DE225337C - - Google Patents

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DE225337C
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clockwork
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F3/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
    • G04F3/02Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
    • G04F3/027Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms using electrical contacts, e.g. for actuating electro-acoustic device

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c. GRUPPE
PAUL KOCH in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. November 1909 ab.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft einen Zeitschalter für Treppenbeleuchtung o. dgl. derjenigen Art, bei welcher durch Druck" auf einen Schaltknopf ein Elektromagnet erregt und durch Drehung von dessen Anker ein Uhrwerk aufgezogen und der Lichtstromkreis geschlossen wird, und zwar bezieht sich die Erfindung auf die eigenartige Anordnung der Kontakte und der Regelungsvorrichtung in
ίο Verbindung mit dem Elektromagnetanker, wodurch ein gedrängter Bau und ein sicheres Zusammenarbeiten aller Teile erzielt wird.
Die Schaltkontakte für den Elektromagnetstromkreis und den Lichtstromkreis sind segmentförmig ausgebildet und an einem gemeinschaftlichen Schaltsektor angebracht. Beide Segmente müssen ihre zugehörigen Kontaktfedern plötzlich berühren und verlassen, um die Bildung von Lichtbögen zu verhindern, welche die Kontakte zerstören würden. Zu diesem Zwecke steht der Schaltsektor unter dem Einfluß einer besonderen Feder, die durch den Elektromagnetanker zugleich mit der Uhrfeder gespannt wird, und einer Sperrvorrichtung, welche dem Schaltsektor nur eine ruckweise Rückbewegung gestattet.
Die Vorrichtung für die Regelung der Brenndauer der Lampen besteht aus einem mit der Welle des Elektromagnetankers verbundenen, das Uhrwerksgesperre beeinflussenden Hebel, dessen wirksame Länge verändert werden kann.
Um eine größere Verlängerung der Brenndauer zu ermöglichen, ist das Schaltwerk in an sich bekannter Weise derart eingerichtet, daß ein den Stromschluß über den Elektromagneten vermittelnder Kontakt bereits vor Ablauf des Uhrwerks wieder geschlossen wird, so daß dieses ohne Unterbrechung des Lichtstromkreises von neuem aufgezogen werden kann.
Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform.
Fig. ι ist eine Ansicht des gesamten Schaltwerks, Fig. 2 eine Seitenansicht von rechts. Fig. 3 zeigt die Einrichtung zur Veränderung der Gangdauer des Uhrwerks. Die Fig. 4 und 5 zeigen Einzelteile in verschiedenen Lagen, die Fig. 6 und 7 den Schaltsektor von oben und von der Seite gesehen. Fig. 8 ist das Schaltungsschema.
Die Einrichtung besteht aus einem mechanischen und einem elektrischen Teil und ist auf einer Platte α befestigt. Zwischen zwei Elektromagnetspulen b, deren Eisenkerne in Polschuhe c auslaufen, befindet sich eine Welle d, mit deren einem Ende ein Weicheisenstück e und mit deren anderem Ende eine auf der Zeichnung nicht dargestellte Uhrfeder fest verbunden ist. Etwa in der Mitte ist die Welle d durchbohrt (Fig. 3). Durch die Bohrung greift ein Hebel A hindurch, der durch eine Schraube B festgeklemmt, jedoch nach Lösen der Schraube B in der Welle d verschoben werden kann. Das hintere Ende des 6g Hebels A trägt einen Zapfen C, der in der Gabel eines auf der Welle D des Uhrwerkssperrades E drehbar gelagerten Hebels F liegt.
Am Sperrhebel F befindet sich drehbar gelagert und unter Federwirkung stehend eine Sperrklinke G, die in die Sperrzähne des Sperrades E eingreift. Wird durch die Elektromagnetspulen b ein Strom geschickt, so stellt sich das Weicheisenstück e in die mittlere Verbindungslinie der Polschuhe c ein, und die Uhrfeder wird gespannt. Dabei gleitet die Sperrklinke G je nach der Lage des Hebels A
ίο in der Welle d um ein größeres oder kleineres Wegstück über die Sperrzähne des Rades E hinweg. Die Uhrfeder wirkt alsdann in bekannter Weise auf ein Uhrwerk f (Fig. 2) ein, bei dessen Ablauf das Weicheisenstück e allmählich in die in Fig. 1 dargestellte Anfangslage zurückgelangt. Dies erfolgt um so langsamer, je weiter der Zapfen C gegen das Ende der Gabel am Sperrhebel F gerückt ist, über je mehr Zähne des Sperrades E also die Sperrklinke G hinweggeglitten ist.
Am Weicheisenstück e ist ein Arm g angebracht. Dieser arbeitet mit dem Sperrhebel h zusammen, der um den Zapfen i drehbar ist und beim Ablauf des Uhrwerks entgegen der Wirkung der Feder k nach außen gedruckt wird. Die Feder k wirkt aber nicht unmittelbar auf den Hebel h, sondern auf eine mit zwei Sperrzähnen I und m versehene, gleichfalls um den Zapfen i drehbare Sperrklinke n, deren aus ihrer Fläche herausragender Zapfen 0 auf den Hebel h drückt.
Vor dem Weicheisenkern e und Arm g ist auf der Welle d ein Arm p lose drehbar, auf den ein aus Isoliermaterial bestehender Schaltsektor p1 aufgeschraubt ist (s. auch Fig. 6 und 7). Der Arm p bzw. der mit ihm verbundene Sektor p1 steht unter der Wirkung einer Spiralfeder q (Fig. 1), die am Lagerbock r befestigt und mit dem Arm p verbunden ist und den Sektor p1 im Sinne der Uhrzeigerbewegung zu drehen sucht. Ein aus der hinteren Fläche des Armes p herausstehender Zapfen s ragt in die Bahn des Armes g, so daß bei Bewegung des Weicheisenstückes e und des Armes g im Sinne des eingetragenen Pfeiles der Schaltsektor p1 entgegen der Wirkung der Spiralfeder q mitgenommen wird. Der Arm p des Sektors arbeitet mit der Sperrklinke η zusammen (Fig. 4 und 5), durch deren Zähne / und m der Schaltsektor in ganz bestimmten Lagen festgehalten wird. In der" Bahn des Armes p liegt auch noch ein um den Zapfen t (Fig. 1) drehbarer, doppelarmiger Hebel u1, u2, dessen längerer, am Ende rechtwinklig abgebogener und federnder Arm u1 die Unruhe ν des Uhrwerks f erfaßt, wenn der Arm u2· vom Arm p in der Ruhelage getroffen, und entgegen der Wirkung einer Feder ζ bewegt wird.
Der Schaltsektor p1 besitzt auf jeder Seite zwei Kontaktsegmente w1 und w2 (Fig. 6), die paarweise untereinander leitend verbunden sind und von den Kontaktfedern x1, x2 und y1, y2 berührt werden (Fig. 4 und 5). Von diesen Segmenten bilden die mit w1 bezeichneten einen Teil des Elektromagnetstromkreises und die mit ze»2 bezeichneten einen Teil des Lichtstromkreises, wie aus Fig. 8 ersichtlich ist. :
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Wird einer der in den einzelnen Stockwerken befindlichen Schaltknöpfe gedrückt, so wird auf dem aus der Schaltung (Fig. 8) ersichtlichen Wege der Stromkreis über die Elektromagnete b zufolge der Berührung des Segmentes w1 durch die Bürsten x1 und x2 (Fig. ι und 2) geschlossen. Hierdurch bewegt sich der Anker e in Richtung des in Fig. 1 eingetragenen Pfeiles in die mittlere Verbindungslinie der Polschuhe c, so daß die Uhrwerksfeder aufgezogen wird. Durch den Zapfen s wird dabei der Arm p mitgenommen, der hinter den Sperrzahn I der Klinke η faßt. In dieser Lage (Fig. 4) ist der Lichtstromkreis über y1, w2, y2 geschlossen und der Elektromagnetstromkreis wieder geöffnet.
Während nun das Uhrwerk, dessen Unruhe υ (Fig. 1) durch die Feder ζ vom Sperrarm u1 befreit worden ist, allmählich abläuft und "der Anker e in die Anfangslage zurückgeht, bewegt sich der Arm g am Hebel h entlang und drückt ihn allmählich nach außen. Durch den Zapfen 0 gelangt dabei der Sperrzahn I der Klinke η schließlich aus dem Bereich des Armes p, so daß dieser plötzlich unter der Wirkung der Feder q gegen den Sperrzahn m schnellt (Fig. 5). Wie ersichtlich, ist jetzt der Stromkreis für die Beleuchtung über y1, w2. y2 noch geschlossen, während der bisher geöffnete Elektromagnetstromkreis wieder über x1, w1, x2 geschlossen ist. Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, in an sich bekannter Weise durch wiederholtes Drücken eines Schaltknopfes das Uhrwerk vor dessen Ablauf nochmals erneut aufzuziehen, was selbstverständlich beliebig oft wiederholt werden kann.
Wird das Uhrwerk nicht erneut beeinflußt, so bewegt sich der Arm g weiter am Hebel h entlang und drückt ihn endlich so weit nach außen, daß auch der Sperrzahn m den Arm p freigibt. Unter der Wirkung der Feder q ist diese Bewegung wieder eine sehr schnelle, so daß die hierbei eintretende Öffnung des Licht-Stromkreises bei w2(Fig. 1) keine stehenbleibenden Lichtbogen erzeugt. Der Elektromagnetstromkreis bleibt über x1, wx, x2 geschlossen, so daß der Apparat für erneuten Gebrauch bereit ist. Bei der letzten Bewegung trifft der Arm p auch den Arm κ2, so daß die Unruhe ν angehalten wird, und zwar
geschieht dies zufolge der besonderen Ausbildung des Armes u1 bei einem Schwingungsausschlag der Unruhe, so daß sie jedesmal in gespannter Lage festgehalten wird, wodurch
das Uhrwerk bei erneutem Gebrauch sicher angeht.
Die Brenndauer der Lampen kann in der angegebenen Weise durch Verschiebung des Hebels A (Fig. 3) in der Welle d nach Belieben geregelt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Zeitschalter für Treppenbeleuchtung
    o. dgl., bei dem elektromagnetisch ein Uhrwerk aufgezogen und der Lichtstromkreis : geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Elektromagnetanker (e) ein Schaltsektor (ft1) "mit Kontaksegmentpaaren (w1 und w%) für den Elektromagnet- und den Lichtstromkreis gesteuert wird, und die Zeitdauer für das öffnen und Schließen dieser Kontakte (w1 und w^J durch einen mit dem Elektromagnetanker
    (e) verbundenen, das Uhrwerksgesperre beeinflussenden, einstellbaren Hebel (A) geregelt wird.
    2: Zeitschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das Uhrwerksgesperre beeinflussende Hebel (A) in einer Bohrung der Ankerwelle (d) verschiebbar befestigt ist und an seinem dem Sperrad (E) zugekehrten Ende einen Zapfen (C) besitzt, der mit dem gegabelten Ende eines auf der Sperradwelle (D) drehbar angeordneten, die Sperrklinke (G) tragenden Sperrhebels (F) zusammen arbeitet.
    3. Zeitschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltsektor (ft1) bei Drehung des Elektromagnetankers (e) und Aufzug des Uhrwerks (f) entgegen der Wirkung einer Feder (q) mitgenommen und während der allmählichen Zurückbewegung des Ankers (e) durch eine Sperrvorrichtung (ft, η) derart in seinen Bewegungen geregelt wird, daß er dem Elektromagnetanker (e) nur ruckweise folgen kann.
    4. Zeitschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Magnetanker (e) und dem Schaltsektor (p1) je ein Arm (g, ft) fest verbunden ist, von denen der erstere (g) bei seiner durch das Uhrwerk erfolgenden, allmählichen Rückbewegung die Auslösung einer den letzteren (ft) sperrenden Klinke (n) bewirkt, welche zwei nacheinander mit dem letzteren Arm (ft) in Eingriff kommende Sperrzähne (I, ni) besitzt, so daß der Schaltsektor (ft1) in zwei aufeinanderfolgenden Ruckbewegungen in die Anfangslage zurückkehrt.
    5. Zeitschalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei der ersten Ruckbewegung des Schaltsektors (ft1) der am Ende der Einschaltbewegung des Ankers (e) unterbrochene Schaltkontakt (x1, w1, x2) des Elektromagnetstromkreises wieder geschlossen wird, so daß der Elektromagnet (b, b) in an sich bekannter Weise vor Ablauf des Uhrwerks (f) erneut erregt werden kann, und bei der zweiten Ruckbewegung der Lichtstromkreis (bei y1, w2, y'2) unterbrochen und das Uhrwerk angehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4827944A (en) * 1987-07-22 1989-05-09 Becton, Dickinson And Company Body fluid sample collection tube composite
US4872868A (en) * 1986-01-03 1989-10-10 Francois Chevallier Collecting bag for making quick medical analyses
US4976923A (en) * 1989-05-12 1990-12-11 Rhode Island Hospital Sample container
US5368583A (en) * 1993-08-03 1994-11-29 Gkr Industries, Inc. Bodily fluid test kit

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