DE360359C - Tonstechmaschine mit verschiebbarem Stechkasten - Google Patents
Tonstechmaschine mit verschiebbarem StechkastenInfo
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- DE360359C DE360359C DEP39680D DEP0039680D DE360359C DE 360359 C DE360359 C DE 360359C DE P39680 D DEP39680 D DE P39680D DE P0039680 D DEP0039680 D DE P0039680D DE 360359 C DE360359 C DE 360359C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C47/00—Machines for obtaining or the removal of materials in open-pit mines
- E21C47/10—Machines for obtaining or the removal of materials in open-pit mines for quarrying stone, sand, gravel, or clay
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 2. OKTOBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80 a GRUPPE
(P 39680 VIjSo a j
August Präger sen. in Trabuhn, Kr. Lüchow, Hannover.
Tonstechmaschine mit verschiebbarem Stechkasten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. April 1920 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Tonstechmaschinen jener Axt, bei welcher Stechkästen
zum Abbau des Tons Verwendung finden.
Bei den bekannten derartigen Maschinen wird mittels schräg von oben nach unten bewegter
Stechkästen der Ton in Strangform abgestochen und nach oben befördert.
Diese Maschinen haben sich nicht bewährt,
weil nur fetter, weicher Ton so zusammenhält,
to daß er in Strangform, ohne zu zerbröckeln und teilweise verloren zu gehen, gewonnen
werden kann.
In den meisten Fällen ist aber der Ton mager und bröckelig, insbesondere jener, der
in Ziegeleien Verwendung findet.
Diesem Ubelstande wird nun gemäß der Erfindung dadurch abgeholfen, daß der Stechkasten
in wagerechter Richtung in die abzubauende Tonwand getrieben wird.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem auf den Boden aufstellbaren Rahmen,
in welchem ein Stechkasten zwangläufig in wagerechter Richtung vor- und rückwärts
verschoben werden kann. Der Stechkasten kann auswechselbar am Gestell angebracht
und dergestalt mit einem am Gestell angeordneten Krahn verbunden werden, daß er
mit Hilfe des Krahnes ausgeschwenkt und entleert werden kann. Vorteilhaft ist. es, den
Behälter sowohl in seitlicher als auch in senkrechter Richtung verstellbar im Rahmen anzuordnen,
so daß das Gestell für längere Arbeitsdauer unverrückbar am Platze bleiben kann. Die Vorrichtung kann fahrbar und mit
besonderen Hilfsmitteln zur Verankerung ausgestattet sein, damit sie fest im Boden haftet,
wenn der Behälter in den Ton hineingetrieben wird.
360859
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigt:
Abb. r eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Vorderansicht der gesamten :
Vorrichtung,
Abb. 3 den Stecherführungskasten für sich :
im Grundriß mit dem zugehörigen Antrieb,
Abb. 4 den Stecherführungskasten mit Füh- ; ίο 'rung und Zahnstange in einem um 90° gedrehten
Seitenriß,
Abb. 5 den Stecher schaubildlich von oben gesehen, und
" Abb. 6 den Stechkasten schaubildlich von oben gesehen.
Mit α sind die Schwellen, auf denen die :
ganze Vorrichtung ruht, bezeichnet, b sind senkrechte Säulen des Rahmens, in welchem
die Schraubenspindeln c geführt sind. Die Säulen b tragen Kästen d, die sich aus drei
Seitenwänden und einem Boden zusammensetzen und zur Lagerung des Führungs- :
balkens f, der Spindel g und der Zahnwelle m '
dienen. Im Boden des Kasten d ist eine mit der Spindel c zusammenarbeitende Mutter an- ;
geordnet, die ein Heben bzw. Senken des j Kastens d bei Drehung der -Spindel c ermög- :
licht. Mittels der Zahnstange e und der Zahn- ' welle m wird der am vorderen Ende mit der :
Schneide Ji1 ausgerüstete Stecher h verschoben. ;
Der Stecher/? ist mit Seitenwänden oder | Streben zur Aufnahme des auswechselbaren !
Stechkastens i versehen. Die senkrechten ; Kanten der Seitenwände sind am offenen Ende ,
des Kastens in der gleichen Weise wie die Schneide H1 als Stahlschneiden ausgebildet, j
damit der Ton auch seitlich, in senkrechter . Richtung durchschnitten wird. Der Kasten i
sitzt lose im Gerippe des Stechers h und ist mit vier Aufhängevorrichtungen versehen, in
die der Krahn beim Abheben des Kastens eingreift.
Mit k ist der Stecherführungskasten bezeichnet; welcher auf dem Balken f beim Antreiben
der Spindel g nach rechts und links verschoben wird. Die Verschiebung des Stechers
gegen die Tonwand hin erfolgt unter Führung durch den Kasten k durch die Zahnwelle m.
Die Grundplatte der Vorrichtung ist mit Erdstechbalken f versehen, die mit Hilfe der
Zahntriebe 0, O1 in das Erdreich bzw. in die Tonwand hineingetrieben werden, um zu verhüten,
· daß die Vorrichtung, die normalerweise infolge ihres Eigengewichtes unverrückbar
feststehen wird, beim Eintreiben des Stechers in besonders harten Ton angehoben
oder gekippt wird.
Der Antrieb des Zahntriebes kann von Hand oder maschinell rn.it bekannten Mitteln
erfolgen.
Der Krahn δ1, r kann auch fortfallen und statt dessen kann die Vorrichtung fahrbar
dergestalt ausgebildet sein, daß jede abgestochene Tonlage sofort nach dem Sumpfe
abgefahren wird:
Die Maschine wird zweckmäßig in einer Breite von etwa 5 m und einer Tiefe von
etwa 4 bis 5 m ausgeführt. Wenn sie vor einer Tonwand von etwa 4 m Tiefe aufgefahren
ist, werden zunächst die beiden Erdstechbalken j>
in das Erdreich hineingetrieben, dann wird mit Hilfe des Zahngetriebes mit der Kurbel« die Stechvorrichtung nach oben
und mit Hilfe der Kurbel g in die gewünschte Seitenstellung verschoben. Nunmehr beginnt
das Abstechen des Tones durch Vorwärtstreiben des Stechers h mit Hilfe des Zahngetriebes
e, m. Der gefüllte Stechkasten i wird hierauf mit der Windevorrichtung q, r
des Krahnes emporgehoben, nach einem Kippwagen hin geschwenkt und entleert, worauf
er auf seinen Sitz zurückgeschwenkt und mit Hilfe der Verzahnung m, e in die Aufgangslage
zurückgeführt wird. Mit Hilfe der Spindel g· wird alsdann die Stechvorrichtung weiter
seitwärts geführt und die Arbeit beginnt in der beschriebenen Weise von neuem.
Claims (4)
1. Tonstechmasehine mit verschiebbarem
Stechkasten, gekennzeichnet durch einen in wagerechter Richtung vor- und zurückschiebbaren
Stechkasten (h, h1, i).
2. Tonstechmasehine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stechkästenteil
(i) abnehmbar auf dem Stecher (A) angeordnet ist, und mittels eines an
dem Maschinengestell befestigten Krahnes (δ1, r) seitlich ausgeschwenkt und entleert
werden kann.
3. Tonstechmasehine nach Anspruch 1. und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Stecher (h) in einem Stecherführungskasten
(A)' in wagerechter Richtung senkrecht zur
Tonwand, und der Stecherführungskasten (k) selbst im Maschinenrahmen senkrecht nach
oben und unten sowie parallel zur Tonwand verschoben werden kann.
4. Tonstechmasehine nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß das.
Gestell an seinem unteren Ende mit Erdstechbalken [P) ausgerüstet ist, die mit
Hilfe von Zahntrieben (0, O1), zwecks Verankerung
der Maschine in das Erdreich eingetrieben werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP39680D DE360359C (de) | 1920-04-23 | 1920-04-23 | Tonstechmaschine mit verschiebbarem Stechkasten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP39680D DE360359C (de) | 1920-04-23 | 1920-04-23 | Tonstechmaschine mit verschiebbarem Stechkasten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE360359C true DE360359C (de) | 1922-10-02 |
Family
ID=7376659
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP39680D Expired DE360359C (de) | 1920-04-23 | 1920-04-23 | Tonstechmaschine mit verschiebbarem Stechkasten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE360359C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE943829C (de) * | 1953-02-25 | 1956-06-01 | Vehnemoor Ges Mit Beschraenkte | Maschine zum Abstecken von Torfsoden |
| DE1187172B (de) * | 1962-04-07 | 1965-02-11 | H Weyhausen K G Maschf | Greifer zum Abbau von Ton in Schollenform |
| US6575685B2 (en) * | 2001-08-08 | 2003-06-10 | Kern C. A. Baxter, Sr. | Hoisting platform system |
-
1920
- 1920-04-23 DE DEP39680D patent/DE360359C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE943829C (de) * | 1953-02-25 | 1956-06-01 | Vehnemoor Ges Mit Beschraenkte | Maschine zum Abstecken von Torfsoden |
| DE1187172B (de) * | 1962-04-07 | 1965-02-11 | H Weyhausen K G Maschf | Greifer zum Abbau von Ton in Schollenform |
| US6575685B2 (en) * | 2001-08-08 | 2003-06-10 | Kern C. A. Baxter, Sr. | Hoisting platform system |
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