DE409157C - Schaltgetriebe, vorzugsweise fuer die Vorschubschaltung der Supporte an Hobelmaschinen - Google Patents
Schaltgetriebe, vorzugsweise fuer die Vorschubschaltung der Supporte an HobelmaschinenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D7/00—Planing or slotting machines characterised only by constructional features of particular parts
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Description
Die Schaltbewegung der Supporte bei Hobelmaschinen wird bei den neueren Ausführungsformen
durch besondere Schaltgetriebe bewirkt, die eine leichte und sichere Änderung des Schaltweges gestatten und die
auch in einfacher Weise eine maschinelle Schnellverstellung der Supporte ermöglichen.
Diese Schaltgetriebe werden durch eine in die Richtung der Supportverschiebung gelegte
ίο Schaltwelle angetrieben, der durch die Tischbewegung eine hin und her schwingende Bewegung
erteilt wird. Diese Schwingbewegung der Schaltwelle wird durch geeignete Zwischenelemente auf eine um eine .ortsfeste
Achse im Schaltgetriebe schwingende Schaltklinke übertragen, die in ein Schaltrad eingreift
und es durch ihre Schwingbewegung weiterschaltet, wobei die Schaltbewegung durch Zahnradgetriebe o. dgl. auf die verschiedenen
Supportspindeln übertragen wird. Die Regelung des Schaltweges erfolgt nun bei den bekannten Ausführungsformen derart,
daß die Schaltklinke auf einem von außen einstell- und ablesbaren Weg von ihren Antriebsorganen
mitgenommen wird.
Die Regelung erfolgt bei der einen Ausführungsform so, daß die Schaltklinke mit einem
Mitnehmeransatz in die Bewegungsbahn eines Mitnehmerpaares eingreift, deren Abstand
voneinander sich von außen verstellen läßt. In ihrer engsten Stellung umfaßt das antreibende
Mitnehmerpaar den Mitnehmeransatz am Schaltklinkenhebel ohne Spiel, und die Schaltklinke wird um das volle Maß des
Schaltwellenausschlages mitgenommen. Wird das Mitnehmerpaar auseinandergestellt, so
entsteht ein Spiel, um das der Ausschlag der Schaltklinke gegenüber dem Ausschlag der
Schaltwelle verringert wird.
Bei einer anderen Ausführung wird die Schaltklinke auf einem auch hier von außen
einstellbaren Weg durch Abhebekurven außer Eingriff mit den Sperrzähnen des Schaltrades
gebracht.
Die Mitnahme des Schaltklinkenträgers erfolgt nun bei beiden Ausführungsarten von
der kleinsten bis zur größten Schaltung mit der vollen Geschwindigkeit; durch die notwendige
Ableitung von der Tischumsteuerbewegung setzt die Schaltbewegung zudem stoßartig ein. Die Schaltung wird deshalb
durch Überspringen von Zähnen unregelmäßig, was besonders bei kleinen Schaltungen
zu großen Unzuträglichkeiten führt.
Bei der neuen Ausführungsform gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden,
daß die Bewegungsübertragung durch einen Zwischenhebel erfolgt, der die Schaltbewegung
mit einem veränderlichen Übersetzungsverhältnis auf den Schaltklinkenhebel g0
überträgt. Die Schaltklinke verringert dabei ihre Geschwindigkeit in dem gleichen Maße,
wie ihr Weg abnimmt, so daß ihr Eingriff in die Zähne des Schaltrades vollkommen stoßfrei
erfolgt und alle Unregelmäßigkeiten in den Schaltwegen vermieden werden. Die Verstellung
des Drehpunktes des Zwischenhebels kann auch leicht während des Ganges erfolgen,
weil er an der Schwingbewegung der Schaltorgane nicht teilnimmt.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι zeigt einen wagerechten Schnitt durch das Getriebe.
Abb. 2 ist eine Außenansicht des Getriebes.
Abb. 3 zeigt das Getriebe mit abgenommenem Deckel, um den Zwischenhebel sichtbar
zu machen.
Abb. 4 zeigt eine vergrößerte Ansicht des Schaltrades. Der Drehzapfen des Zwischen-
hebeis ist auf den größten Schaltweg eingestellt. Die andere Endstellung der Schaltklinke
ist gestrichelt eingezeichnet.
Abb. 5 zeigt eine Ansicht des Schaltrades, bei der die Schaltung auf Null gestellt ist.
Die senkrechte Schaltwelle ι macht eine hin
und her schwingende Bewegung, die durch Kegelräder 2 und 3 und die Stirnräder 4 und 5
auf die Büchse 6 übertragen wird. Die Büchse sitzt drehbar auf einem ortsfesten Zapfen/. :
An dem einen Ende hat sie einen Kurbelarm 8, dessen Zapfen 9 in das Ende des Zwischenhebels
10 eingreift. Auf der Büchse 6 ' läuft außen lose das Schaltrad 11, das an der
inneren Seite seines Kranzes Schaltzähne 12 I hat. In letztere greift Schaltklinke 13 ein,
die mit einem Drehzapfen 14 an einem Schaltring 15 angelenkt ist, der lose auf der Nabe
des Schaltrades 11 läuft. Der Schaltring 15
ao greift mit einem Zapfen 16 unter Vermittlung eines Gleitsteines 17 in einen Schlitz 18 am
anderen Ende des Zwischenhebels 10 ein. In die Nut 19 auf der Rückseite des Hebels 10
greift der Drehzapfen 20 mit einem Gleitstein
as 21 ein; der Drehzapfen 20 ist in einer Nut22
des Deckels 23 des Gehäuses 24 geführt. Zum Verstellen des Zapfens 20 ist eine Gewinde- j
spindel 25 mit Handrad 26 vorgesehen. Durch den Handgriff 27 auf dem rückwärtigen Gewindezapfen
28 kann der Zapfen 20 mit dem Schieber 29 am Deckel 23 des Gehäuses 24 festgeklemmt werden. Die Stellung des
Schiebers 29 und damit des Zapfens 20 kann an einer Teilung 30 (Abb. 2) an der Außen- :
sehe des Schiebers 29 abgelesen werden. Die Schaltklinke 13 wird durch eine Blattfeder 31 ■
in die Schaltzähne 12 des Schaltrades 11 ge- j
drückt (Abb. 3). ]
Die Drehung des Schaltrades 11 wird in be- ; kannter Weise auf die Supportspindeln 32, 33 ;
und 34 übertragen, die im Balken 35, mit dem ! das Schaltgehäuse 24 verschraubt ist, gelagert
sind. Auf den Spindeln sitzen innerhalb des , Gehäuses 24 lose je zwei Zahnräder 36 und 37
(Abb. 1), von denen die Räder 36 unmittelbar mit dem Schaltrad 11 in Eingriff stehen, die
anderen, 37, dagegen unter Vermittlung von Zwischenrädern, die in der Zeichnung nicht
dargestellt sind. Durch eine Klauenkupplung 38 kann so in bekannter Weise wahlweise ein (
Rechts- oder Linksgang der Spindeln eingeschaltet werden. In Abb. 4 ist der Zapfen 20
so eingestellt, daß der Ausschlag der Schaltklinke groß ist. Der Zapfen 9 schwingt von a
nach b, der Gelenkbolzen 16 schwingt von c nach d; in Abb. 5 ist der Zapfen 20 so weit
nach dem Ende des Hebels verschoben, daß seine Achse mit der des Gelenkbolzens 16 zusammenfällt.
Der Weg des letzteren ist dadurch gleich Null geworden.
Der Schaltvorgang ist folgender:
Die Büchse 6 mit dem Kurbelarm 8 wird durch die senkrechte Welle 1 über die Kegelräder
2 und 3 und Stirnräder 4 und S in eine immer gleich große Vor- und Rückwärtsbewegung
versetzt (Abb. 4 Anfangs- und Endstellung α und b).
Der durch den Zapfen 9 mit dem Kurbelarm 8 verbundene zweiarmige Zwischenhebel
10 nimmt an dieser Bewegung teil, und zwar derart, daß der an den Zapfen 9 angeschlossene
Teil den gleichen Weg wie der Kurbelarm 8 zurücklegt, während der andere je nach
der Stellung des Zapfens 20 in Verbindung mit der Schaltklinke 13 eine mehr oder
weniger große Bewegung ausführt. So ergibt z. B. die Stellung des Zapfens 20 in Abb. 4
den größten Ausschlag des an den Zapfen 16 angeschlossenen Teiles des Hebels io, somit
auch der Schaltklinke 13. Die Schaltklinke führt den größten Schaltweg aus.
In der Abb. 5 ist der Drehzapfen 20 so weit nach außen geschoben, daß sich seine Mitte
mit der des Gelenkbolzens 16 deckt. Der Weg des an diesen Bolzen angeschlossenen Teiles
des Hebels 10 und der Schaltklinke 13 ist dann gleich Null. Der Schaltweg ist somit
auch gleich Null. Jede Zwischenstellung des Zapfens 20 innerhalb dieser beiden Endstellungen
bedingt· einen mehr oder weniger großen Ausschlag des Hebels 10 und der
Schaltklinke 13. In dem gleichen Verhältnis wie der Ausschlag stehen auch die Schaltwege,
welche an der Teilung 30 des Deckels 23 abgelesen werden können.
Die Bewegung der Schaltklinke 13 wird, wie oben beschrieben, auf die Spindeln weitergeleitet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schaltgetriebe, vorzugsweise für die Vorschubschaltung der Supporte an Hobelmaschinen, bei dem durch eine hin und her schwingende Schaltwelle eine in Sperrzähne eines Schaltrades eingreifende, um einen regelbaren Betrag schwingende Sperrklinke mitgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung der Länge des Weges* des Sperrklinkenträgers (15) durch Ändern der wirksamen Hebellänge eines zwischen dem antreibenden und dem getriebenen Teil geschalteten Zwischenhebels (10) erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW64229D DE409157C (de) | Schaltgetriebe, vorzugsweise fuer die Vorschubschaltung der Supporte an Hobelmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW64229D DE409157C (de) | Schaltgetriebe, vorzugsweise fuer die Vorschubschaltung der Supporte an Hobelmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE409157C true DE409157C (de) | 1925-02-02 |
Family
ID=7607075
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW64229D Expired DE409157C (de) | Schaltgetriebe, vorzugsweise fuer die Vorschubschaltung der Supporte an Hobelmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE409157C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE763255C (de) * | 1937-01-01 | 1950-10-05 | Friedrich Klopp | Klinkenschaltgetriebe fuer Werkzeugmaschinen |
| DE750033C (de) * | 1940-10-01 | 1952-09-29 | Billeter & Klunz Werkzeugmasch | Vorschubgetriebe fuer Werkzeugmaschinen |
-
0
- DE DEW64229D patent/DE409157C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE763255C (de) * | 1937-01-01 | 1950-10-05 | Friedrich Klopp | Klinkenschaltgetriebe fuer Werkzeugmaschinen |
| DE750033C (de) * | 1940-10-01 | 1952-09-29 | Billeter & Klunz Werkzeugmasch | Vorschubgetriebe fuer Werkzeugmaschinen |
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