DE30144C - Neuerung an Brückenwaagen - Google Patents
Neuerung an BrückenwaagenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G19/00—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
- G01G19/02—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles
- G01G19/04—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles for weighing railway vehicles
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
CARL SCHENCK in DARMSTADT. Neuerung an Brückenwaagen.
Patenürt im Deutschen Reiche vom ag. Juli 1884 ab.
Die in beiliegender Zeichnung zur Darstellung gebrachte Waage hat den Zweck, die Wägung
von Eisenbahnwaggons vornehmen zu können, ohne dafs hierdurch eine Geleisimterbrechung
nothwendig gemacht wird.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung im Längsschnitt,
Fig. 2 dieselbe im Querschnitt beim Ruhen der . Waage,
Fig. 3 dieselbe im Grundrifs, das Riffelblech weggenommen, und
Fig. 4 dieselbe im Querschnitt, wenn gewogen
wird.
Bei den bisherigen Waggonwaagen ohne Geleisunterbrechung, welche den Waggon an den
Spurkränzen der Räder fassen und aufheben, macht sich der Umstand, dafs die Spurkränze
durch die verschiedene Abnutzung der Bandagen verschiedene Höhe bekommen, oft sehr unliebsam
bemerkbar. Das Maximum dieser Abnutzung ist 25 mm für den Radhalbmesser. Es mufs also, um den bei den einzelnen Waggons
verschiedenen Höhen gerecht zu werden, der Theil, welcher die Spurkränze fafst, für eine
Höhenverschiebung von 25 mm eingerichtet sein.
Wird diese Höhenverschiebung nur durch ein Windewerk bewirkt, so ist die Arbeit eine sehr
langwierige und mühsame; balancirt man dagegen das Eigengewicht der Waage durch ein
Gegengewicht ab, so erhält man eine sehr schwerfällige Construction.
Der Erfinder löst nun die Frage in anderer Weise:
Die Knaggen /, welche die Spurkränze fassen, sind an röhrenförmige Stücke angegossen, von
welchen auf jeder Seite,, in Lagern drehbar, drei bis vier vorhanden sind. In der gewöhnlichen
Lage liegt der Knaggen / so weit nach unten, dafs genügender Raum für das Durchpassiren
des Spurkranzes, Fig. 2, bleibt. Soll derselbe aufwärts bewegt werden, so wird mittelst eines
Windewerkes das Vorderende des Communicators bezw. Hebels i in die Höhe gehoben.
An dem Hebel i ist der Zahn α angebracht, welcher unter den Zahn b fafst und diesen
beim Hochgehen des Hebels mit aufhebt. Der Zahn b ist bei / drehbar an dem Herzstück h
befestigt; dieses und das Sperrrad m sitzen fest auf der Welle c. Der Zahn b setzt sich,
wie in Fig. 2 der Zeichnung durch punktirte Linien angegeben, nach hinten in das halbkreisförmige
Stück e fort, welches sich gegen das eine Ende des gleichfalls an dem Herzstück
h bei 0 drehbar angebrachten zweiarmigen Hebels f legt. An dem diesem entgegengesetzten
Ende des Hebels f ist das Gewicht g angebracht, welches den Zahn b bei dem von
dem Zahn α gegen diesen ausgeübten Druck unter gewöhnlichen Umständen an einem Nachgeben
hindert, so dafs beim Aufheben des Hebels i das Herzstück h und die mit diesem verbundene
Welle e eine theilweise Umdrehung macht, welche so lange andauert, bis die Nase a
unter der Nase b hinweggetreten ist. Durch ein ebenfalls mit der Welle c verbundenes Hebelwerk
d wird diese Umdrehung auf die röhrenförmigen Stücke k übertragen, wobei sich die
Knaggen / fest gegen die Spurkränze der Waggonräder anlegen. Durch weiteres Aufwinden werden
dann die Räder von den Schienen entfernt und so ein Wiegen des Waggons möglich
gemacht..
Claims (2)
1. Die Anwendung der mit den Knaggen //
versehenen röhrenförmigen und um ihre Achse drehbaren Stücke k k, welche zum
Anheben dienen.
2. Der Mechanismus, durch welchen ein Wiegen von auch mit ungleichen Spurkränzen versehenen
Waggons direct ohne weitere Zuhülfenahme anderer Mittel ermöglicht ist, bestehend in der an dem Hebel i angebrachten
Nase α in Verbindung mit der Nase b bezw. dem Hebel e, dem Hebel /
mit Gewicht g, dem Herzstück h, dem Sperrrad m, der Sperrklinke q und dem
Hebelwerk d.
Hierzu a Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30144C true DE30144C (de) |
Family
ID=306282
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT30144D Expired - Lifetime DE30144C (de) | Neuerung an Brückenwaagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE30144C (de) |
-
0
- DE DENDAT30144D patent/DE30144C/de not_active Expired - Lifetime
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