der zur Wiedereinschaltung des Schalters dienenden Bewegungsvorgänge mittels eines im gewählten Augenblick ausgehobenen Hakens (76) mitgenommen und durch eine Klinke (67) festgehalten wird, die durch den einen (11) der das Uhrwerk (7) betätigenden Hebel (11, 12) abgehoben wird, wenn dieser Hebel (11) durch die ihm zugeordnete Führung (30) vom Uhrwerk getrennt wird.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle einer Steuerung der Einrichtung durch bei Kurzschluß verriegelbare Auslöser der Haltehaken (41') für den Ausschalthebel (36') einen Gegenhaken (107) trägt, welcher einen Stift (106) des Hebels (36') festhält, wenn der Haken (41') in der Arbeitsstellung durch die Auslöser gesperrt ist, so daß der Hebel (36') seine Ausklinkbewegung nicht durchführen kann (Abb. 15 bis 17).
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
    BEKMN. IiEl)HlX-Kr IN ihn
DES121280D 1936-01-25 1936-01-25 Einrichtung zur selbsttaetigen Wiedereinschaltung elektrischer Selbstschalter Expired DE643775C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE920018C (de) * 1941-01-16 1954-11-11 Westinghouse Electric Corp Selbsttaetiger Ausschalter mit Wiedereinschaltung

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DE920018C (de) * 1941-01-16 1954-11-11 Westinghouse Electric Corp Selbsttaetiger Ausschalter mit Wiedereinschaltung

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