DE448307C - Vergleichungs- und Eintragungsmaschine fuer Registrierkarten - Google Patents

Vergleichungs- und Eintragungsmaschine fuer Registrierkarten

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DE448307C
DE448307C DEP46729D DEP0046729D DE448307C DE 448307 C DE448307 C DE 448307C DE P46729 D DEP46729 D DE P46729D DE P0046729 D DEP0046729 D DE P0046729D DE 448307 C DE448307 C DE 448307C
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cards
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vergleichungsund Eintragungsmaschine, welche durch Blätter oder Karten gesteuert wird, die Lochungen, erhabene Stellen o. dgl. aufweisen. Nachstehend wird der Einfachheit halber nur von Lochkarten gesprochen.
Bei solchen Maschinen ist es bekannt, die Kennzeichnungslochungen der einzelnen Karten hintereinander durch eine Prüf- oder Ver-
• 0 gleichseinrichtung selbsttätig miteinander zu vergleichen und vom Resultat dieser Vergleichung die Arbeit der Maschine abhängig zu machen, z. B. beim Wechsel des Kennzeichens ein Summen ziehwerk einzurücken usw.
Von diesen bekannten Maschinen unterscheidet sich der Erfindungsgegeiistand dadurch, daß die Prüf- oder Vergleichseinrichtung einen Eintragungsmechanismus, z. B. ein Lochwerk, steuert, der je nach dem Ergebnis der Vergleichung Eintragungen auf einer der Karten selbst anbringt.
Die neue Maschine fördert nicht bloß einen Lochkartensatz, sondern zwei Lochkarten-, sätze gleichzeitig durch die Prüf- oder Vergleichseinrichtung hindurch und vergleicht jede Karte des einen Satzes mit je einer j gleichzeitig auf einer Vergleichsstation befindlichen Karte des anderen Satzes, stellt außer einer etwaigen Differenz auch deren positiven oder negativen Charakter fest, bestimmt hiernach, ob eine Eintragung stattfinden soll oder nicht und ob eine der Karten zu weiterer Vergleichung festzuhalten oder zu einem bestimmten von zwei oder mehreren Ablegeplätzen zu fördern ist.
Die neue Maschine dient z. B. dazu, bei Versicherungsgesellschaften die für alle Versicherten angelegten Hauptkarten mit den zugehörigen Kontrollkarten zu vergleichen, die aus der Kontrollkarte abgefühlte Tatsache der
g in die Hauptbestimmter Stelle durch
g
fristgerechten Prämienzahlung
karte an genau
Lochung (gegebenenfalls auch durch gewöhnlichen Druck) einzutragen, die Karten säumiger Zahler aber zwecks Anmahnung auszusondern usw.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
Abb. r ist ein Schaubild der ganzen Maschine;
Abb. 2 zeigt eine Hauptkarte, die gewisse ίο Angaben in Druck und Lochung aufweist und weitere Lochvermerke übernehmen soll;
Abb. 3 ist ein Teil der Hauptkarte, die durch Lochung anzeigt, daß Prämien jährlich im Januar zahlbar sind,
Abb. 4 ein Teil einer Hauptkarte, deren Lochung auf Monatszahlungen hinweist;
Abb. 5 zeigt die Kontrollkarte nach Ablösung von der Notizkarte; diese Kontrollkarte soll den Übertragungsvorgang steuern; Abb. 6 zeigt ein Schema der Arbeitsvorgänge der Maschine,
Abb. 7 ein Schema der Lochkombinationen zur Darstellung der Ziffern;
Abb. 8 ist ein Grundriß der Maschine unter Darstellung der verschiedenen von den Haupt- und Kontrollkarten während der aufeinanderfolgenden Stufen der Maschinen- ! arbeit eingenommenen Stationen und des '■ Mechanismus zum Fördern der Karten nach diesen Stationen, i
Abb. 9 ein Vorderaufriß des Mechanismus
zum Fördern der Hauptkarten von Station |
zu Station, ;
Abb. 10 eine ähnliche Ansicht in etwas j
größerem Maßstabe nebst den Vergleichs- j
und Übertragungseinheiten, j
Abb. 11 eine der Abb. 9 ähnliche vergrö- j
ßerte Darstellung des Kon trollkarten förder- I werkes,
Abb. 12 eine Endansicht des Maschinenoberteils von links in Abb. 8 gesehen,
Abb. 13 eine geschnittene Vorderansicht ! des Maschinenunterteils, die teilweise eine untere Fortsetzung der Abb. 10 bildet, Abb. 14 einschnitt nach Linie 14-14 der Abb. S, Abb. 15 ein Schnitt nach Linie 15-15 der Abb. 8,
Abb. 16 ein Schnitt nach Linie 16-16 der Abb. 8,
Abb. 16a eine Einzeldarstellung eines Kamms, j
Abb. 17 ein wagerechter Teil schnitt nach Linie 17-17 der Abb. 16,
Abb. 18 ein Schnitt nach Linie τ8-18 der Abb. 17,
Abb. 19 eine Ansicht von rechts nach Abb. 16 mit Einrichtung für die Einstellung ! fler Maschine auf Arbeit für einen besonderen , Monat, 1
Abb. 20 ein Schnitt nach Linie 20-20 der Abb. r 7,
Abb. 20a ein Schema der Wirkung der Vergleichskämme und Bügel,
Abb. 21 ein wagerechter Schnitt nach Linie2r-2i der Abb. 16,
Abb. 22 ein Schnitt nach Linie 22-22 der Abb. 2i,
Abb. 23 ein Schnitt nach Linie 23-23 der Abb. 21,
Abb. 24 ein Grundriß der Hauptkartenbcanstandungstasche in Stellung für das Abfangen einer Karte,
Abb. 25 eine Seitenansicht dieser Tasche; Abb. 26 ist ein der Abb. r6 ähnlicher Aufriß der Vergleichseinrichtimg in größerem Maßstabe, wobei die Teile in Xormallage sind, Abb. 27 eine ähnliche Darstellung bei Arbeitslage der Teile.
Abb. 28 ein Einzelschaubild von Kombinationskämmen und Fühlerschienc-n in Normallage,
Abb. 29 eine entsprechende Darstellung der Betriebslage:
Abb. 30 bis 33 zeigen schematisch, wie die Fühlerschienen von den Kombinationskämmen Ablesungen übernehmen und auf die Vergleichskämme übertragen;
Abb. 34 ist eine Einzelschrattdarstellung der jährlichen und monatlichen Zonen wahlstifte in Normallage,
Abb. 35 eine gleiche Darstellung in Arbeitslage;
Abb. 36 und 37 sind Einzelheiten des Kartenförderwerks in Normal- und Arbeitslage,
Abb. 38 und 39 Einzeldarstellungen der übertragungsvorrichtung in Normal- und Arbeitslage,
Abb. 40 eine Darstellung des Stanzhammerantriebes nach Abb. 38 und 39,
Abb. 41 ein Grundriß eines in einem Gehäuse hinten an der Maschine enthaltenen Antriebes;
Abb. 42 bis 46 sind Schaubilder des Mechanismus nach Abb. 21, der durch den Zustand der Karten gesteuert wird und seinerseits die Förderung der Karten regelt;
Abb. 47 bis 49 sind Einzelheiten des Kartenklammermechanismus in verschiedenen Lagen zur Veranschaulichung der Steuerung durch den Zustand der Karten,
Abb. 50 und 51 Einzeldarstellungen der Handsteuerung für den Kartenvorschub,
Abb. 52 ein Zeitsteuerdiagramm der Maschine.
Abb. 2 zeigt die Hauptkarte 10, die in mehrere Felder geteilt ist, deren gedruckter Inhalt sich auf eine Versicherungspolice bezieht, aber natürlich auch anderen Bezug haben könnte. Jedem gedruckten Feld entspricht ein Lochungsfeld, dessen Lochungen, die durch eine von der vorliegenden Maschine unabhängige Maschine hergestellt sind, durch ihre
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Gruppierung die Angaben des gedruckten Feldes wiederholen. So sind in das in mehrere kleinere Felder unterteilte Feld 11 Zahlen 3, i, 21 gedruckt, die das-Ausstellungsdatum (1.3. 1921) der Police darstellen. Die Lochungen im Feld 12 haben die gleiche Bedeutung und sind in senkrechten Reihen direkt unter den Ziffern angebracht, welche sie gemäß der Kombinationstafel nach Abb. 7 darstellen. Der Name des Versicherten ist in Feld 13 gedruckt und in Feld 14 gelocht. -
Im unteren Teil der Karte sind vier Felder 15, 16, 17, ιS quer angeordnet. Jedes davon entspricht, wie in ihren unteren linken Ecken 19 gezeigt, einem anderen Jahr und ist in Räume geteilt, welche die Monate des Jahres darstellen. Um anzuzeigen, daß die Prämien jährlich und im Monat Januar zahlbar sind, kann ein Loch bei Januar in Feld 15 gestanzt werden, wie bei 20 in Abb. 3 gezeigt. Ein Loch an diesem Punkte wird ferner für alle die folgenden Jahre auf der Karte dienen. Um Vierteljahreszahlungen im Januar, April, Juli, Oktober anzuzeigen, werden diese vier Monate wie in Abb. 2 gelocht. Statt für Monatszahlungen zwölf Löcher zu stanzen, kann ein einziges Loch bei Januar der zweiten Jahreszone 16 verwendet werden, wie bei 21 in Abb. 4 dargestellt.
Alle Hauptkarten werden einmal im Monat durch eine besondere Maschine, die Notizschreibmaschine, hindurchgeschickt. Die Erläuterung der Einrichtung und Wirkungsweise einer solchen Maschine findet sich in der amerikanischen Patentschrift 1 506382. Ist ein Loch bei 21 in Zone 16 vorhanden (Abb. 4), so wird durch jene Maschine auf eine zweite Karte aine Notiz gedruckt. Ist kein Loch da, aber Zone 15 für den laufenden Monat gelocht, so wird eine Notiz gedruckt. Jedesmal wenn eine Notiz bewirkt wird, wird diese Tatsache auf der Hauptkarte angezeigt, wie dies in Abb. 2 gezeigt ist. Wenn die Karte durch die Maschine zwecks Januar-Erinnerungen geschickt und die Notiz gedruckt wird, so stanzt die Notizschreibmaschine ein Loch 22 in den ersten, dem Monat Januar folgenden Lochraum. Wenn die Aprilnotiz abgesandt wird, so wird ein Loch 23 gestanzt usw.
Nachdem die Zahlung der Januarprämie bewirkt ist, wird der Kontrollabschnitt 24 (Abb. S) nach Abtrennung von der Notizkarte gemeinsam mit der Hauptkarte 10 durch die vorliegende Übertragungsmaschine geschickt, und diese die Karten vergleichende Maschine stanzt das, Loch 25 in den zweiten, dem Monat Januar folgenden Lochraum der Hauptkarte.
In Abb. ι ist gezeigt, daß die Grundplatte τ der Maschine auf Füßen 2 steht. Darüber ist vorn das Kontrollkartenmagazin 3 nebst Beanstandungs- und Ablegetaschen 4 und 5 und einem Teil des Schlittens 6 für die Überführung der Karten auf die aufeinanderfolgenden Stationen dargestellt. Die entsprechenden Einrichtungen für die Hauptkarte sind längs der Hinterseite der Maschine angebracht. Die Schlittenführungsstangen sind bei 7 und 7' dargestellt. Zwischen diesen zwei Teilen sind die Vergleichs- und Übertragungseinheiten in den Gehäusen 8 und 9 angebracht.
Ih Abb. 8 ist das Hauptkartenmagazin bei 26 dargestellt und die Beanstandungs- und Ablegetaschen bei 4 und 5.
Nunmehr sei der Mechanismus betrachtet, durch den die Karten aus ihren Magazinen entnommen und zu ihren aufeinanderfolgenden Stationen befördert werden, darauf die Einrichtung zum Ablesen und Vergleichen der Karten und zum Bewirken des Übertragungsvorganges sowie die Art. in der die letzteren Organe das Förderwerk steuern.
Der Antriebsmotor 29 (Abb. 13 und 21) ist durch einen Riemen 30 mit einer Scheibe 31 auf Welle 32 verbunden. Lose auf einer Welle 165 im Gehäuse sitzt ein Schraubenrad 166 im Eingriff mit einer Schnecke 167 auf der Welle 32. Mit einem Zahnrad 164, das auf der Welle 165 festsitzt, ist ein Kuppelglied 168 fest verbunden, das gewöhnlich das Zahnrad 164 mit der Schnecke 166 verbindet. Ein Glied 169, das von Welle 170 gedreht wird, kann das Kuppelglied 168 außer Eingriff mit der Schnecke 167 bringen. Wenn der Motor 29 läuft und die Kupplung ausgerückt ist, so dreht sich das Schneckenrad 166 lose auf seiner Welle. Ist aber die Kupplung eingerückt, so muß sich die Welle 165 mit dem Rad 164 und dem ebenfalls auf der Welle 165 befestigten Kegelrad 34 drehen. Die Steuerung der Kupplung kann durch Druckknöpfe oder Tasten i7ß, 171 (Abb. 14) erfolgen. Diese Tasten sind mit den gegenüberliegenden Enden eines Hebels 172 verbunden, deren anderes Ende mit der Stütze 174 gelenkig angebracht ist. Der Hebel ist mit einem Ende einer Gelenkspreize 175 ver- no bunden, deren anderes Ende mit der Stütze 174 verbunden ist. Die Mitte der Spreize ist durch einen Lenker 176 mit einer Kurbel 177 an der Kuppelwelle 170 verbunden. Ist Taste 171° in der gezeichneten Tieflage, so sucht sich das Spreizgelenk zu strecken, zieht den Lenker 176 nach links und dreht die Welle 170 entgegen dem Uhrzeiger. Dies löst die Kupplung. Wird Taste 171 gedrückt, so bewegt sich Lenker 176 nach rechts, dreht Welle iao 170 im Uhrzeigersinne und rückt die Kupplung ein. Eine am Lenker 176 und der Stütze
174 angreifende Feder 178 kann dazu dienen, den Lenker 176 in seiner Linkslage zu halten, und wenn Taste 171 unten ist, so werden, da der Gelenkpunkt 179 etwas unter dem Gelenk τ 80 steht, die Teile in solcher Lage festgehalten. So hält die Feder 178 die Kupplung in der eingestellten Lage.
Das Kegelrad 34 (Abb. 21) kämmt mit einem Kegelrad 35, das auf der Welle 36 festsitzt. Auf dem vorderen Ende dieser Welle 36 ist eine Kurbel 37 befestigt (Abb. 11 und 21), die an einem Ende gelenkig mit einem Lenker 38 verbunden ist, der am anderen Ende gelenkig an einem Führungshebel 39 angreift, der bei 40 an einem festen Teil der Maschine angelenkt ist. Am Lenker 38 und Hebel 39 ist bei 41 ein Lenker 42 angebracht, der mit einem Hebel 43 verbunden ist, der nahe seiner Mitte an einem festen Glied 44 ao gelagert ist. Das Oberende 45 des Hebels 43 ist gelenkig mit einem Lenker 46 verbunden, der bei 47 gelenkig am Kontrollkartenfördefschlitten 59 angebracht ist. Der Hauptrahmen des Schützens weist vier Lagerblöcke '· 48, 49, 50, 51 auf, die durch zwei Platten 58 verbunden sind und auf zwei Führungsstangen 52, 53 verschiebbar sind. Diese sind an ihren Enden in Büchsen 54, 55 befestigt, die zu festen Stützen 56, 57 gehören. Wird mithin Welle 36 gedreht, so müssen die Lenker 38, 42 hin und her schwingen, was eine Schwingung des Hebels 43 um seinen Stützpunkt 44 hervorruft. Dadurch wird mittels des Lenkers 46 der Schlitten 59 auf den Führungsstangen 52, 53 hin und her bewegt. An Hebel 43 ist auch bei 59' etwas oberhalb des Stützpunktes ein Lenker 60 angelenkt, der mit einem Hebel 61 verbunden ist, welcher bei 62 gelagert ist und einen aufwärts ragenden Arm 63 hat. Dieser ruht gegen einen Stift 64 (s. auch Abb. 36 und 37), der im Vorschubkreuzkopf 65 befestigt ist. Dieser ist auf einer festen Stange 66 verschiebbar und hat einen Arm 67, der in einem festen, genuteten Teil 68 gleitet. Eine Spannfeder
69 greift mit einem Ende an einem Vorsprung
70 der Stange 67 und mit dem anderen Ende an einem Vorsprung 71 des festen Teils 68 an und dient dazu, den Kreuzkopf 65 federnd in der Lage nach Abb. 36 zu halten. Der Stift 64 ruht gegen den Hebelarm 63, und der Kartenschlitten 72 ruht entfernt von der Kante der Karte 73. Das Schwingen des Hebels 43 entgegen dem Uhrzeiger schwingt durch Lenker 60 den Hebel 61 im Uhrzeigersinne und drückt durch die Wirkung des Oberarms gegen den Stift 64 den Kreuzkopf 65 vorwärts gegen die Wirkung der Feder 69,. wie in Abb. 37 angedeutet. Der Schlitten 72 fördert dann in der bekannten Art die erste Kontrollkarte vom Stapel 73 zur dargestellten I Vorderlage 73a fertig zum Erfassen durch die Kartenklammern.
Das Kartenklammerwerk 75 (Abb. 8 und ii) wird von den Gliedern 48, 49, 50, 51 des vorher betrachteten Kartenschlittens getragen..--=- und vom Schlitten hin und her bewegt. Der Kontrollkartenschlitten trägt .zwei Sätze von Kartenklammern, einen vorderen Satz mit oberen und unteren Klammern 76, 77 für die Entnahme der Karte aus der Lage, in welche sie der Mitnehmer 72 (Abb. 36, 37) vorgeschoben hat, und zur Überführung der Karte in die durch Punktierung 73s in Abb. 11 angedeutete Vergleichslage; und einen zweiten Satz mit Ober- und Unterklammern 79, 80 für die Entnahme der Karte aus der Vergleichslage und die Überführung derselben zu den Beanstandungs- oder Ablegetaschen 4, 5. Eine der Klammern jedes Satzes ist im Grundriß in den Abb. 47 bis 49 gezeigt, welche die Klammern in verschiedenen Lagen zeigen und darstellen, wie sie miteinander verbunden sind, um gleichzeitig zu arbeiten. Wenn die Klammer 76 sich gegen die Karte ^74. bewegt (Abb. 48) und die Rolle 81 am Schräghebel 82 entlangrollt, so öffnet sich die Klammer und umgreift'die Karte wie in Abb. 47. Wenn an diesem Punkt die Klinke 83 den Hebei~82 freigibt und die Feder 84 ihn in die unwirksame Lage gegen einen Anschlag 85 bewegt, so schließt sich die Klammer über der Karte wie in Abb. 49 und nimmt beim Rückhube die Karte mit. " Ist aber Hebel 82 nicht entsperrt, so schließt sich die Klammer nicht über der Karte, sondern bewegt sich von ihr weg in Offenlage und schließt sich allmäh- . lieh, wenn die Rolle 81 das Ende des Schräghebels 82 wie in Abb. 48 erreicht.
Die Klammer 76 ist mit der Klammer 79 durch einen Lenker 86 so verbunden, daß die Bewegungen der Klammer 76 um ihre Achse 87 sich in Bewegungen der Klammer 79 um die Achse88 wiederholen. So .wird das öffnen und Schließen einer der Klammern -von tos den gleichen Bewegungen der anderen Klammer begleitet, und wenn eine Klammer eine Karte erfaßt und fördert, so tut dies auch die andere.
. Die den Schräghebel 82 in seiner Lage haitende Stange 83 ist auf einer Welle 89 befestigt, die in den Grundkörper der Maschine ragt und vom Zustand der Karte in noch zu erläuternder Art steuerbar ist. Eine Drehung der Welle im Uhrzeigersinne löst den Hebel 82 aus und läßt ihn die Lage nach Abb. 49 annehmen. Gleichzeitig drückt ein ebenfalls auf der Welle 89 befestigter Hebel einen Lenker gi außer Sperreingriff mit einem ebenfalls am Kartenkammerschlitten sitzenden Glied 92 (s. auch Abb. 11). Die Feder 93 läßt dann den Lenker 91 sich nach
rechts gegenüber dem Glied 92 bewegen, wie in Abb. 49 dargestellt, so daß ein Kniehebel 94 sich um seine Achse 95 dreht und eine Schulter 96 in die Bahn des Lenkers 86 bewegt. Dies verhindert die Klammern, sich aus der Bahn der Karte um ihre Achsen 87, 88 zu drehen, wenn die Rolle 81 freigegeben wird, so daß die Klammern sich zwar schließen, aber in den Lagen nach Abb. 49 bleiben, während sie sich mit Karten nach rechts vorbewegen. Am Ende des Schlittenhubes trifft der Kniehebel 94 einen festen Stift 94' (Abb. 8), so daß er sich dreht und den Arm 91 nach links bewegt, wodurch der Arm in Sperreingriff mit dem Glied 92 zurückgeführt wird. Dies wiederum gestattet den Klammern, sich für den Rückhub aus der Bahn der Karten zu drehen.
Das Schrägglied 82 wird in seine Arbeitslage gemäß Abb. 47, 48 in folgender Art zurückgeführt. In dem Falle der Klammern 134, 135 zum Entnehmen der Hauptkarte vom Stapel und von der Vergleichslage kann ein Kniehebel 547 (Abb. 12) das Glied 82 erfassen, wie in Abb. 49 gezeigt. Der Kniehebel ist mit einem Lenker 548 versehen, der (Abb. 10) hinabragt und an einem Hebel 549 befestigt ist. Ein Kniehebel 547' ist auch am Lenker 548 angebracht, um die Unterklammern dieses Satzes zurückzuführen. Der Hebel 549 wird in Normallage durch eine Feder 550 gehalten und hält den Kniehebel 547 in der Lage nach Abb. 48 entfernt vom Schräghebel. Wird das Glied 82 entsperrt, so erfaßt es den Kniehebel 547. Das freie Ende des Hebels 549 ist in der Bahn eines Stiftes 551 am Schlittenangriffsarm 128 und wird daher dadurch am Ende jedes Kartenförderhubes getroffen. Dies schwingt den Hebel 549 und dreht den Kniehebel 547, um das Schrägglied 82 in die Normallage (Abb. 47) zu bewegen. Die Feder 84 dient dazu, die Welle 89 zu drehen, so daß die
.- Falle 83 in die Sperrlage und der Hebel 90 in die unwirksame Lage bewegt werden.
Das Schrägglied 191 (Abb. 8), das mit den Klammern 181 gepaart ist, welche die Hauptkarte aus der Übertragungslage zu den Taschen führen, wird durch einen Kniehebel 542 zurückgeführt, der einen Hängelenker 553 hat. Dieser ist mit einem Hebel 554 (Abb. 9, 2i, 23) auf Welle 555 verbunden. Diese trägt auch einen Hängehebel 556, der j von dem Nocken 500 bewegt werden kann.
Der Kniehebel 547 zum Zurückführen der Schrägglieder 82 für die Kontrollkartenklammern ist mit einem Hängelenker 557 (Abb. 11 und 21) versehen, der mit einem Hebel 558 auf einer Welle 559 verbunden ist. Der andere Hebel 560 auf der Welle kann von einer Kurvenrolle 561 am hinteren Ende der Kurbel 37 bewegt werden (Abb. 11). Eine am Lenker 557 aufwärts ziehende Feder 562 dient dazu, die Teile in der Normallage zu halten. Einmal bei jeder Umdrehung der Welle 36 erfaßt die Kurve 561 den Hebel 560 und zieht den Lenker 557 abwärts, so daß die Schrägglieder 82 und die zugehörigen Teile in die Normallage zurückgeführt werden.
Nachdem eine Karte vom Stapel durch den Mitnehmer in Bewegung gesetzt und Λ-οη den Kartenklammern bewegt worden ist, wird sie von den Klammern durch einen Anschlag 97 (Abb. 8) abgestreift, der gewöhnlich durch eine Feder 98 in die Bahn der Karte vorbewegt wird. Die Vorderkante der Karte trifft den Anschlag, während die Klammern weiterwandern und von der Karte abgleiten. Die Karte ist dann in ihrer Lage an der Ver- ' gleichsstation.
Hinter dem Kartenanschlag 97 ist ein Hebel 99 (Abb. 8), der zusammen mit einem Arm 100 einen bei 101 angelenkten Kniehebel bildet (s. auch Abb. n und 15), der am äußeren Ende mit einem Lenker 102 verbunden ist. Dieser ragt in den Maschinenunterteil und ist mit einem Hebel 103 verbunden, der an einer festen Stütze 104 angelenkt ist. Ein vorragender Arm 105 an dem Hebel 103 kann \'on einer Rolle 106 am Hebel 43 erfaßt wer- go den. Jedesmal, wenn der untere Teil des Hebels 43 sich nach rechts bewegt, erfaßt die Rolle den Arm 105, hebt die Stange 102 etwas, dreht den Kniehebel 100 um seine Achse 101 und bewegt den Kartenanschlag aus der Bahn der Karte. Die Ausführung des Kartenanschlages ist ähnlich der des Hauptkartenanschlages, der in größerer Einzelheit dargestellt ist und nun beschrieben werden soll. loo
Während der Anschlag 97 so von der Bahn der Karte entfernt wird, wird diese vom zweiten Klammersatz 79, 80 in der beschriebenen Art erfaßt und zu den Taschen geführt. Gewöhnlich wird die Karte an der Beanstandungstasche 4 vorbei zur Ablegetasche 5 geführt. Ihr normaler Weg führt sie innerhalb der Vorderplatte 107 der Tasche, so daß die Karte beim Antreffen gegen die entferntere Seite 108 aus den Klammern gestreift no wird.
Die Vorderplatte 109 (Abb. 14) der Beanstandungstasche 4 für die Kontrollkarten wird von einem Gliede 110 getragen, das an der Seite der Tasche verschiebbar angebracht ng ist. Das Glied 110 ist mit einem Winkelhebel in verbunden, der bei 112 an die Tasche angelenkt und durch seinen anderen Arm mit einem Lenker 113 verbunden ist, der im Maschinenunterteil (Abb. 11 und 21) mit einem Hebel 114 verbunden ist. Dieser ist auf einer Welle 115 befestigt, die von Stützen 116 ge-
tragen wird. Am Hinterende der Welle ist ein Hebel ilj befestigt, der (Abb. ii) durch eine Rolle 118 mit einem Nocken 119 auf der Hauptantriebswelle 36 zusammenwirkt. Die Nockenwirkung auf Hebel 117 in Verbindung mit Feder 114' dient dazu, die Welle 115 in Schwingung zu setzen und eine Aufundniederschwingung des Lenkers 113 zu erzielen. Dadurch (Abb. 14) wird der Winkelhebel in geschwungen und Glied 110 hin und her verschoben. In der Vorderlage ist der Vorderteil der Finger 109 der Tasche jenseits der Karte 78, so daß diese in die Tasche läuft und von den Klammern abgestreift wird. Die Zeitsteuerung der Bewegungen ist so, daß gewöhnlich die Finger 109 in Vorderlage sind, um die Karte abzufangen, wenn sie an der Beanstandungstasche 4 vorbeigeht. Um der Karte den Übergang in die Ablegetasche 5 zu ermöglichen, sind Vorrichtungen vorgesehen, um die normale Vorwärtsbewegung der Finger 109 zu verhindern. Hierfür ist ein Hebel 238 (Abb. 43) auf der Welle 115 befestigt. Neben dem Ende dieses Hebels ist ein mehrarmiger Hebet 239 an eine Stütze 240 angelenkt und mit einem Ansatz 241 versehen, der einen Stift 242 am Hebel 238 erfassen kann, um letzteren in der Oberlage zu sperren.^ Es ist zu beachten, daß, wenn Nocken 119 die Welle 115 schwingt (Abb. 11), der Hebel 238 sich auch auf und nieder bewegt. Eine Feder 243, die am Hebel 239 und der Stütze 240 angreift, hält den Ansatz 241 gewöhnlich aus der Bahn des Stiftes 242 (Abb. 43). Zwei Schienen 244, 245 mit Absätzen 246 können das Hinterende des Hebels 239 erfassen. Diese Schienen reichen aufwärts, wie in Abb. 10, 12 und 16 gezeigt. Die Schiene 244 ist durch einen Hebel 246' mit einer Stange 247 verbunden, so daß deren Drehung die Schiene hebt. Die andere Schiene 245 ist mit einem Führungshebel 248 verbunden und mit Stiften 249 versehen, die von mehreren Hebeln 250 an Drehstangen 251 erfaßbar sind. Die Drehung einer dieser Stangen hebt die Schiene 245. Die Drehung der Stangen 247, 251 wird durch die Karten in nun zu beschreibender Art gesteuert, und das Heben der Schiene 244 oder 245 kippt den Kniehebel 239 (Abb. 45) und sperrt den Hebel 238 in Hochlage. Dies wiederum hindert die Beanstandungstaschenfinger 109 am Abfangen der Karte, die so in die Ablegetasche 5 wandert.
Es gibt Fälle, wo eine der Schienen 244, gehoben wird, um die Karte zur Ablegetasche 5 zu senden, wo aber wegen anderer Verhältnisse die Kontrollkarte zur Beanstandungstasche 4 wandern soll. In solchen Fällen kann man durch Herabdrücken eines Gliedes 252 (Abb. 43) den Kniehebel 239 und den Vorsprung 241 zur anderen Seite des Stiftes 242 bewegen. Wird also der Vorsprung 241 durch Schiene 244 oder 245 in die Bahn des Stiftes 242 bewegt, so wird ihn diese Einrichtung 252, zur Wirkung gebracht, aus dieser Bahn herausbewegen·.
Das Hauptkartenförderwfirk ist demjenigen für die Kontrollkarte ähnlich. Der Kartenmitnehmer 120 (Abb 8, 9, 10) ist ver- schiebbar an Führungsstangen 121 in einer Stütze 122 und trägt einen Arm 123, dessen Rolle 124 gegen einen Hebel 125 ruht. Eine Feder 126 ist am Arm bei 127' und an einem festen Stift 128' befestigt, so daß sie die Rolle 124 gegen den Hebel 125 hält und den Mitnehmer in die Normallage bewegt, wenn der Hebel 125 sich nach links bewegt. Der Hebel 125 ist bei 126 angelenkt und durch einen Lenker 127 mit einem zweiten Hebel 128 verbunden, der bei 129 (Abb. 9) angelenkt ist. Der Hebel 129 ist durch eine Verbindungsstange 130 mit einer Kurbel 131 an Welle 36 verbunden (s. auch Abb.21). Die Drehung der Welle 36 läßt den Hebel 125 schwingen und bewegt den Kartenmitnehmer 120 bei jedem rechtsseitigen Hube vorwärts, um eine Karte aus der punktierten Lage 132 in die Lage 132° zu fördern, fertig zum Erfassen durch die Kartenklammern.
Zwei Sätze von Kartenklammern 134, 135 (Abb. 8 und 9) sind an einem Wagen 136 angebracht, der an Führungsstangen 7 verschiebbar ist. Ein abwärts ragender Arm 13S des Wagens ist durch einen Lenker 139 (Abb. 9) mit dem Hebel 128 verbunden, so daß die Schwingung des Hebels den Schlitten 136 an seinen Führungs stangen 7 hin und her schiebt. Die Klammern 134 erfassen die Karte in Lage 132° und bringen sie in Lage 1326, welche die Vergleichsstation darstellt. Die Karte wird in dieser Lage angehalten und aus den Klammern durch einen Kartenanschlag 141 (Abb. 17) gestreift, der bei 142 angelenkt ist und in Arbeitslage durch eine 105, Feder 143 bewegt wird. Eine Federfalle 144, über welche die Karte läuft, kann über die Hinterkante der Karte schnappen (Abb. 17), wenn diese ihre Lage erreicht, damit eine Rückwärtsbewegung verhindert wird. Zur richtigen Zeit im Arbeitsspiel der Maschine wird der Anschlag 141 aus der Bahn der Karte entfernt, so daß die Karte weiterlaufen kann. Die Klammern 135 fassen dann die Karte und führen sie in die Lage 132^ (Abb. 9). Die Karte wird aus den Klammern durch einen Anschlag 147 (Abb. 17) gestreift und gegen Rückwärtsbewegung durch eine Falle 148' gehalten. Die Entfernung der Anschläge 141 und 147 aus der Bahn der Karten wird durch Hebel 145, 148 (Abb. 17 und 14) bewirkt. Die Hebel sind auf einer
Welle 146 befestigt, auf der ein Hebel 149 ., sitzt, der durch einen Lenker 150 mit einem Hebel 151 verbunden ist, der lose auf einer Welle 152 sitzt. Der Hebel 151 wird einmal bei jeder Umdrehung einer Welle 153 durch einen Nocken 154 erfaßt. Dieser hebt so den Lenker 150 und schwingt die Welle 146, wodurch die Hebel 145, 148 gegen die Anschläge 141, 147 gedrückt werden und diese um ihre Zapfen 142 sich drehen müssen. Eine Feder 155 hält die Hebel 145, 148 gewöhnlich außer Eingriff mit den Anschlägen.
Die Welle 153 (Abb. 18 und 41), die in einem Gehäuse 156 ruht, wird durch Kegelräder 157, Welle 158 und Kegelräder 159, 160 getrieben. Das Rad 160 sitzt auf einer oberen Triebwelle 161, die von einem darauf befestigten Zahnrad 162 (Abb. 10 und 14) getrieben wird, das durch ein Zwischenrad 163 mit dem Zahnrad 164 (Abb. 21) kämmt, das, wie schon erwähnt, auf der Welle 165 im Kupplungskasten 33 sitzt.
Die Hauptkarte wird aus der Übertragungslage 132^ (Abb. 9) durch einen Satz von
s5 Klammern 181 an einem Wagen 182 entnommen, der an festen Führungsschienen 7' verschiebbar ist. Der Wagen wird an den Führungsschienen durch einen damit verbundenen Lenker 183 hin und her bewegt, der an einen Hebel 184 angreift. Der Hebel ist bei 185 angelenkt und durch einen Lenker 186 mit der Kurbel 131 an der Antriebswelle 36 verbunden. Die Klammern sind bei 187 (Abb. 8) angelenkt und werden durch einen Hebel 188 gedreht, der durch einen Lenker 189 mit einem Rollentragglied 190 verbunden ist. Dieses gleitet am Schrägglied 191 auf und nieder, das gewöhnlich durch eine Falle 192 verriegelt ist. Wenn diese die Teile freigibt, so bewegt sich Lenker 189 etwas nach rechts und erlaubt, daß die Klammern 181 sich über der Karte schließen. Diese Bewegung nach rechts wird aber durch die Schulter 159' des Gliedes 195 begrenzt, um die Klammern in ihrer Lage zu halten. Am Hubende trifft nach dem Abstreifen der Karte von den Klammern das Glied 195 einen Stift 196, wird dadurch im Uhrzeigersinne gedreht, löst den Lenker 189 aus und läßt ihn weiter nach rechts gehen, so daß die Klammern 181 aus der Bahn der Karte sich für den Rückhub herausdrehen können. Die Falle 192 wird gewöhnlich in Schlußlage durch eine Feder 193 gehalten und wird durch eine leichte Drehung der Stange 194 geöffnet. Diese ist im Unterteil der Maschine (Abb. 9 und 21) mit einer Kurbel 197 versehen, die von einem Winkelhebel 198 bewegbar ist, der an eine Stütze 199 angelenkt ist. Der andere Arm des Hebels 198 ist in der Bahn einer Rolle 200, die an einer Kurbel 201 der Triebwelle 36 sitzt. Die Rclle trifft den Hebel 198 einmal bei jeder Umdrehung der Triebwelle, drückt ihn gegen Hebel 197 und dreht die Stange 194. Dann erfassen die Klammern 181 eine Karte jedesmal, wenn sie das Ende ihres Hubes in der Übertragungslage erreichen. Die Karte wird dann zu den Beanstandungsoder Ablegetaschen 2.J, 28 geführt. Die Wirkung ist hier ähnlich der für die Kontrollkarte beschriebenen.
Der "Vorderteil 202 der Ablegetasche nimmt eine feste Lage ein. Die Bahn der Karte bringt sie hinter diesen Teil in die Tasche. Trifft die Karte die Seite 203 der Tasche, so wird sie aus den Klammern gestreift. Der Vorderteil der Finger 204 der Beanstandungstasche 27 ist an einer Stütze 205 (Abb. 24 und 25) befestigt, die verschiebbar an der Seite der Tasche angebracht ist und durch einen Winkelhebel 206 bewegt wird. Eine Feder 207 wirkt auf den Winkelhebel und sucht die Finger 204 in die Vorderlage zu bewegen. Ein mit dem Hebel 206 verbundener Lenker 208 ragt abwärts in das Gehäuse 156 (Abb. 41) und ist mit einer Kurbel 209 verbunden, die auf der in Stützen 210 ruhenden Welle 152 befestigt ist. Am anderen Ende dieser Welle ist ein Hebel 211 befestigt, dessen Rolle 212 einen Nocken 213 auf Welle 153 berühren kann. Das Hinterende des Hebels 211 kann durch zwei Fallen 214, 215 (Abb. 14) unten verriegelt werden. In dieser Lage wird der Lenker 208 niedergehalten, und die Beanstandungstaschenfinger werden aus der Bahn der Karten gehalten. Die Falle 214 hält gewöhnlich die Teile in gesperrter Lage und ist auf einer Stange 216 befestigt, die in Stützen 217 lagert (Abb. 41). Das andere Ende der Stange trägt einen Hebel 218 (s. auch Abb. 16). Neben dem Hebel ist ein Glied 219 auf einer Welle 220 befestigt, die mit der Welle 153 zwecks stetiger Drehung in Triebverbindimg steht. Das Glied 219 trägt ein Paar Gelenkstücke 221, deren jedes eine Rolle 222 und einen Stift 223 hat. Bei Drehung der Welle 220 ist der Weg der Rollen 222 so, daß sie den Hebel 218 nicht berühren. Eine Schrägführung 224, die von einer Welle 225 getragen wird, ist aber durch Schwingung der Welle in die Bahn des Stiftes 223 und aus ihr heraus beweglich. Wird diese Führung 224 in die Bahn des Stiftes 223 gehoben, so bewegt sie die Rolle 222, so daß diese den Hebel 218 trifft, die Stange 216 schwingt und die Falle 214 vom Hebel 211 hinwegführt. Die Führung 224 wird durch einen Hebel 226 auf der Welle 225 gesteuert, der durch einen Lenker 227 mit einem Hebel auf einer Welle 229 verbunden ist. Diese wird durch einen Hebel 230 geschwungen, der durch Kartenablese- oder Fühlstifte 231
bewegt werden kann. Nachdem die Rolle 222 den Hebel 218 gedreht hat, findet die Zurückstellung durch die Stifte 223 statt, die sich gegen eine feste Schrägführung 232 legen. Die Falle 215 steht für gewöhnlich außer Eingriff mit dem Hebel 211 und ist durch einen Lenker 233 mit einem Hebel 234 verbunden, der auf einer Welle 235 sitzt. Auf dieser Welle (Abb. 18) ist ein Bügel 236 befestigt, und Hämmer 237 sitzen lose auf der Welle. Die Übertragung geschieht durch eine Uhrzeigerschwingung der Hammer. Diese wird von einer Uhrzeigerbewegung des Bügels 236 und des Hebels 234 begleitet, wodurch die Falle 215 (Abb. 14) in Sperreingriff mit dem Hebel 211 kommt. Wenn im Betriebe der Zustand der abzulesenden Karte so ist, daß einer der Fühlstifte 231 (Abb. 16) sich vorbewegt, was anzeigt, daß eine Prämienzahlung für den fraglichen Zeitraum fällig ist, so wird diese Bewegung, wie erwähnt, von der Auslösung des Hebels 211 durch die Falle 214 begleitet. Die Zeitfolge ist so geregelt, daß dies geschieht, während die Rolle 212 (Abb. 14) über den höheren Teil des Nockens 213 gleitet. Ist die Prämie bezahlt, was aus dem Vorhandensein einer mit der Hauptkarte übereinstimmenden Kontrollkarte hervorgeht, so findet der Übertragungsvorgang statt. Dazu gehört, wie beschrieben, eine Bewegung von Hämmern 237 (Abb. 18), begleitet vom Sperren des Hebels 211 durch die Falle215. "Die Zeitfolge ist so bemessen, daß dies erfolgt, bevor der tiefere Teil des Nockens 213 die Rolle 212 erreicht. Die Rolle kann also dem Nocken nicht folgen. Ist aber keine Zahlung erfolgt, so daß keine Übertragung; stattfindet, so bleiben die Hammer 237 unwirksam, und die Falle 215 (Abb. 14) bleibt außer Eingriff mit dem Hebel 211. Nun wird die Rolle 212 dem Nocken dank der Feder 207 (Abb. 25) folgen, und die Finger 204 der Beanstandungstasche gehen vor und fangen die vom Schlitten vorbeibewegte Hauptkarte ab. Wenn die Hämmer 237 wirken und den Hebel 211 sperren, so werden sie so gut wie sofort durch eine Feder 253 (Abb. 18) zurückgezogen. Um eine Entsperrung des Hebels zu dieser Zeit zu verhindern, ist die Falle 215 bei 254 so gestaltet, daß sie sperrend in eine Vertiefung in dem Hebel 211 greift. Ist die: Sperrung bewirkt, so fängt vor der Rückkehr der Hämmer die Rolle 212 an, sich am Nocken 213 niederzubewegen. Das vervollständigt die Sperrung, so daß, wenn die Hammer zurückkehren und die Feder 255 das Nachfolgen des Bügels 236 hervorzurufen strebt, die Falle am Ab,gleiten vom Hebel verhindert wird. Erfaßt der höhere Teil des Nockens 213 wieder "die Rolle 212, so wird der Hebel 211 etwas gekippt, so daß die Falle 215 durch die Feder 255 in die unwirksame Lage bewegt wird. Der Bügel 236 wird auch zurückgestellt. Die Falle 215 kann ein abwärts ragendes Schwanzstück 256 tragen, auf das eine Feder 257 zur Verhütung von Totgang wirkt, die aber schwächer als die Feder 255 ist, um deren Steuerung nicht zu stören.
Wenn eine Karte aus den" Kartenklammern zur falschen Zeit gestreift wird, so wird die Maschine stillgesetzt. Dies verhindert die Ansammlung von Karten in einer Zwischenlage in der Maschine. Hier genügt eine kurze Beschreibung dieser Vorrichtung. Abb. 11 zeigt eine Sperrschiene 575, die vom Kartenschlitten 59 nebst den Klammern 76, 79 usw. getragen wird. Beim Hinundhergehen des Schlittens faßt die Sperrschiene 575 den Winkelhebel 576 nicht. Wenn aber die Klammern eine Karte verlieren, so bewegt sich die Schiene gegen den Schlitten nach rechts (Abb. 11), so daß sie, wrenn er wieder nach rechts läuft, den Winkelhebel 576 bewegt. Dadurch werden die miteinander verbundenen Lenker 577, 578 gesenkt, die von einem Hebel 579 geführt werden. Der Lenker 578 ist mit einem Hebel 580 (Abb. 14) verbunden, der bei 581 an einer Stütze 582 gelagert ist. Das andere Ende des Hebels 580 ist bei 583 so gebogen, daß es unter den Hebel 172 greift, der mit den Stillsetz- und Anlaßtasten 171", 171 verbunden ist. Wird der Hebel 580 infolge des Entschlüpfens einer Karte aus den Klammern bewegt, so bewegt er den Hebel 172, hebt die Anlaßtaste 171 und senkt die Stillsetztaste 171", so daß die Maschine stillgesetzt wird. Eine am Hebel 580 und der Stütze 582 angreifende Feder 584 sucht den Hebel 580 und die zugehörigen Teile in der Normallage zu halten.
Ablesung und Vergleichung der Karten.
Nachdem die Haupt- und Kontrollkarten aus ihren Magazinen entnommen und ihren entsprechenden Stationen in der Vergleichseinheit 8 zugeführt sind, so werden die Ablesestifte zur Wirkung gebracht.
Abb. 16 zeigt die Hauptkarte in ihrer Vergleichslage bei 132* und die Kontrollkarte bei 73*. Die Hauptkarte befindet sich zwischen den Platten 258, 259 und die Kontrollkarte zwischen den Platten 271, 272. Die Ablesestifte für die Hauptkarte sind in drei Gruppen 262, 263, 264 geteilt und können durch Löcher in den Platten ragen. Ist aber eine Karte zwischen den Platten, so verhindert sie das Hindurchragen der Stifte, außer wenn die Karte Löcher hat, die der Lage der Stifte entsprechen.
Die Stifte 262 lesen die Löcher ab, welche die Policennummer in Feld 12 der Hauptkarte
(Abb. 2 und 6) darstellen, und sind in senkrechten Reihen von je vier Stiften angeordnet. Hier hat man sich zu erinnern, daß jede Ziffer durch ein oder mehrere Löcher dargestellt wird, die laut Abb. y in vier senkrecht ausgerichteten Lochfeldern 265 angeordnet sind. Jeder Stift wirkt mit einem der Lochfelder zusammen. Die Zahl der senkrechten Stiftreihen hängt natürlich von der jeweiligen Bestimmung der Maschine ab. Hier sind mehrere senkrechte Reihen dargestellt. Dicht neben diesen Stiften 262 sind zwei senkrechte Reihen 266 (Abb. 6), die nicht mit Kartenlöchern, sondern mit Löchern in einem Metallstreifen 267 zusammenwirken, welche die Jahresmonate darstellen. Durch Heben oder Senken des Streifens 267 kann jede irgendeinem Monat entsprechende Lochkombination zum Zusammenwirken mit den Stiften gebracht werden. Die Stifte 264 wirken mit Lochungen zusammen, welche angeben, wenn Prämienzahlungen fällig sind. Diese Lochungen befinden sich, wie schon erwähnt, in einem oder mehreren der Monate in Feld 15 (Abb. 2 und 3), wenn Zahlungen jährlich oder zu bestimmten anderen Perioden fällig sind, und nur im ersten Monatsfelde bei 21 (Abb. 4), wenn Zahlungen jeden Monat fällig sind. Es können also zwei senkrechte Reihen von je sechs Stiften 264 für Feld 15 vorhanden sein und für Feld 16 nur ein Stift 264" (Abb. 17 und 19). Die Stifte 263 lesen in Zone 268 (Abb. 2) das Jahr, das im Viereck 19 jeder Jahreszone 15, 16, 17, 18 verzeichnet ist. Die Karte in Abb. 2 stellt eine im Jahre 1921 ausgegebene Police dar. Mithin stellt die erste Jahreszone 15 dieses Jahr dar, und die Zonen 16, 17, 18 bedeuten die folgenden Jahre. Bei einer Police aus 1922 würde dieses Jahr in Zone 15 dargestellt sein usw. Es kann also bei einer Karte ein bestimmtes Jahr in irgendeiner der verschiedenen Jahreszonen dargestellt sein. Der Zweck der Stifte 263 ist dann, herauszufinden, welche Jahreszone das laufende Jahr darstellt, so daß der Übertragungsvorgang in der richtigen Zone bewirkt wird. Wie in Abb. 6 schematisch gezeigt, steuern diese Stifte 263, die »Jahreszonenwählstifte« heißen, die Stanzen 269, welche das Vermerken bzw. Übertragen bewirken, wenn die Karte die Vermerkstation erreicht. Wenn also das Vermerken für eine Periode im Jahre 1922 bewirkt wird und die Stifte 263 finden, daß dieses Jahr in der zweiten Jahreszone enthalten ist, so werden die zu dieser Zone gehörigen Stanzen 269 ausgelöst, um zur richtigen Zeit zu wirken. Die Ablesestifte 270 (Abb. 16), die durch Löcher in den Platten 271, 272 ragen können, fio wirken auf das Feld 273 der Kontrollkarte 24, wenn diese in der Vergleichslage ist. Dieses Feld enthält in Lochungen die gleichen Daten, die im oberen Feld 274 gedruckt sind, also die Policennummer 275, den Monat 276 und eine Sonderbezeichnung im Viereck 277. Diese kann dazu dienen, einen Verfall der Police wegen unterbliebener Zahlung der vorigen Prämie anzuzeigen. Irgendein Zeichen, das hier punktiert als die Ziffer 1 dargestellt ist, kann hier gedruckt werden, wenn die Police verfallen ist. Die entsprechende Lochung tritt dann in Feld 273 auf, wie punktiert gezeigt.
Die Ablesungen der verschiedenen auf beide Karten wirkenden Stiftgruppen ergeben, welcher von den verschiedenen Zuständen, wie bei 278 (Abb. 6) angedeutet, vorhanden ist, und steuern die Maschine entsprechend. Wenn beispielsweise die Maschine für eine hestimmte Periode durch Handeinstellung von Stiften 264 und des Streifens 267 eingestellt ist und die Stifte 264 feststellen, daß die Policennummer auf Kontrollkarte und Hauptkarte die gleiche ist und der Monat auf der Kontrollkarte der gleiche ist als der im Streifen 267 eingestellte, so ist der Zustand so, wie bei 278 festgelegt. Das heißt, wir haben eine Hauptkarte, auf welcher eine Prämienzahlung fällig ist und Zahlung geleistet ist. Das Arbeitsspiel, das durch die an Zustand 278 anschließenden Linien 279, 280 angegeben wird, besteht darin, daß die Hauptkarte weiterbefördert wird, daß eine Übertragung an der Vermerkstation geschieht, wie bei 281 gezeigt, und die Karte dann zur Ablegetasche 28 gelangt, wie durch Linie 282 angedeutet, während die Kontrollkarte direkt zu ihrer Ablegetasche 5 befördert wird. Sollten die gleichen Zustände der Karten vorwalten, die Kontrollkarte aber zeigen, daß die vorige Zahlung unterblieben ist, wie bei 283 angedeutet, während die laufende Zahlung geleistet ist, so geschieht das Übertragen auf die Hauptkarte, die zur Ablegetasche 28 wandert, während die Kontrollkarte zwecks Nachprüfung zur Beanstandungstasche 4 läuft. Finden die Stifte 264, daß keine Zahlung für die laufende Periode fällig ist, so ist keine Kontrollkarte da, die sich mit dieser Hauptkarte decken könnte, da keine Notizkarte vorher erzeugt worden ist. Nimmt man an, daß die Karten durch die Maschine, in numerischer Folge beginnend, mit den höheren Zahlen laufen, so hat, wenn die Hauptkarten-Policennummer 98 ist und keine entsprechende Kontrollkarte da ist, die nächste Kontrollkarte die Policennummer 97 oder eine niedrigere Nummer. Die dann an der Vergleichsstation festgestellte Lage ist so, wie bei 284 angedeutet, d. h. es ist keine Zahlung fällig, und die Hauptkarte hat eine höhere Nummer als die Kontrollkarte. Dann
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wird die Kontrollkarte an der Vergleichsstation festgehalten zwecks Vergleichung mit eier nächsten Hauptkarte, während die Hauptkarte zur Ablegetasche 28 wandert, wobei die Übertragung während des Durchganges der Karte durch diese Station hintangehalten wird. Fehlt aus irgendeinem Grunde eine Hauptkarte und ist demgemäß nicht zur Stelle, wenn die entsprechende Kontrollkarte an der Vergleichsstation ist, so hat man eine Umkehr des vorigen Zustandes. Mit anderen Worten, wenn die Kontrollkarte die Policennummer 96 hat und diese Nummer der Hauptkarten fehlt, so wird die nächste Karte an der Vergleichsstation die Nummer 95 oder eine niedrigere Nummer haben. Dieser Zustand ist bei 285 angedeutet, und die Hauptkarte wird auf der Station behalten, während die Kontrollkarte zur Beanstandungstasche läuft. Wenn somit die sich gegenübergestellten Karten auf der Vergleichsstation in der Nummer nicht übereinstimmen, so läuft die Karte mit der höheren Nummer zur entsprechenden Tasche, während die Karte mit der niedrigeren Nummer für den nächsten Vergleichsvorgang festgehalten wird. Sollte die Hauptkarte die Fälligkeit einer Zahlung zeigen und keine entsprechende Kontrollkarte da sein, so hat man den bei 286 angedeuteten Zustand, wobei die Hauptkarte eine höhere Nummer als die Kontrollkarte hat. Die Hauptkarte geht dann zur Beanstandung, und die Kontrollkarte wird festgehalten. Ist eine Prämie vorausgezahlt und dies auf der Hauptkarte durch Anbringung eines Loches im Vermerkfelde angegeben, so ist der Zustand der bei 287 gezeigte, und die Hauptkarte läuft weiter, während die Kontrollkarte festgehalten ist.
Die Fühlstifte 264 sind so angebracht, daß ihre Enden in den Platten 258 und 288 (Abb. 34, 35) ruhen, und werden durch Federn 289 vorgedruckt, die sich an einem Ende gegen Bunde 290 der Stifte und am anderen Ende gegen ein festes Glied 291 legen. Die Stifte werden gewöhnlich in zurückgezogener Lage (Abb. 34) durch einen die Bunde 290 erfassenden Bügel 292 gehalten. Dieser ist auf einer Welle 293 befestigt und wird durch ihre Schwingung bewegt, die durch einen auf der Welle befestigten Hebel 295 bewirkt wird, welcher Stift- und Schlitzverbindung mit einem Hebel 296 (Abb. 16) hat. Dieser sitzt auf Welle 297, auf der auch ein Hebel 298 (Abb. 15) befestigt ist, welcher durch einen Lenker 299 mit einem Hebel 300 verbunden ist. Dieser ist bei 301 angelenkt und hat eine Rolle 302, die mit einem Nocken 303 auf der Welle 153 zusammenwirkt, die, wie erwähnt, während der Maschinenarbeit stetig umläuft. Eine Feder 304 (Abb. 16) bewegt den Bügel 292 vorwärts, und der Nocken 303 bewegt ihn rückwärts. Die zeitliche Steuerung ist so, daß die Stifte 264 zurückgezogen gehalten werden, während die Karten sich bewegen und ausgelöst werden, um sich vorwärts und rückwärts zu bewegen, während die Karte an der Vergleichsstation in Ruhe ist. Gegen die Rückseite der Platte 288 liegt einSchlitten 305, der sich auf und nieder durch Nuten in den Seiten der Stifte 264 bewegen kann (Abb. 17 und 19). Dieser Schlitten kann eine Vorbewegung der Stifte verhindern, wenn sie ausgelöst werden, und ist mit Nuten 306, 307 an den gegenüberliegenden Kanten versehen. Nut 307 ist dem unteren Fühlstift oder Januarfühlstift benachbart und gestattet diesem Stift "die Vorbewegung. Durch Hebung des Schlittens 305 kann die Nut so verstellt werden, daß sie jedem der Stifte 264 wahlweise das Arbeiten gestattet. Ist die Nut über den höchsten Stift hinausgehoben, so wirkt die Nut 306 mit ihrem untersten Stift oder Julistift zusammen und kann ihrerseits so verstellt werden, daß sie mit irgendeinem ihrer Stifte zusammenwirkt. Mithin kann der Schlitten 305 so verstellt werden, daß er die Fühlerstifte 264 für irgendeinen Monat wirksam werden läßt. Der Schlitten kann eine Zahnstange 308 haben, in die ein Hebel 310 greift. Eine Feder 311 drückt die zugehörige Rolle nachgiebig in die Nuten. Dies hilft beim Einstellen und Festhalten des Schlittens. Ein Riegel 311' kann vorgesehen sein, um eine Bewegung des Hebels 310 zu verhindern. Dadurch wird die Rolle fest in den Nuten gehalten, nachdem der Schlitten 305 eingestellt ist, so daß eine zufällige Verstellung verhütet wird. Der Schlitten kann mittels eines Zeigers 312 mit einer festen Skala 313 zusammenwirken, um die Einstellung zu erleichtern (Abb. 19).
Um mittels der Maschine Übertragungsvermerke auf Karten zu bewirken, auf die in einem bestimmten Monat Zahlungen fällig sind, wird der Schlitten 305 eingestellt, um den diesem Monat entsprechenden Fühlstift 264 wirksam werden zu lassen. Wenn somit eine Karte an der Vergleichsstation dargeboten wird und der Bügel 292 sich vorbewegt, so wird dieser besondere Stift 264 vorgehen, sofern er ein Loch in der Karte bei diesem Monat findet. Sonst verhindert die Karte das \rorgehen des Stiftes. Der Monatsfühlstift 264° ist stets zur Wirkung frei, so daß, obschon der Stift, der den besonderen Monat, für den die Maschine eingestellt ist, darstellt, nicht vorgeht, wenn Zahlungen jeden Monat fällig sind, der Monatsstift 264s sich vorbewegt. Wie oben erwähnt, bewegt irgendeiner der Stifte, wenn er vorgeht, den Hebel 230, wie in Abb. 35 angedeutet, hebt den
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Lenker 22/ (Abb. 16) und steuert die Einstellung der Beanstandungstasche für die Aufnahme der Karte, sofern keine Übertragung hinterher geschehen soll. Die Stifte 266 (Abb. 6) sind nicht darauf eingerichtet, mit Löchern in der Karte zusammenzuwirken, sondern mit Löchern in dem vor der Karte angeordneten einstellbaren Streifen 267. Dieser ist mit einer Zahnstange versehen, in die ein gefederter Hebel 314 (Abb. 16) als Klinke gieift. Dieser arbeitet durch einen Zeiger 315 mit einer Monatsskala 316 (Abb. 10 und 20) zusammen. Die Löcher im Streifen 267 liegen so, daß sie zum Zusammenwirken mit den Stiften 266 in verschiedenen die Monate darstellenden Kombinationen dargeboten werden können. Wie bei den Stiften 264 und dem Streifen 305 wird der Streifen 267 für den Monat eingestellt, für den die Übertragung bewirkt wird. Die Stifte 266 sowohl wie die Stifte 262 werden durch Federn 317 vorgedrückt, die sich zwischen eine feste Platte 318 und Bunde 319 der Stifte legen. Ein Bügel 320 faßt andere Bunde 321 der Stifte, um diese in die unwirksame Lage zurückzustellen. Dieser Bügel ist auf einer Welle 322 (Abb. 15 und 16) befestigt, auf der auch ein Hebel 323 befestigt ist, der durch einen Lenker 324 mit einem Hebel 325 bei 326 verbunden ist. Letzterer ist auf einer Welle 327 befestigt und trägt eine Rolle 328, die auf einem Nokten 329 der oberen Triebwelle 161 arbeiten kann.
Die Stifte 270, welche die Kontrollkarte lesen, werden durch Federn 330 vorgedrängt, die ein festes Glied 331 und Bunde 332 der Stifte erfassen (Abb. 16, 17). Der Rückführbügel 333 für diese Stifte wirkt gegen Bunde 334 der Stifte und ist auf einer Welle 327 befestigt, auf der auch der Hebel 325 (Abb. 15) fest ist, so daß die Bewegung dieses Hebels zur Rückstellung der Stifte 262, 266 auch die Welle 327 schwingt und den Bügel 333 bewegt, um die Kontrollkartenfühlstifte 270 zurückzustellen.
Die Stifte der Gruppen 262, 266, 270 (Abb. 26) sind nachgiebig mit je einer Stiftschiene 335 verbunden, indem die Schiene verschiebbar an den Stiften bei- 336 angebracht ist und ein Bund 337 auf dem Stift befestigt ist und die Schiene gegen den Bund durch eine Feder 338 bewegt wird, die sich zwischen die Schiene und den festen Bund 321 legt. Die Schienen 335 können in festen Führungen 339 arbeiten. Von den vier Stiftschienen, die zu den vier Fühlstiften jeder senkrechten Reihe gehören, sind die beiden oberen in einer Gruppe angeordnet und die beiden unteren in einer anderen Gruppe. Eine weitere mit keinem der Stifte verbundene Schiene 340 ist mit jeder Gruppe bzw. jedem Paar von Schienen 335 gepaart. Letztere werden in ihrer Normallage wie in Abb. 26 durch ihre Verbindung mit den Stiften gehalten, während die Zusatzschiene 340 in entsprechender Lage durch eine Feder 341 gehalten wird, welche mit der Führung 339 und einer an der Schiene 340 befestigten Stütze 342 verbunden ist, sowie durch Anschlagstifte 343 in den Schienen 335, indem diese Stifte 343 sich gegen die Stütze 342 legen. Auf der Oberschiene 340 ruht bei 344 der mit den Stiften 262, 266 gepaarten oberen Schienengruppe ein Kombinationskamm 345, während ein entsprechender Kombinationskamm 347 bei 348 auf der Oberschiene der Untergruppe ruht. Jeder dieser Kämme 345, 347 wird abwärts durch eine Feder 349 gedrückt, die andererseits an einem festen' Rahmenteil 350 angreift. Die Kämme können j einen, zwei oder drei Schritte abwärts bewegt [ und durch eine Schiene 351 zurückgestellt j werden. Diese ist an den Enden an aufj rechten Stücken 352 (Abb. 17) befestigt, die abwärts ragen und auf einem Bügel 353 ruhen, dessen Seitenarme 354 (Abb. 16) an einer Welle 355 befestigt sind. In Abb. 12, welche die Teile von der anderen Seite zeigt, sieht man, daß auf der Welle 355 ein Hebel 360 befestigt ist, dessen Rolle 361 auf einer Kurve 362 der oberen Triebwelle 161 arbeitet. Die aufrechten Stücke 352 werden auf dem Bügel durch Federn 163 niedergehalten. Wenn daher die Nockenwelle 161 sich dreht, so schwingt die Welle 355, und der Rückführbügel 351 geht auf und ab.
Der Bügel 351 geht abwärts, nachdem die Fühlstifte für die Ablesung der Karte ausgelöst sind. Dies gibt die Kombinationskämme 345, 347 für die Abwärtsbewegung frei, sofern dies von den Stiftsschienen 335 (Abb. 26) erlaubt wird, und in dem von diesen erlaubten Maße. Findet also der oberste Stift 262 ein Loch in der Karte und dringt ein, wobei er seine Stiftsschiene 335 mitzieht, so wird diese durch den Eingriff ihres Stiftes 343 mit der Stütze 342 auch die Schiene 340 gegen die Kraft der Feder 341 bewegen, und der Kamm 345 wird zwei Stufen sinken,, wie in Abb. 27 gezeigt, indem er durch die zum zweiten Fühlstift gehörige Schiene 335 angehalten wird. Offenbar wird, wenn auch der zweite Stift vorgeht, seine Stiftsschiene ebenfalls aus der Bahn des Kammes 345 bewegt, und dieser wird drei Schritte sinken und durch einen festen Anschlag 364 angehalten werden. Sollte nur der zweite Stift vorgehen; w'obei seine Schiene 335 die Schiene 340 durch Stift und Stütze 343, 342 bewegt, so wird der Kamm 345 nur einen Schritt sinken und wird durch die mit dem obersten
Stift verbundene Stiftsschiene 335 angehalten werden. Dies ist in Verbindung mit der zweiten Gruppe von Stiftsschienen (Abb. 27) gezeigt, wobei der untere der beiden Steuerstifte mit seiner Stiftsschiene vorgegangen ist und die Oberschiene 340 mitnimmt. Die Mittelschiene bleibt in Normallage und hält ihren Kamm 347 auf. Jede senkrechte Reihe von vier Fühlstiften ist so in zwei Gruppen ίο geteilt, und jede Gruppe steuert die Lage eines der Kämme.345, 347. Mit anderen Worten, nachdem die Stifte die Karte gelesen haben, übernehmen die Kämme die Ablesung von den Stiften. Die Kämme sind längs einer Kante mit Nuten 365 versehen.
Die mit den Fühlstiften 270 zum Lesen der Kontrollkarte verbundenen Stiftsschienen 335 wirken in der gleichen Art wie eben be-■ schrieben (Abb. 26, 27) und steuern Kombinationskämme 366, 367 durch auf den Stiftsschienen ruhende Vorsprünge 368, 369. Diese Kämme werden durch daran angebrachte Federn 370 niedergedrückt, die an einem Festpunkt 371 (Abb. 16) angreifen. Diese Kämme werden in ihrer ersten und zweiten Stellstufe durch die Stiftsschienen stillgesetzt (Abb. 27) und in der dritten Stufe durch einen festen Anschlag 372. Die Kämme werden durch die Einwirkung eines Bügels 373 gegen eine Schulter 374 am Kamme zurückgeführt. Die Seiten 375 des Bügels (s. auch Abb. 15 und 16) sind an einer Welle 376 befestigt, an der auch ein Hebel 377 befestigt ist, der durch einen Lenker 378 mit einem Hebel 379 verbunden ist. Dieser ist auf der Welle 355 befestigt, die, wie erwähnt, mit dem Rückführbügel 351 für die Hauptkartenkämme verbunden ist und durch den Nocken 362 (Abb. 12) geschwungen wird. Der gleiche Vorgang stellt dann die Kontrollkartenkämme 366, 367 zurück. Diese haben Nuten 380.
Zwecks gedrängter Bauart können die Kämme 345, 347 Seite an Seite dicht nebeneinanderliegen, um einen Satz zu bilden. Die Kämme 366, 367 sind ähnlich angeordnet und liegen vor den Kämmen 345, 347. Beide Sätze liegen in der gleichen oder wesentlich gleichen Ebene. Neben den beiden Kammsätzen sind mehrere Kammfühlschienen 381 (Abb. 27) in Führungen 382 längsverschiebbar. Jede Schiene hat einen Vorsprung 383 (Abb. 28) für das Zusammenwirken mit den Kämmen 345, 347 und einen ähnlichen Vorsprung 384 für das Zusammenwirken mit den Kämmen 366, '367. Eine Feder 385, die mit einer der Führungen 382 und mit der Schiene verbunden ist, mit der nebenbei das Glied 386 aus einem Stück besteht, sucht die Schiene nach links zu ziehen. Eine Rückstellschiene 387, die sich gegen einen Vorsprung 388 an der Fühlschiene legt, sucht "diese nach rechts zu bewegen. Die Rückführschienen sind an ihren Enden mit gemeinsamen Traggliedern 389 (Abb. 15 und 17) verbunden, die von Führungsstiften 390, 391 getragen werden. Stift 391 greift in einen Schlitz in einem der Arme des Gliedes 389, und die verschiedenen Stifte sind in den festen Gestellteilen 392, 393 befestigt. Ein Spreizgelenk 394, das am einen Ende mit dem festen Stift 391 und am anderen Ende mit einem Stift 395 am Glied 389 verbunden ist, ist mit einem Arm 396 versehen, der am anderen Ende die Welle 161 mit einer Gabelführung umgreift und eine Rolle 397 trägt, die auf einem Nocken 398 arbeitet. Dieser hebt den Arm 396, um das Spreizgelenk zu spreizen und die Glieder 389 und die Rückführschienen 387 nach rechts zu bewegen, während eine Feder 399 die Rückführ/schienen in die unwirksame Lage bewegt. Nachdem die Fühlerstifte ausgelöst sind, um die Karte zu lesen, unter Einstellung der Stiftschienen 335 zwecks Festlegung der Stellungen, in die die Kombinationskämme 345, 347 und 366, 367 sich "bewegen können, und nach Auslösung der Kämme zwecks Einnahme dieser Stellungen werden die Fühlschienen 381 durch Linksbewegung der Rückführschienen 387 ausgelöst. Die Fühlerschienen bewegen sich dann unter dem Einfluß von Federn 385 nach links oder auch nicht, je nach Lage der Nuten 365, 380 in den Kämmen.
Neben den Enden der Fühlschienen 381 liegt eine Reihe von Vergleichskämmen 400 (Abb. 28, 29), je ein Kamm für jede senkrechte Fühlschienenreihe, wie Abb. 17 im Grundriß zeigt. Jeder Kamm 400 wirkt durch gestufte Nuten 401 mit den Fühlschienen zusammen. Die Kämme werden durch Federn 402 aufwärts gedrückt, die auch an einem Festpunkt 403 angreifen. Die Kämme werden in die Normallage durch einen Bügel 404 zurückgeführt, der um einen Zapfen 405 schwingt. Von der anderen Seite gesehen (Abb. 12) ist der Bügel 404 durch einen Lenker 406 mit einem Hebel 407 verbunden, der bei 408 gelagert ist und durch einen Hebel bewegt wird, dessen Rolle 410 mit einem Nocken 411 der Welle 161 zusammenwirkt. Der Nocken läßt den Bügel 404 abwärts auf die Kämme 400 drücken, und wenn der Bügel nicht arbeitet, wird er von den Kämmen durch eine Feder 412 (Abb. 15) gehoben. Die Zeitfolge ist so, daß die Kämme 400 gerade nach Freigabe der Fühlschienen 381 ausgelöst werden.
In Abb. 30 bis 33" sind zwecks bequemerer Ablesung die Kombinationskämme 345, 347, 366, 367 und die Vergleichskämme in schematischer Anordnung dargestellt, und der Vor-
sprung 383 an der Fühlschiene 381 ist doppelt anstatt einfach dargestellt. Der Vorsprung 384 ist ähnlich gezeichnet. Abb. 30 zeigt die Teile in Normallage, wobei alle Kombinationskämme ■ in der obersten ihrer drei Lagen sind, wie die beigegebenen Maßstäbe zeigen, während der Vergleichskamm 400 in der tiefsten Lage ist und die Fühlerschiene 381 in der äußersten Rechtslage. In Abb. 31 ist dargestellt, daß der Kombinationskamm 347 einen Schritt gesunken ist, Kamm 345 zwei Stufen, Kamm 367 eine Stufe und Kamm 366 zwei Stufen. Die Kämme 347, 345 und 367 haben je Nuten \-oller Tiefe den Fühlschienenvorsprüngen 383, 384 dargeboten, während der Kamm 366 eine Nut von halber Tiefe dargeboten hat. Wenn dann die Fühlschiene 381 ausgelöst wird, so hat sie sich einen Schritt nach links bewegt, wobei sie durch die Schulter 413 aufgehalten wurde. Entsprechend ist die Fühlschiene einen Schritt in ihre Nut 401 im Vergleichskamm 400 vorgegangen, so daß letzterer nach Freigabe einen Schritt gestiegen ist. In Abb. 32 haben die Kombinationskämme sämtlich Nuten voller Tiefe der Fühlschiene dargeboten, so daß diese zwei Schritte nach links gegangen ist und in die volltiefe Nut 401 des Vergleichskammes 400 getreten ist. Letzterer hat sich dann nach Freigabe nicht gehoben. In Abb. 33 sind die Stellungen der Kombinationskämme so, daß die Fühlschiene nicht vorgegangen ist, und demgemäß ist der Vergleichskamm 400 nicht durch die Fühlschiene aufgehalten worden und hat sich zwei volle Schritte gehoben. In diesem Falle wird der Kamm 400 durch einen festen Anschlag 414 (Abb. 27) angehalten.
Die relativen Lagen und die Arbeitsweise der Kämme und zugehörigen Teile gehen klar aus den Schaubildern in Abb. 28 und 29 hervor. In Abb. 28 sind die Teile alle in ihrer Normallage gezeigt, während in Abb. 29 die Kämme 345, 347 und 366, 367 um zwei Stufen bzw. eine Stufe gesunken dargestellt sind. Eine der Fühlschienen 381 ist dann einen Schritt vorgegangen und hat so den Vergleichskamm 400 einen Schritt steigen lassen. Neben den Vergleichskämmen sind verschiedene Bügel 415 drehbar. Diese wirken mit Nuten 416 (Abb. 27, 28, 29) in den Vergleichskämmen zusammen und sind an den Stangen 247, 251 (Abb. 15) befestigt, die, wenn sie gedreht werden, wie erwähnt, die Schienen 244, 245 (Abb. 12, 43) heben, um die Kontrollkarte zur Ablegetasche zu fördern. Auf den Stangen 247, 251 sitzen Hebel 422 (Abb. 15), die durch Federn 420 mit einem Festpunkt 421 verbunden sind.
Die Federn können die Stangen 247, 251 im Uhrzeigersinn (Abb. 15) drehen, um die Bügel 415 in die Nuten 416 der Vergleichskämme zu drehen (Abb. 27). Die Stangen 247, 251 haben zusätzliche Hebel 423, die sich gegen Stifte an einen Arm 424 legen, der mit einem Winkelhebel 425 verbunden ist, dessen Rolle 426 auf einem Nocken 427 der Welle 16i arbeitet. Die Zeitfolge ist so, daß der Nocken die Bügel 415 auslöst, nachdem Vergleichskämme 400 ihre Ableselagen eingenommen haben, und sie wieder in die Normallage vor Rückführung der Kämme 400 zurückstellt. Die Lage der Nuten 416 in den verschiedenen Vergleichskämmen zu dem Bügel 415 ist schematisch in Abb. 20a dargestellt. Hier sind die Bügel durch quer über die verschiedenen Kämme 400 gezogene Linien dargestellt. Die schraffierten Teile der Kanten der Kämme deuten die Nuten darin an. Alle oberen Nuten sind einen Schritt unter dem oberen Bügel 415 angeordnet. Alle Nuten 416 der zweiten Nutenreihe liegen einen Schritt unterhalb ihres Bügels 415, mit Ausnahme der letzten, die neben dem Bügel steht, usw. Jeder Kamm 400 entspricht einer Stelle in einer Zahl. So sind für eine in die Millionen sich belaufende Zahl unter zehn Millionen sieben Kämme ausreichend. Ist eine bestimmte Ziffer einer Zahl auf der Hauptkarte der Ziffer in der entsprechenden Lage auf der Kontrollkarte gleich, so lassen die Fühlstifte der beiden Karten die entsprechenden Kombinationskämme 345, 347 und 366, 367 um gleiche Abstände sinken. Die Fühlschienen 381 lassen dann die \ ergleichskämme 400 einen Schritt steigen. Mithin werden, wenn alle Ziffern einer Zahl auf beiden Karten die gleichen sind, alle Vergleichskämme "400 um einen Sehritt steigen. Wie in Abb. 20a gezeigt, werden dann alle Übernuten 416 neben den Oberbügel gebracht, der dann einfällt.
Man sieht (Abb. 26), daß einige Fühlerschienen 381 einen Schritt weiter vom Vergleichskamm 400 entfernt sind als andere, und daß auch die Vorsprünge an diesen Schienen für das Zusammenwirken mit den Kontrollkartenkombinationskämmen 366, 367 einen Schritt weiter von diesen Kombinationskämmen entfernt sind als diejenigen an den anderen Fühlschienen, während alle Vorsprünge für das Zusammenarbeiten mit den Hauptkartenkombinationskämmen 345, 347 zu diesen Kämmen gleichliegen. Dieses Zurücksetzen einiger Fühlerschienen 381 hat mit der Erfindung nichts zu tun. Die Wirkung ist die, daß die so zurückgesetzten Schienen einen Schritt weiter in der Richtung des Vergleichskammes 400 als die anderen Schienen vorgehen müssen, um das gleiche Resultat auf dem Vergleichskamm zu erzeugen. Wenn die zurückgesetzten Schienen durch die Haupt-
kartenkämme 345, 347 die Möglichkeit zum Vorgehen erhalten, aber durch die Kontrollkartenkämme 366, 367 zurückgehalten werden, so wird ihr Vorgehen nur einen Schritt betragen und keine Wirkung auf den Vergleichskamm 400 haben. Erhält eine zurückgesetzte Schiene durch die Hauptkarten- und Kontrollkartenkämme zusammen die Möglichkeit zum Vorgehen um zwei Schritte, so ίο gestattet sie dem Vergleichskamm, um einen Schritt zu steigen. Geht die Schiene drei Schritte vor, so wird der Vergleichskamm sich überhaupt nicht heben. Andererseits wird, wenn die unteren Fühlschienen einen Schritt vorgehen, der Vergleichskamm einen Schritt steigen, und wenn diese Schiene zwei Schritte vorgeht, wird der Kamm sich überhaupt nicht heben. Die Nuten in den Haupt- und Kontrollkarten sind so, daß, wenn die Kämme durch übereinstimmende Karten eingestellt werden, die Fühlschienen vorgehen, so daß alle Vergleichskämme sich einen Schritt heben. Der Übertragungsbügel 415 wird dann, wie beschrieben, arbeiten, um einen Übertragungsvermerk zu bewirken und die Karten in ihre Ablegetasche zu schicken. Nimmt man im besonderen an, daß die Policenummer sieben Stellen hat, so wird für jede Stelle durch einen der Vergleichskämme 400 gesorgt, die als erste bis siebente bezeichnet sind. Ist die erste Ziffer auf Haupt- und Kontrollkarte, gleich, so steigt der erste Kamm 400 einen Schritt usw. Stimmen alle Ziffern außer der fünften überein, so wird der fünfte Kamm 400 keinen Schritt steigen. In diesem Falle wird dieser Kamm entweder gar nicht oder um zwei Schritte steigen. Sollte er nicht steigen, so wird der Übertragungsbügel 415 nicht ausschwingen, und der einzige zur Arbeit freie Bügel ist der fünfte (die Monatsvergleichskämme sind als in Betrieb befindlich unterstellt).
Das Arbeiten eines der Bügel vom ersten bis zum siebenten wird die Kontrollkarte an +5 der Vergleichsstation festhalten und die Hauptkärte zur Beanstandungstasche leiten. Die Hauptkarte wird durch eine andere an der Vergleichsstation ersetzt. Sollten mehrere der Stellenkämme 400 nicht steigen, so hat der am weitesten links befindliche die Oberhand. Sollten also der dritte und fünfte nicht steigen, so sperrt der dritte Kamm 400 den fünften Bügel 415 aus, aber der fünfte Kamm kann nicht den dritten Bügel aussperren, und nur der dritte Bügel wird wirken. Die Wirkung der Arbeit des dritten Bügels auf die Kartenförderung ist gleich der des fünften, aber der Grund dafür, daß man dem linken Kamm die Oberhand zuweist, wird jetzt deutlich. Nun sei unterstellt, daß der fünfte Kamm 400 zwei Schritte steigt, während alle anderen nur einen steigen. Keiner der Bügel 415 wird arbeiten, da dieser Kamm nun auch den fünften Bügel aussperrt. In diesem Falle wird im normalen Betriebe der Maschine die Hauptkarte festgehalten und die Kontrollkarte zur Beanstandung, die nächste Kontrollkarte aber zur Vergleichsstation geführt. Sollte der fünfte Kamm zwei Schritte, der dritte Kamm aber gar nicht steigen, so herrscht wieder der dritte Kamm vor und " erlaubt die Arbeit des dritten Bügels. Obiges zeigt, daß, wenn die beiden zu vergleichenden Zahlen in einer ihrer Ziffern verschieden sind, der der Lage dieser Ziffer entsprechende Vergleichskamm 400 entweder gar nicht oder um zwei Stufen steigt. Wenn die Zahlen sich in mehreren Ziffern unterscheiden, so werden die verschiedenen entsprechenden Bügel 415 entsprechend gesteuert, und der am weitesten links befindliche hat die Oberhand. Wenn man die Nuten in den Kombinationskämmen so schneidet, daß bei mangelnder Übereinstimmung beider Zahlen in einer Zahlenstelle, wenn die größere der gegenübergestellten Ziffern in der Hauptkarte ist, die entsprechende Fühlschiene so wirkt, daß sie das Steigen des Vergleichskammes 400 verhindert, und daß, wenn die Ziffer in der Kontrollkarte die größere ist, die Schienen den Vergleichskamm zwei Schritte steigen lassen, so wird ersichtlich, daß, wenn die Zahl der Hauptkarte größer ist, die Karte sich weiterbewegen und durch eine andere ersetzt werden wird, während die Kontrollkarte festgehalten wird. Ist aber die Kontrollkartenzahl größer, dann wird die Kontrollkarte sich weiterbewegen und durch die nächste ersetzt werden, während die Hauptkarte festgehalten wird. Die richtige Nutung der Kombinationskämme kann ausprobiert werden.
Wenn die Stifte zum Ablesen des Monats in der Kontrollkarte nicht mit der Monatseinstellung der Maschine stimmen sollten, so wird der eine oder beide der Monatsvergleichekämme X1 Y gar nicht oder-um zwei Schritte steigen, wodurch die Übertragung verhindert wird, während die Maschine weiterläuft.
Die obere Stange 247 ist nicht nur mit der Hängestange 244 (Abb. 12) zwecks Steuerung der Taschenwirkung verbunden, sondern auch durch einen Hebel 416' (Abb. 15), Lenker 417 und Hebel 418 mit einer Welle zur Steuerung des Übertragungsvorganges.
Das Übertragen geschieht, wie erwähnt, durch Stanzen eines Loches 25 (Abb. 2) in · der Karte. Diese Lochungen werden gegenüber dem Monat der Zahlungsfähigkeit angebracht, und da Zahlungen in irgendeinem der Jahresmonate fällig werden können, kann
die Maschine für jeden Monat übertragen. Die Stanzen 428 (Abb. 18) sind in senkrechten Reihen zu sechs angeordnet, entsprechend -den Lagen der sechs Übertragungslochfelder in jeder senkrechten Monatsreihe, und da die hier \-eranschaulichte Karte vier Jahreszonen bzw. acht senkrechte Reihen zu je sechs Monaten enthält, so hat die Maschine acht solche senkrechte Reihen von Stanzen, wie im Grundriß in Abb. 17 gezeigt. Die Stanzen werden an einem Ende durch einen Rahmen 429 (Abb. 38, 39) gestützt und geführt und am anderen Ende durch eine der Platten 30, zwischen denen die Karte it,2c während der Übertragungsvorgänge ruht. Ein Hebel 431 kann neben jeder senkrechten Reihe von Stanzen angeordnet sein. Diese Hebel sind bei 432 angelenkt und erfassen die Stanzen in einer seitlichen Nut 433 (Abb. 17). Die
ao Nut ist breiter als der Hebel, so daß er sich mit einer Stanze beim Antrieb der letzteren wie in Abb. 39 vorbewegen kann, ohne die anderen Stanzen mitzunehmen. Eine an jedem Hebel 431 angebrachte Feder 434
?-5 greift an einem Festpunkt 435 an und hält den Hebel gewöhnlich in der Lage nach Abb. 38, so daß die Stanzen nach der Arbeit in die Normallage zurückgeführt werden. Um gegen ein Versagen der Feder zu sichern, kann außerdem eine zwangsweise Zurückführung der Stanze vorgesehen sein. Hierzu dient ein Bügel 436 (s. auch Abb. 20), der an einer \Velle437 befestigt ist, die mit einem Hebel 438 (Abb. 14) versehen ist, der gewöhnlich auf einem Stift 439 ruht. Ein Nocken 440 auf der Welle 441, die durch ein Getriebe 442, 443 von der Welle 161 getrieben wird, dient dazu, den Hebel 438 zu den richtigen Zeiten zu heben. Dies drückt den Bügel 436 gegen jeden Hebel 431, der etwa nicht durch seine Feder in die Normallage zurückgeführt sein würde, und führt ihn zwangsweise zurück.
Neben dem Hinterende der Stanzen ist ein Rahmen 444 (Abb. 17, 18, 20.. 38, 39) zwisehen senkrechten Säulen 445 an festen Maschinenteilen 446 verschiebbar. Der Rahmen 444 hat Schraubenverbindung bei 447 (Abb. 18) mit einer Einstellstange 448, die wieder in einen Vorsprung 449 am Maschinengestell geschraubt ist. Das Oberende der Stange ruht in einem Schlitten 451 (Abb. 20) und hat eine Nutführung 452, die mit einem Vorsprung 453 in der Hülse zusammenwirkt. Die Hülse ist in einem Lager 454 drehbar, aber unverschiebbar. Ein Schaft 457 und ein Knopf 458 können zur Drehung der Hülse vorgesehen sein. Durch Drehung des Knopfes wird die Stellstange 448 gedreht und in dem Glied 449 auf oder nieder geschraubt.
Gleichzeitig läßt das die Stange 448 mit dem Rahmen 444 bei 447 verbindende entgegengesetzt steigende Gewinde nicht nur den Schlitten 444 auf und nieder laufen, sondern bewirkt dies in einem Verhältnis von 2 : 1 mit der Stange. Der Schlitten trägt eine obere und untere Reihe von Kolben 459, 460, welche die Stanzen 428 bewegen können, aber gewöhnlich durch Federn außer Eingriff damit gehalten werden. In der Tieflage des Schlittens 444 können die oberen Kolben 459 sich mit den Januarstanzen 428 decken. Das Heben des Schlittens bringt dann diese Kolben in Ausrichtung mit den Stanzen für Februar und den folgenden Monaten bis Juni. Weiteres Heben des Schlittens hebt die oberen Kolben über die Stanzen und bringt die untere Reihe von Kolben 460 in Ausrichtung mit den Stanzen 428 für Juli usf. bis Dezember. Eine Stütze 461 am Schlitten kann mit einer Monatsskala 462 versehen sein, die mit einem festen Zeiger 463 zusammenwirkt, um den Monat anzugeben, für den die Kolben eingestellt sind, und ein federgedrückter Anschlag 464 kann mit einer Vertiefung in dem Bund 456 zusammenwirken, wenn ein Satz der Kolben genau mit den Stanzen gleichgerichtet ist.
Hinter den Kolben sind die Stanzhämmer 237, die bereits in Verbindung mit der Steuerung der Hauptkartenbeanstandungstasche erwähnt sind. Wie in Abb. 17 gezeigt, sind vier solche Hammer vorhanden, je einer für jeden Satz von oberen und unteren Kolben 459, 460, und da jeder solcher Kolbensätze mit den zu einer Jahreszone gehörigen Stanzen 428 zusammenwirkt, so ist jeder Hammer einer der Jahreszonen zugeordnet. Wenn ein Kolben 459 mit einer der Stanzen ausgerichtet ist, so kann sein Hammer beim Vorhub die Stanze treffen, geht aber am Kolben 460 vorbei. Ist aber der Kolben 460 in Stellung hinsichtlich der Stanzen, so wird er von dem Hammer getroffen und nicht der Kolben 459. Die Hammer werden gewöhnlich durch die Federn 253 in unwirksamer Lage ge- ίο? halten.
Hinter den Hämmern 237 sind auf der erwähnten Wrelle 441 vier Antriebsdaumen 467 angebracht, je einer für jeden Hammer. Jeder dieser Daumen hat einen Hauptkörper, an den ein Paar Hebel 468 (s. auch Abb. 40) mit einer Rolle 469 und einem Vorsprung 470 angelenkt sind. Abb. 40 zeigt einen der Hebel 468 in den Hauptteil des Daumens eingeklappt und den anderen Hebel in der äußeren Arbeitslage. Eine Feder 471 am Hauptteil kann gegen den Hebel drücken, um ihn, gesichert gegen Verstellung durch Zentrifugalkraft o. dgl., in der eingestellten Lage festzuhalten. Sind der Hebel 468 und die Rolle 469 beim Vorbeigang am Hammer in der äußeren Lage, so erfaßt die Rolle den Hammer und
drückt ihn gegen den Kolben, um die Stanze vorzutreiben. Ist die Rolle in der inneren Lage, so trifft sie den Hammer nicht, und es findet kein Ubertragungsvorgang statt. In der Bahn der vorragenden Stifte 470 jedes Daumens, der sich entgegen dem Uhrzeiger dreht, sind drei Schrägführungen 472, 473, (Abb. 17, 38, 39). Die Führungen 474 sind fest, und wenn ein Hammer durch eine der Rollen 469 betätigt worden ist, so trifft der Ansatz 470 die Führung, und die Teile werden in unwirksame Lage zurückgestellt. Die Führungen 473 werden von getrennten Wellen 475 getragen, deren jede einer der Jahreszonen entspricht. Diese Wellen sind mit Hebeln 476 versehen, die durch Stift und Schlitz mit Hebeln 477 an Wellen 478 zusammenwirken. Jede Welle 478 hat einen abwärts ragenden Hebel 479 (Abb. 20 und 34), der gewöhnlich in der Lage nach Abb. 34 durch einen Stift 480 an einem Glied 481 gehalten wird. Dieses wird von Führungen 482, auf und ab verschiebbar getragen. In den Führungen ist auch ein Kamm 484 auf und ab verschiebbar, der von einer Feder 485 niedergezogen wird. Ein Hebel 486 faßt aber einen Stift 487 am Kamme 484 und hält ihn gewöhnlich hoch. Der Hebel 486 ist an einer Welle 488 befestigt, auf der (Abb. 15) ein Hebel 489 sitzt, den eine Feder 490 entgegen dem Uhrzeiger zu schwingen sucht und der von einem Stift 491 am Hebel 323 erfaßt wird, um die Welle unter dem Einfluß des Nockens 329 im Uhrzeigersinne zu schwingen. Eine Feder 492 verbindet den Kamm mit dem Glied 481, so daß, wenn der Kamm 484 in der Oberlage ist, auch das Glied 481 in Oberlage ist. Ein Stift 493 am Kamme sucht das Glied 481 abwärts zu bewegen, wenn der Kamm sich in dieser Richtung bewegt. Die Zonenfinderfühlstifte 263, deren zwei senkrechte Reihen zu je vier Stiften zum Lesen des im Unter fei de 19 jeder Jahreszone angezeigten Jahres im Feld 268 (Abb.2) vorhanden sind, haben Anschlagsvorsprünge 494. Die Stifte werden durch Federn 495 (Abb. 16) vorgedrückt und durch einen Arm 496 (Abb. 34) des Hebels 486 zurückgestellt. Dreht Welle 488 sich entgegen dem Uhrzeiger zwecks Auslösung der Stifte 263, so werden die Kämme 492-gleichzeitig ausgelöst, so daß, wenn die Anschläge 494 sich mit denjenigen. Stiften vorbewegen, welche vorgehen, die Kämme sich auf den Anschlag setzen. In Abb. 34 und 35 ist der Unterteil des Kammes so ausgespart, daß er die Ziffer 2 darsteflt. Wenn daher der zweite Stift von unten vorgeht, wie in Abb. 35, der diese Ziffer gemäß dem Kombinationsschema in Abb. 7 darstellt, so kann der Kamm um das größtmögliche Stück sinken. Sollte
irgendein' anderer Stift "vorgehen, · so würde sein Vorsprung 494 den Kamm anhalten, nachdem er nur seinen halben Abwärtshub vollführt hat. Die zweite senkrechte Reihe von Stiften 462, die in Abb. 34 und 35 durch die davorliegenden Stifte verdeckt wird, kann ebenso wie die dargestellte Reihe Ansätze haben, die mit einem Kamm zuammenwirken, der, wie durch die punktierten Linien 495 angedeutet, seitlich des Kammes 484 liegen kann und mit ihm durch Niete 496' verbunden ist. Die Kämme 495 bewegen sich natürlich mit den Kämmen 484 auf und nieder. Seine Unterkante kann für irgendwelche Ziffernkombination ausgespart sein, und wenn er nicht durch einen der Anschläge 494 an seinem Stiftsatz angehalten wird, so kann er seinen vollen Abwärtshub machen. Wird er durch einen Anschlag 494 angehalten, so hält er auch den Kamm 484 an. Wenn daher die beiden Kämme für das Jahr »22« ausgeschnitten sind und einer der Stifte vorgehen sollte, der nicht zu den diese Ziffern darstellenden gehört, so wird der Kamm 484 im Abwärtshub angehalten. Macht der Kamm 484 seinen vollen Abwärtshub, so nimmt er die Glieder 481 weit genug mit, um den Stift 480 zur Auslösung des Hebels 479 wie in Abb. 35 zu veranlassen, so daß der Hebel g0 durch eine Feder 497 (Abb. 17) bewegt werden kann. Die Feder greift an einer festen Stütze 498 und an einem hinabragenden Hebel 499 an der Welle 478 an. Jede dieser Wellen hat solch eine Feder. Die-Uhrzeigerdrehung der Welle 478 bewirkt durch die Hebel 477, 476 eine Drehung der Welle entgegen dem Uhrzeiger, so daß, wie in Abb. 38, 39 gezeigt, die Führung 473 in die Bahn des Stiftes 470 gedreht wird. Die Gestalt der Führung 473 ist, wie in Abb. 10 gezeigt, so, daß sie den Stift und die Rolle in die äußere Lage oder Arbeitslage gemäß Abb. 40 dreht und so den Daumen derart einstellt, daß der Vermerkhammer 237 von ihm angetrieben wird, wenn er diese Lage erreicht. Die Rückstellung der Führung 473 und des Gliedes 479 geschieht wie folgt: Jede der Stangen 475 hat einen Hebel 571 (Abb. 14, 17). Diese Hebel können von Stiften 572 an einer auf Welle 441 befestigten Doppelkurbel 573 erfaßt werden. Die Bewegung der Hebel 571 schwingt die Stangen 475 im Uhrzeigersinne (Abb. 14). Dies bewegt die Führungen aus der Bahn der Daumenstifte 470 und drückt gleichzeitig die Hebel 476, 477 nieder und schwingt die Stangen 478 entgegen dem Uhrzeiger, wodurch Glied 479 aus der Lage nach Abb. 35 in die nach Abb. 34 gebracht wird. Der durch den Hebel 486 gehobene Stift· 480 sperrt dann die Teile in dieser Lage.
Die Führungen 472 sind gewöhnlich in der Bahn des Stiftes 470, und ihre Neigung ist so (Abb. io), daß, wenn sie in Arbeitslage bleiben, sie die Rolle 469 in unwirksame Lage zurückbewegen. Diese Führung ist, wie erwähnt, mit dem oberen Stellenbügel 415 (Abb. 20a, 26, 27) verbunden. Die Nuten 416 in den verschiedenen Kämmen 400 sind so angeordnet, daß, wenn die Policennummern auf der gegenübergestellten Haupt- und Kontrollkarte gleich sind und der Monat auf der Haupt- und Kontrollkarte gleich dem in der Maschine durch dien Streifen 267 eingestellten ist, die Einstellung dieser Kämme 400 die oberen Nuten 416 mit dem oberen Bügel 415 ausrichtet und dieser einfällt. Diese Drehung des Bügels hebt nicht nur die Stange 244 (Abb. 26), um die Hauptkarte zur Ablegetasche 28 zu senden, sondern bewegt auch
ao den Lenker 417 (Abb. 38, 39) und dreht die Führungen 472 in die unwirksame Lage, um dem Daumen 467 den Antrieb deä" Übertragungshammers 237 zu ermöglichen. Sollten die Karten nicht in Nummer und Monat übereinstimmen, so arbeitet der Oberbügel 415 nicht, und die Führung 472 bleibt in der Normallage und macht den Daumen 467 unwirksam, so daß keine Übertragung stattfindet. Es ist natürlich zu beachten, daß jeweils nur eine der verschiedenen Führungen 473 sich in die Arbeitslage bewegt, und zwar ist dies diejenige, die der wirksamen Jahreszone auf der in der Ablesung begriffenen Karte entspricht; die Führungen 472 können aber alle gleichzeitig bewegt werden, wie hier gezeichnet. Wird also einer der Daumen durch eine der Führungen 473 wirksam gemacht, so bleibt er so oder nicht, je nach der Stellung der Gruppe von Führungen 472.
Es wurde gezeigt, daß, wenn irgendwelche Bügel 415 arbeiten, sie eine der Stangen 244, 245 heben und dadurch die Bestimmung der Kontrollkarte steuern. Das Heben dieser Stangen steuert auch den Vorschub der Karten. Laut Abb. 9 trägt die Welle 36 einen Nocken 500, der einen Hebel 501 bewegen kann, der auf einer Welle 502 befestigt ist und gewöhnlich in der dargestellten Lage durch eine Feder 503 gehalten wird. Die Welle 502 wird dadurch hin und her geschwungen. Auf ihr ist ein Hebel 504 befestigt, der mit einer Stange 508 verbunden ist, die am anderen Ende eine Falle 505 trägt. Diese ist an das Ende der Stange angelenkt und wird durch eine Feder 506 gegen einen Stift 507 der Stange gehalten. Das freie Ende der Stange ruht auf einem Winkelhebel 509 (Abb. 44) und gleitet daran hin und her. Bei ihren Hinundhergängen tritt gewöhnlich die Falle 505 unter den Hebel 510, der an einer aufrechten Welle 532 (Abb. 44, 23, 9) befestigt ist. Diese hat einen Hebel 531, der durch einen Lenker 534 mit einem Hebel 535 an der aufrechten Welle 89' verbunden ist, die das Klammerwerk für die Hauptkarte entsprechend der Welle 89 in Abb. 47 steuert. Da die Falle 505 gewöhnlich den Hebel 510 nicht berührt, so wird die Welle 89' gewöhnlich nicht gedreht, und die Kartenförderklammern nehmen keine Karte vom Magazin oder der -Vergleichsstation. Wenn einer der Bügel 415 aber wirkt und eine der Stangen 244, 245 hebt, so steuern diese Stangen nicht nur die Taschen, sondern erfassen einen Vorsprung 511 (Abb. 43) an einem Winkelhebel 512 (Abb. 23) und schwingen letzteren um den Zapfen 513. Der andere Arm des Winkelhebels ist mit einem Lenker 514 verbunden, der mit dem Winkelhebel 509 (Abb. 44) verbunden ist. So veranlassen die Bügel 415 den Winkelhebel 509, die Stange 508 zu heben, so daß die Falle 509 in ihrer nächsten Rechtsschwingung den Hebel 510 erfaßt (Abb. 46) und die Wellen 532 und 89' dreht, welche ihrerseits die Kartenklammern veranlassen, Karten von der Hauptkartenvergleichsstation zu entnehmen.
Es kann vorkommen, daß eine Hauptkarte außer der Reihe in ihrem Stapel liegt. _. Beispielsweise kann Nr. 25 zwischen Nr. 99 und ö° 98 liegen. Dann ist Nr. 25 Hauptkarte in der Vergleichsstation, wenn Kontrollkarte Nr. 98 dort ist. Die Kontrollkarte wird, da sie von höherer Nummer ist, durchgefördert, und die folgenden Kontrollkarten, die auch von höherer Nummer sind, werden ebenfalls durchgefördert, bis Kontrollkarte Nr. 25 erreicht ist. Sieht der Arbeiter, daß nur Kontrollkarten durchlaufen, und vermutet er infolgedessen, daß eine falsche Hauptkarte an der Vergleichsstation sei, so kann er diese Karte durch Drücken einer Taste 515 wegnehmen. Der Schaft dieser Taste ruht auf einem Arm 516 (Abb. 11, 21 und 23). Dieser Arm ist ähnlich dem Arm 517 (Abb. 50, 51) und ihm benachbart (Abb. 21). Die Arme sind an einem Ende an Hebeln 518 befestigt, die an eine Hängestütze 519 angelenkt sind, und werden gewöhnlich aufwärts durch Federn 520 gehalten, die auch die Arme nach rechts zu ziehen suchen, so daß ihre aufragenden Vorsprünge 521, 522 gegen Winkelhebel 523, 524 liegen. Die Arme 516, 517 haben Ansätze 525, 526, die gewöhnlich oberhalb der Winkelhebel 527, 528 ruhen. Der Winkelhebel 527 ist mit einem Lenker 529 (Abb. 23) verbunden, der am anderen Ende mit einem herabhängenden Hebel 530 verbunden ist, der bei 513 mit dem Winkelhebel 512 eine lose Gelenkverbindung hat. Der Hebel 530 hat einen Ansatz 531, der den Unterarm des Winkelhebels 512 überragt, so daß, wenn der
Lenker 529 nach links bewegt wird (Abb. 23), er den Hebel 512 und den Lenker 514 zum Folgen veranlaßt; der Hebel 512 und der Arm 514 können aber in dieser Richtung bewegt werden, ohne den Lenker 529 zu beeinflussen. Somit zieht das Drücken der Taste 515 den Lenker 514 nach links und bewegt den Winkelhebel 509, was, wie erwähnt, bewirkt, daß die Kartenklammern die Hauptkarten vom Magazin und der Vergleichsstation entnehmen. Nachdem eine Karte aus diesen Stellungen durch Handsteuerung weggefördert ist, soll die Kartenförderung sofort zur selbsttätigen Steuerung zurückkehren, auch wenn der Arbeiter mit der Freigabe der Steuertaste zögert. Hierfür hat die Welle 532 einen Zusatzhebel 536 (Abb. 21), der durch einen Lenker 537 mit dem Winkelhebel 523 verbunden ist. Mithin betätigt dieselbe Bewegung der Welle 532, welche die Kartenklammerfalle bewegt, um die Klammern wirksam zu machen, auch den Winkelhebel 523, der den Arm 516 nach links bewegt, so daß sein Ansatz 525 den Winkelhebel 527 freigibt und die Teile ihre Normallage wieder einnehmen läßt.
Eine ähnliche Handsteuerung ist vorgesehen, um eine Förderung der Kontrollkarten durch ihre Klammern zu veranlassen. Die Klammern greifen und fördern, wie erwähnt, die Karten, wenn die Welle 89 sich dreht und das Schrägglied 82 entsperrt, wie in Abb. 49. Dies wird durch einen Nocken 541 (Abb. 13) bewirkt, der einen Hebel 542 erfaßt und ihn um seinen Zapfen 543 schwingt. Der Hebel trägt (Abb. 42) am Oberende einen Stift 544, der gewöhnlich von einer Klinke 545 erfaßt wird, deren anderes Ende an einem Hebel 546 angreift, der an der Welle 89 befestigt ist (Abb. 13 und 21). Die Wirkung der Feder 84 (Abb. 47) auf Welle 89 zieht die Falle 544 nach links (Abb. 21 und 42). Die Wirkung des Nockens 541 auf den Hebel 542 (Abb. 13) zieht die Falle 544 einmal bei jeder Umdrehung der Welle 36 nach rechts, um das Glied 82 zu entsperren, so daß die Klammern die Karten aufnehmen. Mithin greifen und fördern die Kontrollkartenklammern die Karten gewöhnlich bei jedem Schlittenhube. Ist aber die Hauptkarte auf der Vergleichsstation von höherer Nummer als die gegenüberliegende Kontrollkarte, so werden zwar die Hauptkarten, wie üblich, während des nächsten Hubes gefördert, die Kontrollkarte aber bleibt zurück wegen des Hebens der Bügelsteuerstange 245, die (Abb. 42) einen Ansatz 563 hat, der die Falle 545 vom Stift 544 heben kann, wie in Abb. 45 gezeigt. Hebel 542 kann nun schwingen, ohne die Falle zu betätigen, und es werden während des entsprechenden Schlittenhubes keine Kontrollkarten gefördert. Sind die Teile in der Lage nach Abb. 45, und drückt man die Taste 538, um den Winkelhebel 540 durch Arm 517, Winkelhebel 528 und Lenker 539 zu betätigen, so drückt der Winkelhebel 540 nach unten auf die Falle 545 und bewegt sie in Sperreingrifr mit dem Stift 544 gegen die Kraft der Bügelfeder 420 (Abb. 15), die das Heben der Stange 245 bewirkt. Der Hebel 542 bewegt dann die Falle 545, und die Kartenklammern werden wirksam, um die Kontrollkarte zu fördern. Wie bei der Hauptkartenhandsteuerung bewirkt, wenn die Taste 538 zwecks Drehens der Welle 89 gedrückt wird, ein Hebel 564 (Abb. 21), der auf dieser Welle befestigt und durch einen Lenker 565 mit einem Winkelhebel 566 verbunden ist, daß dieser Winkelhebel seitlich gegen den Ansatz 522 am Arm 517 (Abb. 50) drückt und den Arm nach links bewegt (Abb. 51), so daß trotz weiteren Niederdrückens der Taste 538 der Kniehebel 528 frei für die Rückbewegung in die Normallage ist, um die Kartenförderung auf selbsttätige Steuerung zurückzustellen. So bewirkt also das Drücken der Taste 538 nur das Fördern einer einzigen Karte.
Wenn die Karten durch die Notizschreibmaschine - laufen, so wird, wenn die vorige Prämie nicht bezahlt worden ist, dies am Kontrollteil der Notizkarte durch Aufdrucken der Ziffer 1 angezeigt, wie bei 277 in Abb. 5 gezeigt, und natürlich auch durch Anbringung eines Loches 277'. Wird diese Karte nun in der Übertragungsmaschine erreicht, so wird sie mit ihrer Hauptkarte übereinstimmen, und der übliche Übertragungsvorgang für die laufende Periode wird eintreten. Dies bedingt, wie erwähnt, das Heben der Stange 244 (Abb. 43), was nicht nur den Übertragungsvorgang steuert, sondern auch den Winkelhebel 239 kippt, so daß der Ansatz 241 unter den Stift 242 tritt, um den Hebel 238 in der Oberlage zu halten und die Kontrollkarte zur Ablegetasche wandern zu lassen. Im gegenwärtigen Falle aber ist es erwünscht, die Kontrollkarte zur Ablagerung in der Beanstandungstasche zu bringen, so daß der frühere Prämienzustand geprüft werden kann. Hierfür ist ein Sonderfühlstift 270« (Abb. 17) vorgesehen, um zu wirken, wenn das Loch 277' in der Karte (Abb. 5) vorhanden ist. Dieser Stift kann auch einen besonderen Kamm 366° ebenso steuern, wie die Kämme von den Stiften 270 gesteuert werden, oder der Stift 270° kann, wie in Abb. 16a gezeigt, als eine Einzelstiftschiene 335° wirken. Mithin bewegt sich, wenn der Stift vorgeht und der Bügel 373 die Kombinationskämme unten läßt, der Kamm 366° abwärts durch eine Feder 37oa bis zu einem Ansatz
567. Der Kamm 366« erfaßt einen Winkelhebel 568 (Abb. 16), so daß er, wenn er sich abwärts bewegt, den Winkelhebel schwingt' und durch einen Lenker 569 und den Kniehebel 570 den Arm 252 niederdrückt. Wie beschrieben und in Abb. 42 gezeigt, erfaßt der Arm 252 den Hebel 239, nachdem die Schiene 244 den Vorsprung 241 unter den Stift 242 gebracht hat, und bewegt den Vorsprung 241 über den Stift 242 hinaus, so daß der Hebel 238 in der üblichen Art wirken und die Kontrollkarte zur Beanstandungstasche senden kann.
Nachdem die Maschine ihre Übertragungsarbeit erledigt hat, können, wenn noch mehrere Hauptkarten in der Zuführtasche verblieben sind und Kontrollkarten nicht mehr da sind, diese Hauptkarten durch mehrmaliges Drücken der Taste 515 aus der Maschine befördert werden.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Mit Registrierkarten zusammenarbeitende Maschine mit einer Vergleichseinrichtung, die je zwei Karten zweier Kartensätze hinsichtlich ihrer Lochungen o. dgl. vergleicht und je nach dem Ergebnis dieser Vergleichung die Eintragungs- und Kartenförderlätigkeit der Maschine beeinflußt, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüf- oder Vergleichseinrichtung (262, 270, 345, 347, 366, 367, 381. 400) einen Eintragungsmechanismus (Lochwerk 428, 459, 460 o. dgl.) steuert, der je nach dem Ergebnis der Vergleichung Eintragungen auf einer der beiden Karten (10, 24) hervorbringt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die verschiedene Einstellung der Vergleichseinrichtung durch die Kartenlochungen auch der positive oder negative Charakter einer etwaigen Zahlendifferenz der Karten festgestellt, also ermittelt wird, welche der beiden Karten die höhere Zahl aufweist, und entsprechend dieser Feststellung die Eintragungs- und Fördereinrichtungen der Maschine gesteuert werden.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichseinrichtung den Kartenfördermechanismus (134, 135) durch eine Stellvorrichtung (400, 415, 416) derart steuert, daß die gegenseitige Lage der Karten in der Maschine
z. B. durch Zurückhalten der einen und Aussondern der anderen Karte gegen die Normallage verändert wird, wenn die gegenseitige Beziehung der Lochungen von einem vorherbestimmten Verhältnis abweicht.
4. Maschine nach Anspruch 1, mit mehreren Kartenablegestellen, auf welche die Karten je nach Lochung selbsttätig verteilt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Kartenverteiler (109, 204) bewirkte Verteilung der Karten (10, 24) durch das Resultat des durch die Vergleichseinrichtung vollzogenen \rergleichs von je zwei gleichzeitig auf Vergleichsstationen befindlichen Karten bedingt wird.
5. Maschine nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilung der durch die Eintragungs station laufenden Kartenreihe auf die Ablege-Stationen weiterhin durch den Eintragungsmechanismus (428, 459, 460) gesteuert wird.
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Lochungsprüfeinrichtung (263) der von der Vergleichseinrichtung gesteuerten Eintragung verschiedene Plätze auf der Karte je nach dem Resultat der Ablesung zuweist.
7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüf- oder Vergleichseinrichtung je nach dem Ergebnis der Vergleichung die Eintragung auf den Karten durch eine Hilfsvorrichtung (z. B. durch verstellbare Führungen 472 für die Antriebsdaumen 467 der Stanzhämmer 237) jeweils verhindert.
8. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Hilfseinstellung (267), mit der jede Karte einer Reihe zusätzlich zur Vergleichung mit ihrer Gegenkarte selbsttätig verglichen wird.
9. Maschine nach Anspruch 1, 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuweisung der Plätze für die Eintragung auf der Karte auch von der Hilfseinstellung (267) gesteuert wird.
10. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüf- oder \rergleichseinrichtung mehrere Sätze von Kombinationskämmen (345, 347, 366, 367) enthält, die den Eintragungsmechanismus steuern.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen.
DEP46729D 1923-01-08 1923-08-24 Vergleichungs- und Eintragungsmaschine fuer Registrierkarten Expired DE448307C (de)

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