DE636780C - Grundschleppnetzgeschirr - Google Patents

Grundschleppnetzgeschirr

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DE636780C
DE636780C DEV26061D DEV0026061D DE636780C DE 636780 C DE636780 C DE 636780C DE V26061 D DEV26061 D DE V26061D DE V0026061 D DEV0026061 D DE V0026061D DE 636780 C DE636780 C DE 636780C
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trawl gear
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pull
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DEV26061D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K73/00Drawn nets
    • A01K73/02Trawling nets

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Weiterausbildung des Gegenstandes nach Patent 632 803, die in der Anordnung von Scherbrettern an den Flügeln des Riickennetzes und in der abnehmbaren Einschaltung von Taustücken zur Verbindung von Scherbrettern und Zugseilen besteht. Durch die vorgesehene Scherbrettanordnung ist bei dem vom Zuge des Netzsackteils entlasteten Rückennetz nach Art der Erfindung eine vorteilhafte Seitenscherung des Rückennetzes gewährleistet, während durch die abnehmbare Einschaltung der Taustücke eine leichte Handhabung des Grundschleppnetzes beim Einholen oder Auswerfen herbeigeführt wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
Abb. ι ist ein Schaubild eines Geschirres gemäß der Erfindung.
Abb. 2 zeigt die Art der Verbindung der Scherbrettaustücke mit den Zugtauen, die zum Netzsackteil führen.
Abb. 3 stellt die Anordnung einer zwischen Scherbrettaustück und zugehörigem Zugtau abnehmbar angebrachten Querstrebe im Grundriß dar.
Gemäß Abb. 1 wird der Netzsackteil 2 des Netzes I unmittelbar von den Zugseilen gezogen, die aus miteinander verbundenen Teilen 3 und 4 bestehen, von denen der Teil 3 an den Netzsackteil und Teil 4 an die Hauptscherbretter 5 angeschlossen sind, die ihrerseits an die Schleppleinen 6 anschließen. Bei 7 schließen sich Taustücke 8 an, deren andere Enden an den Hilfsscherbrettern 9 angreifen, die an den Flügeln des Rückennetzes 10 angebracht sind. Der Rücken 10 ist mit dem Netzsack 2 verbunden und schleift mit seinem unteren, dem auf den Netzsack ausgeübten Zug nicht ausgesetzten Rändern lose am Meeresgrund, so daß die Ränder nicht in Gefahr geraten, am Grund hängenzubleiben oder Steine o.dgl. in den Netzsackteil zu treiben.
Ein wesentliches Erfindungsmerkmal bestehlt in der Vorrichtung zur Verbindung der Taustücke 8 bei 7 mit den Zugtauen 3 und den Kabeln 4. Diese Vorrichtung 'enthält ein Stahlseilelement 11, das mit 2wei Drehschaken 12 und 13 verbunden ist, die in Kauschösen 14 und 15 der Enden der Taue 4 und 3 liegen. Auf das Kabei 11 ist eine einen Anschlag bildende und gegebenenfalls durch eine Hülse 17 verlän-
gerte Hülse 16 geschoben, auf der eine Büchse 18 drehbar ist. Die Büchse i8 ist mit einem Ösenlappen 19 versehen, der durch einen abnehmbaren Schäkel 20 und einen Drehbügek 21 mit der Kauschöse 22 des Taues 8 verbund den ist. %
Die gesamte, in dieser Weise ausgeführte Verbindungsanordnung . ist genügend nachgiebig, so daß sie ein leichtes Aufrollen auf to den Haspel sowie die leichte Führung über die verschiedenen Rollen und Scheiben des Schiffes, nachdem der Ring 20 gelöst worden ist, gestattet. Durch die Anwendung des Drehgelenkes 17, i8j das entsprechend geschmiert wird, sind die· Gefahren vermieden, daß die Taue 3 und 8 sich umeinanderwickeln und infolgedessen die Weite der Öffnung des Netzes der Breite nach Vermindern, daß die Scher-% bretter 9 oder die statt ihrer verwendeten Spreizglieder sich auf den Boden legen und die Zugtaue 3 sich vom Grunde abheben, wodurch der Fang von Plattfischen beeinträchtigt wird.
Bei dem Einbringen des Geschirrs in das Wasser werden die Zugtaue 3 durch das Gewicht des Netzsackteils und seine Beschwerung gestreckt; das von diesen Zugtauen durch den Teil 18, 19 entfernt gehaltene Taustück 8 wird durch das Gewicht der Scherbretter 9 oder der Spreizglieder straff gehalten und hängt ., mit Bezug auf die Zugtaue 3 nach außen über, so daß das Ganze sich richtig auf den Meeresgrund aufsetzt.
Bei dem Einholen des Netzes an Bord verbindet man den Drehbügel 21 mit einem Haken des Auslegergerüstes und entfernt den Schäkel 20, sobald der Drehbügel vor der Scheibe des Auslegergeriistes ankommt, worauf man das Aufwinden der Zugtaue auf den Haspel fortsetzt, bis der Netzsack 2 sich an Bord befindet, während die Flügel am Gerüst angehängt bleiben.
Zur Sicherung des Einhaltens eines Abstandes zwischen Taustück 8 und Zugtau 3 kann eine Querstrebe 30 (Abb. 2 und 3) angeordnet werden, die beispielsweise aus einer Strebe 31 und zwei Kappen 32 besteht, die ■inittels Nut und Feder und Bolzen 33 abnehm- :.bÄ..mit der Strebe31 verbunden sind. Die Strebe 31 und die Kappen weisen halbkreisförmige, sich ergänzende Ausnehmungen auf, die Öffnungen bilden, welche von den Tauen 3, 8 durchquert werden und hinreichend groß sind, daß sie die freie Drehung dieser Taue um sich selbst ermöglichen. Das am Tau 8 liegende Ende der Querstrebe 30 kann zwecks Erleichterung des ordnungsgemäßen Einbringens des Netzes in das Wasser belastet werden, so daß das Tau 8 nach dem Boden zu hängt und die Netzflügel vor den Zugtauen 3 auf den Grund gelangen.
Die Querstrebe kann auf dem Tau 8 dauernd befestigt und nur mit dem Zugtau 3 lösbar verbunden sein.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Grundschleppnetzgeschirr nach Patent 632 803, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel des Rückennetzes mit Scherbrettern versehen sindj die unter Zwischenschaltung von an den Zugseilen für den Netzsackteil abnehmbar anbringbaren Taustücken mit den Zugseilen verbunden sind.
2. Grundschleppnetzgeschirr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jedem Scherbrettaustück und zugehörigem Zugseil eine diese Teile lose umfassende Querstrebe (30) angeordnet ist.
3. Grundschleppnetzgeschirr nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Scherbrettaustück durch einen Schäkel nut Drehgelenk an einem seitlichen Auge einer Hülse angebracht ist, die auf einem Kabel- oder Kettenzwischenstück (11) drehbar ist, das mittels Drehbügel zwischen die Zugseilteile (3 und 4) geschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV26061D 1929-11-07 1929-12-05 Grundschleppnetzgeschirr Expired DE636780C (de)

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