AT138224B - Schnellpresse. - Google Patents

Schnellpresse.

Info

Publication number
AT138224B
AT138224B AT138224DA AT138224B AT 138224 B AT138224 B AT 138224B AT 138224D A AT138224D A AT 138224DA AT 138224 B AT138224 B AT 138224B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
printing
cylinder
gears
press according
speed press
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Ing Rappeport
Original Assignee
Paul Ing Rappeport
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Ing Rappeport filed Critical Paul Ing Rappeport
Application granted granted Critical
Publication of AT138224B publication Critical patent/AT138224B/de

Links

Landscapes

  • Rotary Presses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schnellpresse.   



   Es ist eine Handdruckmaschine, die   sogenannte Kürpresse", bekanntgeworden,   bei welcher die auf einer verhältnismässig dünnen Metallunterlage befindliche Druckform zusammen mit dem daraufgelegten zu bedruckenden Bogen und einem die Zurichtung tragenden Deckel zwischen zwei geriffelten harten Walzen hindurchgewalzt wird. Das charakteristische an dieser bekannten Presse ist, dass die Druckform samt Unterlage, Papierbogen und Deckel ausschliesslich durch die infolge des über die beiden Hartwalzen von oben und unten auf das Druckformpaket ausgeübten Druckes erzeugte Reibung transportiert wird.

   Diese Art des Antriebes der Druckform hat bekanntlich gegenüber allen Druckpressen, bei denen der   Druckformträger   zwangläufig über Zahnstange und Zahnräder u. dgl. entweder von Hand oder durch einen Motor angetrieben wird und mit dem ebenfalls zwangläufig angetriebenen Druckzylinder zusammenarbeitet, den Vorteil, dass der bei solchen Druckpressen vorhandene doppelte, voneinander unabhängige und deshalb häufig ein Schmitzen verursachende Antrieb des Druckzylinders oder der   Druckform   durch einen einzigen Antrieb, u. zw. den natürlichen, der sich aus der Abwicklung der Druckwalze auf die Druckform ergibt, ersetzt wird. 



   Wie erwähnt, wird bei den bekannten Druckpressen dieser Art der zu bedruckende Bogen zwischen den die Zurichtung tragenden Deckel und die   Druekformoberfläche   eingelegt. Ein derartiges Bogeneinlegen erlaubt aber nur relativ niedrige Druckgeschwindigkeiten, denn der Bogen muss sowohl beim Druckgang wie beim   Rücklauf   der Druckform auf der Form liegen bleiben. Es ist deshalb unvermeidlich, beim Bogenauswechseln die Druckform für kurze Zeit stillzusetzen oder mindestens ihre Geschwindigkeit so zu verlangsamen, dass der Bogenwechsel ohne Schwierigkeit und Gefahr für die bedienende Person erfolgen kann. 



   Die vorliegende Erfindung hat nun den Zweck, die obenerwähnten Vorteile der Kürpresse mit der höheren Geschwindigkeit und der bequemen Bogenanlage der bekannten Haltzylinderschnellpressen zu vereinigen und dabei eine Maschine zu schaffen, welche gegenüber allen bisher bekannten Ausführungsformen der Haltzylinderschnellpressen ganz wesentlich vereinfacht ist. 



   Um dies zu erreichen, wird erfindungsgemäss nicht, wie bei Haltzylinderschnellpressen   üblich,   das Satzbett, sondern der mit Bogenhaltegreifern und Bezug versehene Druckzylinder angetrieben, wobei zweckmässig der Druckzylinder frei drehbar auf seiner Welle angeordnet ist und nur während des Druckganges mit auf dieser Welle befestigten mit den Satzbettzahnstangen kämmenden Zahnrädern gekuppelt wird. 



   Die Verbindung der   vor-und zurückschwingenden   Druckzylinderwelle mit dem Satzbett über die beiden auf der Welle befestigten Zahnräder und die am Satzbett angebrachten Zahnstangen dient nur dazu, die Druckform so lange zu bewegen, bis Druckzylinder und Gegendruckwalze die Druckform erfassen können, um nun ihrerseits die Weiterbewegung der Druckform in genauer Übereinstimmung mit der   Druckzylinderumfangsgesehwindigkeit   zu übernehmen. Da bei diesem Druckgang im engeren Sinne der Transport über die Satzbettzahnstangen aufgehoben sein muss, wird der Abstand zwischen den Zahnstangen einerseits und den mit ihnen kämmenden, auf der Zylinderwelle befestigten Zahnrädern anderseits etwas grösser gehalten als der Zahnteilung entspricht, wodurch ein genügendes Spiel zwischen den Zähnen erreicht wird. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, u. zw. zeigen : Fig. 1 einen senkrechten Querschnitt durch eine solche Druckpresse, Fig. 2 eine Seitenansicht der Fig. 1 von links bei entferntem linkem Seitengestell. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Zwischen den beiden Presszylindern a und n, von denen der obere a mit Bogenhaltegreifern und Bezug zum Unterbringen einer eventuellen Zurichtung ausgerüstet ist, wird die auf der relativ dünnen   Druckunterlage   m ruhende Druckform   hindurchgewalzt.   Die Druckunterlage   m   liegt, bevor sie von den Zylindern a und n erfasst wird, auf den Leisten t,   t1   des rahmenförmigen Satzbettes, an dessen Längsseiten die beiden Zahnstangen   !,        angebracht sind.

   Diese beiden Zahnstangen, die zum Bewegen des Satzbettes dienen, solange die Form von den Walzen a, n noch nicht erfasst werden kann, sind miteinander bzw. mit dem Satzbett elastisch verbunden, um der durch die Umfangsfläche des Zylinders a der Druckform aufgezwungenen Bewegung folgen zu können und ein Verwinden der Druckform, das durch ein unerwünschtes Wirksamwerden einer der beiden Zahnstangen eintreten könnte, zuverlässig zu vermeiden. 



   Der Antrieb der beiden Presszylinder a und n und der Druckform bzw. des Satzbettes erfolgt über die   Druokzylinderwelle   b, mit der die Zahnräder   c,     cl,   welche mit den   Satzbettzahnstangen !,   in Eingriff stehen, fest verbunden sind und auf welcher der Druckzylinder a lose drehbar zwischen den beiden Zahnrädern c, Ci angeordnet ist. 



   Während des Druckganges des Satzbettes und somit der Druckform wird der Druckzylinder a mit einem von beiden oder mit beiden Zahnrädern e,   e,   durch Einschnappen der in den Zahnrädern c, Ci gelagerten, unter Federdruck stehenden Bolzen   d, dl   in entsprechende Aussparungen in den Zylinderstirnwänden gekuppelt. Nachdem der Druckgang vollzogen, der Zylinder also in seine Ausgangsstellung (Fig. 2) zurückgekehrt ist, beginnen die Zylinderwelle b und mit ihr die beiden auf ihr befestigten Zahnräder   c,   Ci sich rückwärts zu drehen. Um den Zylinder daran zu hindern an dieser entgegengesetzten Drehung teilzunehmen, ist eine ortsfest gelagerte Sperrklinke r vorgesehen, die sich in der Ruhestellung des Druckzylinders hinter einen Anschlag p legt.

   Damit die Bolzen während der Rückwärtsdrehung der Zahnräder e,   e,   die Aussparungen in den Zylinderstirnwänden verlassen können, sind sowohl die Bolzen   d, du   als auch die Übergänge von den Aussparungen zu den Gleitflächen an den Zylinderstimwänden für die Stirnflächen der Bolzen in Richtung dieser   Rüekwärtsdrehung   abgeschrägt. 
 EMI2.1 
 welche   schädlichen Werkstoffbeanspruchungen   ; denn beide Einrichtungen treten während des Drehrichtungswechsels der Räder   c,   Ci, also während deren Stillstandsperiode in Tätigkeit. 



   Damit die Zahnstangen   !,   11 den Transport der Druckform nicht übernehmen können, solange diese unter dem Einfluss der Walzen a und n steht, ist der Abstand zwischen den Zahnrädern   c,   Ci einerseits und den Zahnstangen   it,        anderseits etwas grösser gewählt, als es die Zahnteilung verlangt. 



   Zum Antrieb der Druckzylinderwelle b ist ein Zahnrad e auf ihr befestigt, das mit einem um den ortsfesten Drehpunkt o schwenkbaren Zahnsegment f in Eingriff steht. Das   Zahnsegment f erhält   von 
 EMI2.2 
 Schlitz des   Segmentes f verschiebbaren Stein g   eine hin und her schwingende Bewegung.

   Da beim Druckgang die Kurbel einen Bogen grösser als   1800 durchlaufen   muss und der Stein g dabei im oberen Teil des Schlitzes verschoben wird, beim Leergang dagegen der von der Kurbel zurückgelegte Weg kleiner als   180  ist,   und der Stein während dieses Segmenthubes sich im unteren Teil des Schlitzes verschiebt, werden die Zylinderwelle b und die von ihr angetriebenen Teile während des Druckganges langsamer, aber mit grösserer Kraft bewegt werden als während des unbelasteten Rücklaufes, wobei die Geschwindigkeit grösser, also die unvermeidliche Leerlaufzeit abgekürzt und die an den Zähnen des Segmentes übertragene Kraft entsprechend kleiner ist. 
 EMI2.3 
 
Ebenso können an Stelle der in Richtung der Zylinderachse wirkenden Kuppelbolzen   d, cl   radial wirkende Bolzen oder Klinken verwendet werden. 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> entsprechenden Drehrichtung der Zylinderwelle mitnehmen, bei der Rückwärtsdrehung jedoch den Zylinder selbsttätig freigeben.
    4. Schnellpresse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Vorwärts-und Rückwärtsdrehen der Zylinderwelle ein um einen ortsfesten Drehpunkt (o) hin und her schwingendes Zahnsegment (f) vorgesehen ist, das seinen Antrieb von einer umlaufenden Kurbel (h) erhält, deren Zapfen einen in einem radialen Schlitz des Zahnsegmentes verschiebbaren Stein (g) bewegt.
    5. Schnellpresse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach Beendigung des Druckganges der Druckzylinder (a) durch eine ortsfest gelagerte Sperrklinke od. dgl., die sich in der Ruhestellung des Druckzylinders hinter einen am Zylinder angebrachten Anschlag (p) legt, daran gehindert wird, an der Rückwärtsdrehung der mit den Satzbettzahnstangen (1, 11) kämmenden Zahn- räder (c, Cl) teilzunehmen.
    6. Schnellpresse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Zahn- rädern auf der Zylinderwelle kämmenden Satzbettzahnstangen miteinander elastisch verbunden sind. EMI3.1
AT138224D 1930-07-15 1930-07-15 Schnellpresse. AT138224B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT138224T 1930-07-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT138224B true AT138224B (de) 1934-07-10

Family

ID=3640089

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT138224D AT138224B (de) 1930-07-15 1930-07-15 Schnellpresse.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT138224B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1611331B1 (de) Rotationstypendruckmaschine
DE2703424C2 (de) Farbwerk für Offset-Druckmaschinen
AT138224B (de) Schnellpresse.
EP0615841A1 (de) Druckmaschine
DE507716C (de) Vorrichtung zur Umwandlung einer fortlaufenden Drehbewegung in eine geradlinig hin und her gehende Bewegung
DE605580C (de) Schnellpresse
DE2021442B2 (de) Schnelldrucker
DE944133C (de) Zugvorrichtung fuer die Papierbahn an Druckmaschinen od. dgl.
DE887347C (de) Antrieb des Druckzylinders einer Haltzylinderschnellpresse
DE913056C (de) Zweizylinder-Bogendruckmaschine zur wahlweisen Benutzung fuer Offset- und direkten Druck
DE675769C (de) Scheckdruckwerk fuer registrierende Maschinen, z.B. Registrierkassen oder Buchungsmaschinen
DE2121001C3 (de) Eintourenkupplung fur den Binder wellen und Nadelantrieb von landwirt schaftlichen Ballenpressen
DE633506C (de) Kupplung zum Antrieb von Ziegelpressen mit absatzweise bewegtem Drehtisch
AT140586B (de) Schnellpresse.
DE466820C (de) Vorrichtung fuer Schreibmaschinen, schreibende Rechen- und aehnliche Maschinen zur selbsttaetigen Umkehr der Laengsbewegung des Farbbands
AT84191B (de) Maschine zum Einschlagen von Zeitungen.
AT140588B (de) Druckformträger für Schnellpressen.
DE460634C (de) Satzbettantrieb fuer Zylinderschnellpressen, insbesondere Zweitourenmaschinen
DE587040C (de) Tiegeldruckpresse
AT111268B (de) Magazinwechseleinrichtung für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen.
DE354530C (de) Bettantrieb fuer Zylinderpressen
DE591270C (de) Haltzylinderschnellpresse
AT84416B (de) Vorrichtung zum periodischen Antrieb des Wicklerantriebsrades bei Zigarettenhülsenmaschinen.
DE518522C (de) Satzbettantrieb fuer Buchdruckschnellpressen mit dauernd umlaufendem Druckzylinder
DE5735C (de) Neuerungen an Druckmaschinen