DE41346C - Eisenbahngleissperre - Google Patents
EisenbahngleissperreInfo
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- DE41346C DE41346C DENDAT41346D DE41346DA DE41346C DE 41346 C DE41346 C DE 41346C DE NDAT41346 D DENDAT41346 D DE NDAT41346D DE 41346D A DE41346D A DE 41346DA DE 41346 C DE41346 C DE 41346C
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- rail
- switch
- siding
- main track
- turnout
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K7/00—Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
- B61K7/02—Track brakes or retarding apparatus
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1887 ab.
Die mit der Eisenbahngleissperre beabsichtigten Zwecke beziehen sich auf den Fall, dafs
aus einem Hauptgleise ein Fahrzeug in das durch eine Weiche abgezweigte Nebengleise
abgeschoben ist. In diesem Falle soll die Sperre dazu dienen, das Hauptgleise vor dem
Rücklauf und auch vor zu nahem Stande des Fahrzeuges zu sichern.
Die Sperre ist auf der beiliegenden Zeichnung durch Fig. 1 in einem Grundrifs und
durch Fig. 2 und 3 in Details in gröfserem Mafsstabe veranschaulicht.
Hinter dem Herzstück und jenseits des Markirpfahles ist in den Stegen der Fahrschiene
des Nebengleises eine Flachschiene α verschiebbar, welche einen Sperrklotz A trägt. Je nach
der Endlage, welche die Schiene α bei ihrer Verschiebung erhält, ruht der Klotz A entweder
auf der Fahrschiene und sperrt das Gleise ab, oder ist von der Fahrschiene bis zur Freigebung des Normalprofils abgerückt.
Die Bewegung der Flachschiene α erfolgt vom Weichenbock aus zugleich mit dem Umlegen
der Weiche. Zu dem Zweck greift die verlängerte Weichenzugstange b an eine auf der
Weichenschwelle horizontal drehbar gelagerte Scheibe B an. Diese correspondirt mittelst
eines doppelten Drahtzuges mit einer nahe der Schiene α auf einer Schwelle des Nebengleises
horizontal gelagerten Scheibe C, so dafs sich die Bewegungen der Weichenzungen in eine
Prehung dieser Scheibe übertragen. Letztere erhält die gleiche Gestalt wie die im Patent
No. 25353 beschriebene Uebertragungsscheibe, ist, wie dort angegeben, mit zwei halbkreisförmigen
Rändern versehen und bethätigt wie dort einen Doppelhebel c derart, dafs, sobald
die Scheibe eine Drehung gemacht hat, welche ausreicht, um dem Doppelhebel einen Ausschlag
von erforderlicher Weite zu ertheilen, eine weitere Drehung der Scheibe auf den Stand des Hebels einflufslos bleibt. Mit dem
Doppelhebel c ist ein dritter Hebel c1 verbunden,
dessen freies Ende an die Flachschiene a angreift. Zur gröfseren Sicherheit ist eine
zweite Schiene a1 mit Sperrklotz A1 angebracht,
welche durch die Stange und Hebelverbindung de/ zu gleich grofser, aber im
entgegengesetzten Sinne erfolgender Bewegung veranlafst wird, wie die Schiene a. Beide
Sperrklötze werden mithin gleichzeitig von den Fahrschienen abgerückt und lassen das auf das
Nebengleise abgeschobene Fahrzeug frei passiren; sie werden gleichzeitig auf die Fahrschiene aufgelegt
und sperren das Gleise ab, sobald die Weiche auf das Hauptgleise zurückgestellt wird.
Neben dem Kopf der äufseren Fahrschiene des Nebengleises, vom Herzstück an bis hinter den
Markirpfahl, erstreckt sich hochkam eine Flachschiene E, die von kurzen Gelenken g getragen wird, welche auf Bolzen im Stege der
Fahrschiene gesteckt sind. Das von der Druckschiene E und den Gelenken g gebildete
Parallelogramm steht mittelst Hebels h und Stange i mit dem Doppelhebel c so in Verbindung,
dafs sich die Bewegungen des Doppelhebels bezw. der Weiche in ein Heben und Senken der Flachschiene übertragen. Die
Druckschiene E ist angehoben und überragt den Kopf der Fahrschiene, wenn die Weiche
auf das Hauptgleise gestellt ist; sie ist bis unterhalb des Kopfes der Fahrschiene gesenkt, so-
bald die Weiche auf das Nebengleise gestellt ist. Die Umlegung der Weiche auf das Hauptgleise
hat somit das Anheben der Druckschiene E zur Bedingung. Befindet sich daher
ein abgeschobener Wägen zwischen Herzstück: und Markirpfahl, so wird die Aufwärtsbewegung
der Flachschiene durch die den Schienenkopf überragenden Radkränze gehindert und
die Weiche kann nicht auf das Hauptgleise zurückgestellt werden. Um dieses zu bewerkstelligen,
mufs nothwendig der Wagen aus seinem das Hauptgleise gefährdenden Stand bis
über den Markirpfahl hinaus weiter bewegt werden, worauf nach Umstellung der Weiche
auf das Hauptgleise die Absperrung des Nebengleises durch die vorhin erwähnten Sperrklötze
erzielt wird.
Damit die Druckschiene E der Curve des Nebengleises folgen kann, empfiehlt es~ sich,
dieselbe aus einzelnen Stücken herzustellen, welche durch Zwischentheile, die um verticale-Achsen
drehbar sind, verbunden werden. Man kann auch die Schiene E' auf der nach ihnen
gekehrten Seite des Fahrschienenkopfes anbringen, so dafs im gegebenen Falle die Aufwärtsbewegung
durch die Radflantschen. verhindert wird1.
Anstatt eines doppelten Drahtzuges für die
Uebertragung der Bewegung der Weiche auf die Schiene α kann auch ein Gestänge, in
welches ein doppelarmiger Compensationshebe'l in bekannter Weise eingeschaltet ist, benutzt
werden.
Claims (2)
- Patent-AnSprüche:Zum Zwecke der Sicherung des Hauptgleises vor Rücklauf und zu nahem Stande des auf das Nebengleise abgeschobenen Fahrzeuges:
ι. In Verbindung mit dem Weichenbock und von- diesem zugleich mit der Weiche bethätigt eine im . Nebengleise nahe dem Markirpfahl verschiebbar angebrachte Flach-. schiene α mit einem Sperrklotz A, welcher sich auf die benachbarte Fahrschiene legt, wenn die. Weiche auf das Hauptgleise gestellt wird und von der Fahrschiene bis zum Freigeben des Normalprofils abrückt, wenn die Weiche auf das Nebengleise gestellt wird.. - 2. In Verbindung mit dem Weichenbock und von· diesem zugleich mit der Weiche bethätigt eine neben dem Kopf der äufseren Fahrschiene des Nebengleises angeordnete und von Gelenken getragene DruckschieneE, welche sich über das Niveau des unteren Randes; der Wagenräder· erhebt, wenn die Weiche auf das Hauptgleise gestellt wird und sich, unter dieses Niveau; senkt, wenn die: Weiche auf das Nebengleise gestellt wird.Hierzu' r Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41346C true DE41346C (de) |
Family
ID=316838
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41346D Expired - Lifetime DE41346C (de) | Eisenbahngleissperre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41346C (de) |
-
0
- DE DENDAT41346D patent/DE41346C/de not_active Expired - Lifetime
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