DE59112C - Befestigung der Zugwaage an Deichseln - Google Patents

Befestigung der Zugwaage an Deichseln

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DE59112C
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Germany
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drawbar
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drawbars
bolt
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59112D
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Original Assignee
F. DEHNE in Halberstadt
Publication of DE59112C publication Critical patent/DE59112C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C11/00Safeguarding appliances not otherwise provided for, e.g. for readily releasing unmanageable draught animals
    • B62C11/02Providing for disengaging thills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbaü.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. April 1891 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Befestigungsart der Zugwaage an Wagendeichseln und besteht im wesentlichen darin, dafs die grofse Waage mittelst einer in ihrer Mitte angebrachten und mit einem Lä'ngsschlitz versehenen Hülse um einen in der Deichsel festen oder drehbaren Hakenbolzen beweglich ist und nur nach Verdrehung aus der Gebrauchslage bezw. nach Verdrehen des Hakenbolzens selbst von letzterem abgenommen werden kann.
Die Vortheile, welche durch die gekennzeichnete Befestigungungsart herbeigeführt werden, bestehen hauptsächlich in der Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Herausfallen der Zugwaage, in der leichten Handhabung derselben beim Losnehmen und Befestigen, sowie in der Beseitigung von Schwankungen der Waage aus der waagrechten Ebene, wodurch der Kutscher dieselbe beim Besteigen der Schofskelle als Tritt benutzen kann und namentlich beim Zurückschieben der Pferde auch ein einseitiges Herunterhängen und Schleppen der Ketten in Wegfall kommt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung durch die Fig. 1 bis 3 in einer Ausführungsform zur Darstellung gebracht.
In der Mitte der die Ortscheite tragenden grofsen Zugwaage α ist eine mit einem Längsschlitz α1 versehene Hülse α2 befestigt, und in dem Ende der Deichsel, welches in die Deichselscheere eingeführt wird, befindet sich fest oder drehbar ein oben umgebogener Bolzen oder Haken b, welcher an seiner Umbiegungsstelle eine Einkerbung bl besitzt, deren Breite etwas geringer ist als die Breite des Schlitzes a1 in dej Hülse a2.
Soll nun die Waage an der Deichsel befestigt werden, so bringt man dieselbe in die in Fig. 3 dargestellte Lage, in welcher die Hülse a2 auf den Schaft des Bolzens b aufgeschoben werden kann, wobei deren Schlitz in der Einkerbung b1 des Bolzens gleitet. Hierauf bringt'man durch Verdrehen um i8o° die Waage in die in Fig. 2 dargestellte Gebrauchslage, in welcher die Zugwaage unter die Um'-' biegung des Bolzens zu liegen kommt, so dafs derselbe nicht abgezogen werden und auch keine aus seiner waagrechten Ebene heraustretenden Schwingungen vollführen kann Will man die Waage abnehmen, so hat man nur nöthig, dieselbe aus der Lage Fig. 2 in diejenige Fig. 3 zurückzubringen und dann hochzuziehen.
Wenn anstatt eines festen, ein beweglicher Hakenbolzen angewendet wird, so hat man beim Befestigen der Waage an der Deichsel nur nöthig, den Bolzen b aus der in Fig. 2 in vollen Linien gezeichneten Lage in die punktirte Stellung zu verdrehen, worauf die Waage gleich in ihrer Gebrauchslage aufgesetzt, werden kann. Hiernach dreht man den Bolzen b in seine ursprüngliche Lage zurück und stellt denselben in geeigneter Weise (durch Mutter, Vorstecker oder dergleichen) fest.
Diese Einrichtung gewährt aufserdem noch den Vortheil, dafs beim Abnehmen der Waage
die Pferde nicht von derselben abgespannt zu werden brauchen.
Anstatt oberhalb, kann die Waage natürlich auch unterhalb der Deichsel befestigt werden, wobei nur nöthig ist, den Hakenbolzen b ebenfalls von unten in die Deichsel einzuführen, und diese Anordnung bringt den weiteren Vortheil mit sich, dafs beim Abnehmen der Waage dieselbe bezw der Hakenbolzen nur entsprechend verdreht zu werden braucht, worauf die Waage dann von selbst abfällt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zum Zwecke sicherer und leicht lösbarer Befestigung der Zugwaage an Deichseln die Anordnung einer geschlitzten Hülse (a1 a 2J an der Zugwaage, mittelst welcher derselbe auf einen in der Deichsel festen oder drehbaren Hakenbolzen (b bl) aufgeschoben und entweder durch entsprechendes eigenes Verdrehen oder durch Verstellen des Häkenbolzens gesichert bezw. gelöst wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59112D Befestigung der Zugwaage an Deichseln Expired - Lifetime DE59112C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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