DE443170C - Gummidruckhandpresse - Google Patents

Gummidruckhandpresse

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DE443170C
DE443170C DEST40366D DEST040366D DE443170C DE 443170 C DE443170 C DE 443170C DE ST40366 D DEST40366 D DE ST40366D DE ST040366 D DEST040366 D DE ST040366D DE 443170 C DE443170 C DE 443170C
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DE
Germany
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toothing
adjustable
rubber pressure
toothed wheel
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Expired
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DEST40366D
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INH ADOLF WEISS
JAKOB STIER
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INH ADOLF WEISS
JAKOB STIER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/18Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
    • B41F3/30Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes for lithography

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Gummidruckhandpresse mit einem das Gummituch über der Druckplatte, z. B. einem Stein, spannenden verstellbaren, hochklappbaren Rahmen und einem oberhalb des Rahmens hin und her bewegbaren, mittels Exzenterbüchsen ο. dgl. auf und nieder verstellbaren Reiber. Die Erfindung- besteht im wesentlichen darin, daß auf der Achse des Reibers
ίο eine Handkurbel und ein Zahnrad befestigt sind, in das ein Zahnsegment eingreift, das mit einem Anschlaghebel verbunden ist, der mit einem am Press engestell angebrachten verstellbaren Anschlag zusammenarbeitet, so daß durch die Handkurbel jederzeit und durch den Anschlaghebel selbsttätig am Ende eines Arbeitsspieles des Reibers dessen Ab- oder Anstellen erfolgen kann. An den den Reiber tragenden Lagerböcken sind Nocken
so angebracht, die gegen verstellbare Anschläge treffen, die auf einer verschiebbar und federnd am Gestell angeordneten Stange sitzen; deren beide Enden sind mit drehbaren Winkelhebeln verbunden, von denen der eine Winkelhebel eine auf der Antriebswelle achsial verschiebbare Zahnkupplung bewegt, die beiderseits mit je einer Verzahnung versehen ist und einmal mit der Verzahnung des einen Zahnrades, das andere Mal mit der Verzahnung des anderen Zahnrades in Eingriff kommt. Die beiden Zahnräder arbeiten mit getrennten Zahnradvorgelegen von verschiedenem Übersetzungsverhältnis zusammen, so daß bei Drehung der Antriebswelle in nur einer Richtung nicht nur eine selbsttätige Umschaltung der Reiberbewegung, sondern auch eine langsame Arbeitsbewegung und ein Schnellrücklauf des Reibers bewirkt werden.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Abb. ι die Seitenansicht und
Abb. 2 den Grundriß der Presse.
In dem Grundgestell α ist eine gehobelte Fläche b vorgesehen, auf· der die durch vier
Höhenstellschrauben mit Hilfe eines Einrichtlineals einstellbare Grundplatte liegt, die zur Aufnahme des Steines oder der Druckplatte dient.
Auf dem Grundgestell α ist mittels Scharniere c der Deckelrahmen d drehbar befestigt, der durch ein Gegengewicht e ausgewuchtet ist, und sich dadurch leicht heben läßt. Dieser Deckelrahmen d hat als seitliche ίο Schenkel Stahlrohre /, die an ihren beiden Enden mit Gewinden g und h — rechts- und linksgängig — versehen sind. Um eine Querverschiebung des in den Scharnieren c gelagerten Rahmens d unmöglich zu machen, ist dieser an seinem vorderen Ouerschenkel mit Führungsstiften versehen, die in entsprechende Führungsnuten k des Grundgestelles α eingreifen.
Der Walzenreiber I, der auf Rollenlagern auf einer durchgehenden Achse läuft, ist in zwei miteinander durch einen Querbolzen m starr verbundenen Böcken η gelagert, die in Gleitnuten bei den Drucken in Richtung des auf der Zeichnung eingezeichneten Pfeiles laufen. An Stelle des Walzenreibers I kann auch ein Holzreiber treten. Das An- und Abstellen des Reibers I wird durch Exzenter in den beiden Lagerklötzen 0 bewerkstelligt. Der Antrieb der beiden zwangläufig miteinander verbundenen Böcke η erfolgt mittels Ketten p o. dgl. und mittels Rollen q an beiden Längsseiten des Grundgestelles a durch die Antriebskurbel r. An den Böcken η sind Nocken s angebracht, die an den Enden der Druckbewegung an den den Hub begrenzenden und beliebig verstellbaren Anschlägen f die Umschaltung der Bewegungsrichtung bewerkstelligen.
Bei dieser Umschaltung, die mittels der Hebel u und υ erfolgt, greift bei dem Druckgang eine durch den Hebel ν bewegte Zahnkupplung w in das Räderpaar χ und bei dem Leergang in die Zahnräderiibersetzung y ein, wodurch die Beschleunigung des Leerganges erzielt wird.
Ein an dem hinteren Bock 11 befestigtes Zahnsegment ζ stellt durch Anstoß an auf dem Grundgestell α angebrachten, ebenfalls beliebig einstellbaren Anschlägen den WaI-zenreiber I selbsttätig beim Druckgang an und beim Leergang ab. Eine Kurbel auf der Achse des Reibers I gestattet auch dessen An- und· Abstellen während des Ganges von Hand.
Soll die Presse für Kraftbetrieb eingerichtet werden, so wird eine Friktionskupplung eingebaut, die bei jedem Druck und Rücklauf des Reibers selbsttätig ausschaltet.
An beiden Enden der Presse ist je eine Stapelablage T für das Papier angebracht.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Gummidruckhandpresse mit einem das Gummituch über der Druckplatte, z. B. einem Stein, spannenden verstellbaren, hochklappbaren Rahmen und einem oberhalb des Rahmens hin und her bewegbaren, mittels Exzenterbüchsen o. dgl. auf und nieder verstellbaren Reiber, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse des Reibers (Z) eine Handkurbel und ein Zahnrad befestigt sind, in das ein Zahnsegment eingreift, das mit einem Anschlaghebel (z) verbunden ist, der mit einem am Pressengestell (a) angebrachten verstellbaren Anschlag zusammenarbeitet, so daß durch die Handkurbel jederzeit und durch den Anschlaghebel selbsttätig am Ende eines Arbeitsspieles des Reibers (I) dessen Ab- oder Anstellen erfolgen kann.
  2. 2. Gummidruckhandpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den den Reiber (I) tragenden Lagerbocken (n) Nocken (s) angebracht sind, die gegen verstellbare Anschläge (t) treffen, die auf einer verschiebbar und federnd am Gestell (a) angeordneten Stange sitzen, deren beide Enden mit go drehbaren Winkelhebeln (u, v) verbunden sind, von denen der Winkelhebel (v) eine auf der Antriebswelle achsial verschiebbare Zahnkupplung (w) bewegt, die beiderseits mit je einer Verzahnung versehen ist und einmal mit der Verzahnung eines Zahnrades (x), das andere Mal mit einer Verzahnung des Zahnrades (3/) in Eingriff kommt, wobei die Zahnräder (x, y) mit getrennten Zahnradvorgelegen von verschiedenem Übersetzungsverhältnis zusammenarbeiten, so daß bei Drehung der Antriebswelle in nur einer Richtung nicht nur eine selbsttätige Umschaltung der Reib erb ewegungen, sondern auch eine langsame Arbeits-. bewegung und ein schneller Rücklauf des Reibers (I) bewirkt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEST40366D 1925-12-08 1925-12-08 Gummidruckhandpresse Expired DE443170C (de)

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