DE482005C - Pflugscharartig an Schienenfahrzeugen angeordneter Gleisraeumer - Google Patents

Pflugscharartig an Schienenfahrzeugen angeordneter Gleisraeumer

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DE482005C
DE482005C DEB131610D DEB0131610D DE482005C DE 482005 C DE482005 C DE 482005C DE B131610 D DEB131610 D DE B131610D DE B0131610 D DEB0131610 D DE B0131610D DE 482005 C DE482005 C DE 482005C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F19/00Wheel guards; Bumpers; Obstruction removers or the like
    • B61F19/06Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

Die bekannten Gleisräumer an Fahrzeugen bestehen in kurzen, quer oder schräg zum Gleis und senkrecht über der Schiene angeordneten pflugscharartigen Streichblechen, die vor den Rädern vorgesehen sind und den Zweck haben, Hindernisse von den Schienen wegzuräumen, um ein Entgleisen des Fahrzeuges zu verhindern.
Demgegenüber bezweckt die Erfindung, zwisehen den Schienen eines Gleises liegende Hindernisse, insbesondere die Erdmassen, welche sich bei Kipperbetrieb auf Halden o. dgl. ansammeln, seitwärts über eine oder beide Schienen hinweg nach außen zu leiten, wo sie beispielsweise von Vorscharen, Einebnungsscharen, Streichblechen oder Fördergeräten aufgenommen und über die Schwellen hinausgefördert werden können.
Erfindungsgemäßjwird zu diesem Zweck der zwischen den Schienen befindliche Teil des Räumers über den Schienenkopf hinab, gegebenenfalls bis an die Schwellen reichend, ausgeführt. Der Bahnräumer wird in bekannter Weise auf einer oder beiden Seiten der Wagenstirnwand oder des Kopfes des Drehgestells angebracht und sein Vorderende zur Sicherstellung einer gleichmäßigen Höhenlage am Wagenpuffer oder sonst einem vorragenden Teil des Oberwagens aufgehängt.
An dem senkrechten Teil des Räumers ist ein von der Gleismitte nach hinten und nach der Schiene zu ansteigendes und gegebenenfalls über die Schiene hinausgeführtes Schaufelblech befestigt. Dieses hebt die Erdmassen mit seiner schneideartigen Vorderkante leicht ab und leitet sie stoßfrei nach hinten und oben seitwärts über die Schienen hinweg. Handelt es sich wie beim Kippbetrieb auf Halden, in Abraumbetrieben o. dgl. um regelmäßig anfallende erhebliche Massen, so werden sie durch die bekannten Vorscharen, Einebnungsscharen, Streichbleche o. dgl. außerhalb der Schiene bis über die Schwellen hinaus und gegebenenfalls die Böschung hinunter weitergefördert.
Um das besonders bei langsamer Fahrt auftretende Zurückdrängen der Massen nach vorn zu verhindern, wird ferner das vordere Ende des senkrechten Teiles des Bahnräumers parallel zur Fahrtrichtung nach vorn abgebogen. Dadurch werden die Massen am Abdrängen in der verkehrten Richtung verhindert und müssen über die Schiene hinweg nach außen gleiten.
Der Bahnräumer kann doppelseitig mit dem vordersten Ende ungefähr in Gleismitte oder einseitig über die Gleismitte hinaus bis an die andere Schiene ausgebildet sein.
In der Zeichnung ist die grundsätzliche Anordnung eines Ausführungsbeispiels dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι den Aufriß,
Abb. 2 den Grundriß,
Abb. 3 die Seitenansicht des Vorderendes eines Einebnungspfluges mit angebautem Gleisräumer.
Das Fahrzeug 1 mit dem Zughaken 2 und dem Puffer 3 ist auf dem Drehgestell 4 fahrbar. Der Gleisräumer ist am Drehgestell 4 angebracht, damit seine Lage zu den Schienen auch in Kurven unverändert bleibt. Er besteht aus
dem senkrechten Blech 5a, welches am vorderen Ende 5* parallel zur Schienenrichtung abgebogen ist. Der Gleisräumer liegt soweit als möglich geschützt unter dem weit auskragenden Puffer 3 des Oberwagens und ist durch eine Kette, ein Pendelgehänge 7 o. dgl. an dem Puffer 3 aufgehängt. Soweit der Gleisräumer mit der in Kurven ausschlagenden Pufferstange nicht in Berührung kommt, ist das senkrechte Blech nach oben verlängert, 5C, und nach vorn gekrümmt, damit auch hohe Kipphaufen von den Gleisen entfernt werden können. An den Stellen 5"* sind zwischen den verschieden hohen, gekrümmten Enden des senkrechten Gleis-
räumerbleches Querwände eingebaut, die einmal zur Versteifung des Bleches dienen, außerdem aber ebenso wie das abgebogene Ende 5* ein Zurückdrängen der Massen zwischen die Gleise verhindern sollen. An dem senkrechten Blech 5a ist das Aufnahmeblech 6a mit einer flach nach unten und vorn verlaufenden Neigung angewinkelt und entsprechend dem Profil der gewünschten Räumung ausgeschnitten. Es kann wie in Abb. 1 auf dem Schienenkopfe aufliegen, weil es ein am Schienenstoß gegebenenfalls vorhandenes Schienenende seitlich erfaßt und daran hinaufgleitet, ohne anzuhaken. Es kann aber auch ein gewisser Abstand zwischen seiner Unterkante und der Schienenoberfläche eingehalten werden. Das Blech 6a kann mit dem Blech 5a aus einem Stück bestehen, in Anbetracht seiner großen Abnutzung wird es aber besser auswechselbar gemacht. Die Befestigung des Gleisräumers am Drehgestell kann beliebig sein. Das hinter dem Schaufelblech 6a hegende senkrechte Blech ζα kann so ausgebildet sein, daß es mit seiner Kante 5e an der Innenseite des Schienenkopfes bei Schienenstößen auf der Verbindungslasche entlang gleitet, wodurch das Einhaken des Gleisräumers zwischen den Schienenköpfen verhindert wird.
In Abb. 3 ist das vordere Ende eines Einebnungspfluges dargestellt. Die Außenscharen, Winden u. dgl. sind weggelassen. Am Drehgestell 4 ist die aus dem senkrechten Blech 8a und dem verstellbar angewinkelten Blech 8* bestehende Vorschar des Einebnungspfluges sichtbar, welche die vom Aufnahmeblech 6" des Gleisräumers abgegebenen Erdmassen bis weit über die Schwellenköpfe hinaus fördert. Durch eine lösbare Verbindung 9 wird das obere Ende des Bahnräumers mit demVorscharblech8a verschraubt, so daß er in dieser Arbeitsstellung mit der Vorschar eine zusammenhängende Gleitfläche für die Erdmassen bildet, während die Blechwinkel 5b, 5d das Zurückweichen der Erdmassen in der verkehrten Richtung verhindern. Abb. 3 zeigt, wie. das senkrechte Blech 5a des Gleisräumers abgestuft werden kann, um den Bewegungsraum für den Puffer 3 frei zu lassen. Die dem Beschauer zunächst liegende Schiene 10 ist abgebrochen gezeichnet, um den zwischen ihr und der anderen Schiene 11 gelegenen Gleisräumer deutlich sehen zu lassen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schräg zum Gleis und senkrecht über der Schiene angeordneter, pflugscharartiger Bahnräumer an Schienenfahrzeugen, der auf einer oder auf beiden Seiten der Wagenstirnwand vor den Rädern vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Schienen befindliche Teil (5a) des Räumers unter die Ebene der Schienenköpfe, gegebenenfalls bis an die Schwellen, reicht und das Vorderende (7) des Räumers am Wagenpuffer (3) aufgehängt ist.
2. Räumer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem unteren Teil des Streichbleches (5fl) ein nach der Schiene zu ansteigendes Aufnahmeblech (6a) angesetzt ist,
3. Räumer nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende (5*) des Räumers (5", 5*) parallel zur Fahrtrichtung abgebogen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEB131610D 1927-05-28 1927-05-28 Pflugscharartig an Schienenfahrzeugen angeordneter Gleisraeumer Expired DE482005C (de)

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DE482005C true DE482005C (de) 1929-09-04

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DEB131610D Expired DE482005C (de) 1927-05-28 1927-05-28 Pflugscharartig an Schienenfahrzeugen angeordneter Gleisraeumer

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