DE6382C - Neuerungen an Geschirren für Pferde und andere Zugthiere, um die Verbindung und Lösung der einzelnen Theile zu erleichtern - Google Patents

Neuerungen an Geschirren für Pferde und andere Zugthiere, um die Verbindung und Lösung der einzelnen Theile zu erleichtern

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DE6382C
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Germany
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English (en)
Original Assignee
M. KOSMINSKI in London
Publication of DE6382C publication Critical patent/DE6382C/de
Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B5/00Details or accessories; Fastening devices for bridles, reins, harnesses, or the like
    • B68B5/08Devices for unhitching bolting traction animals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Beim Fallen der Pferde wird das Wiederaufrichten derselben sehr häufig besonders dadurch erschwert, dafs die einzelnen Theile des Geschirres nicht gelöst werden können. Die nachstehend beschriebene Erfindung hat den Zweck, in solchen Fällen das Lösen der einzelnen Theile des Geschirres sofort bewirken und das Thier frei machen zu können. Auch bei dem Scheuwerden und Durchgehen der Pferde sind die Verbesserungen von grofsem Nutzen.
Fig. ι giebt die Seitenansicht eines Tragsattels oder Tragriemens mit den Verbesserungen; Fig. 2, 3, 4, 5 und 6 zeigen die einzelnen Theile. α α sind die Umrisse des Sattels, b ist ein Riemen, welcher gewöhnlich durch den Sattel geht, oder einen Theil des Tragriemens bildet und unten die Strangschlaufe hält, oder auch die Scheerenstangen des Wagens aufnimmt. Die oberen Riemenenden sind mit Metallteilen c c versehen, welche scharnierartig in einander greifen (bei c1 <r2) und durch einen Bolzen d verbunden werden. Eine Platte e ist oben am Sattel α angebracht und nimmt den Bolzen d in den Löchern der Ansätze e e auf. Ein Ende des Bolzens ist mit einem Hals dx versehen, welcher von dem Gabelende des Bolzens f umfafst wird. Eine Feder g, Fig. 6, drückt den Bolzen / stets nach unten, damit er den Bolzen d in seiner Lage festhält. Derselbe kann erst gelöst werden, nachdem der Stift/gehoben worden, was mit der Hand oder mittelst eines Hebels h bewirkt wird, von welchem ein Ende in einem Einschnitt ruht, während das andere Ende mit einer Oese versehen ist, durch welche die Kette oder der Riemen i hindurchgeführt ist. Wird dieser Riemen i angezogen, so hebt sich der Hebel h so weit, um den Stift / vom Bolzen d weit genug zu entfernen, so dafs letzterer herausgezogen werden kann; es geschieht dies durch einen Zug am Riemen d2, der am Ende d3 des Bolzens d (gleichzeitig an der Schwanzriemenöse) angebracht ist, und hierdurch fallen die Theile des Tragriemens b b zu den Seiten des Pferdes herunter (s. Fig. 4 und 5). Der Riemen i ist so lang, dafs der Kutscher im Fall der Noth Gebrauch davon machen kann. Die Verbesserungen am Kummet sind aus Fig. 7, Vorderansicht, und Fig. 8, Seitenansicht, ersichtlich. Ein Bolzen d verbindet, in ähnlicher Weise wie vorstehend beschrieben, die Kummetfedern j und wird durch eine Feder / gehalten.
Fig.' 7 zeigt eine Verbindung der Stränge mit dem Kummet. Fig. 9 zeigt dieselbe Anordnung in gröfserem Mafsstabe. Die Stränge k sind in den Oesen der Metallscheibe c befestigt, deren vordere Enden durchbohrt sind, um einen Bolzen / aufzunehmen, welcher die Strangenden c zwischen den am Kummet festsitzenden Theilen jj1 sichert. Eine Spiralfeder m drückt den Bolzen / immer nach unten. Wenn es nöthig wird, die Stränge plötzlich zu lösen, so werden die Bolzen // durch Anziehen des Riemens i etwas gehoben.
Dieser Riemen i ist mit Knoten il versehen, Fig. ι; beim Anziehen werden daher erst die Bolzen / sich lösen und dann erst der Kummetbolzen und schliefslich der Tragriemen- oder Sattelbolzen.
ο 0 sind Ketten, deren obere Ringe 0', wie aus Fig. 7 und 9 ersichtlich, durch die Scharnierenden c' der Strangösen mit eingeschlungen und so am Kummet gesichert werden. Unten sind die Ketten 0 0 durch ein Glied p verbunden, welches durch einen Ring p' und Kette q (Widerhaltkette) mit dem Deichselende verbunden ist, so dafs also beim Lösen der Stränge durch Ziehen der Bolzen / die Ketten 0 mit frei werden müssen.
Pa τ en t-An spruch:
Die Verbesserungen an Geschirren für Pferde und andere Zugthiere, um die Verbindung und Lösung der einzelnen Theile zu erleichtern, hauptsächlich wie in vorstehendem beschrieben und durch die Zeichnung dargestellt worden ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1878.
Klasse 56.
MARTIN KOSMINSKI in LONDON.
Neuerungen an Geschirren für Pferde und andere Zugthiere, um die Verbindung und Lösung
der einzelnen Theile zu erleichtern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. November 1878 ab.
DENDAT6382D Neuerungen an Geschirren für Pferde und andere Zugthiere, um die Verbindung und Lösung der einzelnen Theile zu erleichtern Active DE6382C (de)

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