DE437697C - Mit entgegengesetzten Streichbrettern versehene fahrbare Vorrichtung zum Unterfuellen von angehobenen Gleisen - Google Patents

Mit entgegengesetzten Streichbrettern versehene fahrbare Vorrichtung zum Unterfuellen von angehobenen Gleisen

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DE437697C
DE437697C DEC36147D DEC0036147D DE437697C DE 437697 C DE437697 C DE 437697C DE C36147 D DEC36147 D DE C36147D DE C0036147 D DEC0036147 D DE C0036147D DE 437697 C DE437697 C DE 437697C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F5/00Dredgers or soil-shifting machines for special purposes
    • E02F5/22Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for making embankments; for back-filling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

  • mit entgegengesetzten Streichbrettern versehene fahrbare Vorrichtung zum Unterfüllen von angehobenen Gleisen. Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Unterfüllen von angehobenen Gleisen, welche mit entgegengesetzten Streichbrettern versehen sind. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art sind in der Fahrtrichtung zunächst schräg nach hinten ausladende Streichbretter angeordnet, welche das vor den Schwellenköpfen angehäufte Gut erfassen und infolge ihrer schrägen Flächen unter die angehobenen Schwellen ziehen. Im allgemeinen sind derartige Vorrichtungen zweiseitig eingerichtet, so daß das Gut zwischen den winkelförmig zueinander stehenden Streichbrettern unter das -Gleis gezogen wird. Dabei ergibt sich in der Lücke zwischen den hinteren Enden der paarweisen Streichbretter in vielen Fällen ein Überschoß von, Gut, welcher einen Haufen bilden und das gleichmäßige Aufliegen des wieder herabgelassenen Gleises verhindern würde. Nur um dies 'zu vermeiden, pflegen weitere in umgekehrter Richtung wirkende Streichbretter vorgesehen zu werden, welche, unter dem angehobenen Gleis liegend, dieses überschußgut von der Gleismitte wieder nach außen zu verteilen und für eine gleichmäßige Oberfläche der unterfüllten Massen sorgen.
  • Nach der Erfindung ist dagegen außerhalb vor den Schwellenköpfen und über dem das Gut unter das Gleis ziehenden Streichbrett ein weiteres Streichbrett in entgegengesetzter Richtung angeordnet, das diejenigen Massen, welche vom unteren Streichbrett nicht erfaßt werden, vom Gleis weg der Böschung zutreibt. Ein zwischen den übereinander angeordneten Streichbrettern eingeschaltetes wagerechtes Blech unterstützt noch die Trennung der Erdmassen.
  • Das obere Streichbrett kann unmittelbar über dem unteren liegen und mit diesem zu einem Rahmen verbunden sein; es kann aber auch getrennt von ihm und,; in der Fahrtrichtung zwar vor ihm, aber in Ansehung seiner Höhenlage über ihm liegend, an einem gemeinsamen Fahrgerät angebracht sein, so daß es die überflüssigen Massen erst wegräumt, damit das nachfolgende untere Streichbrett nur so viel Boden vorfindet, als es fassen kann.
  • Die Vorrichtung kann zweiseitig beim Anschütten von Dämmen verwendet werden, sie kann aber auch auf - Kippen zum Verbreitern von Halden einseitig ausgebildet und mit Gleisrückmaschinen oder andern Geräten verbunden sein.
  • Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel wieder, und zwar Abb. r den Grundriß einer doppelseitigen . Vorrichtung und Abb. z eine teilweise Ansicht in Gleisrichtung mit den Erdbewegungen.
  • Über dem Gleis.a ist der Teil b eines fahrbaren Gerätes schematisch angedeutet. Beim Anheben des Gleises werden die Schienenköpfe durch die paarweise angeordneten Hubrollen c erfaßt. Seitlich vor den Schwellenköpfen ist je eine Führungsschiene d in einem gewissen Abstand angeordnet, welche init dem durch ein wagerechtes Bleche getrennten unteren Streichbrett/ und dem oberen Streichbrett g in beliebiger Weise zu einem Rahmen verbunden, der auf irgendeine Weise an dem Fahrgestell b starr oder verstellbar befestigt ist. Das untere Streichbrett/ reicht mit seinem hinteren beliebig geformten Ende mehr oder weniger weit unter die angehobenen Schwellen, treibt den Boden bis zur Gleismitte und streicht ihn gleichzeitig glatt. Das Bleche dient in der Hauptsache zur Versteifung des ganzen Rahmens, nebenbei schneidet es die vor den Schwellenköpfen liegenden Erdhaufen wagerecht durch, so daß alle über das Bleche hinausragenden Teile der Erdhaufen von dem oberen Streichbrettg erfaßt und nach außen der Böschung zugetrieben werden. Die Vorrichtung arbeitet natürlich nur, wenn das Gerät in Richtung des Pfeiles h fortbewegt wird. Abb. a zeigt, wie der Erdhaufen f von -der Vorrichtung in einem Arbeitsgang aufgeteilt wird. Der unterste Teil k des Erdhaufens bleibt liegen, der mittlere Teil L wird von dem unteren Streichbrett i seitwärts unter das angehobene Gleis a geschoben. Der überflüssige obere Teilm des Erdhaufens wird dagegen über dem Bleche durch das obere Streichbrett g seitwärts vom Gleis fortgeschoben und gleitet durch sein Eigengewicht die Böschung hinab. Bei dieser Arbeitsweise wird durch das untere Streichbrett/ eine Auflagefläche unter den angehobenen Schwellen und vor den Schwellenköpfen geschaffen, auf die das Gleis mit bekannten Vorrichtungen an die Böschungskante vorgerückt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit entgegengesetzten Streichbrettern versehene fahrbare Vorrichtung zum Unterfüllen von angehobenen Gleisen, dadurch gekennzeichnet, daß das in entgegengesetzter Winkelstellung angeordnete Streichbrett (g) über dem das Gut unter die Schwellen treibenden Streichbrett (f) liegt und zwischen den beiden Streichbrettern (g und f) ein wagerechtes Blech (e) eingeschaltet ist.
DEC36147D 1925-02-03 1925-02-03 Mit entgegengesetzten Streichbrettern versehene fahrbare Vorrichtung zum Unterfuellen von angehobenen Gleisen Expired DE437697C (de)

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