CH405369A - Kraftangetriebene Büromaschine, insbesondere Schreibmaschine, mit ständig umlaufender Antriebswalze - Google Patents

Kraftangetriebene Büromaschine, insbesondere Schreibmaschine, mit ständig umlaufender Antriebswalze

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CH405369A
CH405369A CH1045161A CH1045161A CH405369A CH 405369 A CH405369 A CH 405369A CH 1045161 A CH1045161 A CH 1045161A CH 1045161 A CH1045161 A CH 1045161A CH 405369 A CH405369 A CH 405369A
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power
office machine
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machine according
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CH1045161A
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Krauss Otto
Meinherz Joachim
Schneider Rudolf
Link Manfred
Kraus Leonhard
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Grundig Max
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Description


      Kraftangetriebene        Büromaschine,        insbesondere        Schreibmaschine,     mit ständig umlaufender     Antriebswalze       Gegenstand der Erfindung ist eine kraftangetrie  bene Büromaschine,     insbesondere        Schreibmaschine,     mit ständig umlaufender Antriebswalze und wenig  stens einem mit dieser in Eingriff     bringbaren    An  triebsglied, z. B. einem Exzenter oder     Antriebsnok-          ken,    das an einer Schwenkbrücke gelagert ist.  



  Derartige Einrichtungen dienen zum Antrieb von       Bewegungs-Auslösevorrichtungen    für Teile der Ma  schine, wie z. B. des Wagens bei der Rückschaltung  oder beim     Tabulieren.    Bisher wird für jede Bewe  gungsart des Wagens, also z. B. Leerschritt, Wagen  rücklauf,     Wagenrückschaltung    usw. je eine gesonder  te Antriebsvorrichtung benötigt, die von der ihr zuge  ordneten Betätigungstaste aus     ansteuerbar    ist. Dies  führt zu einer äusserst aufwendigen und     somit        teuer          ren    Bauweise, wozu ausserdem viel Platz     benötigt     wird.  



  Durch die Erfindung soll eine wenig aufwendige  und somit     einfache    und raumsparende Bauweise der       Maschine    erreicht werden. Dieselbe zeichnet sich da  durch aus, dass von einem einzigen     Nockentrieb     mehrere Funktionen in der Maschine, z. B. Leer  schritt,     Tabulieren,    Wagenrückschaltung, Wagen  rücklauf usw., abgeleitet werden. Dadurch wird eine  wesentlich     vereinfachte    Bauweise erreicht, die     aus-          serdem    noch den Vorteil eines geringen Platzbedarfs  hat.

   Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass gegebenen  falls der     Nockentrieb    an     seiner    Stelle der Antriebswal  ze vorgesehen werden kann, an welcher kein anderer  Nocken, z. B. zum Antrieb eines Typenhebels, an  greift. Dadurch wird dann die     Antriebswalze    weniger  stark abgenutzt. Sollte dies bei einer Maschine er  reicht werden, die für     jede    Funktion einen gesonder  ten Antriebsnocken     erforderlich    macht, so müsste die  Antriebswalze     seitlich        wesentlich        verlängert    werden,  was     verständlicherweise    unerwünscht ist.

      In der     Zeichnung    ist     ein        Ausführungsbeispiel    des  Erfindungsgegenstandes nebst einer Variante     in    sche  matischer Darstellung veranschaulicht. Es zeigt:       Fig.    1 eine schaubildliche Darstellung einer An  triebseinrichtung mit den entsprechenden Tastenhe  beln,       Fig.    2 eine     Einzelheit    der     Fig.    1     in    vergrösserter       Darstellung,

            Fig.    3 die     übertragungsglieder    in Fortsetzung der  in     Fig.    1 dargestellten     Antriebseinrichtung,    weit aus  einandergezogen gezeichnet und       Fig.    4 ein anderes Ausführungsbeispiel, ebenfalls       schaubildlich.     



  Die     Antriebswalze    1 ist     in    bekannter Weise im  Gestell einer Schreibmaschine     gelagert    und dreht sich  bei eingeschaltetem Motor     ständig.    Ihr gegenüber ist  auf einem     Achsbolzen    2 eine unter Wirkung einer  Feder 3a stehende,     U-förmige    Schwenkbrücke 3 gela  gert, die zwischen ihren     Schenkeln    4 und 5 einen Ex  zenternocken 6 drehbar     aufnimmt.    Dieser steht unter  der Wirkung einer Feder 7 und wird durch diese in  seiner Ruhelage     mit    seinem Stift 8 gegen den Arm 9  einer     Auslösebrücke    10 gedrückt.

   Die     Auslösebrücke     10 ist schwenkbar auf der Achse 11     gelagert    und  steht unter der Wirkung einer Feder 12.  



  Die     Auslösebrücke    10     ist    so angeordnet, dass sie  unter den     Tastenhebeln    13, 14, 15 und 16 liegt. Beim  gezeichneten Ausführungsbeispiel sind diesen folgen  de Funktionen zugeordnet: 13, Leerschritt des Wa  gens; 14, Freigeben des Wagens durch das Schritt  schaltwerk beim     Tabulieren;    15,     Zurückschalten    des  Wagens um eine     Schritteinheit;    16, Rücklauf des Wa  gens     mit    eventueller Zeilenschaltung. Jeder dieser  Tastenhebel 13 bis 16 hat zwei Nasen 13a, 13b, 14a,  14b, 15a, 15b, 16a, 16b, von welchen die einen, a, als  Anlage für die     Auslösebrücke    10 dienen.

   Die ande-           ren    Nasen, b, dienen als Anlage für um     eine    Achse  25 schwenkbare Hebel 17, 18, 19 und 20, die von  Federn 21, 22, 23 und 24 gegen die Nasen 13b, 14b,  15b und<I>16b</I> gezogen werden.  



  Die Schwenkhebel 17 bis 20 sind mittels der  Zugdrähte 26 bis 29 mit weiteren, auf einer gemein  samen Achse 30     gelagerten    Hebeln 31, 32, 33 und 34       wirkverbunden.    über den freien Enden dieser Hebel  sind Schubstangen 35, 36, 37 und 38 angeordnet, die  je eine Nase 35a, 36a, 37a und 38a     aufweisen.    Diese  Nasen der Schubstangen 35 bis 38 sind so angeord  net, dass sie vor der Schwenkbrücke 3 liegen     (Fig.    1).  



  An den anderen Enden der Schubstangen 35 bis  38 sind     (Fig.    3) Winkelhebel 39, 40, 41 und 42     ange-          lenkt,    die um die gemeinsame Achse 43 schwenkbar       gelagert    sind.

   Die freien Arme der     Winkelhebel    39  bis 42 liegen in der Ruhestellung auf festen, einstell  baren Anschlägen 44, 45, 46 und 47 auf.     Zugfedern     48, 49, 50 und 51, die an den     Winkelhebeln    39 bis 42       angreifen,    sorgen dafür,     dass    die Schubstangen 35 bis  38 jeweils auf den     ihnen    zugeordneten     Hebeln    31 bis  34     (Fig.    1)     aufliegen.     



  Der Winkelhebel 39 ist mittels     einer    Stange 52  mit     einem    weiteren Hebel 53 verbunden, an dessen  freiem Ende ein Zugdraht 54 angreift. Dieser führt  zum     Schrittschaltwerk,    das auf der Zeichnung nicht  dargestellt ist, und löst bei Betätigung des Tastenhe  bels 13 einen Leerschritt des Wagens aus.  



  Der Winkelhebel 40 ist der eine Schenkel eines  ebenfalls auf der Achse 43 gelagerten .U-förmigen Bü  gels 55, dessen anderer Schenkel 56 einen Zugdraht  57 trägt. Dieser steht mit dem Schaltwerk des Wa  gens     derart        in    Verbindung, dass er diesen bei Betäti  gung des Tastenhebels 14 der     Tabuliertaste    freigibt.  Ausserdem wird mittels des Zugdrahtes 57 der Stop  hebel der     Tabuliereinrichtung    in den Bewegungs  bereich der Reiter verbracht.  



  Am Winkelhebel 41 sitzt gelenkig     ein    Schieber  58, der in     Langlöchern    59 längsbeweglich gelagert  ist. Sein abgewinkeltes Ende 60 wirkt bei Betätigung  des Tastenhebels 15 auf die     Wagenrückschaltklinke     (auf der Zeichnung nicht dargestellt).  



  Der Winkelhebel 42 ist     dreiarmig    ausgebildet. An  seinem Arm 61 ist mittels eines Stiftes 62 ein Schie  ber 63 in einem Langloch 64 befestigt, der an einem  Arm 65 eines um den Bolzen 66 schwenkbaren Win  kelhebels 67 angreift. Dieser wirkt bei Betätigung des  Tastenhebels 16 auf die nicht gezeichnete     Wagen-          rücklaufkupplung.    Der Winkelhebel 67 steht unter  Wirkung einer Feder 68.  



  Im folgenden soll nunmehr die Funktion der An  triebsvorrichtung an einem Beispiel     erläutert    werden:  Bei Betätigung der     Leertaste    schwenkt der Ta  stenhebel 13     in    Pfeilrichtung I. Dadurch drückt die  Nase 13a auf die     Auslösebrücke    10, so dass diese in       Pfeilrichtung        1I    schwenkt. Der Arm 9 der Brücke 10  schwenkt dabei nach oben, wodurch der Stift 8 des       Exzenternockens    6 von der Anlage 9a des Armes 9  freikommt. Die Feder 7 drückt nunmehr den Nocken    6 in Richtung des Pfeiles<B>111</B> gegen die in Pfeilrich  tung IV umlaufende     Antriebswalze    1.  



  Gleichzeitig mit dem Niederdrücken des Tasten  hebels 13 drückt dessen andere Nase 13b auf den  Schwenkhebel 17, der demzufolge ebenfalls in Pfeil  richtung I schwenkt und mittels des Zugdrahtes 26  den Hebel 31 in Richtung des Pfeiles V     verschwenkt.     Da auf dem Hebel 31 die Schubstange 35 mit ihrem  freien Ende aufliegt, wird diese dadurch so ge  schwenkt, dass ihre Nase 35 vor die Schwenkbrücke  3 zu liegen kommt.  



  Das Drehen des     Exzenternockens    6, getrieben  durch die Antriebswalze 1, hat zur Folge, dass die       Schwenkbrücke    3 in Pfeilrichtung     VI    schwenkt und  somit die Schubstange 35 über deren Nase 35a in  Richtung des Pfeiles     VII    verschiebt. Diese Bewegung  überträgt sich auf den     Winkelhebel    39     (Fig.2)    und  von diesem über die Stange 52 auf den Hebel 53 und  den Zugdraht 54, der sich in     Pfeilrichtung        VIII    ver  schiebt.

   Der Zugdraht steht mit dem nicht gezeichne  ten     Schrittschaltwerk        in    Wirkverbindung und löst  über dieses einen Leerschritt des Wagens aus.  



  Nach einer Umdrehung des Antriebsnockens 6  schlägt dessen Stift 8 wieder gegen die Anlage 9a,  wodurch der Antriebsnocken 6 aufgehalten wird. Die  Schwenkbrücke 3 wurde mittels der Feder 3a zwi  schenzeitlich     in    ihre Ausgangsstellung zurückge  schwenkt, wodurch die Schubstange 35 zurückge  schoben werden sowie die dieser nachgeschalteten  Teile 39, 52, 53 und 54 durch die Kraft der Feder 48  wieder in ihre Ruhestellung     zurückgelangen    konnten.  Dabei liegt der     Winkelhebel    39 wieder auf dem  Anschlag 44 auf.  



  Beim Loslassen der Leertaste schwenkt der Ta  stenhebel 13 zurück, so dass auch die     Auslösebrücke     10 sowie der Schwenkhebel 17 und über dessen Zug  draht 26 der Hebel 31 und die     Schubstange    35 zu  rückschwenken.  



  Bei     Dauerleerschritt,    bewirkt durch bekanntes       Tieferdrücken    des Tastenhebels 13, wird der Arm 9  höher geschwenkt, so dass sich der Stift 8 des sich  drehenden     Exzenternockens    6 unter dem Anschlag  9b     vorbeibewegen    kann. Dabei wird dann bei jeder  Umdrehung des Nockens 6 eine Schwenkbewegung  der Schwenkbrücke 3 hervorgerufen, die sich, wie  oben beschrieben, jedesmal auf das     Schrittschaltwerk     überträgt.

   Dies geschieht solange, bis der Tastenhebel  13 freigegeben wird und der Stift 8 des     Exzenternok-          kens    6 entweder sofort gegen die Anlage 9a oder erst  gegen den Anschlag 9b des Armes 9 schlägt und da  durch der Nocken 6 am Weiterdrehen     gehindert    wird.  



  Die Schubbewegung der jeweils     angesteuerten     Schubstange 35 bis 38     überträgt    sich jeweils auf die  diesem nachgeschalteten Teile. Wird die Schubstange  36 in Richtung des Pfeiles     VII    verschoben, so  schwenkt der U-förmige Bügel 55 in     Pfeilrichtung          VIII    und zieht somit an dem Zugdraht 57, der eben  falls auf das Schaltwerk einwirkt, und     zwar        derart,     dass der Wagen zum Zwecke des     Tabulierens    ganz  durch das Schaltwerk freigegeben wird.

        Die Schubstange 37 verschiebt mittels des Win  kelhebels 41 den Schieber 58 so, dass dieser mit sei  nem abgewinkelten Ende 60 auf die     Wagenrück-          schaltklinke    (auf der Zeichnung nicht dargestellt) ein  wirkt.  



  Der mit der Schubstange 38 verbundene Winkel  hebel 42 wirkt über den Schieber 63 auf den Arm 65  des Winkelhebels 67 ein, der seinerseits die an sich  bekannte, nicht gezeichnete     Wagenrücklaufkupplung     schaltet, so dass Wagenrücklauf, eventuell mit     gekup-          pelter        Zeilenschaltung,    erfolgt.

   Um der Schubstange  38 und dem     Winkelhebel    42 die Rückkehr in die  Ausgangsstellung auch dann zu     ermöglichen,        wenn     der Winkelhebel 67 mit dem Schieber 63 noch in Ar  beitsstellung ist, wurde das Langloch 64 vorgesehen,  in welchem der     Stift    62 des Winkelhebels 42     unge-          hindert    in die Ruhelage     zurückgleiten    kann.  



  Die Antriebsvorrichtung nach     Fig.    1 eignet sich  besonders für elektrische     Schreibmaschinen,    die  einen leichten Wagen haben. Die Schaltzeiten der  einzelnen anzutreibenden Vorrichtungen können, wie  Versuche ergeben haben, so aufeinander     abgestimmt     werden, dass die beschriebenen Funktionen alle von  einem Antriebsnocken her abgeleitet werden können.  Es ist ausserdem möglich, durch Vorsehen weiterer  Schubstangen mit den entsprechenden     übertragungs-          gliedern    weitere Funktionen, z. B. die Segment- oder  Wagenumschaltung, oder Zeilenschaltung am Ort,  also ohne Wagenbewegung, von diesem     Antriebsnok-          ken    abzuleiten.  



  Bei Maschinen mit schwererem Wagen, z. B.  Langwagen oder bei Buchungsmaschinen, empfiehlt  es sich, zwei Antriebsnocken vorzusehen, von denen  dann jeder zwei oder drei Funktionen     steuert.        Eine     derartige Antriebsvorrichtung ist in     Fig.    4 dargestellt.  Die Tastenhebel 13 bis 16 sowie die Schwenkhebel  17 bis 20 mit den Zugdrähten 26 bis 29 und den He  beln 31 bis 34 sind die gleichen wie     in        Fig.    1. Neben  den Nasen 13b sind an den     Tastenhebeln    13 bis 16  bei diesem Ausführungsbeispiel einstellbare Nasen  13c, 14c, 15c und 16c vorgesehen, deren freies Ende  abgewinkelt ist.  



  Unterhalb der Tastenhebel ist     eine    Achse 69 an  geordnet, auf der schwenkbar zwei U-förmige Bügel  70 und 71 gelagert sind. Sie stehen unter Wirkung je  einer Feder 72 und 73. Ihre Schenkel sind nach der  einen Seite so verlängert, dass sich Arme 74 und 75  sowie 76 und 77 bilden, die jeweils unter den abge  winkelten Enden der Nasen 13c, 14c, 15c, 16c der  Tastenhebel 13 bis 16     liegen.    Jeweils einer der  Schenkel der beiden Bügel 70 und 71 ist durch einen  Arm 78 bzw. 79 auch nach der anderen Seite verlän  gert. An diesen Armen liegen die Stifte 80 und 81 der  Antriebsnocken 82 und 83     in    deren Ruhestellung an.  



  Die Antriebsnocken 82 und 83 sind     jeweils        in     einem U-förmigen Bügel 84 und 85 gelagert, die beide  um die gemeinsame Achse 86 schwenkbar sind.  Unter der Wirkung jeweils einer Feder 87 und 88  stehende     Klinken    89 und 90 drücken den     ihnen    zuge  ordneten Antriebsnocken 82 bzw. 83 nach der Frei-         gabe    durch die Arme 78     bzw:    79 gegen die Antriebs  walze 1. An den U-förmigen     Bügeln    84 und 85 grei  fen     Zugfedern    91 und 92 an.

   Die Mittelstege 93 und  94 der U-förmigen Bügel 84 und 85 liegen vor den  bereits beschriebenen Nasen 35a bis 38a der Schub  stangen 35 bis 38 und haben die gleiche Aufgabe wie  die     Schwenkbrücke    3 nach     Fig.    1.  



  Den Schubstangen 35 bis 38 nach     Fig.    3     sind    die  gleichen Teile nachgeschaltet wie der Antriebsvor  richtung nach     Fig.    1.  



  Die Funktion der     Antriebsvorrichtung    nach       Fig.    4 ist     ähnlich,    wie bei der Vorrichtung     mit    nur       einem        Exzenter    nach     Fig.    1. Beim Betätigen eines  Tastenhebels, z.

   B. 14     (Tabuliertaste),        wird    über die  Teile 14b, 18, 27 und 32 die Schubstange 36 mit  ihrem freien Ende so in Pfeilrichtung     IX    geschwenkt,  dass sich deren Nase 36a vor den Mittelsteg 93 des  U-förmigen Bügels 84     legt.    Mittels der Nase 14c des  Tastenhebels 14 wird über den Arm 75 der     U-förmige     Bügel 70 gleichzeitig so     verschwenkt,    dass der     Stift     80 des     Antriebsnockens.    82 von der Anlage 78a des  Armes 78 freikommt.

   Die     Klinke    89, gezogen durch  ihre Feder 87, drückt den Antriebsnocken 82     in          Pfeilrichtung    X gegen die     Antriebswalze    1, so dass er  durch diese in Drehung versetzt     wird.    Die dadurch  hervorgerufene Schwenkbewegung des     U-förmigen     Bügels 84 überträgt sich auf die Schubstange 36 und  von     dort    über den     U-förmigen    Bügel 55     (Fig.    3) auf  den Zugdraht 57.  



  Bei dieser Vorrichtung ist es möglich, den An  triebsnocken 82 so auszubilden, dass er zur Auslö  sung einer Bewegung nur eine halbe Umdrehung zu  machen braucht.     Zweckmässigerweise        wird    er der       Leertaste,    der     Tabuliertaste    und/oder eventuell der  Umschalttaste zugeordnet, da dies Funktionen     sind,     die schnell ausgelöst und beendet sein sollen.  



  Zur Verstellung des     Bewegungsbeginnes    der  Schubstangen 35 bis 38 entsprechend den Erforder  nissen der anzutreibenden Vorrichtung dienen die  verstellbaren Anschläge 44 bis 47 der     Winkelhebel     39 bis 42     (Fig.    3). Auf einfache Weise kann     damit    der       Auslösezeitpunkt    eingestellt werden.  



  Wie die     Zeichnungen    erkennen lassen, ist die An  triebsvorrichtung einfach im Aufbau und ihre Funk  tionsweise sicher und zuverlässig. Mit     verhältnismäs-          sig    wenig     Einzelteilen    lässt sich mit     ihr    das gleiche  erreichen, wie mit bekannten Einrichtungen, die für  jede     einzelne    Funktion     einen    gesonderten Antrieb  und demzufolge auch wesentlich mehr     Einzelteile    und  Raum erfordern.  



  Die Erfindung     ist    nicht auf das gezeichnete     Aus-          führungsbeispiel    mit     Friktionsantrieb    -     Gummiwalze     und     Reibnockentrieb    - beschränkt. Sie kann     mit    den  gleichen Vorteilen auch bei einer Schreib- oder     ähn-          lichen    Büromaschine     mit        Zahnwalze    Verwendung  finden. An Stelle der     Exzenternocken    werden dann  entsprechend ausgebildete     Klinken    benötigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kraftangetriebene Büromaschine, insbesondere Schreibmaschine, mit ständig umlaufender Antriebs walze und wenigstens einem mit dieser in Eingriff bringbaren Antriebsglied, das an einer Schwenkbrük- ke gelagert ist, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung einer Antriebseinrichtung, dass von einem einzigen Nockentrieb (6; 82, 83) mehrere Funktionen in der Maschine abgeleitet werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kraftangetriebene Büromaschine nach Patent- anspruch, gekennzeichnet durch eine mittels mehre rer Tastenhebel (13, 14, 15, 16) für verschiedene Funktionen ansteuerbare, einen Antriebsnocken (6; 82, 83) mit der Antriebswalze (1) in Eingriff bringba- re Auslösebrücke (10; 70, 71). 2.
    Kraftangetriebene Büromaschine nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch mit der Schwenk brücke (3; 93, 94) eines Antriebsnockens (6; 82, 83) zusammenwirkende, mittels einer Hebelverbindung (17 bis 20, 26 bis 29, 31 bis 34) von den einzelnen Tastenhebeln (13, 14, 15, 16) aus ansteuerbare Schubstangen (35, 36, 37, 38). 3. Kraftangetriebene Büromaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der An triebsnocken (6; 82, 83) an der mit Schubstangen (35, 36, 37, 38) zusammenwirkenden Schwenkbrücke (3; 93, 94) gelagert ist. 4.
    Kraftangetriebene Büromaschine nach Patent- ansprach, gekennzeichnet durch eine derartige An ordnung der Tastenhebel (13 bis 16), Antriebsnocken (6; 82, 83) und Schubstangen (35 bis 38) zueinander, dass beim Betätigen eines Tastenhebels (13 bis 16) gleichzeitig der nachgeschaltete Antriebsnocken (6; 82, 83) mit der Antriebswalze (1) in Eingriff und die entsprechende Schubstange (35 bis 38) in Bereit schaft gegenüber der Schwenkbrücke (3; 93, 94) ge bracht werden. 5. Kraftangetriebene Büromaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Tastenhebeln (13 bis 16) angeordneten, auf die Aus lösebrücke (10; 70, 71) einwirkenden Nasen (13a bis 16a; 13c bis 16c) einstellbar ausgebildet sind. 6.
    Kraftangetriebene Büromaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Schubstangen (35 bis 38) nachgeschalteten, den ein zelnen anzutreibenden Vorrichtungen zugeordneten Winkelhebel (39 bis 42) auf einer gemeinsamen Achse (43) schwenkbar gelagert sind. 7. Kraftangetriebene Büromaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkel hebel (39 bis 42) sowie die daran angelenkten Schub stangen (35 bis 38) mittels einstellbarer Anschläge (44 bis 47) justierbar sind.
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