DE2020752C3 - Vorrichtung zum Aufbringen rohrförmigen elastischen Netzwerks auf ein Rohr - Google Patents

Vorrichtung zum Aufbringen rohrförmigen elastischen Netzwerks auf ein Rohr

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    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
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    • A22C11/001Machines for making skinless sausages, e.g. Frankfurters, Wieners
    • A22C11/005Apparatus for binding or tying sausages or meat, e.g. salami, rollades; Filling sausage products into sleeve netting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B9/00Enclosing successive articles, or quantities of material, e.g. liquids or semiliquids, in flat, folded, or tubular webs of flexible sheet material; Subdividing filled flexible tubes to form packages
    • B65B9/10Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs
    • B65B9/15Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs the preformed tubular webs being stored on filling nozzles
    • B65B9/18Devices for storing tubular webs
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Description

F i g, I eine Vorderansicht der Vorrichtung zum Aufbringen rohrförmigen elastischen Netzwerks vom Platz der Bedienungsperson aus,
Fig, 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig.l,
Fig.3 eine Schnittansicht längs der Linie IH-IH der Fig. 1, welche den Ladekopf in Draufsicht zeigt,
F i g. 4 einen Schnitt durch eine Seite des ringförmigen Ladekopfs und des beladenen Rohrs lungs der Schnittlinie IV-IV der F i g. 3, in welcher eine der hakenförmigen Netzzieheinrichtungen mit dem Netzwerk in Eingriff steht.
F i g. 5 und 6 Teilschnitte durch eine Seite des ringförmigen Ladekopfes, welche andere Anordnungen zur Befestigung und zur Federvorspannung der hakenförmigen Netzzieheinrichtungen zeigt,
F i g. 7 einen Teilschnitt durch das in der Vorrichtung angeordnete Rohr, welcher die Kappe und Feder zum Halten des Rohres zeigt, und
F i g. 8 einen Teilschnitt durch eine Seite einer anderen Form eines Rohrs, welches die entsprechende andere Form des hiermit verwendeten Ladekopfes teilweise in Draufsicht zeigt.
Die Bezugsziffer 1 bezeichnet eine Plattform, auf welcher eine Grundplatte 2 mit Pfosten 3 befestigt ist. Führungsstangen 4 sind mit der Plattform 1 fest verbunden und ragen von dieser nach oben zu einer fest mit ihnen verbundenen Stützplatte 6. Auf den Führungsstangen sind Führungshülsen 5 gleitend angeordnet. Eine Stützstange 7 ist außerdem mit der Plattform 1 und. der Stützplatte 6 fest verbunden. Ein jochartiger Halter 8 ist fest auf der Oberseite der Stützplatte 6 befestigt und trägt drehbeweglich eine Rolle 9 mit rohrförmigem elastischem Netzwerk, welches aus nicht elastischen Längssträngen 10 und elastischen Strängen 11 am Umfang besteht. Ein Führungsloch 12 in der Stützplatte 6 bringt das Netzwerk beim Ablaufen von der Rolle 9 in die richtige Lage, so daß es über eine Kappe 13 auf ein Rohr 14 geführt werdeii kann. Die Kappe 13 wird fest auf ihrem Platz auf dem Rohr 14 gehalten, und die gesamte Anordnung wird auf ihrem Platz auf der Grundplatte 2 durch eine Schraubenfeder 15 gehalten, welchp mit einem Kappenhaken 16 und einem Knopf 17 in Eingriff steht. Der Knopf 17 wird durch die Bedienungsperson in einen Schlitz 18 in der Grundplatte 2 eingeführt, wenn der Aufbau der Kappe 13 und des Rohrs 14 als Vorbereitung zum Laden auf der Grundplatte 2 angeordnet wird. Griffe 19 sind mit ckn Führungshülsen S und einem ringförmigen Ladekopf 20, welcher das Rohr 14 konzentrisch unter Wahrung eines Spaltes umgibt, fest verbunden. Hakenförmige Netzzieheinrichtungen 21 sind auf dem Ring 20 schwenkbar durch einen Ringdralu 22 befestigt, welcher in einem Ringschlitz 23 sitzt und hierdurch die Nctzzieheinrichti.ngen 21 in Radialschlitzen 24 hält. Die oberen Enden der Nctzzicheinrichtungen 21 werden durch Federkraft nach innen gedrückt. In Fig.4 wird diese Federkraft durch Schraubenfedern 25 aufgebracht, welche in Bohrungen 26 sitzen und Gabelkopfbolzen 27 umgeben, in welchen die Netzzieheinrichtungen 21 schwenkbar gelagert sind. In F i g. 5 wird die Federkraft durch eine ringförmige Schraubenfeder 28 aufgebracht, welche sich nach innen in einen Ringschlitz 29 zusammenzieht und gleitend mit den Netzzieheinrichtungen 21 in Verbindung steht. In F i g. 6 wird die Federkraft durch eine Feder 30 in Form einer Sicherheitsnadel aufgebracht, welche um den Ringdraht 22 verläuft und innerhalb einer nach inn^n geöffneten Ausnehmung 31 liegt, welche mit der Nctzzieheinrichtung 21 fest in Eingriff steht und mit dem Ringdraht 22 schwenkbar verbunden ist. Eine Ankerfeder 32 ist fest mit der Slützplalteö verbunden und ragt von dieser in eine Lage nach unten, in welcher sie den äußeren Umfang des ringförmigen Ladekopfs 20 berührt und diesen in einer oberen Lage
ίο halt, wenn er nicht in Verwendung ist. In Fig. 8 bezeichnet die Bezugsziffer 33 ein im Querschnitt längliches Rohr, welches zum Verpacken mit einem Netz unregelmäßig geformter Flcischstücke, wie stehender Rippenstücke, verwendet wird. Der hierbei verwcn-
dete entsprechend längliche Ladekopf ist mit der Bezugsziffer 34 bezeichnet.
Beim Beginn des Ladevorgangs bringt die Bedienungsperson den ringförmigen La-Jekopf in die obere Lage, befestigt eine Rolle rohrförmigen elastischen
so Netzwerks in dem jochartigen Halter, bringt durch Ziehen des unteren Knopfe;, und Einführen desselben in den Schlitz in der Grundplatte die Anordnung von Kappe und Rohr in ihre Lage auf der Grundplatte. Das äußere Ende des Netzwerks wird uurch
»5 das Führungsloch in der oberen Stützplatte nach unten geführt, durch die öffnung in den innen angeordneten Enden der Netzzieheinrichtungen gezogen und über die Kappe und das obere Ende des Rohrs ausgebreitet, Dann löst die Bedienungsperson die Ankerfeder und senkt den Ladekopf ab, bis die hakenförmigen Enden der Netzzieheinrichtungen über die Kappe laufen und die Stränge am Umfang des rohrförmigen elastischen Netzwerks ergreifen. Hierauf schiebt die Bedienungsperson den Ladekopf mit den Griffen auf und ab, um das Netzwerk fest auf dem Rohr zusammenzuziehen. Nachdem die gewünschte Menge Netzwerk auf das Rohr aufgebracht worden ist, hebt die Bedienungsperson den La:lckopf in die obere Lage in Eingriff mit der Ankerfeder, schneidet das Netzwerk über dem Rohr ab, wenn die Rolle noch nicht abgelaufen ist, entfernt die Anordnung von Kappe und Rohr von der Grundplatte, entfernt die Kappe vom Rohr und kann dann das beladenc Rohr in einer Verpackungsvorrichtung verwenden.
Für die richtige und wirksame Funktion der Vorrichtung ist es wichtig, daß die Federkraft, welche den hakenförmigen NctzzieheinriclHungen zugeführt wird, in einem bestimmten Bereich liegt. In anderen Worten kann die Nctz/iehcinriehtung die Stränge des Netzwerks am Umfang zur ί bertragung der Netzzugkräfte nicht richtig ergreifen, wenn der Druck der Netzzicheinrichtung gegen das Rohr beim Beladen zu gering ist und die Netzzicheinrichtung k;inn das Netzwerk bei der Aufwärtsbewegung dts Ladekopfs nach oben drücken und sogar das Rohr einkerben, wenn der Druck zu groß ist. Es hat sich gezeigt, daß die Kraft gemessen an der hakenförmigen Spitze bei der beschriebenen Vorrichtung die Größe \on 56.7 bis 453.6 g haben sollte, um eine gute Wirkungsweise der Vorrichtung zu gewährleisten.
Es versteht sich, daß die Bedienungsperson beim Betrieb de Vorrichtung die Menge des Netzwerks steuert, welche auf das Rohr aufgebracht wird. Abhängig vom Grad des Zusammendrückens ist es ohne weiteres möglich und durchführbar, innerhalb sehr kurzer Zeit in der Größenordnung von 1 bis 2 Minuten mit Hilfe der Vorrichtung 18,3 bis 27,4 m Netzwerk auf das Rohr aufzubringen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen

Claims (4)

auf die das Netzwerk aufgeschoben und von denen es anschließend beim Verpacken wieder abgezogen
1. Vorrichtung zum Aufbringen rohrförmigen wurde.
elastischen Netzwerks auf ein Rohr mit einer Bei der Vorrichtung der eingangs genannten be-
Halteeinrichtung für das Rohr, mit einem Netz- 5 kannten Art wird das rohrförmige Netzwerk durch vorrat über dem oberen Ende des Rohres und mit blattfederartige Einrichtungen am Rohr entlang voreinem unter Bildung eines gleichmäßigen Spaltes wärtsgeschoben. Diese Einrichtungen müssen mit reum das Rohr auf und ab beweglich geführt ange- lativ starkem Druck am Rohr bzw. Netzwerk anhebrachten Ladekopf mit mehreren nach innen ra- gen, damit sie das Netzwerk richtig erfassen. Dies genden und federnd gegen das Rohr anliegenden xo führt bei der Rückbewegung des Ladekopfes zu star-Einrichtungen zum Vorwärtsbewegen des Netz- ker Reibung am Netzwerk und damit nicht nur zu werks, dadurch gekennzeichnet, daß einer Beschädigung de; Netzwerks, sondern auch zu die Einrichtungen zum Vorwärtsbewegen des stärkerem Verschleiß der gegeneinandergepreßten Netzwerks aus am Ladekopf (20) schwenkbar an- Teile der Vorrichtung und zu größeren Antnebskrafgebrachten hakenförmigen Netzzieheinrichtungen 15 ten.
(21) bestehen. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu kennzeichnet, daß zum Vorspannen der Netzzieh- schaffen, mit der ein schonenderes Aufbringen des einrichtungen (21) eine Spannfedereinrichtung Netzwerks, insbesondere eines elastischen Netzwerks vorgesehen ist, die aus einer ringförmigen ao erzielt wird.
Schraubenfeder (28) besteht, welche mit den Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
nach außen gerichteten Kanten der Netzziehein- löst, daß die Einrichtungen zum Vorwärtsbewegen richtungen (21) in einer Ebene oberhalb deren des Netzwerks aus am Ladekopf schwenkbar ange-Schwenkachsen gleitend unter Spannung in Ein- brachten hakenförmigen Netzzieheinrichtungen begriff steht, as stehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- Durch die Erfindung wird so eine Vorrichtung gedurch gekennzeichnet, daß "die Spannfederein- schaffen, mit welcher das Netzwerk im Gegensatz zu richtung aus mehreren Schraubenfedern (25) be- der bekannten Vorrichtung leicht nach außen gezosteht, weiche unter Druck in sich radial nach gen wird, während es auf das Rohr aufgebracht wird. außen öffnenden Bohrungen (26) in dem Lade- 30 Dadurch wird nicht nur die Reibung zwischen der kopf (20) sitzen und über je einen Gabelkopfbol- Einrichtung zum Vorwärtsbewegen des Netzwerkes zen (27) an einer Stelle unterh; 'b der Schwenk- und dem Rohr, sondern auch die Reibung zwischen achsen der Netzzieheinrichtungen an diese ange- Rohr und Netzwerk wesentlich herabgesetzt. Dies lenkt sind. führt zu einer sc.ionenderen Behandlung des Netz-
4. Vorrichtung nach Anspruch ! oder 2, da- 35 werks und gleichzeitig vorteilhaft zu kleineren Andurch gekennzeichnet, daß der untere Teil der triebskräften beim Bewegen des Ladekopfes der Vor-Netzzieheinrichtungen (21) im Bereich der richtung.
Schwenkachse je eine nach innen geöffnete Aus- Vorzugsweise bestehen die Netzzieheinrichtungen
nehmung (31) aufweist und daß die Spannfeder- aus festen Metallstreifen mit an ihren inneren Spitzen einrichtung aus Federn (30) in Form von Sicher- 40 nach unten gebogenen Haken,
heitsnadeln besteht, welche um die Schwenkach- Bei einem zweckmäßigen Ausführungsbeispiel der
sen gewunden sind. Erfindung ist zum Vorspannen der Netzzieheinrich
tungen eine Spannfedereinrichtung vorgesehen, die
aus einer ringförmigen Schraubenfeder besteht,
45 welche mit den nach außen gerichteten Kanten der Netzzieheinrichtungen in einer Ebene oberhalb deren
Die Erfindung geht aus von einer bekannten Vor- Schwenkachsen gleitend unter Spannung in Eingriff richtung rum Aufbringen rohrförmigen elastischen steht.
Netzwerks auf ein Rohr mit einer Halteeinrichtung Bei einem weiteren zweckmäßigen Ausführungsfür das Rohr, mit einem Netzvorrat über dem oberen 50 beispiel besteht die Spannfcdereinrichtung aus meh-Ende des Rohres und mit einem unter Bildung eines rercn Schraubenfedern, welche unter Druck in sich gleichmäßigen Spaltes um das Rohr auf und ab be- radial nach außen öffnenden Bohrungen in dem Laweglich geführt angebrachten Ladekopf mit mehre- dckopf sitzen und über je einen Gabelkopfbolzen an ren nach innen ragenden und federnd gegen das einer Stelle unterhalb der Schwenkachsen der Netz-Rohr anliegenden Einrichtungen zum Vorwärtsbewc- 55 zicheinrichlungen an diese angelenkt sind,
gen des Netzwerks (USA.-Patentschrift 1 256 570). Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung
Bei bekannten Verfahren zum Verpacken von besteht darin, daß der untere Teil der Netzziehein-Fleisch und anderen Nahrungsmitteln in Netzwerk ist richtungen im Bereich der Schwenkachse je eine es ein ständiges Problem gewesen, das Fleisch derart nach innen geöffnete Ausnehmung aufweist und daß mit dem Netzwerk zu umhüllen, daß die haltenden Go die Spannfedereinrichtung aus Federn in Form von Kräfte des Netzwerks wirksam ausgenutzt werden, Sicherheitsnadeln besteht, welche um die Schwenk- und daß das in Netze gehüllte Produkt attraktiv für achsen gewunden sind.
den Verbraucher ist. Dieses Problem wurde noch Vorzugsweise üben die Spannfedereinrichtungen
schwieriger durch die Einführung rohrförmigen ela- eine Federspannkraft von 56,7 bis 453,6 g auf die stischen Netzwerkes, welches längs des Umfangs ge- 65 oberen Enden der Netzzieheinrichtungen aus.
streckt werden mußte, um es über das Fleisch oder AusfUhrungsbeispielc der Erfindung sind in der
das Geflügel zu ziehen. Dies führte zur Entwicklung Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näverschiedener Vorrichtungen in der Art von Rohren, her beschrieben. Es zeigt
DE2020752A 1969-04-29 1970-04-28 Vorrichtung zum Aufbringen rohrförmigen elastischen Netzwerks auf ein Rohr Expired DE2020752C3 (de)

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