DE818635C - Kartei - Google Patents

Kartei

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DE818635C
DE818635C DEP6631A DEP0006631A DE818635C DE 818635 C DE818635 C DE 818635C DE P6631 A DEP6631 A DE P6631A DE P0006631 A DEP0006631 A DE P0006631A DE 818635 C DE818635 C DE 818635C
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K21/00Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting
    • G06K21/04Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting in which coincidence of markings is sensed optically, e.g. peek-a-boo system

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Description

  • Kartei Die Erfindung bezieht sich auf Karteien, deren Karten mit Löchern und Schlitzen versehen sind, die die positiven und negativen Markierungen darstellen und bei welchen der Wahlvorgang durch Einführung eines Sortierstabs in die die kennzeichnenden Merkmale darstellenden Lochungen vorgenommen wird.
  • Bei einer bekannten Kartei ist jede Karte mit zwei einander entsprechenden, aus vorgestanzten Rundlöchern bestehenden Auswahlfeldern versehen. Die Rundlöcher stellen jeweils auf der einen Auswahlhälfte die positiven Markierungen dar, während die negativen Merkmale durch den Bearbeiter dadurch erzeugt werden, daB entsprechende Rundlöcher auf der anderen Auswahlhälfte durch Ausschneiden des Verbindungsstegs zu dem benachbarten Rundloch in einen Schlitz verwandelt werden. Enthält die Karte z. B. insgesamt ioo zur beliebigen Auswahl vorgesehene Rundlöcher, so hat der Bearbeiter grundsätzlich ioo Adjustierungen durch Fortschneiden der Verbindungsstege zwischen zwei mal je ioo nebeneinanderliegenden Rundlöchern auf der jeweiligen negativen Auswahlseite vorzunehmen, und zwar auch dann, wenn nur ein einziges Auswahlmerkmal festgelegt und ausgewählt werden soll. Die Anzahl der erforderlichen Adjustierungen entspricht also grundsätzlich der Anzahl der auf der Karte für alle Wahlvorgänge vorgesehenen Rundlochungen.
  • Bei einer anderen bekannten Kartei sind die Karten mit sich gegenseitig überschneidenden kreisförmigen Vordrucken versehen, welche die Markierungsstellen für die positiven und negativen Lochungen darstellen. Die linken, durch Zahlen gekennzeichneten sog. Ziffernkreise stellen nach erfolgter Lochung die negativen Markierungen, die rechten sog. Leerkreise nach Lochung die positiven Markierungen dar. Beim Aufeinanderlegen von zwei derartigen. Karten, von denen die eine an einer -bestiriimtex Märkierungsstelle positiv, die andere an der gleichen Markierungsstelle negativ gelocht ist, überschneiden sich die Lochungen unter Bildung eines linsenförn@ig@en "Querschnitts. In diesem Abschnitt wird derselbe zu einem Kreis erweitert, wobei die Karten seitlich verschoben, und dadurch die positiv gekennzeichneten, von den negativ gekennzeichneten getrennt werden. Auch bei dieser Kartei muß eine Adjustierung aller auf der Karte vorgesehenen Merkmale durch Vornahme positiver oder negativer Lochungen vorgenommen werden. Bei ioo Merkmalen ist demnach eine hundertfache Lochung jeder einzelnen Karte vorzunehmen.
  • Diese bekannten Lochkarteien 'besitzen nach Vorstehendem den großen Nachteil, daß zur Vorbereitung der Karten für den Auswahlvorgang grundsätzlich alle vorhandenen Merkmale durch Adjustierung in negative bzw. negative und positive Markierungen umgewandelt werden müssen, was einen großen Arbeits- und Zeitaufwand bedingt. Weiterhin besitzen diese bekannten Lochkartenverfahren ebenso wie die automatischen Lochkartenverfahren .den Nachteil, daß praktisch jede Begriffsänderung, z. B. bei Versetzung eines Arbeiters ,in eine andre Abteilung, die zeitraubende Anlegung einer neuen Karte oder die Anlegung einer Zusatzkarte erfordert.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Kartei mit Kartenwählvorrichtung, welche die Nachteile der bekannten Lochkartenverfahren nicht aufweist und gestattet, Merkmale, Anschriften, Vorgänge, Daten und sonstige Tatsachen in einfachster Weise unter Ausschaltung von Fehlerquellen zu ordnen und auszuwählen. Die Erfindung beruht auf der Verwendung von Karteikarten, die alle negativen Merkmale in Form von Schlitzen aufweisen, die bei der Herstellung der Karten z. B. durch Stanzen erzeugt worden sind, während die positiven Markierungen durch Einfügen von Sperrorganen, wie Heftklammern, Ösen o. dgl. in die in Betracht kommenden Schlitze vorgenommen werden. Derartige Karteikarten haben neben anderen Vorzügen-den großen .Vorteil, daß, der Bearbeiter bei Vorhandensein von z. B. ioo negativen Merkmalen zwecks Festlegung eines positiven Merkmals nur eine einzige Adjustierung vorzunehmen hat. In diesem Falle werden also im Vergleich mit den bekannten oben behandelten manuellen Lochkartenverfahren 99 Adjustierungen erspart.
  • Die ,Karteikarten gemäß der Erfindung können mit kurzeri,_, z. B. etwa i4 mrJ. langen Schlitzen, nachstehend Kurzschlitze genannt, versehen sein, deren Enden vorteilhaft abgerundet sind, oder Langschlitze aufweisen, deren -Länge ein MehrfacÜes der Kurzschlitze beträgt. Für manche Zwecke genügt eine ;einzige Reihe von zweckmäßig im.oberen,Randteil der Karte vorgesehenen Kurzschlitzen, so daß der gesamte übrige Teil der Karte für, Beschriftung u. "d91. frei bleibt. Bei anderen Ausführungsformen sind .die Karteikarten mit mehreren Horizontalreihen von senkrecht untereinander angeordneten Kurzschlitzen versehen oder derart ausgebildet, daß sie an Stelle einer Mehrzahl , von senkrecht übereinander angeordneten Kurzschlitzen nur je einen Langschlitz aufweisen. Bei diesen Ausführungsformen ist zweckmäßig oberhalb des mit Schlitzen ausgerüsteten Auswahlteils der Karten ein Feld für die Aufnahme von Inschriften, wie Name, Wohnort, Wohnung des Karteninhabers vorgesehen, während unterhalb des Auswahlteils ein größerer Raum, z. B. die untere Hälfte der Karte als Textraum für Inschriften frei bleibt, die auf die Markierungen des Auswahlfelds Bezug haben.
  • Die Markierung der auszuwählenden (positiven) Begriffe erfolgt vorteilhaft durch Einschlagen von zweckmäßig aus Weichmetall bestehenden Ösen an den hierfür in Betracht kommenden Stellen der negativen Schlitze. Bei den mit Kurzschlitzen versehenen Karten wird die :Markierung zweckmäßig durch Einfügen von Rundösen oder Ovalösen in den Unterteil, z. B. das untere Drittel des Schlitzes vorgenommen. Bei Karten mit Langschlitzen können je nach Bedarf, 1, 2 oder mehr Ösen in einen Schlitz eingefügt werden. Für die Markierung von Langschlitzen haben sich nach unten offene Ösen, vorzugsweise Ovalösen als besonders geeignet erwiesen. Zwecks Erleichterung des Einfügens der Sperrorgane hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die hierfür in Betracht kommenden Stellen der Schlitze zu kennzeichnen. Bei Verwendung von Ösen als Abgrenzorgane können die für die Einfügung in Betracht kommenden Stellen der Schlitze mit Ausbuchtungen versehen sein, die der Form der einzufügenden Sperrorgane, z. B. Ösen, entsprechen. Die Kennzeichnung der Einfügungsstellen ist besonders bei Karten mit Langschlitzen von Wichtigkeit.
  • Die Karteikarten gemäß der Erfindung können die für Stehkarten übliche rechteckige Form aufweisen. Mit Vorteil sind sie aber so ausgebildet, daß sie in das Auswahlgerät eingehängt werden können und zu diesem Zweck mit Aufhängeorganen, z. B. am oberen Kartenteil befindlichen Vorsprüngen (Aufhängenasen), versehen sind, die bei der Herstellung der Karten gleich mitgestanzt werden können. Vorteilhaft sind derartige Karten aber zweiteilig ausgebildet, z. B. derart, daß die eigentlich rechteckig ausgebildete Karte an ihrem Oberteil mit einer Aufhängeschiene versehen ist, die sich zwecks Bildung der Aufhängenasen beiderseits über die seitlichen Kartenränder erstreckt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsformen von Karteikarten gemäß der Erfindung..
  • Fig. i zeigt eine Karteikarte K, deren Auswahlteil i i fünf Horizontalreihen und fünfzehn Vertikalreihen von Kurzschlitzen 12 aufweist. Die untereinander befindlichen Schlitze jeder Vertikalreihe sind mit den von oben nach unten gehenden Nummern 1, 2, 3, 4, 5 versehen. Die Vertikalreihen selbst sind in Gruppen unterteilt, die durch schlagwortartige Angabe des Betreffs gekennzeichnet und bei dem Ausführungsbeispiel mit Alphabet und Gruppenzahlen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 bezeichnet sind. Die einzelnen Gruppen sind deutlich voneinander abgegrenzt, z. B. mit einer gut sichtbaren, z. B. schwarzen oder roten Umrandung versehen.
  • Oberhalb des Auswahlteils i i ist ein Feld 13 für die Aufnahme von Inschriften, wie Name, Wohnqrt usw. des Karteninhabers vorgesehen. Der unterhalb des Auswahlteils i i befindliche Textraum 14 ist mit Vordrucken ausgestattet, die mit der Kennzeichnung der Gruppen im Auswahlteil i i übereinstimmen. Hinter diesen Vordrucken sind auffallend gekennzeichnete, z. B. schwarz oder rot umrandete Felder, sog. Hinweisrahmen vorgesehen, die zur Aufnahme der sog. Schlüsselzahlen dienen, welche auf die positiven Markierungen, z. B. Ösungen des Auswahlfelds, Bezug haben.
  • Die im Textteil eingetragene Schlüsselzahl macht kenntlich, in welche der vertikalen Schlitzlochgruppen i bis 7 und in welche der horizontalen Schlitzlochreihen i bis 5 die entsprechenden Markierungen einzufügen sind bzw. sich befinden. Bei der Schlüsselzahl kennzeichnet die vor dem Schrägstrich stehende Ziffer jeweils die entsprechende Vertikalgruppe, während die hinter dem Schrägstrich stehenden Ziffern der Reihe nach auf die entsprechende Horizontalreihe verweisen. Steht z. B. in der Rubrik "Jahrgang" die Schlüsselzahl 1/22, so weist dies auf die Vertikalgruppe i sowie auf die erste Horizontalreihe Ziffer 2 und die zweite Horizontalreihe Ziffer 2 hin. Die Schlüsselzah16/i4 in der Rubrik "ausgeübter Beruf" verweist auf Vertikalgruppe 6 sowie auf erste Horizontalreihe Ziffer i und zweite Horizontalreihe Ziffer 4.
  • Die Karte gemäß Fig. i ist als Hängekarte ausgebildet und zu diesem Zweck mit Aufhängenasen 15 versehen, die Lochungen 16 aufweisen, die für die Einführung eines Festhalteorgans, z. B. einer Gabel, bestimmt sind.
  • Fig. 2 veranschaulicht eine Karteikarte K, die sich von der Ausführungsform nach Fig. i dadurch unterscheidet, daß für jede Vertikalreihe von Kurzschlitzen je ein Langschlitz 17 vorgesehen ist. Die Langschlitze 17 weisen Markierungen in Form von Ausbuchtungen 18 auf, welche die Stellen anzeigen, an welchen die Ösen icg der positiv zu kennzeichnenden Karten einzufügen sind. Die Ösen i9 besitzen bei dieser Ausführungsform eine ovale, unten offene Form. Die mit Langschlitzen versehenen Karteikarten gemäß Fig. 2 besitzen gegenüber den mit mehreren Horizontalreihen von Kurzschlitzen in Fig. i veranschaulichten Karten den Vorteil, daß die Zwischenräume zwischen den horizontalen Kurzschlitzreihen eingespart werden und im Vergleich zu einem Auswahlfeld mit z. B. fünf Horizontalreihen von Kurzschlitzen der Fallraum für vier Schlitze in Wegfall kommt. Der hierdurch erzielte Raumgewinn kommt dem unter dem Auswahlraum befindlichen Textteil zugute.
  • Karteikarten gemäß der Erfindung können in üblicher Weise als Stehkarten Verwendung finden. Hängekarten, wie solche in Fig. i und 2 veranschaulicht sind, bieten aber besondere Vorteile. Bei Karten der letztgenannten Art empfiehlt es sich, den oberen Randteil und die besonders beanspruchten Aufhängenasen zu schützen. Dies kann z. B. durch Aufstreichen einer Lösung geschehen, die nach Verdunsten des Lösungsmittels einen sehr dünnen, zweckmäßig durchsichtigen, den oberen Randteil der Karten schützenden und stabilisierenden Überzug, z. B. aus organischem Kunstglas hinterläßt. Der Schutzüberzug kann einseitig, z. B. auf der Rückseite oder auch beiderseitig angebracht werden. Im letztgenannten Falle empfiehlt es sich, den für die Beschriftung in Betracht kommenden Oberteil der Karte freizulassen, also auf der Vorderseite derselben nur den obersten Randteil und die Aufhängenasen mit dem Überzug zu versehen oder aber einen überzugsstoff zu wählen, der eine Beschriftung gestattet. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, den Schutzüberzug nach erfolgter Beschriftung aufzubringen.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung sind die Karteikarten zweiteilig ausgebildet, z. B. derart, daß sie aus rechteckigen Karten bestehen, die übliche Formate aufweisen können und am Oberteil mit zweckmäßig lösbar befestigten Aufhängeschienen ausgerüstet sind, welche vorteilhaft aus durchsichtigem biegsamen Werkstoff bestehen.
  • Fig.2a veranschaulicht eine Ausführungsform einer Karteikarte K mit lösbar angebrachter Doppelschiene 20. Die Schiene ist so ausgebildet, daß sie den Oberrand der Karte beiderseitig umfaßt, z. B. derart, daß sie aus zwei lappenförmigen, etwa 3o mm breiten Schenkeln besteht, zwischen welche der obere, für die Aufnahme der Inschriften bestimmte Rand der Karten eingefügt ist, wobei die Schiene sich beiderseitig zwecks Bildung der Aufhängenasen 15 um je 20 mm über die seitlichen Kartenränder erstreckt. Die lösbare Verbindung der Schiene 20 mit der Karte K kann z. B. mit Hilfe von in den hinteren Schienenschenkel gestanzten Zungen erfolgen, die in entsprechende Schlitze der Karte eingreifen. Die Verbindung der beiden Schenkel der Schiene an den Aufhängenasen kann durch Maßnahmen, wie Verklebung, Einfügen von Ösen o. dgl. erfolgen. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2a sind in den Nasenteil 15 Ösen 16 eingefügt, die zugleich zur Einführung der Festhalteorgane, z. B. Zinken der Gabel, dienen.
  • Bei Verwendung von organischem Kunstglas als Werkstoff für die Schienen können diese so flach gehalten werden, daß sie das Gleiten der Karten aneinander nicht behindern. Selbstverständlich sind die Schienen so flach zu halten, daß sie die in die Karte K eingefügten Abgrenzorgane, wie Ösen o. dgl., nicht überragen.
  • Fig. 3 veranschaulicht eine Karteikarte K, die nur eine Horizontalreihe von nebeneinander angeordneten Kurzschlitzen aufweist, die im oberen Randteil der Karte vorgesehen ist. Hierbei sind die Kurzschlitze 12 an ihrem Unterteil mit ovalen Ausbuchtungen 18 versehen, in welche zum Teil unten offene Ovalösen i9 eingefügt sind. Fig. 4 veranschaulicht eine Karteikarte K, bei der der obere Randteil mit einer Horizontalreihe von schlitzförmigen an der Oberkante offenen Einschnitten 12 versehen ist, deren Länge der üblichen Länge von Kurzschlitzen, z. B. 14 mm, entspricht. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Kurzschlitze an ihrem Unterteil mit runden Ausbuchtungen 18 versehen, in die zum Teil Rundösen i9 eingefügt sind. Die Ausführungsform nach Fig. 4 ist besonders für Stehkarten geeignet. Hierbei können die durch Einführung des Sortierstabes erfaßten geösten Karten in einfacher Weise ausgehoben und bearbeitet werden, wogegen die nicht geösten infolge des oben offenen Schlitzes in dem Kasten zurückbleiben.
  • Die Verwendung von Ösen als Sperrorgane bzw. Abgrenzorgane bietet den Vorteil, daß die Außenränder der Ösen sich fest an die Oberfläche der Karten anlegen und keinerlei Vorsprünge oder Kanten entstehen, die das Gleiten der Karten aneinander behindern könnten. Hinzu kommt, daß die Ösen die Ränder der Schlitze zuverlässig gegen Verletzungen schützen und weder bei Einführung des Sortierstabs noch bei Verschiebung der positiven gegen die negativen Karten Störungen auftreten können. Weitere Vorteile bestehen darin, daß die Ösen einerseits leicht und fest haftend eingefügt, andererseits mit Hilfe geeigneter Werkzeuge, z. B. einer Rundschneidzange, ohne Beschädigung des Schlitzes wieder entfernt werden können. Man ist infolgedessen in der Lage, Begriffsänderungen in einfachster Weise dadurch Rechnung zu tragen, daß die nicht mehr zutreffende positive Markierung durch Entfernung der betreffenden Öse beseitigt wird und die neue positive Markierung durch Einfügen eines Sperrorgans an der nunmehr zutreffenden Stelle vorgenommen wird. Derartige Begriffsänderungen können beliebig oft vorgenommen werden, ohne daß ein Neuanleger der Karten erforderlich ist. Andererseits ist die Vornahme von Begriffsänderungen durch Unbefugte nicht möglich, da die Entfernung der Ösen ohne Zuhilfenahme hierfür bestimmter Spezialwerkzeuge sich durch Verletzung des Schlitzrandes anzeigen würde.
  • Nach @ einer Ausführungsform der Erfindung wird dafür Sorge getragen, daß ein dichtes Aufeinanderlegen der Kartenoberflächen bei Durchführung des Auswahlvorgangs vermieden wird. Hierdurch gelingt es, das lästige Aneinanderhaften der Karten, insbesondere durch Sog, zu verhindern. Dies kann in einfachster Weise mit Hilfe von Abstandsorganen geschehen, die einerseits die Karten so weit auseinanderhalten, daß eine sehr dünne Luftschicht zwischen den Oberflächen benachbarter Karten vorhanden ist, während sie andererseits zu Störungen beim Gleitvorgang keine Veranlassung geben dürfen. Bei Verwendung von Ösen als Abgrenzorgane wirken diese zugleich als Abstandsregler, die einerseits den gewünschten geringfügigen Abstand der Kartenoberflächen voneinander gewährleisten, während sie andererseits infolge ihrer abgerundeten glatten Oberflächen den Gleitvorgang begünstigen. Im übrigen bewirken die Durchbrechungen der Karten eine Ventilierung des Luftraums zwischen den einzelnen Karten und heben hierdurch den lästigen Sog auf.
  • Bei Verwendung von Karteikarten gemäß der Erfindung erfolgt die Auswahl der positiv gekennzeichneten Karten durch Einführung eines Sortierstabes, dessen Querschnitt der Form der positiven Markierung, z. B. einer Rundöse oder Ovalöse, entspricht. Durch Heben des Sortierstabes mit dem durch ihn erfaßten positiven Karten bzw. durch Senken der durch den Sortierstab nicht erfaßten negativen Karten findet eine Verschiebung der positiven gegen die negativen Karten statt. Nach Einführen eines Festhalteorgans, z. B. einer Gabel, durch die am oberen Randteil der Karten vorgesehenen Lochungen 16 und Herausziehen des Sortierstabs können die nunmehr an der Festhaltegabel hängenden positiven Karten mit Hilfe der Gabel aus dem Kartenstapel herausgenommen und ausgewertet werden. Bei den in Fig. 4 veranschaulichten Karteikarten mit oben offenen Kurzschlitzen können, wie bereits erwähnt wurde, die durch den Sortierstab erfaßten positiven Karten ohne weiteres mit Hilfe des Sortierstabs aus dem Kartenstapel herausgenommen werden. Hier ist also die Mitverwendung einer Festhaltegabel nicht erforderlich.
  • Bei Verwendung von Hängekarten, wie solche in Fig. i und 2 veranschaulicht sind, erfolgt die Absonderung der durch den Sortierstab erfaßten positiven Karten von den nicht erfaßten negativen Karten im Auswahlgerät dadurch, daß nach Einschieben des Sortierstabs die Tragorgane für die Aufhängenasen der Karten gesenkt werden, wobei die nicht erfaßten negativen Karten mit nach unten gehen. Während die am Sortierstab hängenden positiven Karten in ihrer Lage verbleiben und nunmehr mit Hilfe einer Festhaltegabel in der oben beschriebenen Weise erfaßt und nach Herausziehen des Sortierstabes gegebenenfalls aus dem Gerät entnommen werden können.
  • Für die Durchführung des Auswahlvorgangs mit Hängekarten der vorstehend erläuterten Art werden mit Vorteil Auswahlgeräte verwendet, die im wesentlichen aus einem langgestreckten rechteckigen Kasten bestehen, in dessen Oberteil zwei parallel zueinander längs der Seitenwandung in gleicher Höhenlage verlaufende Tragleisten für die eingehängten Karteikarten vorgesehen sind, welche durch eine einfache, leicht zu betätigende Vorrichtung gleichzeitig und gleichmäßig gesenkt und wieder gehoben werden können. Die Senkung bzw. Hebung der Tragorgane kann zweistufig (aus der Hochlage in die Tieflage und umgekehrt) oder mehrstufig, vorzugsweise dreistufig (mit Hochlage, Mittellage und Tieflage) erfolgen. Bei letztgenannter Ausführungsform ist das Auswahlgerät vorteilhaft so ausgebildet, daß die Tragleisten beim Senken unter Beibehaltung ihrer Parallelstellung infolge Schrägführung seitlich nach außen verschoben werden.
  • Die Durchführung des ,,\tiswahlvorgangs mit Hilfe derartiger Geräte sei nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert: Die Fig. 5 und 6 dienen zur Veranschaulichung des Zweistufenverfahrens; die Fig.7 und 8 zur Veranschaulichung des Dreistufenverfahrens.
  • Das Zweistufenauswahlgerät A, das zugleich als Arbeitsgerät dienen kann, ist mit Tragleisten a ausgerüstet, auf denen die eingehängten Karten K mit ihren Nasen c ruhen. Zum Zwecke des Senkens und Hebens der Tragleisten dient eine Anordnung, hei der unterhalb der Tragleisten zwei parallel zu diesen verlaufende, z. B. etwa 150 mm tiefer liegende Schub- bzw. Zugstangen d vorgesehen sind, die durch Gelenkarme e verbunden sind. Die Schub- bzw. Zugstangen d sind durch die Vorderwand und Rückwand des Geräts A geführt und an ihren Enden z. B. durch Ouerleisten f miteinander verbunden, die als Handgriffe für Schub und Zug und gleichzeitig als Traggriffe für das Gerät dienen. Diese Anordnung ermöglicht eine Einteilung der Tragleisten in gewünschter Höhe innerhalb des Gesamthubs von z. B. io mm, und zwar dadurch, daß bei Ruhestellung infolge des Gewichts der auf den Tragleisten hängenden Karten eine Verklemmung der Schubstangen in ihren Führungen durch die Vorderwand und Rückwand des Geräts stattfindet. Das Gerät besitzt vorteilhaft auf seiner Vorderseite und Rückseite auswechselbare, z. B. in Rahmen gelagerte, zweckmäßig durchsichtige, z. B. aus organischem Kunstglas bestehende Scheiben, sog. Wahlscheiben g. Diese Wahlscheiben sind mit Ausstanzungen für die Einführung des Sortierstabes versehen, die in ihrer Form den z. B. kreisförmigen oder ovalen Markierungen der Karteikarten und in ihrer Zahl und Anordnung den auf den Karten vorhandenen Kurzschlitzen entsprechen.
  • Die Durchführung des Wahlvorgangs mit Hilfe des Zweistufengeräts A unter Verwendung von Karteikarten der oben beschriebenen Art gestaltet sich z. B. wie folgt: Durch Einstellung der Tragleisten a in Hochlage wird das Gerät in Wahlstellung gebracht. Nunmehr wird der Sortierstab h entsprechend der gewünschten Wahlschlüsselzahl in das entsprechend gekennzeichnete (bezifferte) Loch der vorderen Wahlscheibe g eingeführt, durch die hinter diesem Loch befindlichen Schlitze der Karten unter Erfassung der betroffenen, z. B. durch Ösen positiv gekennzeichneten Abgrenzungen geschoben und schließlich in das entsprechende Loch der hinteren Wahlscheibe g eingeführt. Hierdurch werden die durch den Sortierstab erfaßten positiven Karten beim späteren Senken der Tragleisten für die Karten in Wahlstellung (Hochlage) festgehalten. Fig. 5 veranschaulicht das Gerät A in Wahlstellung mit den Tragleisten a in Hochlage und eingeführtem, in der vorderen und hinteren Wahlscheibe verankerten Sortierstab h. Nunmehr werden die Tragleisten a und damit die mit ihren Nasen darauf ruhenden, durch den Sortierstab nicht festgehaltenen negativen Karten durch Senken um Schlitzhöhe, z. B. um etwa io mm, in die Tieflage gebracht, während die ausgewählten positiven Karten an dem in den Auswahlscheiben verankerten Sortierstab hängend, in der Höhenlage verbleiben (vgl. Fig.6). Durch Einschieben eines Festhalteorgans, z. B. einer Gabel i, durch die am oberen Rand der Karten, vorzugsweise in den Aufhängenasen c befindlichen Lochungen werden alle in der Hochlage verbliebenen positiven Karten erfaßt und können nach Herausziehen des nunmehr entlasteten Sörti-erstabs h mit Hilfe der Gabel i zwecks Auswertung und weiterer Bearbeitung dem Gerät entnommen werden.
  • Bei mehrstelligen Wahlschlüsselzahlen oder bei Kombinationsbegriffen wird der vorstehend beschriebene Vorgang mit den ausgewählten positiven Karten so oft wiederholt, wie die Wahlschlüsselzahl Stellen oder die Kombination Variationen aufweist. Soll eine Ordnung der Karten nach einer Gruppenreihenfolge an Hand eines Wahlschlüsselplans erfolgen, so kann dies erfindungsgemäß auf einfachste Weise derart geschehen, daß die nach jedem Wahlvorgang auf der Gabel hängenden positiven Karten auf der Gabel zusammengeschoben und als geschlossener Stapel jeweils hinter die im Gerät hängenden Karten eingehängt werden zwecks neuer Durchwahl der zweiten, dritten oder weiteren Stellen der Wahlgruppen. Durch das Herausnehmen der gewählten positiven Karten aus dem Arbeitsgerät wird die ursprüngliche, z. B. alphabetische, numerische oder chronologische Ordnung der Karten aufgehoben. Die Wiedereinordnung kann erfindungsgemäß in einfachster Weise derart erfolgen, daß eine Wahlfolge in der vorstehend beschriebenen Weise durchgeführt wird, und zwar jeweils nach der für die alphabetische, numerische oder chronologische Reihenfolge im Wahlschlüsselverzeichnis gegebenen Gruppenzahl bzw. Wahlfolge. Es ist also erforderlich, sämtliche Schlitzlöcher (negative und positive Markierungen) in der gegebenen Reihenfolge noch einmal zu wählen.
  • Das in Fig. 7 veranschaulichte Dreistufenauswahlgerät B ist besonders geeignet für die Auswahl von Einzelbegriffen. Dieses Gerät, bei dem die Tragleisten a für die Karteikarten in Hochlage, Mittellage und Tieflage gebracht werden können, unterscheidet sich von dem Zweistufengerät A im wesentlichen dadurch, daß die Tragleisten beim Senken infolge Schrägführung durch die Führungen k seitlich nach außen verschoben werden, so daß die darauf ruhenden Nasen c der nicht festgehaltenen Karteikarten auf dem Wege zur Tieflage frei werden und die Karten nach unten fallen. Bei Benutzung dieses Auswahlgeräts erfolgt die Kartenablage zweckmäßig in . besonderen Einsatzkästen C, die gleichzeitig für die laufende Bearbeitung der Karteikarten dienen und zwecks Durchführung des Auswahlvorgangs in das Auswahlgerät B eingesetzt werden.
  • Die Durchführung des Wahlvorgangs mit Hilfe des Dreistufengeräts B gestaltet sich z. B. wie folgt: Die auf der Vorder- und Rückwand des Auswahlgeräts vorgesehenen Wahlscheiben g werden herausgenommen und die Trageleisten a für die Karteikarten in Mittellage gebracht. Hierbei beträgt der Abstand der Tragleisten voneinander z. B. 20 mm mehr als bei Hochlage; ihr Abstand in Mittellage entspricht der Breite des Einsatzkastens C: Nunmehr wird der Einsatzkasten C mit Hilfe der an seiner Vorder- und Rückwand befindlichen Handgriffe von oben her in das Auswahlgerät eingeführt und am Boden desselben abgestellt. Hierbei bleiben alle Karteikarten mit ihren Aufhängenasen c auf den in Mittellage befindlichen Tragleisten cy hängen, während ihre Unterteile, z. B. die unteren Drittel, in den Einsatzkasten C hineinragen und durch Anlegen an die Seitenwandungen des r4insatzkastens Führung erhalten.
  • Hierauf werden die Tragleisten a in Hbchlage gebracht und die Auswahlscheiben g in die Vorder-und Rückwand des Geräts eingeschoben, womit die Ausgangsstellung für die Auswahl von Einzelbegriffen gegeben ist. Der Auswahlvorgang geht alsdann z. B. wie folgt vor sich: Zunächst wird der Sortierstab h zwecks Erfassung der auszuwählenden positiv gekennzeichneten Karten eingeführt. Fig. 7 veranschaulicht das Gerät mit den Tragleisten a in Hochstellung. Die Karten b ruhen mit ihren Nasen c auf den Tragleisten, während ihr Unterteil noch in den Einsatzkasten C hineinragt. Der Sortierstab h ist durch die in Fig. 7 nicht sichtbare vordere Wahlscheibe und durch die hinter dem Einführungsloch befindlichen Schlitze der im Gerät befindlichen Karten geführt und mit seinem vorderen Ende in das entsprechende Loch der hinteren Wahlscheibe geschoben. Werden .nunmehr. die Tragleisten a auf Mittellage gebracht, so bleiben die durch den Sortierstab erfaßten, positiv, z. B. durch Ösen markierten Karten an dem Sortierstab hängend in Hochlage, während die nicht gewählten Karten infolge der nicht abgegrenzten negativen Schlitze bei Senkung der Tragleisten um etwa Schlitzhöhe mit diesen nach unten gehen. Nunmehr erfolgt .das Festhalten der gewählten in Hochlage verbliebenen positiven Karten durch Einschieben der Gabel i durch die Lochungen der Nasen c. Fig. 8 veranschaulicht das Dreistufengerät B mit den Tragleisten a in Mittellage. Die durch den noch eingeschobenen Sortierstab h in Hochlage festgehaltenen positiven Karten sind durch Einschieben der Gabel i erfaßt.
  • Nunmehr wird. der durch die Gabel i entlastete Sortierstab h herausgezogen. Durch Senken der Tragleisten a in die Tieflage werden infolge der Abstandsvergrößerung durch die Schrägführung auch die Aufhängenasen c der durch die Gabel i nicht erfaßten negativen Kartenfreigegeben, so daß sie in den am Boden des Auswahlgeräts B befindlichen Einsatzkasten C fallen. Hierbei wird die ursprüngliche, z. B. alphabetische oder numerische Ordnung der Karten aufrechterhalten, da die Unterteile der, durch die Gabel in Hochlage festgehaltenen positiven Karten sich in den Einsatzkasten C erstrecken und zwischen den Oberteilen der in den Einsatzkasten; gefallenen negativen Karten verbleiben. Hierbei sind die Verhältnisse zweckmäßig derart gewählt, daß das gesamte Auswahlfeld der positiven Karten für den nächstfolgenden Auswahlvorgang frei bleibt.
  • Nach Rückführung des Kartentraggestells in die Ausgangsstellung (Hochlage) werden die bis dahin durch die Gabel in Hochlage gehaltenen positiven Karten mit ihren Nasen wieder auf die Tragleisten gebracht. Nach Herausziehen der Gabel ist die Ausgangsstellung für den nächsten Wahlvorgang gegeben. Der Vorgang ist so oft zu wiederholen, wie die Wahlschlüsselzahl Stellen hat oder die Kombination Variationen aufweist.
  • Das Mehrstufengerät gemäß der Erfindung stellt ein Universalgerät dar, das die Durchführung aller möglichen Auswahlverfahren gestattet. Bei Auswahl nach Einzelbegriffen bietet das Gerät den besonderen Vorteil, daß die Auswertung der gewählten positiven Karten im Gerät erfolgen kann, so daß ein die Ordnung der Karten störendes Herausnehmen nicht erforderlich ist. Ein weiterer Vorzug dieses Geräts besteht darin, daß eine laufende Bearbeitung der Kartei durch die Karteiführer an Hand der Einsatzkästen erfolgen kann, da diese immer nur zum Zwecke der Auswahl und Auswertung in das Auswahlgerät eingesetzt werden. Es genügt infolgedessen ein einziges Auswahlgerät für die Auswertung des Inhalts einer Vielzahl von Karteieinsatzkästen.

Claims (7)

  1. PATENT ANSI' RCCIIE: i. Kartei mit Kartenwählvorrichtung, gekennzeichnet durch die Anwendung von Karten, die mit vorzugsweise senkrecht angeordneten Schlitzen für die nicht auszuwählenden negativen Begriffe versehen sind, während die Markierung für die auszuwählenden positiven Begriffe durch Einfügen von vorzugsweise ringförmigen Sperrorganen, die zum Einführen von Auswählstäben dienen, an den in Betracht kommenden Stellen der Schlitze erfolgt.
  2. 2. Karteikarte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Oberteil, vorzugsweise der obere Randteil, mit einer horizontalen Reihe von nebeneinander angeordneten senkrechten Kurzschlitzen, z. B. von etwa 14 mm Länge, versehen ist.
  3. 3. Karteikarte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ihr oberer Randteil mit schlitzförmigen, an der Oberkante offenen Einschnitten versehen ist.
  4. 4. Karteikarte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der im oberen Teil der Karte angebrachte Auswahlteil aus mehreren Horizontalreihen von senkrechten nebeneinander angeordneten Kurzschlitzen besteht.
  5. 5. Abänderung der Karteikarte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle von mehreren senkrecht übereinander stehenden voneinander getrennten Kurzschlitzen durchgehende Langschlitze vorgesehen sind.
  6. 6. Karteikarte nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die positiven Markierungen durch Einfügung von zweckmäßig aus Weichmetall bestehenden Ösen, z. B. Rundösen oder Ovalösen, gegebenenfalls nach unten offenen Ösen, erfolgt.
  7. 7. Karteikarte nach Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze an den für das Einfügen von Sperrorganen, vorzugsweise Ösen, in Betracht kommenden Stellen mit Ausbuchtungen, die der Form der Sperrorgane, z. B. Ösen, entsprechen, versehen sind. B. Karteikarte nach Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit Organen zum senkrechten Aufhängen der Karten, z. B. am Oberteil der Karte befindlichen seitlichen Vorsprüngen (Aufhängenasen) versehen ist. Karteikarte nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Randteil unter Einschluß der Aufhängenasen einseitig oder beiderseitig mit einem zweckmäßig durchsichtigen Schutzüberzug versehen ist. io. Karteikarte nach Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie zweiteilig ausgebildet ist, so daß die eigentliche Karte mit einer über ihre Seitenkanten hinausragenden Aufhängeschiene , ausgerüstet ist, die zweckmäßig aus biegsamem durchsichtigen Werkstoff, z. B. organischem Kunstglas, besteht und lösbar mit der Karte verbunden ist. i i. Karteikarte nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängeschiene aus zwei lappenförmigen Schenkeln besteht, zwischen welche der obere Randteil der Karte zweckmäßig lösbar eingefügt ist. 12. Karteikarte nach Ansprüchen i bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß in ihrem Oberteil, vorzugsweise an den Aufhängenasen, zweckmäßig durch Ösen geschützte Durchbrechungen für die Durchführung von z. B. stabförmigen oder hebelförmigen Festhalteorganen vorgesehen sind. 13. Karteikarte nach Ansprüchen i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit den Gleitvorgang nicht behindernden Abstandsorganen versehen sind, die ein dichtes Aufeinanderliegen der Oberflächen benachbarter Karten verhindern. 14. Karteikarte nach Ansprüchen i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Kennzeichnung der positiven Merkmale dienenden Abgrenzorgane, z. B. Ösen, so weit über die Oberflächen der Karten hinausragen, daß sie als Abstandsorgane gemäß Anspruch 13 wirken. 15. Karteikarte nach Ansprüchen i bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Auswahlfeld befindlichen Schlitze in voneinander abgegrenzte Gruppen unterteilt sind.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918924C (de) * 1952-03-06 1954-10-07 Horst H Kallenberger Auswaehlkartei mit Sortiereinrichtung und gelochten Karteikarten
DE921503C (de) * 1952-04-24 1954-12-20 Theo Kiesewetter Kartei mit Kartenwaehlvorrichtung
DE956121C (de) * 1954-01-17 1957-01-17 Oskar Thieme Waehlgeraet zum Auswaehlen von Karteikarten mit gesuchten Merkmalsbegriffen durch Suchnadeln
DE1170369B (de) * 1960-07-14 1964-05-21 Karl Maria Koelbl Hilfseinrichtung fuer Auswaehlkarteilen

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