DE460634C - Satzbettantrieb fuer Zylinderschnellpressen, insbesondere Zweitourenmaschinen - Google Patents

Satzbettantrieb fuer Zylinderschnellpressen, insbesondere Zweitourenmaschinen

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DE460634C
DE460634C DEB118913D DEB0118913D DE460634C DE 460634 C DE460634 C DE 460634C DE B118913 D DEB118913 D DE B118913D DE B0118913 D DEB0118913 D DE B0118913D DE 460634 C DE460634 C DE 460634C
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Germany
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Application number
DEB118913D
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Heidelberger Druckmaschinen AG
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Schnellpressenfabrik AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/46Details
    • B41F3/58Driving, synchronising, or control gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Satzbettantrieb für Zylinderschnellpressen, insbesondere Zweitourenmaschinen, bei dem das Satzbett durch ein Kettengetriebe ständig zwangläufig geführt ist.
Bei den bekannten Antrieben dieser Art wird das Satzbett ständig durch das Kettengetriebe hin und her bewegt. Da hierbei die ständig belastete Kette im Betriebe Längen-Veränderungen erfährt, wird die genaue Übereinstimmung der Bewegungen von Satzbett und Druckzylinder beeinträchtigt. Für schwere und insbesondere schnellaufende Pressen ist ein derartiger xAiitrieb nicht zu verwenden.
Durch die Erfindung sollen die Vorteile des Kettengetriebes für den xAntrieb nutzbar gemacht werden, ohne aber die Nachteile des Kettenantriebes auftreten zu lassen. Gemäß der Erfindung wird daher das Kettengetriebe während des Druckganges dadurch entlastet, daß in dieser Zeit das Satzbett unmittelbar vom Druckzylinder mittels eines ausschaltbaren Zahnstangengetriebes mit gleichmäßiger Geschwindigkeit bewegt wird. Das Antreiben des Satzbettes vom Druckzylinder aus mittels eines Zahnstangenantriebes ist an sich bekannt.
Der Antrieb kann derart gestaltet sein, daß das mit dem Druckzylinder verbundene, für den zeitweiligen Antrieb des Satzbettes dienende Zahnrad mit einem zweiten Zahnrad in Verbindung steht, das nach dem Ausschalten des mit dem Druckzylinder verbundenen Zahnrades den Antrieb des Satzbettes während des Rücklaufes bewirkt. In diesem Falle wird das Kettengetriebe sowohl während des Druckganges als auch während des Rücklaufes des Satzbettes entlastet und treibt das Satzbett nur während dessen Umkehrbewegungen an.
Die Antriebszahnräder für das Satzbett bei dessen Druckgang und Rücklauf können in Führungen verschiebbar und durch Lenker miteinander verbunden sein.
Durch die Erfindung wird ein vollständig zwangläufiger Antrieb des Satzbettes erreicht, ohne das Kettengetriebe während der Hauptbewegung des Satzbettes zu belasten.
Auf der Zeichnung ist der Satzbettantrieb nach der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Abb. ι einen Teil einer Zylinderschnellpresse im Querschnitt und
Abb. 2 eine Seitenansicht der entsprechenden Teile.
Der im Maschinengestell drehbar, aber ortsfest gelagerte Druckzylinder 1, der in Richtung des in Abb. 2 eingezeichneten Pfeiles umläuft, trägt auf den Außenenden seiner Achse das fest angeordnete Zahnrad 2. In
dieses greift ein am Maschinengestell gelagertes Zwischenrad 3 ein, mit dem ein Zahnrad 4 in Eingriff steht. Von diesem aus erfolgt der Antrieb des Druckzylinders 1. In das Zahnrad 3 greift gleichzeitig ein Zahnrad 5 ein, das auf einer im Maschinengestell gelagerten Welle 24 befestigt ist. Auf dieser ist außerdem ein Kettenrad 25 befestigt, das in eine unter dem Satzbett 6 angeordnete Treibkette 23 eingreift. In der Mitte des Satzbettes sitzt an diesem eine Gleitführung 21, in die ein an der Treibkette 23 befestigter Führungsstein 22 eingreift. Dieser kann infolge des ständigen Umlaufes der Kette 23 das in der Druckhöhe verstellbare Satzbett 6 hin und her bewegen. Zu beiden Seiten des Druckzylinders 1 sind die fest miteinander verbundenen Zahnräder 8, 8° angeordnet, die mittels eines Fühao rungssteines 12 in eine Gleitführung am Druckzylinder 1 eingreifen und somit an der Zylinderdrehung teilnehmen. Sie sind aber nicht mit der Achse des Druckzylinders 1 verbunden, sondern auf einem die Druckzylinderachse frei umgreifenden Lager lose drehbar. Dieses Lager ist als einarmiger Hebel 9 ausgebildet, dessen eines Ende um einen am Maschinengestell befestigten Zapfen 10 drehbar und dessen anderes Ende mit einer Stellstange 11 gelenkig verbunden ist.
Auf dem als Hebel ausgebildeten Lager 9 ist außerdem ein Hebel 15 lose drehbar, der durch einen Gelenkbolzen 16 mit einem zweiten, an einem Gleitlager 13 angreifenden Hebel verbunden ist. Dieses Gleitlager 13 ist am Maschinengestell angeordnet. In dem Gleitlager sind die beiden fest miteinander verbundenen Zahnräder 14, I4a drehbar.
Auf dem Lager 9 ist ferner der eine Arm 17 eines Kniehebels lose drehbar, der durch Zapfen 19 mit dem zweiten Arm 18 verbunden ist. Dieser greift ebenfalls am Gleitlager 13 an. Auf dem Zapfen 19 des Kniehebels 17, 18 ist ein Zahnrad 20 drehbar, das einerseits in das Zahnrad 8a und anderseits in das Zahnrad 14" eingreift, so daß die Drehbewegung der mit dem Druckzylinder 1 umlaufenden Zahnräder 8, 8° auf die Zahnräder 14, 14s übertragen wird.
An beiden Seiten des Satzbettes 6 ist an diesem je eine an ihrer oberen und unteren Seite mit Zähnen versehene Zahnstange 7 befestigt. In diese können die Zahnräder 8 und 14 abwechselnd eingreifen und hierdurch das Satzbett 6 mit gleichmäßiger Geschwindigkeit in der einen und anderen Richtung bewegen.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Satzbettantriebes ist folgende:
Durch das angetriebene Zahnrad 4 wird einerseits mittels der Zahnräder 3 und 2 der Druckzylinder 1 mit den Zahnrädern 8, 8a gedreht und anderseits mittels der Zahnräder 3 und 5 die Kette 23 angetrieben, die mit dem Satzbett 6 in Verbindung steht.
Während des Druckganges stehen die Zahnräder 8 mit den beiden am Satzbett 6 befestigten Zahnstangen 7 in Eingriff und bewegen das Satzbett mit dauernd gleichbleibender Geschwindigkeit. Sobald die Verzögerung der Satzbettbewegung zwecks Umkehr des Satzbettes beginnt, wird mittels eines Exzenters o. dgl. die Stellstange 11 nach oben bewegt, wodurch das Lager 9 mit den Zahnrädern 8, 8° dem Hebel 15 und dem damit verbundenen Gleitlager 13 eine Aufwärtsbewegung ausführt. Das Zahnrad 8 kommt hierdurch außer Eingriff mit der Zahnstange 7, und die Umkehrbewegung des Satzbettes 6 wird durch das Kettengetriebe allein bewirkt. Sobald das Satzbett 6 die gleichbleibende Geschwindigkeit in der entgegengesetzten Richtung wieder erreicht hat, kommen die beiderseitigen Zahnräder 14, die durch das Zwischenrad 20 dauernd von den 8g beiderseitigen Zahnrädern 8° angetrieben werden, mit der unteren Verzahnung der Zahnstange 7 in Eingriff und übernehmen nunmehr die Weiterbewegung des Satzbettes 6. Das Kettengetriebe 23 ist somit während des vollen Druckganges und während des Hauptweges des Rücklaufes entlastet.
Der Antrieb des Satzbettes 6 kann natürlich auch in der Weise erfolgen, daß nur während des Druckganges der Zahnstangenantrieb zwischen Druckzylinder und Satzbett zur Wirkung kommt, während das Kettengetriebe den Rücklauf und die Umkehrbewegung veranlaßt.
Ferner könnten die Treibräder 8 und 14 an Stelle der beschriebenen Hub- und Senkbewegung seitliche Aus- und Einrückbewegungen ausführen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Satzbettantrieb für Zylinderschnellpressen, insbesondere Zweitourenmaschinen, bei dem das Satzbett durch ein Kettengetriebe ständig zwangläufig geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Kettengetriebe (21 bis 25) während des Druckganges dadurch entlastet wird, daß in dieser Zeit das Satzbett (6) unmittelbar vom Druckzylinder (1) mittels eines ausschaltbaren Zahnstangengetriebes mit gleichmäßiger Geschwindigkeit bewegt wird.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Druckzylinder (1) verbundene, für den zeitweiligen Antrieb des Satzbettes (6) dienende
    Zahnrad (8, 8a) mit einem zweiten Zahnrad (14, I4a) in Verbindung steht, das nach dem Ausschalten des mit dem Druckzylinder verbundenen Zahnrades (8, 8a) den Antrieb des Satzbettes während des Rücklaufes bewirkt.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebszahnräder (8, 8a bzw. 14, 14«) für das wSatzbett (6) in Führungen (12, 13) verschiebbar und durch Lenker miteinander verbunden sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEB118913D 1925-03-24 1925-03-24 Satzbettantrieb fuer Zylinderschnellpressen, insbesondere Zweitourenmaschinen Expired DE460634C (de)

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