DE5550C - Neuerungen an Laufkranen für Schlachthäuser und ähnliche Anstalten - Google Patents

Neuerungen an Laufkranen für Schlachthäuser und ähnliche Anstalten

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DE5550C
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Germany
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DENDAT5550D
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English (en)
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J. MEIKLEJON in Westfield, Iron Works, Dalkeith, Schottland
Publication of DE5550C publication Critical patent/DE5550C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/01General aspects of mobile cranes, overhead travelling cranes, gantry cranes, loading bridges, cranes for building ships on slipways, cranes for foundries or cranes for public works
    • B66C2700/012Trolleys or runways
    • B66C2700/017Installations characterised by their destination or by the load-engaging element for as far as the trolley is essential

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

1878.
Klasse 35.
JOHN MEIKLEJON in WESTFIELD IRON WORKS (Dalkeith, Schottland). Neuerungen an Laufkranen für Schlachthäuser und ähnliche Anstalten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. November 1878 ab.
Die kleineren Laufkrananlagen in manchen gröfseren Schlachthäusern, in Räumen zur Aufbewahrung oder zum Verkauf ausgeschlachteten Fleisches etc. setzen in der Regel zwei über die Kettentrommel führende Ketten voraus, deren eine aufsteigt, wenn die andere niedergeht, und deren jede nur eine Hakenreihe für die aufzuhängenden Fleischstücke bedient, während ferner jeder mit einem solchen Fleischstück etwa vorzunehmende Hakenwechsel ein Niederlassen und Wiederaufziehen desselben bedingt. Diesem Uebelstande soll durch die nachstehend erläuterte Anordnung abgeholfen werden.
In der Zeichnung bedeuten LL zwei an Hängeböcken HH, die sich in gewissen Abständen hinter einander wiederholen, befestigte kräftige Tragschienen. An dieselben sind unten mit Gelenken die je in eine lange Schlinge auslaufenden Hakeneisen E1.E2 angebracht, während die Tragschienen L oben zu Laufschienen für die Hebevorrichtung ausgebildet sind. Mittelst dreifacher Haken D hängen die ausgeschlachteten Fleischstücke F' F2 an den verschiedenen Hakeneisen E hinter einander in erforderlichen Abständen. Mit F ist eine während des Aufziehens oder während eines Wechsels vorkommende Stellung des Fleischstückes bezeichnet.
Die Hebevorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Rahmen R, welcher mit vier Laufrollen V, von denen in der Zeichnung die hinteren durch die vorderen verdeckt sind, auf den Tragschienen L aufruht. Durch zwei dieser Räder V geht eine Welle ν hindurch und trägt ein Seil- oder Kettenrad 5 mit übergelegtem Triebseil s, vermöge dessen der Schlächter im Stande ist, den Rahmen R vor- oder rückwärts zu bewegen. In Lagern des Rahmens R ruht die Axe der Kettentrommel T für die Zugkette Z, und zwar ist die Lage der Trommelaxe eine solche, dafs die Kette Z stets genau in der Mitte zwischen den Tragschienen L verbleibt. Der Kettentrommel T wird unter Vermittlung eines geeigneten Räderwerkes M1 M2, in welchem auch ein Sperrrad mit Klinke vorhanden ist, von der Antriebscheibe A aus Bewegung ertheilt. Ueber letztere ist ein endloses Triebseil oder eine schwache Triebkette α gelegt.
Durch diese Einrichtung ist es erreicht, dafs der Metzger, ohne das Schlachtstück niederlassen zu müssen, dasselbe auf sehr einfache Weise von einem Hakeneisen E der einen Tragschiene L an ein anderes der anderen Tragschiene überzuhängen vermag. Er braucht nur die Kette Z durch Ziehen ah dem betreffenden Stück des endlosen Seiles a so weit niederzulassen, dafs deren Ring ζ den dreifachen Haken D erreicht, hat jenen in den noch freien Haken an D einzulegen, nunmehr mittelst des Hebewerkes durch Ziehen am anderen Stücke von a das Fleischstück aus der Lage F' oder F2 in die Lage F emporzuziehen, das eine Hakeneisen E ' (oder E 2) aus dem Haken D herauszunehmen, hierauf den Hebewerkrahmen R unter Benutzung des Fahrseiles s in eine solche Lage zu bringen, dafs die Schwerlinie des Schlachtstückes demjenigen Hakeneisen E 2 (oder E') gegenübersteht, an welchen es gehängt werden soll, hat das Hakeneisen in den betreffenden freien Haken von D einzulegen und nun Z wieder um den erforderlichen kleinen Betrag niederzulassen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: An der vorstehend erläuterten Laufkrananlage für Schlächterhäuser, Fleischhallen und für Räume mit ähnlichem Zwecke:
1. im Gegensatz zu bekannten Einrichtungen, welche nothwendig zweier' Ketten bedürfen,
1 die Benutzung nur einer einzigen Kette Z in Verbindung mit der Hebevorrichtung,
2. die Anwendung von Hakeneisen E von solcher Länge, dafs sie, wenn man sie in ihren Gelenken emporhebt, in der Weise, wie die Zeichnung erweist, die Mittelebene zwischen den beiden Reihen der Hakeneisen treffen,
im wesentlichen wie beschrieben und zu dem angegebenen Zwecke.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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