DE81683C - - Google Patents

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DE81683C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B13/00Taximeters
    • G07B13/005Taximeters operating mechanically

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Kontroivorrichtung.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung an Taxametern, welche die Indienststellungsgebühr oder sogenannte Grundtaxe unmittelbar zu der Verzeichnung des Einnahmekontroleurs addirt, so dafs also das der Anzahl von Indienststellungen während des ganzen Tages entsprechende Vielfache der Grundtaxe (für Berlin gleich 50 Pf.) gleich unter der Verzeichnung der Tageseinnahme mit eingerechnet ist. Die der Anzahl von einzelnen Touren des Fuhrwerkes entsprechende Gesammtsumme von Grundtaxen pro Tag mufs also nicht erst, wie bei den jetzt gebräuchlichen Taxametern, aus der Tourenkontrole herausgerechnet werden, was sehr umständlich ist und überdies zu häufigen Irrthümern Anlafs giebt.
Eine Ausführungsform dieser Vorrichtung zur unmittelbaren Uebertragung der bei der Indienststellung des Apparates ausgeführten Bethätigung der Schaltwelle auf den Einnahmekontroleur, derart also, dafs der letztere der Grundtaxe entsprechend beeinflufst wird, ist auf der Zeichnung zur Darstellung gebracht.
Wenn nun im Nachstehenden zur Erläuterung einige Zahlen angeführt sind, so sind dieselben dem Berliner Droschkentarife' angemessen, können aber selbstverständlich für andere Fahrtarife abgeändert werden.
Das Sperrrad 1 der Kontroivorrichtung, welches durch den Hebel F bethätigt wird, steht durch ein Zahngetriebe mit dem Sperrrad 2 in Verbindung. Der Hebel F ist mit dem Hebel gelenkig verbunden, welcher die Fahrpreisanzeigevorrichtung bethätigt. Das Sperrrad 2 kann durch eine Klinke 3 in Drehung versetzt werden, welche mittelst eines auf der Schaltwelle S sitzenden Daumens 4 bethätigt wird.
Das Sperrrad 1 besitzt z. B. zehn Zähne und markirt jede Drehung desselben um einen Zahn am Einnahmekontroleur die z. B. für jede weitere über 800 m zurückgelegte Wegstrecke von 400 m festgesetzte Taxe von ι ο Pf. Das Sperrrad 2 besitzt 20 Zähne und ist das Verhältnifs des zwischen 1 und 2 eingeschalteten Getriebes =1:2, so dafs also eine Drehung von 1 um fünf Zähne einer Verzeichnung am Einnahmekontroleur von 50 Pf. entspricht. Dieser Betrag sei gleich der Grundtaxe, so dafs also 2 bei jeder Indienststellung um fünf Zähne gedreht werden mufs. Dies bewirkt auf einfache Weise die Verschiebung der Klinke 3 vermittelst des Daumens 4 bei entsprechender Drehung der Schaltwelle S. Die Klinke besitzt nämlich fünf Zähne, die bei ihrer Verschiebung nach einander mit je einem Zahn des Sperrrades 2 in Eingriff .gebracht werden. Um beim Rückgang der Klinke, welcher durch die Feder 5 bewirkt wird, eine weitere Beeinflussung von 2 zu verhüten, ist die Klinke vermittelst eines, schrägen Schlitzes an Stiften derart geführt, dafs ihre Zähne beim Rückwärtsgang allmälig gehoben und beim Freigeben der Klinke so schnell in ihre Ruhe-
lage zurückgeführt werden, dafs sie mit 2 nicht mehr in Berührung kommen können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Taxametern eine Vorrichtung zur Aufaddirung der Grundtaxe zu der Verzeichnung der Kontroivorrichtung beim Inbetriebsetzen des Apparates, gekennzeichnet durch eine bei entsprechender Drehung der Schaltwelle (S) verschobene Klinke (3) mit einer der Grundtaxe entsprechenden Anzahl von Zähnen, welche nach einander mit je einem Zahn eines in passendem Uebersetzungsverhältnifs mit dem Räderwerk der Kontroivorrichtung verbundenen Sperrrades (2) in Eingriff treten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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