DE39823C - Pferdeschoner - Google Patents
PferdeschonerInfo
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- DE39823C DE39823C DENDAT39823D DE39823DA DE39823C DE 39823 C DE39823 C DE 39823C DE NDAT39823 D DENDAT39823 D DE NDAT39823D DE 39823D A DE39823D A DE 39823DA DE 39823 C DE39823 C DE 39823C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62C—VEHICLES DRAWN BY ANIMALS
- B62C11/00—Safeguarding appliances not otherwise provided for, e.g. for readily releasing unmanageable draught animals
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
KAISERLICHES
p · P it
PATENTAM
KLASSE 56: Pferdegeschirr.
Pferdeschoner.
Das Neuartige der Erfindung besteht darin, dafs ohne Anwendung von Spiral- oder sonstigen
Federn und Buffern durch zwei verschiedenartige und entgegengesetzt wirkende
Hebel gegen zwei verschiebbare Rollen eine Friction erzeugt und hierdurch dem Pferde
das Anziehen und Fortbewegen des Wagens, welches sonst stofsweise erfolgt, erleichtert
wird.
Auf der Zeichnung zeigen:
Fig. ι die Seitenansicht des Pferdeschoners in Ruhe,
Fig. 2 dieselbe Ansicht nach Anzug des Pferdes, mithin den Pferdeschoner in Thätigkeit;
Fig. 3 die Oberansicht des Pferdeschoners in Thätigkeit, und
Fig. 4 den Schnitt A-B der Fig. 1.
Wie aus der Zeichnung, Fig. 1 und 2, ersichtlich
wird, sind die beiden Seitenhebel ti1
und ν v1, welche um r und s drehbar zwischen
den beiden über einander liegenden Schienen ρ und p1, Fig. 3, gelagert sind,
stumpfwinklig gebogen und an ihren hinteren Enden t1 vl mit den um a1 drehbaren Stangen
w χ derart verbunden, dafs sie auf letztere hebelartig wirken.
In den Schienen ρ und p1 sind die beiden
Führungsstangen η und m, deren andere Enden mit den beiden ebenfalls über einander
angeordneten Laschen 0 und o1 verbunden sind, fest angebracht. Zwischen diesen Führungsstangen
η und m und zwischen den Laschen ο und o1 wird die Zugstange a, an
deren vorderem Ende die Befestigungsvorrichtung für die Ziehblätter, hier eine Gabel i mit
den Löchern k und Z, angebracht ist, auf und nieder bewegt. Rechtwinklig zur Zugstange a
und etwa in der Mitte derselben sind die beiden Schienen c und d durch ein vierkantiges
Niet b derart mit der Zugstange fest verbunden, dafs sie zugleich als Führung für die
Seitenhebel t und ν dienen.
Zwischen den Schienen c und d sind die beiden auf den Bolzen e und f drehbaren
Rollen g und h derart angebracht, dafs sie beim Anziehen der Zugstange α durch ihre
Wirkung gegen die schiefe Ebene der Seitenhebel tv letztere aus einander drängen, während
die oberen Theile f1 vl der Seitenhebel
zusammengehen und so die Stangen w χ spitzwinklig nach innen führen, Fig. 2.
An dem gemeinschaftlichen Drehpunkt a1 ist
das Zugstück y, welches in den Ring \ oder
auch in einen Haken ausläuft, fest angebracht.
Mit diesem Ring \ bezw. mit dem Haken wird der ganze Apparat an das Ortscheit angehängt;
derselbe dient daher zugleich auch als Zughaken.
Das Gummiband ^1, welches an den Seitenhebeln
angebracht ist, bewirkt den selbstthätigen Rückgang des Apparates in seine Ruhestellung,
Fig. i, sobald die Spannung nachläfst.
Die Wirkungsweise dieses Pferdeschoners ist folgende:
Beim Anzüge mit den in der Gabel i befestigten
Ziehblättern werden die Stangen χ und w das Bestreben haben die beiden vorderen
Enden t und ν der Seitenhebel um die beiden festen Punkte r und s zusammenzudrängen,
während diese durch ihre schiefen Ebenen t und v, welche auf den Rollen g
und h gleiten, den hinteren Theil um Punkt r und s zusammendrängen wurden.
Da nun aber die Hebelarme t und ν größer
sind als i1 und v1, werden die Punkte b1
und c1 sich einander nähern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Pferdeschoner, bei welchem der Zug der Thiere direct auf eine in Führungen (m n) geradlinig bewegte Stange (a) wirkt, welche den Zug durch Rollen (g h) auf die in Querstücken (p plj der Führungen (m n) drehbar gelagerten gebogenen Hebel (t v) überträgt, deren rückwärtige Fortsetzungen (t1 V1J durch Lenker (n> x) mit dem Zughaken oder Auge (%) in Verbindung stehen, während ein federndes Band, fa1) die Hebel (tv) einander zu nähern sucht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.BERLIN. bttiRUfiKT IN
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39823C true DE39823C (de) |
Family
ID=315418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39823D Expired - Lifetime DE39823C (de) | Pferdeschoner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39823C (de) |
-
0
- DE DENDAT39823D patent/DE39823C/de not_active Expired - Lifetime
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