DE424433C - Planetenraedergetriebe - Google Patents
PlanetenraedergetriebeInfo
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- DE424433C DE424433C DEN20110D DEN0020110D DE424433C DE 424433 C DE424433 C DE 424433C DE N20110 D DEN20110 D DE N20110D DE N0020110 D DEN0020110 D DE N0020110D DE 424433 C DE424433 C DE 424433C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H1/00—Toothed gearings for conveying rotary motion
- F16H1/28—Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion
- F16H1/46—Systems consisting of a plurality of gear trains each with orbital gears, i.e. systems having three or more central gears
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
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- F16H1/2809—Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion with means for equalising the distribution of load on the planet gears
- F16H1/2845—Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion with means for equalising the distribution of load on the planet gears by allowing limited movement of the sun gear
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Planetenrädergetriebe. Gegenstand der Erfindung ist ein Planetenrädergetriebe mit drei an den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks angeordneten. in ein feststehendes, innen verzahntes Rad eingreifenden Planetenrädern. Erfindungsgemäß kann sich das Sonnenrad frei gegenüber den Planetenrädern einstellen und zentriert sich dadurch immer selbst, so daß bei jedem Radeingriff der drei Planetenräder in das Sonnenrad genau gleiche Kraft übertragen wird. Irgendwelche Ungleichmäßigkeiten im Ausbau oder Aufbau des PIanetenrädergetriebes gleichen sich durch die freie selbsttätige Einstellbarkeit des Sonnenrades aus. @\"enn das Getriebe stillsteht, dann wird die Welle des Sonnenrades etwas unterhalb der Getriebemitte liegen; das gleicht sich aber durch die freie Einstellbarkeit des Sonnenrades ohne weiteres nach dem Ingangsetzen aus.
- Bei Antriebsrädern, die auf zwei mit ihnen in Eingriff stehende Räder wirken, hat man schon vorgeschlagen, der M'elle des gemeinsamen Rades eine gewisse Beweglichkeit zu geben. Da man hierbei aber die Beweglichkeit lenkt, also nur in bestimmter Richtung zuläßt, ist diese Ausbildung bei Planetenrädern der hier geschilderten Art unmöglich. Nur die freie, also ungezwungene Einstell-t, des Sonnenrades läßt durch Eigenzentrierung völlige Gleichmäßigkeit der Kraftübertragung zu.
- Handelt es sich um ein Planetenrädergetriebe mit mehreren hintereinander angeordneten Planetenrädern, so kann sich erfindungsgemäß auch der mit dem ersten Sonnenrad verbundene zweite Planetenradsatz frei einstellen, wenn der mit dem ersten Sonnenrad verbundene zweite Planetenradsatz in das gleiche, innen verzahnte Rad eingreift.
- Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt. Abb. i ist die Vorderansicht eines- einfachen Planetenrädergetriebes. Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie z-j, der Abb. i. Abb.3 ist ein Schnitt durch ein Planetenrädergetriebe mit zwei hintereinander angeordneten Planetenradsätzen.
- In der mit Innenverzahnung versehenen feststehenden Scheibe i ist eine umlaufende Welle a gelagert. Diese ist mit einer Scheibe versehen, die auf drei in den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks angeordneten Zapfen die drei Planetenräder .1 trägt. Letztere kämmen sowohl mit der Innenverzahnung der Scheibe als auch mit dem fest auf der schnell umlaufenden NVelle G sitzenden Sonnenrad j.
- Das Sonnenrad 5 kann sich frei zu den Planetenrädern :1 einstellen, da nach Abb.2 die Welle 6 mittels Kardangelenkes ,^ an die treibende Welle angeschlossen ist.
- Wenn das Getriebe zur Geschwindigkeitsminderung dient, so gehen die an den Kämmstellen zwischen dem Sonnenrad 5 und den drei Planetenrädern 4. durch das im Sinne des Pfeiles 9 wirkende Moment entstehenden Gegendrücke 1 o der Zähne der Planetenräder .i durch die drei Berührungspunkte der Teilkreise und bilden ein gleichseitiges Dreieck. Da sich das Sonnenrad 5 frei senkrecht zu seiner Achse verschieben kann, so ist es in dieser Ebene keiner äußeren Liraft als der der drei Gegendrücke io unterworfen. Ihre Summe ist daher gleich Null und ihr ,Einzelbetrag gleich.
- Sobald das Moment 9 auf das Sonnenrad 5 einwirkt, verschiebt letzteres sich, bis die Gleichheit der drei Drücke 1o erreicht ist, und diese Gleichheit kann in einem gegebenen Augenblick nur für eine ganz bestimmte Lage des Sonnenrades erreicht werden.
- Somit zentriert sich das Sonnenrad 5 während des Laufens selbsttätig. Durch die Gleichheit der drei Drücke io wird die Gleichheit der drei Drücke auf die Berührungsdächen der Zähne der Räder ,1 mit denen der innen verzahnten Scheibe t bedingt. Es ergibt-sich hieraus,-daß die Kraft trotz irgendwelcher Unregelmäßigkeiten der Verzahnungen oder der Verschiebungen ihrer Zapfen über die drei Planetenräder gleichmäßig verteilt wird.
- Würden diese drei Zahnräder kein gleichschenkliges Dreieck bilden, so würden die drei Gegendrücke 1o stets ungleich sein, und die Gleichheit der durch jedes Planetenrad aufgenommenen Belastung könnte nicht erreicht , werden.
- Wäre statt dreier Planetenräder eine größere Anzahl vorhanden, so könnten die Zahnräder ungleichförmig belastet werden. Ebenso wäre die selbsttätige Zentrierung bei nur zwei Planetenrädern nicht möglich, und die miteinander in Eingriff stehenden Zähne könnten am Boden der Zahnlücke ecken.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb.3 sind zwei Planetenradsätze hintereinander angeordnet. Die feststehende Scheibe i trägt die l-ingsam laufende Hohlwelle 2 mit der Scheibe 3. An ihr sind in den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks Planetenräder :1 drehbar angeordnet, die sowohl mit der Innenverzahnung der Scheibe i als auch mit einem Sonnenrad 5 in Eingriff stehen. Dieses sitzt fest auf der Nabe einer Scheibe 16, die drei ebenfalls an den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks liegende, mit der Innenverzahnung der Scheibe 1 und mit einem zweiten Sonnenrad 1 8 kämmende Planetenräder 17 trägt. Die schnellaufende Welle i 9 des Sonnenrades 18 tritt mit Spiel durch die mit dem Sonnenrad 5 versehene Scheibe 16 hindurch und ist «-eitab vom Sonnenrad 18 durch die Welle 2 geführt. Somit kann sich das Sonnenrad t 8 senkrecht zur Achse verschieben. Ebenfalls kann sich der zweite Planetenradsatz i V, 17 mit dem Sonnenrad 5 verschieben. Dieses Ganze wird durch die drei Gegendrücke in den Eingriffspunkten des Sonnenrades und durch die drei Gegendrücke in den Eingriffspunkten der Planetenräder 17 mit der innen verzahnten Scheibe i . zentriert. Da die drei ersten Gegendrücke bedeutend größer als die drei letzten sind, so wird die Zentrierung des Ganzen durch das Sonnenrad 5 erfolgen. Wenn mithin in den Verzahnungen des ersten Getriebes Unregelmäßigkeiten vorhanden sind, So wird sich das Sonnenrad 5 verschieben, uni die gleichförmige Belastung wieder zu erreichen, und wird hierbei gleichzeitig die Verschiebung der Planetenräder 17 verursachen.
- Das erste Sonnenrad 5 muß sich daher vers(hieben, um gleichzeitig die Verschiebung der Planetenräder 17 und gegebenenfalls -deren Unregelmäßigkeiten zu berichtigen. Sind beispielsweise vier Planetenräder-etriebe hintereinander angeordnet, so ist die Verschiebung des mit großer Geschwindigkeit umlaufenden Sonnenrades gleich der algebraischen Summe derjenigen Verschiebungen, die notwendig sind, um die Unregelmäßigkeiten aller Planetenrädergetriebe zu berichtigen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Planetenrädergetriebe mit drei an den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks angeordneten, : in ein feststehendes, innen verzahntes Rad eingreifenden Planetenrädern, dadurch gekennzeichnet, da13 zwecks selbsttätiger Zentrierung das Sonnenrad '5) frei einstellbar gegenüber den Planetenr.ädern (1) angeordnet ist.
- 2. Planetenrädergetriebe nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Hintereinanderschaltung , mehrerer Planetenradsätze in bekannter Weise der mit dem ersten Sonnenrad (5) verbundene zweite Planetenradsatz (17) in das gleiche, j innen verzahnte Rad eingreift und sich somit auch frei einstellen kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE424433X | 1921-04-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE424433C true DE424433C (de) | 1926-01-22 |
Family
ID=3869423
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN20110D Expired DE424433C (de) | 1921-04-16 | 1921-07-09 | Planetenraedergetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE424433C (de) |
Cited By (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1921
- 1921-07-09 DE DEN20110D patent/DE424433C/de not_active Expired
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| DE4431054C2 (de) * | 1994-09-01 | 2001-10-25 | Man Nutzfahrzeuge Ag | Aufgeladene Brennkraftmaschine mit separatem Turbo-Getriebe |
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