DE250633C - - Google Patents

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DE250633C
DE250633C DE1911250633D DE250633DD DE250633C DE 250633 C DE250633 C DE 250633C DE 1911250633 D DE1911250633 D DE 1911250633D DE 250633D D DE250633D D DE 250633DD DE 250633 C DE250633 C DE 250633C
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DE1911250633D
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B13/00Taximeters
    • G07B13/005Taximeters operating mechanically

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE-42/?. GRUPPE
WILHELM G, BRUHN in BERLIN. Anzeigevorrichtung für Fahrpreisanzeiger.
Zusatz zum Patent 238703 vom 11. September 1910.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. November 1911 ab. Längste Dauer: 10. September 1925.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung der durch Patent 238703 geschützten Anzeigevorrichtung für Fahrpreisanzeiger zur Ermöglichung von Unterteilungen in den angezeigten Fahrpreiseinheiten.
Bei der Vorrichtung des Patentes 238703 wird die Schaltung der die Fahrpreiseinheiten anzeigenden Scheibe periodisch unterbrochen und eine die Unterteilungen anzeigende Klappe abwechselnd gehoben und gesenkt.
Diese beiden Funktionen werden bei Patent 238703 mit Hilfe eines besonderen, lose auf der Welle der ersten Anzeigescheibe sitzenden Schaltrades ausgeführt, welches bei jeder Schal-
!5 tung um einen Zahn weiter geschaltet wird und mittels exzentrischer Flächen und Stifte einerseits die Vorschubklinke für die die Fahrpreiseinheiten anzeigende Scheibe abwechselnd aus dem mit dieser Scheibe verbundenen Schaltrad aushebt und wieder in Eingriff bringt, andererseits die die Unterteilungen tragende Platte abwechselnd anhebt und wieder sinken läßt.
Bei dieser Anordnung sind also ein zweites von dem Schaltrad der Anzeigescheibe unabhängiges Schaltrad mit den entsprechenden exzentrischen Flächen und Stiften und ferner eine zweite von der Vorschubklinke für die Anzeigescheibe unabhängige Vorschubklinke erforderlich. Abgesehen von der etwas schwierigen Justierung ist mit der Anordnung noch der Übelstand verbunden, daß der Umbau eines Fahrpreisanzeigers ohne Unterteilungen in einen Fahrpreisanzeiger mit Unterteilungen wegen des erforderlichen Einbaues eines zweiten Schaltrades und einer zweiten Vorschubklinke mit gewissen Schwierigkeiten verbunden ist.
Nach der vorliegenden Erfindung wird die gleiche Aufgabe ohne Zuhilfenahme eines zweiten Schaltrades und einer zweiten Vorschubklinke gelöst. Das Schaltrad der die Fahrpreiseinheiten anzeigenden Scheibe bewirkt selbst die Bewegung der die Unterteilungen anzeigenden Klappe in der einen Richtung. In dieser Endstellung wird die Klappe gesperrt gehalten. Gleichzeitig wird ein Hebel eingerückt, durch welchen die Vorschubklinke bei ihrem nächsten Abfall am Schaltrad vorbeigeführt wird. Dieser nächste Abfall der Vorschubklinke bewirkt aber wieder die Freigabe der Klappe und bereitet gleichzeitig vor, daß beim darauf folgenden Abfall der Vorschubklinke ein Weiterschalten bewirkt werden kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι zeigt die Anzeigevorrichtung unmittelbar vor dem Augenblick, in welchem der Fahrpreis von .35 Pfennig auf 40 Pfennig erhöht werden soll.
Fig. 2 zeigt die Anzeigevorrichtung unmittelbar vor dem Augenblick, in welchem der Fahrpreis von 40 Pfennig auf 45 Pfennig erhöht werden soll.
Fig. 3 ist der zu Fig. 1 gehörige Grundriß.
Bei der Drehung des in bekannter Weise vom Wegewerk oder Zeitwerk in der Richtung

Claims (1)

  1. des punktiert eingezeichneten Pfeiles stetig gedrehten Hubrades α wird durch jeden Zahn des Hubrades α der Schlaghebel b mittels seines in das Hubrad α eingreifenden Zahnes b1 entgegen der Wirkung der Feder c langsam angehoben. In den Fig. ι und 2 ist der Schlaghebel in seiner höchsten Stellung gezeichnet. Bei der weiteren Drehung des Hubrades α kann der Schlaghebel b mit seinem Zahn b1 in die nächste Zahnlücke des Hubrades α einfallen. Mit dem Schlaghebel b ist nun in bekannter Weise eine Vorschubklinke d verbunden, welche in ein zehnzähniges Schaltrad e eingreifen kann und während des Eingreifens bei jedem Abfall des Schlaghebels b das Rad e um einen Zahn weiterschaltet. Das Rad e sitzt fest auf der Welle e1, auf welcher die erste in der gezeichneten Stellung die Zahl 3 anzeigende Zahlenscheibe e2 zur Anzeige der Zehner (der Pfennige, Cents o. dgl.) sowie die Transportscheibe ez zum Zehnertransport für. die nächstfolgende Zahlenscheibe befestigt sind.
    Das Schaltrad e ist auf der vorderen Stirnfläche derart ausgedreht, daß nur an den Zahnspitzen kleine Nasen ei stehen geblieben sind. Wird bei der in Fig. 1 gezeichneten Stellung das Hübrad α um ein kleines Stück gedreht und dadurch der Schlaghebel b zum Abfall gebracht, so wird durch die Vorschubklinke d das Schaltrad e um einen Zahn weitergeschaltet.
    . Bei der in Fig. 1 gezeichneten Stellung greift ein Hebel h mit einer Nase h1 zwischen zwei Nasen ei des Schaltrades e. Wird, wie eben geschildert, das Schaltrad e aus der in Fig. 1 gezeichneten Stellung um einen Zahn weitergeschaltet, so wird dadurch der Hebel h entgegen der Wirkung einer in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles I wirkenden Feder bis in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung gedreht. In dieser Stellung wird der Hebel h gesperrt gehalten, dadurch, daß vor einen am Hebel h befestigten Stift A2 ein um einen Zapfen k1 drehbarer Hebel k durch eine nicht gezeichnete Feder in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles II gezogen wird (s. Fig. 2). Am Hebel k ist in k2 ein kleiner Hebel I angelenkt. Das untere gabelförmige Ende des doppelarmigen Hebels I umfaßt den vorstehenden Zapfen k1 derartig, daß der Zapfen k1 innerhalb der Gabel einen gewissen Spielraum hat. Der Hebel I wird durch eine nicht gezeichnete Feder in Richtung des Pfeiles III so gedreht, daß die rechte Zinke des unteren gabelförmigen Endes an dem Zapfen k1 anliegt.
    Wenn der Schlaghebel b aus der in Fig. 1 gezeichneten Stellung zum Abfall gekommen ist, dann nehmen die Hebel h, k und I schon die in Fig. 2 gezeichnete Stellung ein. Wird nun der Schlaghebel durch das Hubrad α wieder angehoben, so drückt ein an der Vorschubklinke d befestigter Stift d1 das obere Ende des Hebels I, welches durch die Veränderung der Lage der Hebel k und /in den Hubbereich des Stiftes d1 gerückt worden war, entgegen der Wirkung der in Richtung des Pfeiles III wirkenden Feder nach links, was infolge des Spielraumes des gabelförmigen Endes möglich ist. Bei der in Fig. 2 gezeichneten Stellung ist der Hebel I vom Stift d1 wieder freigegeben. Wird nun aus der in Fig. 2 gezeichneten Stellung der Schlaghebel b zum Abfall gebracht, so kann die Vorschubklinke d nicht in das Schaltrad e eingreifen, weil sie sich mit dem Stift d1 auf den Hebel I aufsetzt. Der Hebel I wird nun beim Abfall des Schlaghebels zunächst so weit gedreht, als der Spielraum des gabelförmigen Endes gestattet und dann zusammen mit dem Hebel k geschwenkt. Dadurch wird das rechte Ende des Hebels k angehoben und die Sperrung des Hebels h gelöst. Der Hebel h wird durch seine Feder in der Richtung des Pfeiles I nach links gezogen, und es nehmen dann die Hebel h, k und I wieder die in Fig. 1 gezeichnete Lage ein.
    Der Hebel h trägt an seinem oberen Ende einen Stift hz, welcher in eine Gabel i1 einer um i2 drehbaren Klappe i eingreift. Die Klappe i trägt die Unterteilungen, z. B. 0 und 5. Bei der in Fig. 1 gezeichneten Stellung ist die Unterteilung 5, bei der in Fig. 2 gezeichneten Stellung die Unterteilung 0 sichtbar.
    Pa tent-A ν SPRU ch:
    Anzeigevorrichtung für Fahrpreisanzeiger zur Ermöglichung von ^ Unterteilungen in den angezeigten Fahrpreiseinheiten· nach Patent 238703, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Schaltrad (e) der die Zehner anzeigenden Vollscheibe (e%) ein Hebel (h) seitwärts in eine gesperrte Stellung geschoben wird, welcher eine die Unterteilungen anzeigende Klappe (i) steuert, und daß ein zweiter Hebel (I) in den Hubbereich eines mit der Vorschubklinke (d) verbundenen Stiftes (d1) geschoben wird, so daß beim nächsten Abfall des Schalthebels (b) die Vorschubklinke (d) außer Eingriff mit dem Schaltrad (e) gehalten und die Sperrung des Hebels (h) wieder gelöst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1911250633D 1910-09-11 1911-11-30 Expired DE250633C (de)

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DE238703T 1910-09-11
DE250633T 1911-11-30

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