DE490241C - Kontaktvorrichtung zum Weiterleiten eines bestimmten, drahtlos gesandten Signals, insbesondere fuer die Stundeneinstellung von Uhren - Google Patents

Kontaktvorrichtung zum Weiterleiten eines bestimmten, drahtlos gesandten Signals, insbesondere fuer die Stundeneinstellung von Uhren

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DE490241C
DE490241C DEL72725D DEL0072725D DE490241C DE 490241 C DE490241 C DE 490241C DE L72725 D DEL72725 D DE L72725D DE L0072725 D DEL0072725 D DE L0072725D DE 490241 C DE490241 C DE 490241C
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lever
electromagnet
clocks
hour
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    • G04R20/20Setting the time according to the time information carried or implied by the radio signal the radio signal being an AM/FM standard signal, e.g. RDS
    • GPHYSICS
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Description

  • Kontaktvorrichtung zum Weiterleiten eines bestimmten, drahtlos gesandten Signals, insbesondere für die Stundeneinstellung von Uhren Vorliegende Erfindung betrifft eine elektromagnetische Vorrichtung zum Schließen eines Stromkreises beim Empfang eines bestimmten elektrischen Signals, die daher gegenüber anderen Signalen unempfindlich ist. Sie dient vorzugsweise zur Stundeneinstellung von Uhren durch drahtlos gesandte Zeitsignale.
  • Diese Zeitsignale setzen sich bekannterweise aus einer gewissen Anzahl Einzelzeichen zusammen, die in bestimmten Zwischenräumen ausgesandt werden. Die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß jedes Einzelzeichen des Signals in bekannter Weise einen Elektromagneten beeinflußt, der durch geeignete Mittel ein Schaltrad, das erfindungsgemäß unter dem Einfluß einer Rückzugvorrichtung steht, um einen bestimmten Winkel dreht. Das Schaltrad wird nach jeder Schaltung durch eine Klinke festgehalten, die es erfindungsgemäß erst eine bestimmte Zeit nach Unterbrechung des Stromkreises im Elektromagneten freigibt. Dieser Zeitraum ist etwas größer als das zwischen zwei aufeinanderfolgenden Einzelzeichen liegende Zeitintervall, so daß das Schaltrad während des Zeitsignals nicht Zeit hat, sich nach jeder Einzelsendung zurückzudrehen, sondern durch die einzelnen Erregungen des Elektromagneten fortlaufend weitergeschaltet wird. Erst nach Einwirkung sämtlicher Einzelzeichen, d. h. nacherfolgtem Signal, wenn das Rad sich um einen Gesamtwinkel gedreht hat, wird dadurch der den Lokalstromkreis schließende Kontakt betätigt.
  • Wenn dagegen der Apparat Sendungen in größeren Zeitabständen erhält als die für das betreffende Signal festgesetzten, hat das Schaltrad genügend Zeit, in die Ruhelage zurückzukehren; die Einzelsendungen addieren sich in diesem Falle nicht, und der Lokalstromkreis bleibt unterbrochen.
  • Nachstehende Beschreibung und beiliegende Zeichnung betreffen eine Ausführungsform der Vorrichtung zur Stundeneinstellung einer Uhr durch von einer Zentrale (Eiffelturm z. B.) ausgehende Signale.
  • Die Abbildung zeigt die Vorrichtung schematisch.
  • Die drahtlosen Signale werden von einem Luftleiter i aufgenommen und durch geeignete Mittel, z. B. eine Galen-Station, wie dies auf der Zeichnung dargestellt ist, auf ein empfindliches Relais 2 übertragen, welches den Stromkreis der Batterie 3 über den Elektromagneten 4 schließt.
  • Um ein unzeitgemäßes Inbetriebsetzen der Vorrichtung zu verhindern, wird dieselbe lediglich während eines kurzen Zeitraumes in Dienst gestellt, z.B. während einiger Minuten, innerhalb derer das aufzunehmende Signal erfolgen soll. Zu diesem Zwecke treibt die Uhr bekannterweise eine Daumenscheibe 5 mit Ausschnitt 6, welche die Kontakte 7 und 8 für eine kurze Zeit schließt. Dieselbe Daumenscheibe kann auch dazu benutzt werden, um den Strom durch die Glühkathode und die Anode herzustellen bzw. zu unterbrechen, wenn eine Röhrenstation benutzt wird.
  • Der Elektromagnet 4 zieht einen Ankerhebel 9 an, der durch eine Gegenfeder io beeinflußt wird. Der Ankerhebel 9 ist bei i 1 drehbar, und sein Ende trägt eine Klinke 12" welche in die Zähne eines Zahnsegmentes 13 eingreift und dieses im Sinne des gezeichneten Pfeiles schaltet, wenn der Anker angezogen wird. An dem Zahnsektor 13 ist ein beschwerter Hebel 14 befestigt, der das Bestreben hat, den Sektor zurückzudrehen, sobald der Strom durch den Elektromagneten unterbrochen und der Ankerhebel durch die Feder io in die Ruhelage zurückgeholt wird. Eine unter dem Einfluß einer Feder 16 stehende Sperrklinke i 5 kann in den Zahnsektor fallen und verhindert dann dessen Rückdrehung. Die Klinke trägt einen Ansatz 17, der sich in der Ruhelage auf das Ende eines Armes i8 auflegt, der frei um die Achse ig des Zahnsektors 13 drehbar ist. Das über den Drehpunkt verlängerte Ende 2o des Armes i8 legt sich an eine Verlängerung 21 des Ankers 9, und eine Feder 42 bringt den Hebel 18 in die Ruhelage zurück, d. h. in die Stellung, in der er die Klinke 15 aus der Verzahnung des Schaltrades 13 heraushebt. An dem Ende 2o des Hebels 18 sitzt drehbar ein gekrümmter Arm 22, der eine Verzahnung 23 trägt, die mit dem .eine Flügelbremse 25 antreibenden Zahnrad 24 kämmt.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Soll der Apparat lediglich unter dem Einfluß einer ersten Reihe von Zeitsignalen, die an der Zentrale aus gesandt werden und aus beispielsweise sechs Einzelzeichen bestehen, die durch Zeitintervalle von j e einer Sekunde voneinander getrennt sind, in Tätigkeit treten" so nimmt die Daumenscheibe 6 kurz vor diesem Augenblicke die Stellung ein, bei der die Kontakte 7, 8 den Stromkreis des Luftleiters schließen. Bei der ersten Sendung tritt das Relais 2 in Tätigkeit, und es geht ein Strom durch den Elektromagneten 4, der seinen Anker 9 anzieht. Hierbei wird der Zahnsektor 13 durch die Klinke 12 um einen Zahn geschaltet. Das Ende 2i der Ankerstange drückt auf das Ende 2o des Hebels 18, wodurch die Klinke 15 freigegeben wird und in die Verzahnung des Sektors 13 einfällt. Gleichzeitig legt sich die Verlängerung 2i des Ankers auf das Ende 26 des gekrümmten Zahnhebels 22 und hebt seine Verzahnung 23 aus dem Zahnrad 24 heraus. Infolgedessen kann sich der Hebel 18 bewegen, ohne daß die Flügel- oder Luftbremse 25 sich dreht.
  • Bei Unterbrechung der Stromsendung zieht die Feder io den Anker 9 nach oben; der Hebel i8 wird frei und kehrt unter dem Einfluß der Feder 42 zurück. Beim Hochheben des Ankers hat jedoch das hintere Ende 21 der Hebelstange 9 den gekrümmten Zahnhebel 23 freigegeben, und dieser kommt wieder in Eingriff mit dem Zahnrad 24. Somit wird die Flügelbremse 25 in Tätigkeit gesetzt und die Bewegung des Hebels z8 verlangsamt. Ist die Vorrichtung gut geregelt, so erfolgt, bevor der Hebel 18 in seine Ruhelage gelangt ist und bevor demnach die Klinke 15 aus dem Zahnrade 13 herausgetreten ist, ein zweiter Stromstoß, und das Zahnrad 13 wird um einen weiteren Zahn geschaltet.
  • D_ ie sechs Stromstöße folgen nacheinander in genügend kurzen Zwischenräumen, um zu verhindern, daß das -Ausheben der Klinke i 5 stattfindet. Das Zahn- bzw. Schaltrad kann somit ohne Schwierigkeit um sechs Zähne weitergeschaltet werden und das Ende des Hebels 1,4 sich auf den Kontakt 27 auflegen. Es wird hierdurch der Lokalstromkreis einer Batterie, z. B. der Batterie 3, geschlossen und die Uhrzeiger mittels einer auf der Zeichnung nicht dargestellten Vorrichtung gestellt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kontaktvorrichtung zum Weiterleiten eines bestimmten, drahtlos gesandten Signals, bei der durch eine bestimmte Zahl von rhythmisch aufeinanderfolgenden Stromstößen ein mit Sperrzahnung versehenes Kontaktglied um einen Zahn weitergeschaltet wird, insbesondere für die Stundeneinstellung von Uhren, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltelektromagnet bei jeder Erregung eine Aüslösenase (18) anhebt, die dabei die Sperrklinke (15) des Kontaktgliedes einfallen läßt und nach Ablauf eines Heinmwerkes von bestimmter Laufzeit wieder aus dem Eingriff heraushebt, so daß das Kontaktglied unter dem Gewicht seines Kontakthebels (14) in die Anfangslage zurückfällt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem die Auslösenase tragenden Hebel (i8, 2o) ein Zahnsektor (22, 23) drehbar gelagert ist, der durch den Elektromagneten (4.) bei jeder Erregung außer Eingriff mit einem Hemmwerk (24, 25) gebracht und dann durch die Drehung des Hebels (2o) entgegen einer Rückführungskraft (42) verlagert wird, so daß er bei Stromloswerden des Elektromagneten mit einem anderen Teil seiner Zahnung wieder in Eingriff mit dem Hemmwerk kommt.
DEL72725D 1927-09-10 1928-08-28 Kontaktvorrichtung zum Weiterleiten eines bestimmten, drahtlos gesandten Signals, insbesondere fuer die Stundeneinstellung von Uhren Expired DE490241C (de)

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DE (1) DE490241C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746916C (de) * 1938-06-03 1944-08-30 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Einrichtung zur selbsttaetigen Regulierung des Ganges von Pendeluhren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE746916C (de) * 1938-06-03 1944-08-30 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Einrichtung zur selbsttaetigen Regulierung des Ganges von Pendeluhren

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