AT104223B - Tastenregistrierkasse zur Vornahme von Additionen und Subtraktionen. - Google Patents

Tastenregistrierkasse zur Vornahme von Additionen und Subtraktionen.

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  Tastenregistrierkasse zur Vornahme von Additionen und Subtraktionen. 



   Die Erfindung betrifft eine Tastenregistrierkasse zur Vornahme von Additionen und Subtraktionen, bei der bei Subtraktionen der abzuziehende Betrag (der Subtrahend), nicht etwa von dem bisher aufgesummten Betrag (dem   Minuendus)   abgezogen, sondern die den Subtrahenten   zu,, 9",,, 99" usw.   ergänzende Zahl dem Minuenden zugezählt und die so erhaltene neue Summe in der die Stellenzahl des Subtrahenden übersteigenden nächsthöheren Stelle   um,, 1" vermindert,   in der niedrigsten Stelle   um,, 1" vermehrt   wird. 



   Die Erfindung besteht darin, dass die Tasten der Registrierkasse zu diesem Zweck derart eingerichtet sind, dass zur Vornahme einer Subtraktion die den Wert der Betragtasten bezeichnenden Ziffern gemeinsam in diejenigen Zahlen geändert werden, welche die gewöhnlich gezeigten   Ziffern"0 bis"9"   
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   In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen rechts an der ersten Betragstastenreihe entlang führenden Querschnitt durch die Registrierkasse ; Fig. 2 eine Einzelheit der Einstellvorrichtung in schaubildlicher Darstellung ; Fig. 3 eine weitere Einzelheit in Seitenansicht ; Fig. 4 und 5 Abrollungen des Tastenfeldes in der zu Additionen bzw. Subtraktionen erforderlichen Tastenkopfeinstellung ; Fig. 6 das teilweise Schaubild einer Tastenreihe ; Fig. 7 den Längsschnitt einer Taste ; Fig. 8 und 9 Oberansichten einer einzelnen Taste sowie eines Teiles der Tasteneinstellvorrichtung ; Fig. 10 die Seitenansicht einer Betragtastenreihe und Fig. 11 die in Fig. 2 dargestellte Einzelheit in Oberansicht. 



   Die Erfindung beruht auf der bekannten Tatsache, dass Subtraktionen auch in der Weise ausgeführt werden können, dass die den Subtrahenden   zu,, 9",,, 99" usw.   ergänzende Zahl (nachstehend kurz Komplement genannt) zum Minuenden addiert wird, worauf man, um das richtige Ergebnis zu erhalten, die so erhaltene neue Summe in der die Stellenzahl des Subtrahenden übersteigenden nächsthöheren Stelle   um l"vermindert,   in der niedrigsten Stelle dagegen um ,,1" vermehrt. 



   Die vorliegende zur Übertragung dieses Subtraktionsverfahrens auf Registrierkassen, Rechenmaschinen u. dgl. dienende Registrierkasse ist in ihren wesentlichen Teilen bekannt. Sie ist beispielsweise mit drei Rechenwerkreihen versehen, die nach Einstellung des zu registrierenden Betrages zur Auswahl und Kupplung der jeweils benötigten Rechenwerke zunächst seitlich und sodann gleichlaufend zu ihren Achsen in Richtung auf die Achse der Einstellglieder verschoben werden können. 



   Die Betragstasten der Registrierkasse sind beispielsweise in vier Reihen zu je zehn Tasten angeordnet, um Beträge bis zu 99,99 registrieren zu können. Jede Taste einer Reihe ist in bekannter Weise mittels eines Schaftes 30 in einem Bügel 31 (Fig. 1., 10) verschiebbar, der von Querbolzen 32,33 getragen wird. 



  Der obere Teil des Tastenschaftes 30 ist, wie Fig. 7 zeigt, als Zapfen 34 ausgebildet, der starr mit dem haubenförmigen Tastenkopf 35 verbunden ist. Jeder Tastenkopf besitzt einen fensterartigen Ausschnitt 36, durch den hindurch der scheibenartig verbreiterte Kopf 39 einer auf dem Zapfen 34 drehbaren Muffe 37 teilweise sichtbar ist. Jeder der Muffenköpfe 39 zeigt zwei um 900 gegeneinander versetzte Zahlen, die 
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 Zahlen, von denen je nachdem die eine oder andere in dem Fenster 36 des Tastenkopfes 35 sichtbar ist, stellt den Wert dar, der mittels der betreffenden Taste bei Additionen registriert wird, während die zweite Zahl das Komplement der ersten darstellt, das im Falle einer Subtraktion zu dem bisher aufgesummten Betrag addiert wird.

   Hiebei wird die Muffe 37 innerhalb des Tastenkopfes 35 um   900 gedreht,   so dass nunmehr diese   Komplementzahl   in dem Fenster 36 sichtbar wird. Zu diesem Zwecke ist jede Muffe 37 

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 auf einem Teil ihres Umfanges mit längsgerichteten Zähnen 38 (Fig. 6,9) versehen, die mit entsprechenden Verzahnungen 42 einer auf Bolzen 41 des Bügels 31 verschiebbaren Zahnstange 40 in Eingriff stehen. 



  Für jede   Betragtastenreihe   ist eine gemeinsame Zahnstange 40 vorgesehen, so dass die Wertbezeiehnungen der zehn Tasten jeder Reihe gleichzeitig umgestellt werden können und statt der Bezeichnungen"0"   bis,, 9" alsdann   die   Bezeichnungen"9"bis"0"angeben.   Um hiebei die Muffen 37,39 sämtlicher Tastenreihen gemeinsam drehen und die Tastenbezeichnungen aller Tasten gleichzeitig umstellen zu können, steht jede Zahnstange 40 am oberen Ende durch eine. Verzahnung 43 (Fig. 6) mit einem Zahnsegment 46 in Eingriff, das auf einer gemeinsamen Welle 45 befestigt ist. Das zur äussersten linken Tastenreihe gehörige Zahnsegnient ist mit einem Hebelarm 44 (Fíg. 1, 6) versehen, der durch einen Schlitz des Kassengehäuses nach aussen ragt.

   Wird dieser Hebelarm 44, der gewöhnlich, d. h. bei Additionen, die Lage nach Fig. 1 einnimmt, nach unten gedrückt, so führen sämtliche Muffen 37,39 eine Vierteldrehung aus und bringen hiedureh die Komplemente der vorher gezeigten Tastenbezeiehnung zur Ansicht. Die Länge der   Muffenzähne   38 ist derart bemessen, dass die Tasten 35 niedergedrückt werden können, ohne dass hiedurch der gegenseitige Eingriff der Verzahnungen 38 und 42 beeinträchtigt würde, gleichgültig, in welcher Lage sich die Zahnstangen 40 jeweils befinden. Bei Additionen wird die   Kasqe   genau in der bisher üblichen Weise benutzt, d. h. durch entsprechende Tasteneinstellung und nachfolgenden Antrieb der Kasse des zu   registrierende-Betrag-in das jeweils ausgewählte Rechenwerk   übertragen.

   Bei Subtraktionen wird, wie erwähnt, zunächst der Hebel 44 nach unten gedrückt und hiedurch die bisherige Tastenbezeichnung in deren Komplemente geändert. Der abzuziehende Betrag wird nun unter Benutzung dieser geänderten   Tastenbezeiohnungen   im Tastenfeld eingestellt und die Maschine angetrieben, wobei die niedergedrückten Tasten natürlich in derselben Weise wirken, als ob die von. den betreffenden Tasten vorher gezeigten Zahlen, d. h. die Komplemente des zu registrierenden Subtrahenden,   addiert werden sollten. Tatsächlich   wird also der Subtrahend nicht subtrahiert, sondern sein Komplement addiert. 



   Die Einstellung der in drei Reihen'angeordneten Rechenwerke 71   (Fig.   1) erfolgt durch die Zahnsegmente 72 der aus den Teilen 55-70 bestehenden, in bekannter Weise ausgebildeten Einstellvorrichtung. Diese ist, wie üblich, derart ausgebildet, dass die auf einem kurzen   Wellenstück   74 sitzende Nullanschlagklinke 73 jeder Tastenreihe das EinsteUglied 65 von dem Antriebglied 63 in der Nullstellung selbsttätig entkuppelt, falls in der betreffenden Tastenreihe eine Taste nicht niedergedrückt worden sein sollte. Bei Subtraktionen dagegen darf diese Entkupplung des Einstellgliedes 65 von dem Antriebgliede 63 in der Nullstellung nicht erfolgen, da ja bei Benutzung der zwecks Vornahme einer Subtraktion   mit O"bezeich-   neten Taste tatsächlich   eine,, 9" addiert werden   soll.

   Die Nullanschlagklinken 73 werden zu diesem 
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 zusammenwirkt. Jeder Hebel 87 ist mittels einer   muffena-tigen Nabe 88   auf einer im Maschinenrahmen gelagerten   Welle 89   drehbar und an seinem anderen Ende mit einem Zapfen   9G   versehen, der in der Bahn eines auf dem   Wellenstück   74 der zugehörigen   Nullanschlagklinke   73 befestigten Aimes 91 liegt, abgesehen allerdings von der Einertastenbank. Die geschilderte Verbindung der Zahnstangen 40 mit den Nullanschlagklinken 73 hat zur Folge, dass mit Ausnahme der Einertastenbank sämtliche   Nulianschlag-   klinken in die Freigabestellung bewegt werden, sobald die Zahnstangen 40 zwecks Vornahme einer Subtraktion durch den Segmenthebel 44 bzw. die Zahnsegmente 46 nach oben bewegt werden. 



   Bei Maschinen der hier vorliegenden Art ist es ferner erforderlich, die Nullanschlagklinken   73   auch dann in die Freigabestellung zu bewegen, wenn eine Summe gezogen werden soll. Bei dem Erfindungsgegenstand ist die hiezu dienende, im wesentlichen bekannte Einrichtung insofern etwas abweichend ausgeführt, als   dieWell & 89,   die beim Summenziehen durch den Summendruckhebel in Uhrzeigerriehtung gedreht und beim Kassengang alsdann noch ein weiteres Stück in gleicher Richtung umläuft, mit Zapfen 92 (Fig. 2,11) versehen ist, die in kurze Führungsschlitze 93 dei Muffen 88 eingreifen und bei der erwähnten   Uhrzeigerdrehung   der Welle 89 nach anfänglichem Leergang die Muffen 88 mit den darauf befestigten Hebeln 87 mitnehmen.

   Auch in diesem Falle werden also die Nullanschlagklinken 73 durch das Zusammenwirken der Zapfen 90 mit den Armen 91 in die Freigabestellung bewegt werden. 



   In der, wie erwähnt, etwas abweichend ausgeführten Einertastenbank wirkt der Haken 85 der Zahnstange 40 mit dem Zapfen 80 eines doppelarmigen Hebels 79 zusammen, der gleichfalls auf der Welle 89 drehbar ist, sich von den sonst gleichartigen Hebeln 87 jedoch dadurch unterscheidet, dass sich der Zapfen 80 nach beiden Seiten erstreckt. Der dem Zapfen 87 entgegengesetzt gerichtete Teil des Zapfens 80 (Fig. 2,11) wirkt mit einem Hebel 82 zusammen, der mittels einer muffenartigen Nabe 81 gleichfalls auf der Welle 89 drehbar ist und an seinem   rückwärts   gerichteten Ende einen ziemlich langen Zapfen 83 trägt. Dieser wirkt mit demjenigen Arme 91 zusammen, der auf dem Wellenstück 74 der zur Einertastenbank gehörigen Nullanschlagklinke 73 befestigt ist.

   Wird die zugehörige Zahnstange 40 zur Vornahme einer Subtraktion nach oben bewegt, so werden durch den Haken 85, den Zapfen 80, den Hebel 82 und den Zapfen 83 der Arm 91 und die   Nullanschlagkdinke   73 der Einertastenbank gleichfalls 
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 den Zweck, aus bestimmten, noch zu erläuternden Gründen zu verhüten, dass beim Summenziehen eine
Beeinflussung des Hebels ? stattfindet. Wird nämlich in dem erwähnten Fall die Welle 89 in Uhrzeigerrichtung gedreht, so nimmt sie zwar die mit ihr in gleicher Weise wie die Muffen 88 verbundene Muffe 81 sowie deren Hebel 82 mit und bewirkt somit   die Bewegung der Nullanschlagklinke   73 in die Freigabestellung, lässt jedoch hiebei den Hebel 79 unbeeinflusst in der Ruhelage (Fig. 2) zurück.

   Wird aber der Hebel 79 durch den Haken 85 der zugehörigen Zahnstange 40   ausgeschwungen,   so muss auch der Hebel 82 an dieser Schwingung teilnehmen. 



   Die Zehnerübertragung ist in der bei Maschinen dieser Art üblichen Weise ausgeführt und bedarf daher lediglich einer kurzen Beschreibung : Zu jedem der drei Zahnsegmente 72 (Fig. 1) jedes Einstellgliedes 65 gehört eine an einem Hebelarm 100 angeordnete, aus zwei Zähnen 101 bestehende Ergänzungsverzahnung, die während der Einstellbewegung des Einstellgliedes die unmittelbare Verlängerung des zugehörigen Zahnsegmentes 72 bildet und diese Lage gegenüber dem Zahnsegment auch beibehält, wenn eine Zehnerübertragung auf das Addierrad 71   der nächst   höheren Ordnung erfolgen soll. Hiebei schaltet die Ergänzungsverzahnung 101 das zugehörige Addierrad 71 beim Übergang des Einstellgliedes 65 aus der Null-in die Ruhestellung um eins weiter.

   Gewöhnlich, d. h. beim Unterbleiben einer Zehnerschaltung, ist dies jedoch nicht der Fall, vielmehr wird'alsdann die Ergänzungsverzahnung 101 durch einen so grossen Zwischenraum von dem zugehörigen Zahnsegment 72 getrennt, dass bei Rückkehr des Einstellgliedes 65 in die Ruhelage die Nullstellung des Einstellgliedes   überschritten   wird, ohne dass die Ergänzungsverzahnung 101 zum Eingriff in das zugehörige Addierrad 71 gelangt. Die drei   Hebelarme 100, 101   jedes Einstellgliedes 65 sind hiezu an diesem angelenkt und stehen unter der mittelbaren Wirkung einer Feder 102, die bestrebt ist, sie dauernd gegen das   zugehörige   Zahnsegment 72 zu ziehen.

   Jeder der Hebelarme 100, 101 trägt einen Kniehebel   103,   der mittels einer Gleitrolle 104 mit einem Noekenansatz 105 des betreffenden Einstellgliedes 65 zusammenwirkt. Ein Vierkantzapfen 106 jedes der Kniehebel 103 ist derart angeordnet, dass er entweder an der   Stirnfläche   107 oder aber an dem anschliessenden Stufenabsatz eines Sperrarmes 108 anliegt, je nachdem, ob dieser sich in seiner Sperr-oder seiner Freigabestellung befindet.

   Im ersterwähnten Fall, der vorliegt, wenn eine Zehnerschaltung unterbleiben soll, halten die an dem Stützrahmen 59 angelenkten   Sperrarme   mit ihren   Stirnflächen   107 die Kniehebel 103 und damit die Hebelarme 100, 101 in der Nullstellung auf (Fig. 1), während das Einstellglied 65 mit den Zahnsegmenten 72 sich weiterdreht und hiebei durch die   Nockenansätze   105 die Kniehebel 103 in Uhrzeigerrichtung ausschwingt. Zwischen den Zahnsegmenten 72 und den   Ergänzungsverzahnungen M   entsteht somit eine Lücke, die, wie erwähnt, eine Weiterschaltung der zugehörigen Addierräder 71 um eins verhindert.

   Die Sperrarme 108 werden   gewöhnlich   dadurch in der Sperrlage gehalten, dass je ein Arm 109, der mit einem zweiten Arm 110 durch einen im Stützrahmen 59 gelagerten Zapfen starr verbunden ist und unter dem Druck einer in Uhrzeiger- 
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 rades 71 gegen das verbreiterte Ende 112 des Armes 110 an und bewirkt hiedurch eine Gegenzeigerdrehung des Armes 109, der infolgedessen den Sperrarm 108 freigibt. Dieser wird nunmehr durch seine Feder 113 in die Freigabestellung bewegt, so dass die bei Unterlassung einer Zehnerübertragung erfolgende Trennung der   Hilfsverzahnung 101   von dem zugehörigen Zahnsegment 72 nicht erfolgt.

   Die Hilfsverzahnung 101 behält vielmehr ihre bisherige unmittelbar benachbarte Lage zu dem betreffenden Zahnsegment bei und bewirkt infolgedessen, dass das zugehörige Addierrad 71 nach beendeter Einstellung auf die eigentlich sich ergebende Zahl   nceh   um eins weitergeschaltet, d. h. die Zehnerübertragung vorgenommen wird. 



   Bei Subtraktionen, die durch Addition des Komplementes des Subtrahenden zum Minuenden ausgeführt werden, ist es nun aber aus den   angeführten   Gründen erforderlich, dass auch das Eineraddierrad, auf das sonst keine   Zehnerübertragung   erfolgt, nach beendeter Einstellung um eins weitergeschaltet wird. Zu diesem Zweck ist auf dem Zapfen der zu den Eineraddierrädern   gehörigen   Arme 109, 110 noch je ein dritter Arm 131 befestigt, dessen   Gegenzeigerbeuegung   natürlich gleichfalls zur Folge hat, dass der zugehörige Sperrarm 108 in die Freigabestellung bewegt und   dasEinerxsl) nirad71   um eins weitergeschaltet wird.

   Diese Gegenzeigerdrehung der Aime 131 wird auf folgende Weise, u. zw. gleichzeitig bewirkt : Der Haken 85 (Fig. 1, 2,3) der zur Einertastenreihe gehörigen Zahnstange 40 wirkt, wie schon erwähnt, mit einem Zapfen 80 des Hebels 79 zusammen und schwingt dadurch diesen Hebel bei Subtraktionskassengängen in Uhrzeigerrichtung aus. Ein zweiter Zapfen 122 des Hebels 79 bewirkt hiebei eine entgegengesetzte Drehung eines doppelarmigen Hebels   ? 3, der seinerseits durch   eine Schlitz-und Zapfenverbindung 124, 125 einen auf der Welle 64 drehbaren Hebel   bel726   in Uhrzeigerrichtung dreht. Der Hebel 126 schliesslich ist durch eine Feder 129 mit einem dreiarmigen Hebel 127 dadurch   kraftschlüssig   verbunden, dass ein Zapfen 128 des Hebels 127 sich gegen eine Nase des Hebels 126 legt.

   Bei der Uhrzeigerdrehung des Hebels 126 nimmt auch der Hebel 127 an dieser Bewegung teil, wobei je ein Arm dieses Hebels mit einem der Arme 131 zusammenwirkt. Die Arme 131 werden infolgedessen sämtlich in Gegenzeigerrichtung gedreht, was, wie schon erläutert, zur Folge hat, dass die Eineraddierräder anschliessend an ihre Einstellung um eins weitergeschaltet werden. Zu Beginn eines neuen Kassenganges werden alsdann die genannten Teile dadurch wieder in die Ausgangslage   zurückgeführt,   dass ein   dreinrmiger Hf bei 732   die Sperrarme 108 

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   in Gegenzeigerrichtung zurückschwingt, worauf die Arme 109 unter dem Druck ihrer Verbindungsfedern die Sperrarme 108 von neuem in der Sperrlagé sichern. 



  Beim Summenziehen wird das Niederdrücken irgendwelcher Betragtasten in bekannter Weise durch die in Fig. 10 dargestellte, aus den Teilen 136-141 bestehende Sperrvorrichtung jeder Betragtastenreihe verhindert. 



  Die Wirkungsweise der Maschine erhellt am besten aus einem Zahlenbeispiel : Soll z. B. von dem Minuenden 5426 der Subtrahend 1254 abgezogen werden, so muss sich der Rest 4172 ergeben. Um nun diese Subtraktion mit der vorliegenden Maschine auszuführen, werden zunächst die dem Minuenden 5426 entsprechenden Betragtasten im Tastenfeld niedergedrückt, der Hebel 44 auf Addition gestellt, die Maschine angetrieben und dadurch der Minuend 5426 in das ausgewählte Rechenwerk übertragen. Hierauf wird der Hebel 44 auf Subtraktion eingestellt, d. h. nach unten gedrückt, was, wie erläutert, zur Folge hat, dass die beweglichen Teile 37, 39 aller Betragstasten um 900 gedreht und dadurch die Komplementzahlen der vorher gezeigten Tastenbezeichnungen in die Schaustellung gebracht werden.

   Mit Hilfe der neuen Tastenbezeichnungen werden nunmehr die dem Subtrahenden 1254 entsprechenden Tasten nieder-   
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 Bei dem nun folgenden   Kassengang   wird also tatsächlich die Zahl 8745 in das ausgewählte Rechenwerk übertragen, das somit, da die Zehnerschaltung in der höchsten Stelle unterbleibt, auf den Betrag 4171 eingestellt wird. Dieser Betrag ist gegenüber dem tatsächlich verbleibenden Rest 4172 um 1 zu klein. 



  Da aber durch die Wirkung des in Fig. 3 dargestellten Hebelsatzes gleichzeitig auch die Eineraddierräder im Anschluss an ihre Einstellung um eins weitergeschaltet werden, so ergibt sich als tatsächliches Ergebnis des Kassenganges die Zahl 4172, d. h. der durch die Subtraktion Wirklich. zu erzielende Rest. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Tastenregistrierkasse zur Vornahme von Additionen und Subtraktionen, bei der bei Subtraktionen das Komplement des abzuziehenden Betrages (Subtrahenden) dem zu verringernden Betn'g (Minuenden) zugezählt und die niedrigste Stelle der so erzielten Summe um eins vermehrt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vornahme einer Subtraktion die den Wert der Betragtasten bezeichnenden Ziffern durch eine gemeinsame Einstellvorrichtung gleichzeitig in diejenigen Zahlen geändert werden, 
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Claims (1)

  1. drückbaren Betragtasten (35, 30) je einen beweglichen Teil (37, 39) enthalten, der ausser der gewöhnlich, d. h. bei Additionen sichtbaren Tastenbezeichnungsziffer noch eine gewöhnlich nicht sichtbare, das Komplement dieser Ziffer bildende Tastenbezeichnungsziffer trägt und zur Vornahme einer Subtraktion mittels der gemeinsamen Einstellvorrichtung (44, 45, 46, 40) derart eingestellt wird, dass an Stelle der EMI4.3
    7. Registrierkasse nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Zahnstangen (40.) durch einen hakenförmigen Ansatz (85) auf einen Hebelsatz (87, 91) einwirkt, der bei Einstellung der Zahnstangen auf Subtraktion die zugehörige Nullanschlagklinke (73) in die Freigabestellung bewegt.
    8. Registrierkasse nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Haken (85) der Zahnstangen (40) zusammenwirkenden Hebel (87) auf der gemeinsamen Welle (89) begrenzt drehbar sind, indem je ein Zapfen (92) dieser Welle in einen Schlitz (93) der mllffenartigen Nabe (88) dieses Hebels (87) eingreift, so dass die Welle sich innerhalb gewisser Grenzen drehen kann, ohne die Hebel (87) zu beeinflussen.
    <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 gekennzeichnet, dass auch die Eineraddierräder (71) mit je einer derartigen Eigänzungsverzahnung (101) zusammenwirken, deren Sperrarm (108) von der Zahnstange (40) der Einertastenbank derart beeinflusst wird, dass bei Subtraktionen die Eineraddierräder um eins weitergesehaltet weiden.
    10. Registrierkasse nach den Anspmchen l bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstange (40) der Einertastenballk durch ihren Haken (85) auf einen Hebelsatz (79), 123, 126, 127, 131, 109) ein- wirkt, der bei Subtraktionen die Sperrarme (108) freigibt und hiedurch bewirkt, dass die Eineraddier- räder (71) um eins weitergeschaltet werden.
    EMI5.2 anschlagklinken in die Freigabestellung bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Haken (85) der zur Einertastenreihe gehörigen Zahnstange (40) zusammenwirkende Hebel (79) auf den Arm (91) der zugehörigen Nullanschlagklinke (73) mittels eines Zwischenhebels (82, 83) derart einwirkt, dass zwar bei Einstellung der Maschine auf Subtraktion diese Nullanchlagklinke in die Freigabe- stellung bewegt wird, durch die zum Summenziehen erforderliche Freigabebewegung der Nullanschlag- klinke jedoch die Lage des Hebels (79) unbeeinflusst bleibt, so dass auch keine Weitersehaltung der Einer- EMI5.3 EMI5.4
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