DE618234C - Sperrwerk fuer Registrierkassen - Google Patents

Sperrwerk fuer Registrierkassen

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DE618234C
DE618234C DER92207D DER0092207D DE618234C DE 618234 C DE618234 C DE 618234C DE R92207 D DER92207 D DE R92207D DE R0092207 D DER0092207 D DE R0092207D DE 618234 C DE618234 C DE 618234C
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DE
Germany
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lever
subtraction
cam tracks
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cash register
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DER92207D
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MAXIMILIAN ROHRWACHER
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MAXIMILIAN ROHRWACHER
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Description

  • Sperrwerk für Registrierkassen Registrierkassen müssen Einrichtungen besitzen, die eine mißbräuchliche Benutzung, hauptsächlich zu Betrugszwecken, unmöglich machen. Deshalb ist u. a. Vorsorge zu treffen, daß eine bestimmte Bedienungsweise der Kasse, wenn sie einmal eingeleitet ist, jede andere Bedienungsweise unmöglich macht, d. h. es muß, wenn beispielsweise ein Betrag aufzuaddieren ist, kein Organ der Kasse in solcher Weise einstellbar sein, die einem Subtraktionsvorgang entsprechen würde. Ferner muß aus gleichem Grunde, nämlich zu Kontrollzwecken, der vornehmlich bei Geschäftsschluß aus der Kasse herauszunehmende Kontrollstreifen jeden Einzelvorgang seiner Bedeutung nach feststellen lassen, also beispielsweise eine Einnahme als Einnahme, eine Ausgabe als Ausgabe; eine Teilsumme als Teilsumme USW. Besonders muß auch eine Zwangsläufigkeit dabei vorhanden sein, die es ausschließt, einen Betrag einzunehmen und diese Einnahme als Ausgabe zu buchen und sie dabei dem Geschäftsherrn zu verschweigen.
  • Alle diese Aufgaben und noch einige weitere löst die vorliegende Erfindung mit einfachen, betriebssicheren und in der Herstellung billigen Mitteln.
  • Hauptsächlich wird im Sinne der Erfindung vorgeschlagen, in eine der Breitseiten der Zahlenscheiben des Einstellwerkes mehrere von ein und derselben radial verlaufenden Vertiefung ausgehende, aber in verschiedenen Abständen von der Scheibenmitte liegende, den verschiedenen Bedienungsweisen der Kasse zugeordnete konzentrische Kurvenbahnen einzuarbeiten, in die die Enden der Zähne eines als Hebel ausgebildeten Kammes beim Einstellvorgang eingreifen, wodurch die Kasse gegen andere den andern Kurvenbahnen zugeordnete Bedienungsweisen sicher verriegelt wird.
  • Die erwähnte radiale Bewegung des kaminartig ausgebildeten Hebels ist erfindungsgemäß dazu ausgenutzt, um ein Typenrad zu verstellen, welches die jeweilige Bedienungsweise (Addition, Subtraktion, Teilsummendruck ... ) durch ein entsprechendes Druckzeichen (+, -, T) kennzeichnet.
  • Um das Verschweigen einer Einnahme unmöglich zu machen, die einem unachtsamen Käufer gegenüber durch Buchung als Ausgabe an sich möglich wäre, ist erfindungsgemäß der Hebel doppelarmig ausgebildet und die Bewegung des rückwärtigen Armes dazu ausgenutzt, um jedesmal bei einem Subtraktionsvorgang ein Zählwerk fortzuschalten, so daß der Geschäftsherr nachträglich die Anzahl der im Lauf eines Zeitabschnittes, z. B. eines Tages, stattgefundenen Subtraktionen feststellen kann. Gleichfalls zu Kontrollzwecken kann es erwünscht sein, die Möglichkeit, Ausgaben vorzunehmen und zu registrieren, auszuschalten. Dies kann erfindungsgemäß durch ein einfaches Mittel erreicht -,verden, indem nämlich der Eintritt der Kammzähne in die der Subtraktion zugeordnete Kurvenbahn gesperrt werden kann.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt Fig. r eine Seitenansicht nach Fortnahme der vorderen Gehäuseplatte bzw. nach der Schnittlinie a-a der Fig. 2, Fig. 2 eine Oberansicht zu Fig. i, Fig. 3 zeigt eine Sperrstellung für die Einstellräder, Fig.4 bis 6 die Lage bei Teilsummendruck, Subtraktion und Addition, und zwar im Schnitt nach Linie b-b der Fig. 2.
  • Mit i sind die Zahlenscheiben eines Einstellwerkes bezeichnet, die mit einem Druckwerk D gekuppelt sind. Die Breitseiten, und zwar bei Betrachtung der Fig. i die vorn liegenden Seiten dieser Zahlenscheäben i, weisen je eine annähernd radial verlaufende Aussparung 2 auf, von der in verschiedenen radialen Abständen von der Achse 3 konzentrisch zu ihr liegende Kurvenbahnen 4, 5 und 6 ausgehen, von denen die Kurvenbahn 4. der Achse 3 am nächsten liegt, während die Kurvenbahn 5 weiter und die Kurvenbahn 6 noch weiter nach außen liegt. In den Gehäusewandungen 7 und 8 ist auf der Achse 9 ein kammartig ausgebildeter Hebel io gelagert, dessen einzelne Zähne ii mit den seitlichen Ansätzen i2 für gewöhnlich in den Aussparungen 2 liegen. Die Einmündungsstellen der Kurvenbahnen q.,, 5 und 6 sind trichterförmig abgerundet, um den Stiften 12 stoßfrei den Eintritt in die Kurvenbahnen zu ermöglichen.
  • Wird beispielsweise eine Subtraktion vorgenommen, so werden die Zahlenscheiben r bei Betrachtung der Fig. i im Uhrzeigersinne gedreht. Da der Hebel io für gewöhnlich die in Fig. i gezeigte Stellung hat, tritt' er stoßfrei mit denjenigen Ansätzen 12, die mit den zum Zwecke der Subtraktion verstellten Zahlenscheiben zusammenarbeiten, in die Kurvenbahnen 5 ein. Dadurch wird die radiale Entfernung des Ansatzes 1,2 von der Achse 3 eindeutig festgelegt, und zwar nicht nur für diejenige Dezimale, deren Zahlenscheibe bewegt worden ist, sondern zugleich für alle Dezimalen.
  • Wird zum Zwecke der Vornahme einer Addition eine der Zahlenscheiben i gegen den Uhrzeigersinn bewegt, so tritt der betreffende :Ansatz 12 in die Kurvenbahn 4 ein und bestimmt dadurch wiederuni eindeutig den jetzt etwas kleineren radialen Abstand des Ansatzes 12 von der Achse 3.
  • Wird eine Teilsumme gedruckt, so muß, wie hier nicht weiter erläutert ist, der Antriebshebel 13 im Sinne .des Pfeiles 14 zurückgezogen werden, wodurch auch die an dem Hebel sitzenden seitlichen Wangen-15 mit zurückgezogenwerden. Dabei gleitet, angetrieben von der schräg ansteigenden Fläche 16 (@:gl. Fig. 4), der Stift 17, .der an einem Arme 18 des kammartigen Hebels io sitzt, nach oben, so daß die Ansätze 12 in den Aussparungen 2 ihre größte Entfernung von der Achse 3 einnehmen und bei der bei Teilsummenübertragung stattfindenden Drehung der Zahlenscheiben i im Uhrzeigersinne in die Kurvenbahnen 6 eintreten und dadurch dem Hebel io eine eindeutige Lage sichern.
  • Aus dieser Erläuterung ergibt sich, daß bei Vornahme der Addition, Subtraktion und beim Teilsummendruck der Hebel io drei verschiedene Lagen einnimmt. Dadurch nimmt aber auch der Stift 17 drei verschiedene Lagen ein. Diese Bewegung ist ohne weiteres auf eine Typenscheibe i9 übertragbar, die in gleicher Reihenfolge die Zeichen +, - und T an der Druckstelle jeweilig zum Abdruck bringt.
  • Wenn also eine Einnahme erfolgt, wird diese unter allen Umständen als solche durch das Pluszeichen verbucht.
  • Erfindungsgemäß ist aber der Hebel io noch mit einem rückwärtigen Arm 2o ausgestattet, dessen Greifer 21 ein Antriebsglied 32 eines Zählwerkes 3o nur in der Mittelstellung des Armes 2o mitnimmt, also nur immer dann, wenn wirklich eine Subtraktion vorgenommen worden ist.
  • Die Fig. 3 bis 6 zeigen die Stellungen des Sperrwerkes in größerer Darstellung.
  • Fig.. 3 zeigt die Lage, nachdem der Druck bereits erfolgt und die Nullstellung der Einstellräder r vorgenommen worden ist. - Die Aussparung 22 ist dabei mit abwärts gegangen, so daß der Ansatz 12 vorübergehend die Tiefstlage in der Aussparung :2 eingenommen hat. Es sind in dieser Lage (Tiefststellung) des Hebels 13 bzw. der Wangen 15 also sämtliche Einstellräder i verriegelt, lassen sich also weder nach links noch nach rechts drehen. Dies ist notwendig, damit das Einstellwerk sich bei der Aufwärtsbewegung des Hebels 13 bzw. der Wangen 15 so lange nicht betätigen läßt, bis das Teilsummenwerk 26 und ein hier nicht dargestelltes Hauptaddierwerk wieder mit dem Einstellwerk gekuppelt sind. Ist der Hebel 13 in seiner Normallage, i so befindet sich der Ansatz i2 demnach etwas höher, und zwar um so viel, daß er j e nach Drehung der einzelnen Scheiben i entweder (für Subtraktion) unter geringem Anheben zufolge der schon oben erwähnten trichter- i förmigen Ausrundung in die Kurvenbahn 5 oder (für Addition) in die Kurvenbahn direkt eintreten kann.
  • Fig. q. zeigt die Höchstlage des Stiftes 17 und die. dadurch :bedingte Höchstlage des Ansatzes 12, so daß :dieser in die Kurvenbahn 6 eintreten kann.
  • Fig. 5 zeigt die Lage der Teile bei Vornahme einer Subtraktion.
  • Um die Vornahme einer Subtraktion unmöglich zu machen, besitzt die eine der Wangen 15 eine Nase 23, während der Arm 24. an seinem freien Ende ein mit Schraubgewinde versehenes Loch besitzt, zum Einschrauben eines Anschlages 25. Wollte man bestrebt sein, bei dieser Lage der Teile, wie in Fig. 6 dargestellt, eine Subtraktion auszuführen, so würde die betreffende Einstellscheibe bestrebt sein, den Hebel 1o etwas aufwärts zu bewegen, und dabei trifft der Anschlag 25 gegen die -Nase 23 der Wange 15, so daß diese Aufwärtsbewegung nicht zustande kommen kann und die Ausführung einer Subtraktion demzufolge unmöglich ist.
  • Die Fortschaltung des Zählwerkes 3o bei Vornahme von Subtraktionen kommt dadurch zustande, daß die Schrägfläche 31 beim Niederdrücken des Hebels 13 verschiebend auf die Achse 27 einwirkt, so daß ein auf .der Achse 27 sitzendes Blech 28 mitgenommen wird (das punktiert gezeichnete Langloch gehört zur Gehäusewand 7). Dieses Blech 28, welches durch die Welle 2g nochmals geführt ist, ist an seinem äußeren Ende bei 28' umgebogen und trägt das schon erwähnte Zählwerk 3o. Das Zählwerk wandert also bei Betrachtung der Fig. z nach links, und da der Anschlag 21, der die Stellungen I, II und III einnehmen kann, nur bei Vornahme einer Subtraktion (Stellung II) in der Bahn des Antriebsgliedes 32 steht, so wird dieses Antriebsglied nur bei Vornahme einer Subtraktion aufgehalten und dadurch das Zählwerk fortgeschaltet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Sperrwerk für Registrierkassen, dadurch gekennzeichnet, daß in einer der Breitseiten der Zahlenscheiben (r) des Einstellwerkes mehrere von einer annähernd radial verlaufenden Vertiefung (2) ausgehende, in verschiedenen radialen Abständen von der Scheibenmitte liegende, verschiedenen Bedienungsweisen der Kasse zugeordnete konzentrische Kurvenbahnen (4, 5, 6) eingearbeitet sind und die Enden (r2) der Zähne (ir) eines als Hebel (ro) ausgebildeten Kammes-bei jedem Einstellvorgang in die diesem entsprechenden Kurvenbahnen eingreifen, wodurch die Kasse gegen die den andern Kurvenbahnen zugeordneten Bedienungsweisen gesperrt wird.
  2. 2. Sperrwerk nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung des Hebels (ro) dazu ausgenutzt ist, um ein Typenrad (z9) zu verstellen, welches die jeweilige Bedienungsweise (Addition, Subtraktion, Teilsummendruck) durch ein entsprechendes Druckzeichen (-f-, -, T) kennzeichnet.
  3. 3. Sperrwerk nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (ro) doppelarmig ausgebildet ist und die Bewegung des rückwärtigen Armes (2o) dazu ausgenutzt ist, um zu Kontrollzwecken ein Zählwerk (30) nur bei Subtraktionsvorgängen fortzuschalten.
  4. 4. Sperrwerk nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintritt der Enden (z2) der Zähne (z z) des Sperrhebels (ro) in die der Subtraktion zugeordneten Kurvenbahnen (5) durch einen Bolzen (25) und eine NTase (23) einer Wange des Hebels (ro) gesperrt werden kann.
  5. 5. Sperrwerk nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß bei Teilsummendruck die Steuerung des kammartig ausgebildeten Sperrhebels (ro) durch eine entsprechend gestaltete Ausnehmung (22) der an den Gehäusewänden geführten Wangen (i5) erfolgt, die einen Teil des bei der Bedienung der Kasse abwärts und rückwärts zu bewegenden Antriebshebels (r3) bilden.
DER92207D 1934-12-25 1934-12-25 Sperrwerk fuer Registrierkassen Expired DE618234C (de)

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