DE587040C - Tiegeldruckpresse - Google Patents
TiegeldruckpresseInfo
- Publication number
- DE587040C DE587040C DESCH97983D DESC097983D DE587040C DE 587040 C DE587040 C DE 587040C DE SCH97983 D DESCH97983 D DE SCH97983D DE SC097983 D DESC097983 D DE SC097983D DE 587040 C DE587040 C DE 587040C
- Authority
- DE
- Germany
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- rollers
- springs
- swing arms
- inking
- tensioned
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 2
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 238000004040 coloring Methods 0.000 description 1
- 239000012858 resilient material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F1/00—Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
- B41F1/26—Details
- B41F1/40—Inking units
- B41F1/50—Inking units supported on carriages for movement in or on runways
- B41F1/52—Carriage driving gear
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Coating Apparatus (AREA)
Description
Entnahm® verboten
AUSGEGEBEN AM
28. OKTOBER 1933
Die Erfindung bezieht sich auf eine Tiegeldruckpresse
mit auf und ab schwingenden, unter Federdruck stehenden Farbauftragwalzen, deren einwandfreier Ablauf durch auf
den die Farbauftragwalzen tragenden Schwingarmen zusätzlich.angeordnete Federn besonders
gesichert wird.
Es ist allgemein bekannt, die aus einem nachgiebigen Material bestehenden Farbauftragwalzen
derart durch Federn zu beeinflussen, daß sie mit einem gewissen Druck gegen den Farbzylinder zwecks Aufnahme der
Farbe gepreßt und daß außerdem beim Hinwegbewegen der Auftragwalzen über den Drucksatz die mit den Auftragwalzen verbundenen
Laufrollen gegen Laufschienen gedrückt werden. Der Druck, mit dem die nachgiebigen Auftragwalzen gegen den Farbzylinder
gepreßt .werden, darf einen bestimmten Wert nicht übersteigen, weil sich sonst
die Farbauftragwalzen bei größeren Arbeitsgeschwindigkeiten heißlaufen und nach kurzer
Betriebsdauer zerstört werden.
Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß die Federn, die die Auftragwalzen mit dem zulässigen
Druck gegen den Farbzylinder an1 drücken, nicht ausreichen, um die Laufrollen
dieser Walzen genügend stark gegen die Laufschienen zu pressen. Dies hat zur Folge,
daß bei großen Arbeitsgeschwindigkeiten die Auftragwalzen mit ihren Laufrollen an der
oberhalb des Drucksatzes, liegenden, zum Farbzylinder führenden Abbiegung infolge
der ihnen erteilten Beschleunigung zu springen beginnen, wodurch eine schnelle Abnutzung
der Laufschienen und der Laufrollen und ein starkes Geräusch verursacht werden.
Ferner hat dieser zu schwache Anpressungsdruck zur Folge, daß die Auftragwalzen in
•ihrer unteren Umkehrstellung nicht sofort einen Wechsel in der Drehrichtung vornehmen,
sondern zunächst über den Satz hinweggleiten. Hierdurch wird aber die Einfärbung
des Drucksatzes beeinträchtigt, wenn dieser weit nach unten reicht. Durch die Wahl stärkerer Federn würde der zulässige
Druck zwischen Auftragwalze und Farbzylinder wieder zu groß werden.
Auch die bisher bekannte Anordnung zusätzlicher Federn auf den die Farbauftragwalzen
tragenden Schwingarmen vermochte diesen Nachteil nicht zu beheben, weil die zusätzlichen Federn bei der bekannten Anordnung
ständig auf 'die Farbauftragwalzen wirkten. Diese erhielten somit auch an derjenigen
Stelle ihres Weges eine zusätzliche Belastung, an der diese bei schnellaufenden Tiegeldruckpressen vermieden werden muß,
nämlich bei der Farbaufnahme.
Diese Nachteile sollen durch die Erfindung behoben werden, die im wesentlichen darin
besteht, daß die zusätzlichen Federn auf den Schwingarmen derart angeordnet sind, daß
sie nur an den Stellen des Auftragwalzenweges selbsttätig gespannt werden, an denen
die üblichen Federn am stärksten gespannt sind.
Hierdurch wird erreicht, daß einerseits der Anpressungsdruck zwischen Auftragwalzen
und Farbzylinder den zulässigen Wert nicht übersteigt und daß andererseits die Laufrollen
mit solchem Druck an den gefährdeten Stellen gegen die Laufschienen gepreßt werden,
daß die erwähnten Nachteile selbst bei größten Laufgeschwindigkeiten nicht auftreten.
ίο Zweckmäßig ist die Anordnung 'derart, daß
die zusätzlichen Federn auf den Enden der die Farbauftragwalzen führenden, die üblichen
Federn tragenden Stangen o. dgl. lose angeordnet sind und an den Stellen der größten Verschiebung der Stangen gegenüber
den Schwingarmen gegen diese gepreßt und dadurch gespannt werden.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer, Ausführungsform bei-
ipielsweise dargestellt, und zwar zeigt die Zeichnung die in Betracht kommenden Teile
einer Tiegeldruckpresse in Seitenansicht.
In dem Maschinengestell ι ist der den Drucksatz 2 aufnehmende Rahmen 3 angeordnet.
Der nicht dargestellte Drucktiegel, der sich mit dem zu bedruckenden Bogen gegen den Drucksatz 2 bewegt, schwingt um
die Achse 4.
Die Farbwerkwalzen 5, die in bekannter Weise von der Walze 6 des Farbkastens 7 gespeist
werden, geben die Farbe an den Farbzylinder 8 ab. Von diesem entnehmen die Farbauftragwalzen 9 die Farbe, um sie auf
dem Drucksatz 2 aufzutragen. Zu diesem Zwecke werden die Auftragwalzen 9 vom Farbzylinder 8 aus über den Drucksatz 2 hin
und" her bewegt. Die Auftragwalzen 9, die in bekannter -Weise beiderseits durch je eine
Lasche 91 miteinander verbunden sind, werden zu beiden Seiten des Gestelles 1 je mittels
einer Stange iö geführt, die an der Lasche 91 gelenkig angreift.. Jede der Stangen 10 ist
in einem auf der Achse 11 befestigten Schwingarm 12 verschiebbar gelagert. Auf
der Stange 10 ist ein Gleitstück 13 befestigt, das in einer Führung 14 des Schwingarmes
12 gleiten kann. Gegen das Gleitstück 13 legt sich eine auf der Stange 10 angeordnete
Feder 15, deren anderes Ende sich gegen eine Wand des Schwingarmes 12 anlegt. Hierdurch
werden die Auftragwalzen 9 mit einem bestimmten Druck gegen den Farbzylinder 8 gepreßt, der von der Achse 16 aus mittels
der Zahnräder 17, 18, 19, 20 in ständige Umdrehung
versetzt wird, wodurch die Auftragwalzen 9 ebenfalls in Umdrehung versetzt
werden und die Farbe aufnehmen.
Das Aufundabschwingen der beiderseitigen Arme 12 erfolgt mittels einer Kurbelstange'2i,
die ihren Antrieb von einer Welle 22 aus erhält und die durch Zapfen 23 gelenkig mit
dem Schwingarm 12 verbunden ist.
Die Auftragwalzen 9 besitzen an ihren Außenenden je eine Laufrolle 24, deren Durchmesser
mit dem der Auftragwalzen nahezu übereinstimmt. Sobald die Auftragwalzen 9
den Farbzylinder 8 verlassen, gelangen die Laufrollen auf Laufschienen 25, die zu beiden
Seiten des Drueksatzes 2 angeordnet sind und sich bis unterhalb des letzteren erstrecken.
Die Führungsstange 10 ragt über das untere ' Ende des Schwingarmes 12 heraus'und trägt
lose eine Feder 26, die durch eine Scheibe 27 gehalten wird.
Befinden sich die Schwingarme 12 in der Stellung I der Zeichnung, so rollen die Farbauftragwalzen
9 auf dem F^rbzylinder 8, und die Auftragwalzen 9 werden nur durch die
beiderseitigen Federn 15 gegen den Färbzylinder
8 gepreßt. Die Laufrollen 24 drehen sich frei mit. Befinden sich die Schwingarme
12 jedoch in der Stellung II oder III, so ist die Führungsstange 10 entsprechend
weit aus dem Schwingarm 12 herausgezogen, und die Feder 26 wird durch Anliegen an der
unteren Wand des Schwingarmes 12 gespannt. In diesen beiden Stellungen werden daher die
Laufrollen 24 mit größerer Federkraft gegen die Laufschienen 25 gedrückt ■ als die Auftragwalzen
9 in Stellung I gegen den Färbzylinder.
Claims (2)
1. Tiegeldruckpresse mit auf und ab schwingenden, unter Federdruck stehen-
■ den Farbauftragwalzen, deren einwandfreier Ablauf durch auf den die Farbauftragwalzen
tragenden Schwingarmen, zusätzlich angeordnete Federn besonders gesichert
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Federn (26) auf den Schwingarmen (12) derart angeordnet
sind, daß sie nur an den Stellen des Auftragwalzenweges selbsttätig gespannt werden,
an denen die üblichen Federn (15) am stärksten gespannt sind.
2. Tiegeldruckpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen
Federn (26) auf den Enden der die Farbauftragwalzen (9) führenden, die üblichen Federn (15) tragenden Stangen
(10) o. dgl. lose angeordnet sind und an
den Stellen der größten Verschiebung der Stangen (10) gegenüber den Schwingarmen
(12) gegen diese gepreßt und dadurch gespannt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH97983D DE587040C (de) | 1932-06-05 | 1932-06-05 | Tiegeldruckpresse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH97983D DE587040C (de) | 1932-06-05 | 1932-06-05 | Tiegeldruckpresse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE587040C true DE587040C (de) | 1933-10-28 |
Family
ID=7446271
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH97983D Expired DE587040C (de) | 1932-06-05 | 1932-06-05 | Tiegeldruckpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE587040C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4178849A (en) * | 1976-04-26 | 1979-12-18 | Kabushiki Kaisha Sato Kenkyusho | Inking device for label printing and applying machine |
-
1932
- 1932-06-05 DE DESCH97983D patent/DE587040C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4178849A (en) * | 1976-04-26 | 1979-12-18 | Kabushiki Kaisha Sato Kenkyusho | Inking device for label printing and applying machine |
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